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Programm · 1906-01-01 · 1906 · p. Seite 7

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Journal
Programm
Volume
1906
Date
1906-01-01
Page
Seite 7 (sequence 6)
Language
German
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stellren nur die Bhmspreüe senkrecht dem Lieh rsira nie entgegen, auch diese Stellung wurde dann aufgegeben, und am Schlüsse stand die Klaitfläche tQront'örniig gekrümmt nach oben. Vollständig in« Wasser gestellt, entwickelt sieh die Knolle auch. Die Blattstiele sind etwas kürzer, die Spreiten kleiner, verhalten sich sonst aber normal; doch zeigen sie, "wie schonerwähnt, andauernd die heliovropiseheu lO'i'unmiiugen. Eine'Beschleunigung in der Entwicklung des Blütcnsehafrcs wurde nieht beobachtet. Die Nebenknollen, welche während des' Gedeiheiis „ohne Wasser und Erdegebildet werden, erzeugen oft kräftige Blätter, beeinflussen ai-.er, wie es scheint, das Wachstum des Haupitriebes nicht. Eine grosse- Knolle harte zwölf kleinere angesetzt:, welche, alle aussprossten; trotzdem entwickelte die Hauptkmlie eine kräftige Blüte und hatte reichlich Blätter. Es nniss also schon aus diesem Primae die lUenge des Beservestoffes eine ausgiebige sein. Die Knollen zeigen sogar, wenn sie völlig eingetrocknet sind, noch reichlich- Stärke. Soviel ist von vornherein klar, die Knolle hat, wenn sie sieh ausserhalb der Erde entwickelt, nur zwei Nahrirngsquellen: ihren eigenen Vorrai und die Hingebende Atmosphäre, und es ist nicht uninteressant zu imreivaehem ob und in welcher Weise beidebeteiligt, sind. Das Experiment zeigt im Durchschnitt eine Gewichtsabnahme von ca.. 4\) % bei den „Doppeiknolleir und von 20,5 % bei den einfachen, wenn man das beginnende Abwelken der Blätter als Ende des Versuches ansieht. In sechs Fällen, die am sichersten beobachtet werden konnten, ergab sich folgendes .Resultat: ./Anfangsgewicht - Gewicht zur Blütezeit Verlust svr> g - (»LT g -j;>:J °( 268 y 170 MM „ 707 578 „ lö.H ., 571 456 20.0 ., 178 ' 115 r. o5,5 « ,1'68 „ 119 n 29,2 ,: Das ergiebt im Durchschnitte bei einem. Anfangsgewicht von 442 g. einen Verlust von 27,6 %.• Von da bis zum Blatt welken werden noch rund 20 % in Anspruch genommen. Man darf aber nicht vergessen, class die Blätter assimilieren. Geht man vorn Gewichte bei der Bhltenbikhmg aus und stellt den Verlust bis zum beginnenden Blattwelken fest, so sind das rund;5Ü %. Gewicht Gewicht ■ b. d. Blütenbildung/ b. Blattwelken Verlust ö!7 g 463 g 25,0 % 170 „ 116 v;iET;/ 57S- „ 438 24.25-

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