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Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main · 1876-01-01 · 1876 · page 28

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Journal
Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
Volume
1876
Date
1876-01-01
Page
– (sequence 28)
Language
German
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IRI
…/9643684-3089702--0586-3090390
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— 27 - sondere darzulegen. Auf das Leben und die philanthropischen Bestrebungen Geisenheimer's in ausführlicher Darstellung eingehend, wies sie nach, wie Alles, was er Bleibendes geschaffen, in der durch seine jüdische Besonderheit bestimmten Erfassung des Humanitätsgedankens wurzelte. Daran knüpfte sich ein Hinweis auf die Aufgabe dieser israelitischen Schule, die zugleich in vollem Sinne eine deutsche Schule sei und auf die Pflichten ihrer Leiter, Lehrer und Zöglinge. Die Gesangklassen trugen sodann folgende Hymne vor, eine Dichtung des Herrn vr. Emil Neubürger, dem hiermit für diese unsere Schulfeier weihende Gabe der herzliche Dank der Schule dargebracht sei: Schnelle dahin flieht, Sterblicher, dein Leben; Thaten jedoch besiegen Grabesdunkel; Manches Jahrhundert wirkt der Längstentschwundnen Edeles Werk nach. Tausenden bringt noch Heil, wer einst Verwaisten Schuf ein Asyl, den Siechen und der Armuth; Wer mit der Kunst, des Wissens heil'ger Fackel Leuchtet den Brüdern. Preiset den Mann, der uns, nicht Müh' noch Opfer Scheuend, erschloß liebreich den Born der Kenntniß, Draus mit der Bildung, Kraft und Glück noch schöpfen Späte Geschlechter. Noch einmal ergriff sodann der Herr Schulrathspräsident das Wort und schloß in würdiger Weise die erhebende Feier: „Möge," so lautete im Hinweis auf das Leben und Wirken Geisenheimer's sein Schlußwort, „möge es unserer Gemeinde niemals an Männern fehlen, die sich mit gleich freudiger Begeisterung ihrer Führung und der Leitung ihrer gemeinnützigen Anstalten widmen, möge namentlich die Liebe zu unserer Schule und die Opferwilligkeit für dieselbe niemals schwinden, damit sie, wie bisher, auch in Zukunft den erhöhten Anforderungen einer fortschreitenden Zeit entsprechend, sich immer mehr entwickeln und ihre Leistungen erhöhen könne!" Die dem Andenken Geisenheimer's gewidmete marmorne Gedenktafel, welche der Wand des vorderen Treppenhauses unserer Schule eingefügt worden ist, trägt folgende Inschrift: Siegmund Geisenheimer, KDL. XII SINKDN, 12. VDVLÄlLLR 1775, SDS?. XII ^. 20. 1828. WVML'rL 3^LM 1804 v^8 ^VvISOHD?SI1^N?HR0I'IN ^118 VLN VIL8K 8011111^8'r^'r LLI^0R(M^N6LN 18?. WMK^IMM IIWMM WNLMVD V^XL^R WIN 2IM LLWNDM 6LV^0II1NI88 ^MVL 8LI5W1 KLLIHMI^cW VIL8K LRRieKM? VON DLR I8R^LI.II'I8cÄLX 211?R^X?HR7' 4"

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