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Programm · 1896-01-01 · 1896 · p. Seite 32

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Programm
Volume
1896
Date
1896-01-01
Page
Seite 32 (sequence 31)
Language
German
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Anmerkungen. - 1 Vgl. G. Gervinus: - „Shakespeare", Leipzig 1850. Bd. IV. S. 341 fg., bes. S. 354, sowie Kuno Fischer „Franz . Baco von Verulam. Die Realphilosophie und ihr Zeitalter." Leipzig 1856. Vorrede und S. 184 fg. 2 Vgl. R. Wülker: „Die Shakspere-Bacontheorie." In den Berichten der Königl. Sächs. Gesellschaft der Wissenschaften, .1889. S. 249 fg. '.' : 3 Der nicht selten erhobene Einwand gegen das Eingehen auf Fragen gleich der vorliegenden die lediglich die Persönlichkeit eines Künstlers oder Schriftstellers betreffen, braucht wohl hier nicht eingehend zurückgewiesen zu werden. Denn wenn uns auch ohne die Kenntnis aller biographischen Thatsachen über die Person des Dichters der unsterblichen Dramen der Genuss an denselben nicht verkümmert werden kann, so ist doch dem gegenüber die Berechtigung des „so natürlichen Wunsches" nicht zu leugnen, „einen Dichter, den man von der idealen Seite kennen gelernt hat, nun auch in seinen realen Eigenschaften und Gewohnheiten, und sozusagen im Hauskleid beobachten zu können." (ten Brink). Dabei braucht man noch lange nicht in das Übermass zu verfallen, das derartige Untersuchungen gerade bei Shakespeare -.— ähnlich wie bei Göthe — zum Gegenstande des Spottes gemacht hat. Andrerseits ist auch der Gewinn nicht zu unterschätzen, der uns, selbst bei sog. objektiven Schriftstellern, aus der Kenntnis ihres Lebens für das Verständnis ihrer Werke erwächst. (Vgl. a. J. Schippers Aeusserung zu dieser Frage im Feuilleton der „Neuen Freien. Presse" vom 18. April 1895 „Der Bacon-Bacillus", das mir erst nach Vollendung dieser Abhandlung zu Gesichte gekommen ist) 4 Edwin Bormann: „Das Shakespeare-Geheimniss." Leipzig 1894. 5 Graf Vitzthum von Eckstädt: „Shakespeare und Shakspere. Zur Genesis der Shakespeare-Dramen." Stuttgart 1888. * 6 S. Anm. 1. — Vgl. a. Fischers Ausführungen in „Shakespeare und die Bacon-Mythen." Heidelberg 1895. S. 19. 7 Karl Elze: „William Shakespeare." Halle 1876. ~ B ernhard ten Brink: „Shakspere." Fünf Vorlesungen aus seinem Nachlass Strassburg 1873. — Alois B rändl: „Shakspere" in „Führende Geister", her. v. Bettelheim. Dresden 1893. — Georg Brandes: „William Shakespeare." Paris u. Leipzig 1895. 8 The. Works of Francis Bacon, Lord Chancellor of England. A new edition. By Basil Montagu. 16 vols. 8°. London 1825—1834. — Critical and Historical Essays, contributed to the Edinburg Review. By Th. B. Macaulay. In 3 vols. London 1843. „Lord Bacon" vol. II. p. 280-429. — The Works of Francis Bacon. Collected and edited bySpedding, Ellis and Heath 14 vols. London 1857-1877, bes. Band VIE-XIV. „The Letters and the Life of Francis Bacon, including all bis occasional works." By James Spedding. Von dem letzteren rührt auch her: Account of the Life and Times of Lord Bacon. London 1879. 2 vols. — Vgl. a. Kuno Fischer (oben Anm. 1. sowie) „Franz Bacö und seine Nachfolger." 2. Aufl. Leipzig 1875. 9 Der englische Gelehrte Furnivall drückt den gleichen Gedanken folgendermassen aus: „Manche Menschen sind farbenblind geboren und können daher keine Farben unterscheiden; diejenigen aber müssen charakterblind geboren sein, die Bacon nicht von Shakespeare unterscheiden können."

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