Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 4 (1925-1926)
- Issue
- 10 (6.1926)
- Date
- 1926-06-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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15 dcm nationalen Gedanken. Der religiöse Liberalismus sei berufen, gemeinsam mit dem nationalen Gedanken dabin zu wirken, daß das Religiöse wieder mehr in den Vordergrund gestellt werde, nachdem die Reform Schiffbruch gelitten habe. Wie die konservative Richtung in der Gemeinde das Reckt habe, diejenigen Institutionen zu verlangen, die ne brauche, so verlange er und seine Freunde weitgehendes Interesse sür deren Instituttonen, denn die jüdische Eindeitsaemeinde sei das Sinnbild einer Volksgemcinde. weil sie alle -Richtungen stützt und von allen Richtungen getragen werde. Die Gemeindeverwaltung sorge nicht genug dafür, das; die Gemeinde wisse, was in Palästina vorgebe. Palästina sei das einigende Band und eine Devise genau wie die Deo sc.- »ki miztjon teze lora'. Herr Wolfs gebt nun aus den Etat ein und meint, das Gemcindeblatt. welches die geistige Richtung der Gemeinde anzuzeigen habe, erwähne nichts von den großen Geschehnissen innerhalb der jüdischen Welt, nichts vom Keren Hajenod. noch von dem. was sonst die übrigen großen Organisationen leisten. Was das Beamtenrectit betreffe, so sei zu fragen, ob dies in Zukunft wie bisher verliehen werden soll: damit hänge die Besoldungsoolilik eng zusammen. Wohl erworbene Rechte sollten nicht gekürzt werden Die höheren Beamten sollten sich zu einer freiwilligen Reduktion von 10' > ihrer Bciü'.e verstehe», einer von ihnen habe sich hierzu bereit erklärt unter der Porausseyung. daß die Lehrer des Philantdrooins das gleiche tun. Herr Wolfs will diese Anregung in der Kommission zur Diskussion stellen. Der Vo si?cnde habe seinerzeit die baldige Änderung der Schulordnung zugesagt, bis heule sei diese Zusage nicht gehalten worden?as Philanthropin sei nicht die jüdische Schule, auf die seine freunde glauben. Anspruch machen zu dürfen. Herr Wolff stellt allsdann die Frage, od die Pscudooorschulc des Philanthropins als konfessionelle Volksschule mit den Bestimmungen der Schulordnung von UXei oder mit dcm Pertrag von I.^U in irgend einer Beziehung stehe?cn Liberalen müsse man?ank sagen, das; sie zur Schaffung einer konfessionellen jüdischen Volksschule ihre Einwilligung gegeben haben. Herr Wolfs fragt weiter, was aus der Staats- »»W>»»»»»«»MW»»W>»»»M»» suboention geworden sei. dezw. was der Schulrat getan habe, u-n fie zu erhalten. Bezüglich der Reli^ionsschule stellt Herr Wolff fr>». daß Herr Fromm früher sür die Bergcmeindung gewesen ist. Um j die Vergemcindung komme man nicht herum, «densowenlq um die Erhöhung der Subvention. Die Verwaltung der Schule gehöre nicht einem Verein, sondern im Interesse ihrer Zukunft und der Zukunft der Gemeinde in die Hände von Fachleuten. Ob die Eingemeindung der Snnagogen möglich oder notwendig ist. sei heute nicht zu erörtern. Ein dringendes Bedürfnis für die Vermehrung der Kenntnisse im Hebräischen sei die Hebräische Svrattnchule. Der Vorstand habe bei ihrer Unterstützung ein nicht zu rechtfertigende» Maß von Verständnislosigkeit gezeigt. Für das .Krankenhaus sei eine gros^ügige Propaganda notwendig, das Gcmeindeblatt solle von Zeit zu Zeit Artikel hierüber dringen. Es müße auch ein energischer Berwaitungsbcamter die Leitung in die Hände deKommen. Weitgehendste Fürsorge für die kranken Ausländer gehöre gleichzeitig zu den Aufgaden der ^emcittdevcrn'altung. Für das Schwesternhaus dürsten ohne itrassjlc Organisation nicht Jahr sür Jahr große Beträge bewilligt werden. Eine großzügige Handwerkcrfürsorge liege im Interesse der Gesundung des jüdischen .'Uittelflandes. Eine Steuererhöhung solle man vorerst nicht vornehmen. Alan solle lieber mit einem Fehlbetrag im Etat crschri ien als von vorneherein höhere Steuern zu erheben, um den Etat zu balancieren. Herr Wolff kündigt ferner namens seiner Fraktion an, daß diese eine Änderung der H U> und »l! der Gemeiudeversaisung anstreben werde, um die ihrer Bedeutung «nlsprechende Stellung in der Gemeindeverwaltung zu erreiche». Er gehl auf die Abnahme der jüdischen Vevölkerung infolge von Taufe». Alischcben und Xinberlojinkeil ein und verlangt energischen Ausklärungsdienst hauptsächlich von Seilen der Rabbiner und schließlich zur Pflege jüdischen Gemeinschaftslebens die Errichtung von jüdischen Heimen. Hiermit ist die Grneraldebattc erschöpst. Gemäß dem Antrag sämtlicher Redner wird der Haushaltsplan sür N»H> der Finanzkommijsion überwiesen. vas neue D Z (! Sp»n«.»u K.on»plcN ou,ge»löltet nur Lrn. H ZSZ. Nit vo,ch -5anMch»-Xr»la«e......... Qm. H »»0 S'20 v Vasen. 4 5i»-er.......... <Zm. lellranlung. KvseK? Sekten S. m. d. n. franksuet a. k»1. > s-tainie^ l.antl»tra,»e l6S. ,?et. klairigou -^^F«^ ^/^^^ ^, ^. /F//^^FF4>/ u « »e» » ^-ff ^^5? f ' " et!5NLl' Ufquel! v.?255. ^U5SÄgNiill.Liag Kese!!5lüs!t5r3ume?Si«?<??» öl«»»?» OitSZl inttil^kran^- iiistt«!< ^oeäe^ 1^ ^--^ tür Ca,. Xobl«?. l-Ielttritlta» ^cl» < Z ^F^KM ^D ^llss VK^e??S K0»<s „r^^FS^SSLIF^^S I ^^^i.^s'^.^^^^^ZQ^Z^^ i^^^^^^l ^. 3. ^i. 8L^!i_i_t-i^SI^^ti. ^. tt'^so-si