Programm
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- Volume
- 1893
- Date
- 1893-01-01
- Page
- Seite 29 (sequence 28)
- Language
- German
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— 29 - der erste die Hälfte, der zweite der dritte '/4 des Gewinns erhalten sollte. Der Gewinn betrug 12. "Wie viel erhielt jeder? [Misrachi fügt hinzu, daß die Aufgabe unmöglich sei, ^eil Vi + V. + V* > 1 ist-] 32. Drei Männer hatten zusammen ein Geschäft, in das sie verschiedene Summen einschossen. Die Einlage eines Jeden gaben sie in einem Schriftstück an, damit man wisse, wie viel jeder eingelegt. Als sie später den Ertrag teilen wollten, suchten sie dieses Schriftstück und fanden es nicht; auch hatten sie die Summe, die jeder in das Geschäft gesteckt hatte, vergessen. Sie erinnerten sich nur, daß die Einlage des ersten und zweiten zusammen gleich der des dritten war, und daß der erste und der dritte zusammen 100 mal so viel eingelegt hatten als der zweite. "Wie konnten sie jetzt die Einlage jedes Einzelnen finden? 33. Jemand sagt: AVenn Rüben 20 Tage für mich arbeiten wird, so werde ich ihm 5 Goldstücke geben; dem Simeon werde ich für 20 Tage 4 und dem Levi 3 Goldstücke geben. Da gingen alle drei hin und arbeiteten, und es stand ein Schreibor dabei, der die Stunden und Tage, die jeder arbeitete, aufschrieb. Alle drei hatten zusammen 20 volle Tage gearbeitet, und jedem wurde dieselbe Summe bezahlt. "Wie viel Geld bekam jeder, und wie viel Tage und Stunden hatte jeder gearbeitet? [ibn Esra.] 34. Rüben, Simeon, Levi und Juda zeigten Jeder einen Brief ihres Vaters vor. In dem Briefe des Rüben stand, daß sein Vater Jacob ihm seine sämtlichen Felder als Geschenk (eines Schwerkranken) vermache; in dem Briefe des Simeon stand, daß sein Vater ihm die Hälfte seiner Felder vermache, in dem des Levi, daß sein Vater ihm 1jB der Felder vermache, endlich in dem des Juda, daß sein Vater ihm der Felder vermache. Die Zeit der Ausstellung der Briefe war dieselbe. [Wie waren die Felder zu teilen?] Nach jüdischem Recht kann Jeder von ihnen nach seiner Forderung nehmen, nach dem Recht der anderen Völker nur nach dem Verhältnis seiner Forderung zur Forderung der Andern, [ibn Esra.] Misrachi löst die Aufgabe zunächst unter letzterer Voraussetzung und erhält 12/2 5> 6/2 5> 'Vssj 3/25* Dann zeigt er, wie die jüdischen Gelehrten (Vergl. Fall II der ersten Mischnah im Traktat Ny'SJO Nm) die Teilung vornehmen würden. Juda, der Jüngste, müsse bekommen, weil die drei älteren Brüder sagen: „Du forderst des Ganzen, an dieses Viertel hat jeder von uns denselben Anspruch wie Du, folglich erhält jeder 1/4 des Viertels, d. i. Vig-" Damit ist Juda abgefunden. Weiter fordert Levi 1f3; da aber lji schon verteilt ist, so kann er nur noch ^3 — 7* Vi 2 beanspruchen. An dieses Zwölftel haben aber die beiden älteren Brüder denselben Anspruch wie Levi. Dieser erhält also nur noch zu dem schon erhaltenen Vj 6, d. i. im ganzen 13/144. Ferner soll Simeon die Hälfte erhalten, oder, da er schon seinen Teil von dem Drittel genommen hat, — l\z 7e- Denselben Anspruch hat aber auch noch Rüben, somit erhält Simeon nur noch die Hälfte von x/6, d. i.!/1S}, also im ganzen V12 7s 6 + Vi 6 ~ 25/i44- ^s bleibt danach für Rüben 97/144 übrig. 35. Rüben, Simeon und Levi sind auf den Fischmarkt gegangen und sehen einen Fisch, den sie kaufen wollen. Rüben sagt zu seinen 2 Freunden: AVenn ich all mein Geld hergebe und jeder von Euch die Hälfte dessen, was er hat, so können wir zusammen den Fisch kaufen. Da antwortet Simeon: Wenn ich all mein Geld gebe und jeder von Euch Vs dessen, was er hat, so können wir den Fisch kaufen. Levi endlich sagt: Wenn ich all mein Geld hergebe und jeder von Euch 1j4: dessen, was er hat, so können wir zusammen den Fisch