Programm
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- Volume
- 1906
- Date
- 1906-01-01
- Page
- Seite 5 (sequence 4)
- Language
- German
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— 5 — die cuiffallend wenig Protoplasma einhalten, dagegen prall mir ZeUsai'r ■ orfiiltt sind. Flanelle sind förmlich. mit kleinen, der Maisstärke ahn liehen Auiylnntköniern vollgepfropft. Vielfach zeig^ Krystailnadein von Oalern moxakit Die äussere Kalle der Knolle wird .von-'.einer Korkschieht aus mehreren Zell lagen gebildet. Im Innern zeigen sich hie und da Spiral- und Einggefässe. Die Blätter, wvlehe den Biütenstiei einhüllen, zeigen ebenfalls grosse, dünnwandige Zeilen, weiche. mit Zellsaft erfüllt ■ sind und, wenn auch spärlich, auch. Stärkekörner enthalten. Auch Caleiumoxalathadeln sind vorhanden. -Auf der Ober- und Unterseii:e finden sich Spaltöffnungen, deren Sehiiesszellen dicht mit Starke erfüllt sind. Chlorophyll isr wenig vorhanden. Den gleichen Befund zeigte der Blütenstieh nur fanden sich f'oiienehymbü'näcl in seiner Bandzone. Die Gemssbündet der Pflanze tmierseheidoa sich in nichts von denen typischer Monocoiyledonen. Das Auswachsen des Blarenstieles beginnt im Lichte schon hei 4- .7° 0. Im Dunkeln kann man die Knolle bei dieser Temperatur ruhig atubewahren ohne zu besorgen, dass sie aussprosst Steigt aber die Temperatur auf etwa 200 C, so findet auch im Dunkeln das Wachsen des Sprosses statt1}. Von .acht einfachen Knollen> die am 12. Januar noch fast ohne Trieb waren, zeigten, sieben bereits a.m 1. Marz Sprosse von. durchschnittlich 1,5 cm Länge, von sechs Doppeiknollen. die'-am 4. Februar .bereitgestellt wurden, hatten alle am 22. Februar schon kleine Spitzen, am 1. März waren die Sprosse durchschnittlich 3 cm lang. Im Anfang blassgeib, färbten sich .alle nach wenig Tagen blassgrün. über die Schnelligkeit'des Wachstums gehen folgende Tabellen Amschluss. Beginnt man. um gleiche iCuiwickiuugsstaFcn vor sieh zu hüben, die Läugen- messung bei einer bestimmten Sp::osslänge und wählt mau Knollen von ungefähr dem gleichen Gewicht, so erhält man die folgenden Tabellen: 1. Durchschnittstemperatur -j- 80 C. . Gewicht der Knolle . 11^ 100 68 g. Sprosslänge in mm am 1. IV. .10 24 14. , 20. V. 4H WO 71. Durchsehuitfcliche Zunahme in sieben Wochen 55 mm. 2. Durchschnittstemperatur 0. Gewicht der Knolle 10H 103 71 g. Sprosslänge in mm am 0. IL .1*5 17 12. ■ » fl „ 30. III. 108 115 54. Durchschnittliche Zunahme in sieben "Wochea 74 mm. Mit Zunahme der Temperatur nimmt also auch die Wachsrum.sgeschwiadigkeit zu. Schwere Knollen lassen ihre Sprosse im allgemeinen rascher. wachsen, wie : folgende Tabellen zeigen: r) Nae]i Angabe von Herrn Cad Kimtx,-Berlin, .«oll die Knolle!u>i 14° R ouitivuvrr. werden. (Giirtouflora 48.. Jahrg. 1899. S. 68.) S. weiter mitou die Tabeilcii.