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Programm · 1899-01-01 · 1899 · p. Seite 37

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Journal
Programm
Volume
1899
Date
1899-01-01
Page
Seite 37 (sequence 36)
Language
German
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hatte. Nicht lange nach -.-ihrem Tode trat die Stiftung,' über welche in den Programmen unserer-Schule von 1879 und 1888 eingehend berichtet ist, in "Wirksamkeit* Im Anschluss an den vorjährigen Bericht (Programm-Ostern..1898 S. 85, 36) haben wir Folgendes mitzuteilen. Von den 3 Zöglingen,.'-welche im Schuljahr 1897/98 der Stiftung angehörten, wurden zwei entlassen, der eine, ein Kaufmann^ war soweit gefordert1, dass er selbst für sich sorgen konnte, dem anderen,.: der nach Absolvierung unserer Schule Jahre lang Zögling des Städelschen Künstinstitutes gewesen'-war, wurden bei seiner Entlassung die Mittel zu einer Studienreise bewilligt. Die,bisherigen Leistungen des jungen Künstlers berechtigen zu der Erwartung, dass derselbe weiter, strebend fortan aus eigener Kraft sich die Wege ebnen werde. Zu dem einen Zöglinge, der in der Stiftung geblieben und Ostern 1898 mit einem guten Reifezeugnis unserer Schule in ein hiesiges Bankgeschäft eingetreten ist, in dem er. sich bis jetzt gut bewährt, ist durch Neuaufnahme, ein zweiter getreten, der seit Ostern 1898 die Tertia unserer Schule besucht. Die Zöglinge stehen unter Aufsicht der . von dem Schulrat für die Verwaltung der Stiftung eingesetzten Kommission, weiche aus dem Sclmlratsinitgliede Herrn Ju lius Hey man, dem Direktor der Schule und dem Aktuarins des Schulrats, Herrn Rechtsanwalt Dr. Ernst Auerbach, besteht. 5. Die Adolph Samuel Maas'sche Stiftung, zum ehrenden Gedächtuis des am 15. September 1889 verstorbenen, durch seine langjährige erspri^ssliche Thätigkeit als Mitglied des Schulrats um unsere Schule sehr verdienten Herrn Adolf S. Haas, von dessen Kindern mit einem Kapital von Mk. 5000 errichtet, hat den Zweck, rückständige Schulgelder für befähigte Kinder hier wohnender- Eltern zu bezahlen. Die Stiftung, welche unter dem 29. Januar 1890 die landesherrliche Genehmigung erhalten hat, wird von dem Srhulrat verwaltet und hat auch in diesem Jahr sich als segensreich bewährt. Sie hat im Laufe des Jahres folgende Zuwendungen erhalten: Von den J'schen JCindern5 am 10. August M. 50. Von denselben am Todestage des Herrn Adolph S. Maas Mk. 50. An demselben Tage' von Frau H ei lvrich Lion Mk. 50, desgleichen von Er au Dr. Line! Mk..50 und von den Herren Heinrich und Julius Maas in Berlin Mk. 100. Von den J'schen Kindern am Todestage ihrer Mutter (9. Dezember) Mk. 50. Von Frau. Heinrich Lion ani Todestage ihrer Mutter Mk; 25. Wir sagen allen Spendern verbindlichsten Dank. - 6. Die Joseph Rütten'sche Stiftung, von dem am 19. Juni 1878 dahier verstorbenen Verlagsbuchliändler Herrn J ös ep.lt R ü tt e n , mit einem Kapital von Mk. 10,000 errichtet, hat; den Zweck, die Lehrer unserer Schule, der er, wie es in seinem Testamente hcissty seine Schulbildung verdankte, und an welcher er 18 Jahre im Schulrat rhätig war in ihren Bestrebungen, sichr wissenschaftlich und pädagogisch foi tzubiklen, zu ermuntern und zu imterstützenv nnd zwar sollen .a) die Zinsen in erster Reihe dazu verwendet werden, den Lehrern der französischen. oder englischen Sprache die Möglichkeit zu gewähren, währendder Ferien Aufenthalt, in Frankreich oder England zum . Zweck, von Sprachstudien zu nehmen., b). Es können aber in gleicher Weise auch die Lehrer der naturwissenschaftlichen und historischen Fächer, sowie überhaupt die anderen Lehrer zu ähnlichen Zwecken unterstüzt -werden; auch Lehrerinnen sind von der Unterstützung nicht ausgeschlossen, c) Endlichkönnen;die- Zinsen dazu verwendet werden, einem Lehrer oder gleichzeitig mehrereu Lehj'ern den Besuch von wissenschaftlichen Wanderversanina-

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