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Programm · 1899-01-01 · 1899 · p. Seite 38

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Programm
Volume
1899
Date
1899-01-01
Page
Seite 38 (sequence 37)
Language
German
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hmgen zu ermöglichen, oder auch von Ausstellungen von Lehrmitteln oder von sonstigen Ausstellungen welche geeignet sind, den Gesichtskreis zu erweitern und den wissenschaftlichen Sinn zu beleben. — Die Zinsen dieser Stiftung sind in diesem Schuljahre ausnahmsweise nicht zur Verwendung gekommen. 7. Die Davtd und Emanuel Höchberg'sche Stiftung, gegründet von dem am 11. Juni 1871 dahier verstorbenen hiesigen Bürger und Kaufmann Emanuel Perez Höchberg nnd zu Ehren seines vor ihm verstorbenen Bruders David, welcher als Schulrat eine vieljährige Thätigkeit dem Wohle unserer Schule gewidmet hatte, David und Emanuel Höchberg'sche Stiftung genannt, ist seit September 1871 in "Wirksamkeit. Die Stiftung zahlte in dem Schuljahre 1898/99 das Schulgeld für 14 das Philanthropin besuchende Zöglinge. — Zum Andenken des sei. Herrn Wolf J. Wisloch ist von dessen Kindern der Stiftung ein Geschenk von Mk. 25.-^ überwiesen worden,"".wofür wir unsern verbindlichsten Dank aussprechen. Die Verwaltung besteht aus den Herren: . Stadtrat H o r k h e i m e r (Torsitzender), Rechtsanwalt Dr. Burghold (Schriftführer), Moritz Feisen.berger (Kassierer), Direktor Julius Angelheim, Heinrich Wisloch, Direktor Dr. Baerwald. 8. Die Louis Mayer Maas'sche Stiftung (gegründet von dem hiesigen Bürger und Kaufmann Lo ui s M a y e r M a a s, geb. dahier 2b*. Dezember 1790, gestorben 7. Dezember 1874) hatte in dem Schuljahr 1898/99, dem 27sten ihrer segensreichen Wirksamkeit, 59 Stipendialeu. Von diesen besuchten 14 die israel. Volksschule, 23 die Ostend- und die Petersschule, 7 da.s Philanthropin, 2 das Kaiser Friedrichs-Gymnasium, einrr die "Realschule iu Hanau, j,e eine die Handelsschule: für Mädchen und den Frauenbildungs verein und ein Lehrerinnen-Seminar, 2 ein Conservatorium, 3 Fortbildungsschulen; ausserdem wurden 2 jungen Leutendie Mittel zu andervveitiger Fortbildung gewährt. Die Verwaltung sucht sich durch Einfordern der Schulzeugnisse von dem Fleiss und dem Betragen der Stipendiaten Kenntnis zu verschäfteu und ist darauf bedacht die Wohlthaten nur würdigen Zöglingen zuzuwenden. Die Verwaltung bestand aus den Herren: Rechtsanwalt PI o tke (Vorsitzender), Direktor Dr. B aer \va1 d, August G o 1 d s e h m i d t, Max Kothbarth und Direktor Z. Hochschild. Die ausgedehnte Thätigkeit, welche die Stiftung, zumal in den letzten Jahren, ausgeübt hat, ist nur dadurch möglich gewesen, daß ihr von Freunden und Förderern der Jngendbildnng Zuwendungen gemacht wurden; sie ist, wenn sie den an sie herantretenden ,Anforderungen genügen soll, auch in Zukunft auf solche Förderung angewiesen. — Im Schuljahre 1898|99 sind an Geschenken eingegangen: Am 23. April 1896 von Herrn August Goldschmidt am Todestage des sei. Herrn Maximilian Goldsohmidt Mk. 75, am 19. April: von Herrn Saliy Bonn Mk. 30, am 9. Mai von Herrn und Frau Max Roth bar th Mk. 20, am 14. Mai: von Herrn Heinrich M. feon igs wer t her durch Herrn Sally Bonn Mk. 100, am 12. Mai: von Frau Jeanette Ochs Wwe. zum Andenken an ihren sei. Gatten Herrn Albert-Ochs Mk. 50, am 21. Mai: von: den Kindern des sei. Herrn Enoch A ar.on S ch w arzs chi 1 d und der sei. Frau Rosette Schwarzschild geb. Ochs Mk. 50, am 17. October: von Herrn Georg;Speyer. Mk. 100; am 12. Januar 1898: am Todestage des sei. Herrn Maximilian Risdorf von Herrn Charles und Frau Henriette Risdorf Mk. 50.

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