Mannheim
Compact Memory

Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main · 1876-01-01 · 1876 · page 25

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
Volume
1876
Date
1876-01-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
94% known words query
IRI
…/9643684-3089702--0583-3090387
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

— 24 — Gleich in der Auffassung, wenn auch verschieden im Ausdrucke, ist die Übersetzung sowohl in der Edition als auch im Cod. Nabl. zu Gen. 7, 13, wo erstere uniz, letzterer hat, während Gen. 17, 23. 26. auch im Cod. Nabl. steht. ONp im Cod. Nabl., welches gleich dem Syrischen kv^j? persona, ist, entspricht hier ganz dem Worte O"k, welches dieselbe Bedeutung hat. Eine falsche Erklärung hat das in allen Handschriften für nvip Gen. 2, 14. vorkommende N12^>Q bis jetzt gefunden. Kohn (Samaritanische Studien, Seite 40), will gar annehmen, daß der Uebersetzer hier ni2^?O für nvNs? vor sich gehabt habe. Die ganze Schwierigkeit fällt weg, wenn wir hier NZ?^v lesen. Auch arabische Wörter kommen in diesem Codex vor, wenn auch nicht in solcher Zahl, wie in der Polyglotten-Ausgabe. Wir wollen hier nur zwei solche Wörter als besonders charakteristisch hervorheben. Neben Abu Said hat nur noch der Cod. Nabl. die Übersetzung zu Gen. 44, 12., welches in der Edition mit nk^I (Cod. C. und mit im Cod. A. wiedergegeben ist, welch letzterem Worte Gen. 44, 11, im Codex Nablus entspricht. Es ist jedoch auch möglich, daß der Uebersetzer in dem Worte nnnvttI nur den letzten Theil nnn als mit VNN gleichbedeutend übertragen hat, welches Wort in der samaritanischen Paraphrase mit wiedergegeben wird^). Auch das Gen. 27. 34. als Übersetzung zu TNU nur im Cod. Nabl. allein vorkommende arabische Wort mit derselben Bedeutung „NASP" findet sich noch im Talmud Schebuoth 41 d: '2? Vergeblich sieht man sich dagegen im Codex Nablus nach einer anderen Auffassung von ^^21 Gen. 20, 5 und von ns^'N Gen. 21, 7 um, welches erstere Wort einfach und richtig mit niINl widergegeben ist, während 'letzteres mit Modificirung des hebräischen Textwortes als njA'VN beibehalten wird. Die Edition und der Codex A. haben hiefür v^O^l und is>v^N' Geiger in der Zeitschrift der D. M. G., Band 17, S. 722, schreibt mit Bezug auf NS'V^'N, es sei eine Mißgestalt, die schwerlich auf natürliche Weise zur Welt gekommen sei. Das Resultat nehmen. So z. B. Gen. 41, 2 bei der Übersetzung zu iZi^I, gelesen wurde, wie noch aus Cod. C. zu ersehen ist, der 1^ hat, das im Cod. Nabl. mit wiedergegeben ist und in der Edition mit Diese Auffassung in der Edition, welche gewöhnlich als eine Uebersetzungssünde betrachtet wird, hat doch ihre Berechtigung, wenn wir die Stelle Jalkut I, 147 zur Begleichung heranziehen: N^iNI 1^ 1^>tt LMtt Nl'-M NIL'' NNS Nl^p "Ntt'N?Q N)M Gen. 41, 18 theilt auch Onk. diese Auffassung, indem er ^^11 übersetzt. Hier hat Cod. Nabl. 7'Nd5 und Cod. C. wie wirklich noch ein Cod. der Hebr. Sam. hat. Ebenso ist ein solcher Zusammenhang Gen. 15, 2 zu ersehen, wo Cod. Nabl. mit ^^"P wiedergibt, während die Edit. i^Q'^ hierfür hat. Um ^v^)) zu verstehen, braucht man nur Lev. r. Sect. 11 zu vergleichen: NN)? "PIN '2281 'ww d^NQ'd; Diese Auffassung hat auch Abu Said sich angeeignet, der in seiner arabischen Uebersetzung des sam. Pentateuches gewöhnlich Saadias ausschreibt, obgleich er mit dem Zusätze: „Gott möge ihn strafen", seiner gewöhnlich erwähnt. Daraus ist auch ^^L)? 43, 12 Cod. A corrumpirt, indem >H aus dem vorhergehenden 'HPI herüberkam und der letzte I aus dem im Samaritanischen fast gleichen Buchstaben x) entstanden ist.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.