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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1925-12-01 · 4 (12.1925) · page 9

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
4 (1925-1926)
Issue
4 (12.1925)
Date
1925-12-01
Page
– (sequence 9)
Language
German
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ibre Kasse Lberaoarmen. Ver Verein J?raelittsche Reliaion«schule -e»HSlt als Beitrag zu den Arsten des Umbaue» der Eynagoge Uaterlindav einen Betraa von M ^>tt>.— und außerdem ein aus die Dauer von 10 Jahren ur-trLnddares Darlehen von W.Sl vtt.—Bei dieser <stelegendeit wurde erneu! über die Frage der BcrcemeindungderJ-raelitiscden Religionsschulegesprocbtn «nl» fettgeftellr, daß seitens der Verwaltung dieses Veren» z Zt. «e-ia Neigung dazu vo'danden ist Der Vertrag mit der Bäcterei Max Lrvi wegen '»rrpacd'.ung der Mazzenbäckerei wurde vorgelegt und gtnehmigt; desgl. wurden die durch die weitere Offenvalivng des Lesenmmers der Gemeindedibliolhek während der Zvtntermonate entstedenden Volten bewilligt Ein Bericht de? BerLtunzsn,lle fürOkijüdiscde slüchMnqe für die?eit vom I.^pril bi» «0. Erp ember t9Ä wu'de zur Kenvtnt» gebracht. Hieran schlaf, sich alsdann eine nichtöffentliche Sitzung, in welcher außer Personalfraaen auch Fin..nzv'ojtkte im Hinblick auf die Anlage de» neuen Friedhofs erörtert wurden. AmtlicheAnzeigen des GemeindevoryandS Kultusgeuer. Wir haben festgestellt, daß in einer verhältnismäßig großen Anzahl von Fällen diejenigen Sieuerpslichtigen, die selbständig Ueicdseknkommensteuer zu entrichten hoben, es unterlassen, mit ihren Einkommensteuerzahlungen gleichzeitig auch die Kultusfieuer ad»usühren Da infolge der großen Anzahl von Eieuer- Pflichtigen die Mahnungen durch die Finanzämter zur Zahlung rückständiger Steuern nur in größeren Zeitcbstänoen erfolgen Unnen, entgehen der Gemeinde häufig für längere Zeit die ihr geschuldeten Kultussteueibetröge. Wir richten daher die dringende Bitte an unsere Mitglieder, sorgfällig darauf zu achten und gegebenenfalls das mit der Erledigung der Steuersachen befaßte Personal darauf hinzuweisen, daß regelmäßig mit der Einkommensteuer auch die entsprechende Kultussteuer im Sinn der aachstehenden Bekanntmachung entrichte! wird. 1) Die Kultussteuer für das dritte Quartal (Oktober—Dezember 1925) ist durch Gemeindebeschluh wie bisher auf 15",, der Reichseinkommensteuer festgefetzt worden. Die selbständig veranlagten Gemeinde- Mitglieder werden ersucht, die Kultussteuer gleichzeitig mit der Reichseinkommensteuer an die zuständigen Finanzkasscn zu entrichten. S) Die Vehalt- und Lohnempfänger werden darauf hingewiesen, dag der zweite Hebetermin für die Kultussteuer am 15 November ds. I. beginnt. Um pünktliche Entrichtung an die aus den Sleuerzeltcln angegebenen städtischen Steuerkassen oder Überweisung auf deren. Postscheckkonto wird dringend ersucht. — Bei allen Zahlungen ist Vor- und Zuname, Beruf. Wohnung und die auf dem Steuerzettel ausgedruckte Hebebuchnummer anzugeben. — Solche Lohnsteuerpflichtige, welche wegen der Höhe ihres Einkommens außer dem Steuerabzug noch weitere Einkommensteuerzahlunaen zu leisten haben, entrichten von den letzteren gleichfalls den Zuschlag von 15°/», und zwar an die zuständige Finanzkasse. Im übrigen wird auf die öffentlichen Bekanntmachungen der Finanzämter sowie auf unsere Bekanntmachung in Nr. 12 des Gemeindeblatts vom September—Oktober ds. I. Bezug genommen Gemeindeblbliotbel. (Bömestraße 54) a) Bücher-Ausleihe: Werktags vormitt. IL—! Uhr . nachmitt. 3—4 . Sonntags vormiit. 12—! , d) Öffnungszeiten des Lesesaals: i^nmaas oormitt. 10'/-—1 Uhr, nachmit, « «h? A?neÄtags »°chmw. 7-S Uhr Anstalten und Dereine Röntgeninstitut. Im Röntgeninstitut der israel. Gemeinde. Gagernstraße Ät. können Damen mit guter Schulbildung zu Röntgenassistentinnen ausgebildet werden. Der Perus bietet gegenwärtig günstige Aussichten. Näheres zu erfahren bei der Direktion des Institutes. ^17. Mfevm Mischer Altertümer. 5" Die Gesellschaft zur Erforschung jüdi'chcr Kunstdcnkmälcr veranstaltet im Museum südischer Altertümer, Fahrgajse N6. eine Ausstellung, die einen Ueberdlick über sämtliche historischen Formen der Mcnorah des Ehanukkasestes geben still Ergänzt wird diese Eondcrschau durch einige moderne Mrnoroth Eröffnung Ansang Dezember Besuchszeit»»»: Sonntags vorm. l Uhr. Werktags nachm.!i—4 Uhr. ZUM' und Spottabtellung des A. z z Der Reichsdund jütischer Frontsoldaten betrachtet es als eine seiner vornehmsten Aus >aden. sich die körperliche Ertüchtigung der jüdischen Jugend angelegen sein zu lassen. In Ausführung dieser Ausgabe hat der B. ^. wie an anderen Orten auch hier eine Durn- und Sportabtcilung gegrüntet. In dieser Turi - unft Sportabtciluiig wird unter der Leitung von crslklaisigcii. besibekuimten Lchrkräjte» neben Sport und turnen auU> rhnth.iiische v^»»inastik betrieben. Es bestehen »eben Mädchen- und .Uilabenabtrilunge». (Beitrag monatlich Mk. «>..>«>> auch Damen- und Herrcnabtcilungen. die bereits mit ihrer Arbeit begonnen haben. Bom Monat Dezember ab verteilen sich die Abteilungen aus mehrere Tage der Woche, sota'i wohl jedermann die Teilnahme an einem der Kurse ermöglichen kann. Anmeldungen und Anfragen bei Kar! Adler. Hanäucrlandstrasie 5<-, Hansa ^«7l2 und Walter Bülheim, Zeil »l. H)ansa 5!!«^. Auf das dieser Ausgabe tes ^cmcindcb'.attcs beiliegende Wcrdeolakat wird verwiesen. Veratungsstelle für jüdische Surchwanderer. Es ist in letzter Zeit häufig oorgekommen, dasz in schwindet hafter Weise in unserem Namen und auch in» Namen verschiedener hiesiger an>icschcncr Persönlichkeiten bei einzelnen Firmen und bei Prio.^tsauülicn angerufen ivurdc. Der Anrnsende empfiehlt gewöhnlich irgend einen jungen Mann zur UnterNichung. der dann einige Minuten später erscheint und in den allermeiste» Fällen ganz ansehnliche Beträfe erhält. Aus diese Weise haben, wie wir scstileUcn konnten, die Betrüger grosse Suinine» den guten Zwecken, für die sie bestimmt waren, entzogen. Wir richten hierdurch an die jüdische Oeffcntlichkett die dringende Bitte, in jedem Einzelfall sofort telefonisch rürkzuiraien und festzustellen, od nicht etil Schwindel vorliegt. Diese kleine Mühe ist zur wirksamen Bekämpfung dieser traurigen Erscheinung im Wohlsahrtsmesen unbedingt nötig. ______ Veratungsstelle für schwer erztehbare und anormale Mische «inder. Der Verein der Leiter und Leiterinnen jüdischer Erziehungsanstalten Deutschlands hat gemeinsam mit dem Deutsch-Israelitischen Hcmeindebund und der Zcntralwohlsahrtsstelle der deutschen Juden neuerdings die erziehliche Fürsorge für schwer erztehbare und insbesondere für krankhaft veranlagte lpstichooalhiiche» jüdische Kinder als Ausgabe übernommen. Auch diese Kinder können durch rechtzeitige geeignete Erziehung zu nützlichen und gesitteten Menschen herangebildet werven. Es wird die Errichtung eines desonderen Heimes für vsnchopathtsche jüdische Kinder erstrebt, wie derartige Anstalten schon lange bei den anderen Konsessi-nen bestehen und zur individuellen Erziehung solcher Kinder in bestimmten Fällen unbedingt notwendig sind. Um diesen Kindern und deren Eltern aber schon ze-zr in geeigneter Anschluß an die bestehenden Waisen- und Erziehungsanstalten einzuriil-irn. Ts so" den vc!r»sscnürn Eitern dorr, coli, unter Hinzuziehung eines Fachsrzies, »nentgeltlich Rat und An- Für den Bezirk Frankfurt a. M.. Nassau und Pfaiz haben die Waisenhausleiterin ,,rl. Fiegel. Theodaldstrasze 2!. und die Waisenhausdirektoren Gut, Pfingstrveidstrasze 14. und Marr. Ztödcrberanieg 87. sämtlich in Frankfurt a. M.. Beratungsstellen übernommen.

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