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Programm · 1906-01-01 · 1906 · p. Seite 6

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Journal
Programm
Volume
1906
Date
1906-01-01
Page
Seite 6 (sequence 5)
Language
German
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1. l>mv];sehnittstemperatur + 8° 0. Gewicht der Knolle 16» 25U 21/1 g. Sprosslängc in nun am 28. XII. 15 12 25 :-;o. „ ' „ , „ 4. II. 20 11) 39 41. Differenz ........ . 5 14 11. Diirchscl]iiittsrempor«'irnr + C. Gewicht der Knolle 62 sT 106 rv Sprosslänge in nun am 9. II. '11 14 ' .16. P ' r n n 21. III. 46 50 104. 3ör»ti <s«s. Im Dunkein geht-die Sprossung auch von stauen,;tl>cr «.-s dauert sehr viel länger und die Triebe sind natürlich etioliert. Sehr 'merkwürdig ist, eins Vcrhiilton gegen die Kichmng des Lichtes. Solange die Sprosshinge niehr. über 8 cm. bei einigen 15 cm betr:>g. zoigmu sich deutliche, manchmal recht starkeheliotrop ische Krümmungen, dam: aber richteten sich die Stengel gerade auf und waren mm unempfindlich. Ganz anders verhielten sich Knollen, die halb im Wasser standen, Ihre .Bläuer streckten sich mit den Stengeln dem Lichte entgegen und blieben in dieser Stellung. Die Stengel waren dünner als bei den vorigen, imd die Erscheinung erklärt sich wol daraus, dass die Verholzung der Zellen schwächer ist. Sehr stark ist der neganve Geotropismus ausgebildet. Wurden Knollen mit der keimenden Spitze nach unten gelegt, so bogen sich die Stenge] von Anfang an nach oben.«Die Wurzeln bilden sich an der Oberseite «der Knolle, da wo der Spross herauskommt, und wachsen der Oberfläche entlang bis zvan Kunde, von wo aus sie sich scharf nach unten krummem Stellt man die Knoilo ins Walser, so wachsen die Wurzeln strahleuartig nach .allen .Richtungen, sind also plagiotrop. Sonst zeigen sie nichts besonderes. Hydro tropische Erscheinungen Hessen sich weder au der Wurzeln noch am Sprosse mich weisen. Wurden die Knollen auf Hyacuivheuglciser gvsetzt, die halb mit Wasser gefüllt waren, so zeigte sich nichts Auffälliges. - Thermo troplsrhe Krümmungen wurden wedw am Spross noch an den Wurzeln beobachtet. Die Kähe einer Wärmequelle beendiussie die Waehstumsrichtung nicht.1) Sobald die Knollen in die Erde gesetzt wurden, entwickelten sich kräftige Blätter, deren Stiele positiv heüotropisch Äraren. Einige Knollen bci'anden sich im Garten am Abhänge eines kleinen Hügels, der von einer Bosskastanie überschattet wurde. Sie trieben lange, mit fingerdicken Blattstielen, versehene Blätter, die sich in scharfer Gurve dem Lichte entgegenbogen. Später richteten sie sich auf und *) Es steht 'dieser Befund im Widerspruch nut dem von Prof. iiosenW» (Naturw. Wochenschr. N. F. B. LT. S. 126), der deutliche thoriuotropischo Knuwinun-.-u hoolaohteiv. Meine Pflanzen zeigten keine Spur davon.

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