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Programm · 1896-01-01 · 1896 · p. Seite 37

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Programm
Volume
1896
Date
1896-01-01
Page
Seite 37 (sequence 36)
Language
German
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hervorgehoben: R. Wülker, im Beiblatt V zur Anglia. Juli und August 1894, sowie im Litt Centrat* blatt v. 1894 No. 23. — L. Frankel in: Englische Studien Bd. 20. 'S. 422 fg. — A. Brandl im Öst. Litt.-Blatt v 1. Sept. 1894. S. 523 fg. — W. Brandes in: Westermanns Monatsheften v. Okt. 1894. — L. Proscholdt in: Das zwanzigste Jahrhundert. IV. No. 11 (1894). — H Conrad im Sh. Jahrb. Bd. 31 (1895). S. 414 fg. — Ferner ist hier auch der mehrfach citierte, in Buchform sowie in der Beilage der Münchener Allg. Ztg. v. 1895 No. 105—107 erschienene Festvortrag Kuno Fischers (s. a. Anm. 14) zu erwähnen, der mit, zu dem besten gehört, was gegen die gesamte Bacontheorie erschienen ist. Ausserdem haben auch in der Tagespresse hervorragende Vertreter der Wissenschaft gegen Bormann das Wort ergriffen, so J. Schipp e r („Der Bacon-Bacillus". Neue Freie Presse, FeüilL. v. 18. und 30. April 1895 u. „Shakespeare-Anekdoten" ebda: v. 7. Nov. 3895) und Max Koch (im Feuilleton der Schles. Zeitg. vom 1. August. 1895). 51 Vgl. dazu die klare Widerlegung durch W. Brandes a. a. O. S. 134. 52 Vgl. H. Conrad a. a; Ö S. 424 fg. ~" 63 Vgl. L. Fränkel a. a. O. S. 427 fg. 54 S. o. Anm. 1.; bes. Kap. 7 der dort citierten Schrift, S. 184 fg : „Baco und Shakspeare." 55 Graf Vitzthum hat sein Buch „Shakespeare und Shakspere" K. Fischer gewidmet „als ein Zeichen dankbarer Anerkennung für seine Verdienste um die Erläuterung der philosophischen Werke F. Bacons." 56 Vgl. dazu Wülker in „Die Shakspere-Bacon-Theorie." S. 276 fg. 57 Die grundlegenden philosophischen Werke Bacons sind: „De Dignitate et Augments Scientiarum (1605 in englischer Sprache erschienen, erst 1623 unter Ben Jonsons Mitwirkung in lateinischer Übertragung), sodann: Novum Organum Scientiarum (1620) und eine Reihe kleinerer naturphilosophischer Abbandlungen. (Nach Bormann bilden diese letzteren, zusammen mit den beiden ersten Werken ein Ganzes, die Magna Instauratio Scientiarum, dem dann — ebenfalls in Dreiteilung — die Historien, Komödien und Tragödien Shakespeares als „dramatisch-parabolische" Ergänzung gegenüber ständen! [S. Bormann Kap. 6. S. 194 fg. Vgl. a. Vitzthum Kap. 17—19.]) Ausser diesen hat er einige rechtsphilosophische Werke verfasst, ferner seine berühmten Essays, in der ersten Auflage 10, später gegen 50. Seine Dichtungen, die er selbst als „Spielereien" bezeichnet, bestehen aus einigen allegorischen Maskenspielen, die in Gray^ Inn und bei Hofe aufgeführt wurden, ferner einer metrischen Psalmen-Übersetzung (1624 verfasst, 1625 gedruckt) und einigen kleineren Gelegenheitsgedichten. Vgl. a. Wülker „Die Sh.-B.-Theorie" S. 279—289. 58 Bacon giebt darin den Vollziehern seines letzten Willens den Auftrag, alles was er auf englisch oder lateinisch geschrieben, sorgfaltig zu sammeln, binden zu lassen und an 7 verschiedene, genau benannte Bibliotheken zu verteilen. Ferner triflt fer besondere Verfugungen über seine Reden, seine Briefe und alle sonstigen nach seinem Ableben vorgefundenen Papiere, aus denen die Testaments-Vollstrecker das Wissenswerte veröffentlichen sollen. 69 "S. o. Anm. 56. Vgl. a. den Abschnitt „Claims" bei Stopes, bes. S. 104—110. Mit Bezug auf eben dies Gelegenheits-Sonett sagt Bacon: „I profess not to be ä poet", was von Bormann u. a. zu gunsten ihrer Theorie missdeutet worden ist. - . 60 Der hierauf bezügliche Abschnitt bei Bormann (S. 310 fg.) ist gleichfalls ein charakteristisches Beispiel für seine ausschweifende Phantasie in der Auslegung klarer Gedanken zu gunsten seiner Theorie. Vgl. a. dagegen Stopes p 105 fg. 61 Mit dieser Thatsache vergleiche man die Vermutung, die sich in einer französischen Biographie Bacons (Histoire de la Vie et des Ouvrages de Francois Bacon etc. par J. B. de Vauzelles. 2 vols. Paris 1833) findet, nach welcher anzunehmen wäre, dass das, was die Baconianer von Bacon und Shakespeare behaupten, im umgekehrten Verhältnis für zwei dem ersteren sehr nahestehende Männer zuträfe. In der den Schluss der Einleitung bildenden Notice sur Antoine Bacon (Anthony war der Lieblingsbruder des Philosophen) Seite L. lesen wir: „II est meme vraisemblable que celui-ci (i. e. Anthony B.) est le veritable auteur des poesies qu'on a publiees sous le nom du comte o?Essex, lequel ne devait gueres avoir le loisir de s'occuper de vers.5' — Ob nun die Baconianer nicht am

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