Programm
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- Volume
- 1896
- Date
- 1896-01-01
- Page
- Seite 38 (sequence 37)
- Language
- German
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— 38 — Ende aus der nahen Verwandtschaft des hier Genannten mit ihrem Abgott einen weiteren sog. - Beweis für ihre Theorie herleiten?! 62 Vgl. bes. Stopes. p. 33 fg. u. p. 69. 63 Die richtige Lesart lautet bekanntlich: Le style c'est de Phomne meme (gehört dem einzelnen Menschen^ ist nur ihm eigentümlich) und passt in dieser Form auf das, was S. 24 fg. über Bacons Stil gesagt ist. 64 „Gäbe es für die intensive Stärke der menschlichen Leidenschaften ein Thermometer, um sie zu messen, so würde man bei Baco finden, dass der Wärmegrad seines Herzens sehr nahe dem Nullpunkte war." K. Fischer „F. Baco v. Veruläm" S. 17. «5 Vitzthum a. a O. S. 101 66 Vgl. Raeder a. a. O. S. 6. 67 Essex wurde am 25. Febr. 1601 hingerichtet. S. a. Macaulay a. a. Ö. p. 307 fg., bes. p. 314 und 320 fg. 66 Elisabeth hatte schon etwa 30 Jahre vor jenem Ereignis ein Verbot gegen das Foltern von Staatsgefangenen erlassen. S. Macaulay p. 333 fg. 69 Eine natürlich rein zufälllige Ähnlichkeit mit dem Sturze Bacons (6 Jahre nach Shakespeares Tode) zeigt ^derjenige Angelos im 5. Akte , von „Measure for Measure" (erste Aufführung 1603). Übrigens finden sich für den, der finden will, thatsächlich solche Stellen, die man als Anspielungen des Dichters auf seinen grossen Zeitgenossen auslegen könnte. So, um nur ein Beispiel zu nennen, in „As you like it" III, 2. sieht W. König (Sh. Jahrb. Bd. 6. S. 101) eine solche Anspielung in der Stelle, wo Touchstone sagt: „Such a one is a natural philosopher" in Bezug auf die Philosophie, die Corin unmittelbar vorher zum besten giebt. 70 Dass man mit dem gleichen Erfolge, wie es nach amerikanischem Vorbilde Vitzthum und Bormann versucht haben, alles Mögliche beweisen kann, zeigt beispielsweise die schon (Anm. 42) angeführte Schrift Rolfe's. 71 Bormann scheint von dem Inhalte dieser Schrift keine Ahnung zu haben, wenigstens führt er sie nicht als eine der „hauptsächlich benutzten" an; doch selbst wenn er sie gekannt hätte, würde sie auf seine fixe Idee wohl ebenso wenig heilsamen Einfluss geübt haben, wie das von ihm angeführte Buch der Mrs. Stopes. 72 Seine Grabschrift preist ihn als: Scientiarum Lux, Facundiae Lex. (Leuchte der Wissenschaften, Gesetz der Beredsamkeit) 78 Sh. Jahrb. Bd. 6 S. 97 fg., bes. S. 101. 7* S. o. Ahm. 7. Man hat seine Shakespeare-Biographie ein „monumentales Buch" genannt 75 Stopes Chap. V. S. 111 fg. führt ungefähr 150 Zeugnisse für Shakespeare bis zum Ende des 17. Jahrh. an. Ein besonderes Buch hierüber ist: Ingleby, C. M.: „Shakespeare's Centurie of Prayse". London 1874. 2. Aufl. 1879. 76 Vgl. Gervinus' „Shakespeare" Bd. 4 S. 342: „Alle Bedingungen lagen unmittelbar vor ihm und um ihn her, die eine Zeit gross machen und grosse Männer erzeugen und nähren können, und dies wird Niemand gering anschlagen, der da weiss, dass auch der Genius nicht über diese Bedingungen der Zeit erhaben ist und dass auch der beste Same zum Wachstum des guten Bodens bedarf." 77 Vgl. die ähnlichen Ausführungen ten Brinks in seinem „Shakspere" (1. Vorlesung). 78 In der ersten Auflage seines „Grundriss der Geschichte der englischen Litteratur von ihren Anfängen bis zur Gegenwart." Die hier angeführte Stelle findet sich in der zweiten Auflage (Münster 1893) S. 208. » Herders sämtliche Werke, her. v. B. Suphan. Berlin 1891. Bd. 5. S. 209.