Programm
- Journal
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- Volume
- 1887
- Date
- 1887-01-01
- Page
- Seite 23 (sequence 22)
- Language
- German
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— 23 — diesem Anlaß der scheidenden Kollegin als Zeichen der besonderen Hochachtung ein mit einer entsprechenden Widmung versehenes Album mit den Photographien der Lehrer und Lehrerinnen. Mit Beginn des Schuljahres sind die Schulamtskandidaten vr. Alfred Löhren und Dr. M a x Reim ann zur Ableistung des pädagogischen Probejahres eingetreten. An die Stelle des Herrn vr. PHilippson wurde mit Beginn des Schuljahres Herr Dr. Ferdinand Michel (Siehe vorjähriges Programm unserer Schule, S. 18) an die Schule berusen und ganz der Mädchenschule überwiesen. Es trat ferner mit Beginn des Schuljahres in das Lehrerkollegium die Lehrerin für weibliche Handarbeiten Fräulein Sophie Goldberg, welche schon damals einen Teil des von Frau Beer erteilten Unterrichts übernahm, seit 1. Januar 1887 aber ganz an ihre Stelle getreten ist. An die Stelle des Herrn I. Schoenhof wurde am 1. Oktober 1386 Herr vr. Oswald Cohn an die Schule berufen, welcher im Schuljähre 1884/85 das Probejahr an dieser Schule absolvierte und zuletzt als wissenschaftlicher Hilfslehrer an der hiesigen Musterschule beschäftigt war. Als ordentliche Lehrer wurden angestellt und durch Verfügung des Königlichen Provinzial-Schulkollegiums vom 3. Februar 1887 bestätigt die bisherigen wissenschaftlichen Hilfslehrer vr. Schwarz, Emil Strauß, vi'. Dobrin er. Julius Schwarz, geboren am 23. März 1852 zu Guttstadt, Reg.-Bez. Königsberg, besuchte seit Herbst 1861 das Gymnasium zu Rößel. Sommer 1870 mit dem Zeugnis der Reife entlassen, studierte er klassische und Sanskritphilologie und vergleichende Sprachforschung an den Universitäten zu Berlin, Würzburg und Königsberg. Ostern 1874 unterbrach er seine Studien, um die Stelle eines ordentlichen Lehrers an der israelitischen Gemeindeschule zu Altona zu übernehmen. Von Herbst 1875 an setzte er seine Studien an der Universität zu Breslau fort und wurde daselbst im Juli 1878 auf Grund seiner Dissertation: Os selioliis in Lomsrl Iliaclsm niMioloz-IeiZ promoviert. Im Mai 1879 bestand er zu Breslau das sx^insQ xro faeultats äoesucli. Im August 1879 trat er am Johannesgymnasium zu Breslau das vorschriftsmäßige Probejahr an und verblieb an derselben Anstalt als wissenschaftlicher Hilfslehrer bis Ostern 1881. In das Lehrerkollegium dieser Anstalt trat er Neujahr 1882 als wissenschaftlicher Hilfslehrer ein. Emil Max Strauß ist am 3. Mai 1859 dahier geboren. Von Ostern 1865 bis 1873 besuchte er die Schule, an welcher er nunmehr unterrichtet. Er trat alsdann in das hiesige Gymnasium über, von welchem er Ostern 1878 mit dem Zeugnis der Reife schied, um in Berlin Mathematik und Naturwissenschaften zu studieren. Zu Beginn des Schuljahres 188^ wurde er an die Realschule der hiesigen israelitischen Gemeinde berusen, bestand im November 1882 das exavien xi-o t'^erllwts äoeenäi und ist seitdem, mit Ausnähme der Zeit, wo er seiner Militärpflicht zu genügen hatte, teils als eanciiclatus xrodanäns, teils als wissenschaftlicher Hilfslehrer an derselben Schule beschäftigt gewesen. Hermann Dobriner, geb. am 5. November 1857 zu Schmaleningken, Reg.-Bezirk Gumbinnen, besuchte seit Ostern 1867 das Realgymnasium auf der Burg zu Königsberg i. Pr. und studierte daselbst nach abgelegtem Abiturienten-Examen von Michaelis 1875 bis Ostern 1880 Mathematik und Physik. Im Februar 1881 bestand er das Examen xro kaeulwts äoosiM, absolvierte von Michaelis 1881 bis 1882 sein pädagogisches Probejahr an der Friedrichs-Werderjchen Ober-Realschule zu Berlin und war an dieser Anstalt als wissenschaftlicher Hilfslehrer thätig, bis er Ostern 1883 einem Rufe an diese Schule folgte' Im Juli 1886 wurde er auf Grund seiner Dissertation: „Die Flächen constanter Krümmung mit einem