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Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main · 1876-01-01 · 1876 · page 24

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Journal
Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
Volume
1876
Date
1876-01-01
Page
– (sequence 24)
Language
German
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IRI
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— 23 — Auch an Uebersetzungssünden, die aus Unkenntniß des Hebräischen entstanden, ist im Cod. Nabl. kein Mangels. Besonders hervorgehoben zu werden verdient die Uebersetzung zu nnnn Gen. 50, 19., wofür in einem anderen Codex des Hebräo-Samaritaner nmn steht, das nicht wie in der Edition mit ns^nn. sondern mit ^nnn übertragen wird. Auch Cod. C. hat ^nn und Cod. A. ^in-i. Offenbar hat hier der Uebersetzer die Lesart nmn vor sich gehabt. Beachtenswerth ist, daß auch Onk. d^ni und Jonathan ^nn haben und daß das Samareitikon hier mit dem Cod. Nabl., indem es: x«» «poßov'^Lvog vLv'v el^a übersetzt, übereinstimmt, was für die Zeit der Abfassung dieser nur in Bruchstücken erhaltenen grichischen Pentateuch-Version beachtenswerth ist. Auch Gen. 30, 2. wird nnnn im Cod. Nabl. mit ^1 (Cod. A. '^s-n) wiedergegeben, während die Edition wie gewöhnlich nS^nn hat. Weniger zu entschuldigen ist die Uebersetzung zu Gen. 45, 7., wo niittw in ^'Op übertragen wird, das Petermann falsch in fi'OV verbessert. Der Uebersetzer hat hier niittw in der Bedeutung „Sauerteig" gefaßt, worauf der Fehler zurückzuführen ist. Für ntz'NS im Cod. A. zur Stelle scheint TN'VS gelesen werden zu müssen. Gen. 35, 21. wird im Cod. Nabl. n^NO als gefaßt und?Q übersetzt. Gen. 49, 24. wird n)N im Cod. Nabl. als nttl in der Bedeutung sehen mit ''MNQ übertragen. Im Cod. C. ist durch eigentümliche Stellung der Textesworte, indem die Lesart einiger Codices des Hebräo-Samaritaner beibehalten wurde, ^1 MV mit 'piQw?v widergegeben, was nur zufällig lautlich an den Namen der Samaritaner anzuklingen scheint, ohne irgend einen tendenziösen Hintergrund zu haben. Im 49. Capitel der Genesis, wo die Abweichungen des Hebräo-Samaritaners vom massoretischen Texte bedeutend sind, finden sich auch, dem entsprechend, in der Uebersetzung viele Eigentümlichkeiten. So wird daselbst Vers 22 mit im 'tt^P übersetzt, welche Auffassung mit einer haggadischen Deutung zusammenhängt^). Besonders die Stellen über die beiden Stämme Juda und Benjamin, welche als die eigentlichen Gegner der Samaritaner (Israeliten) betrachtet werden, sind im Segen Jakobs tendenziös übersetzt. Mit der Edition stimmt Cod. Nabl. überein, um Jehuda als den „Schlechten" zu bezeichnen, indem 49, 9. in 2 und zerlegt mit w'Iü gegeben wird. Ebenso wird auch ^tt' Gen. 49, 27. wie in der Ed. mit in^Ol^O' ,5 er vernichtet das Gesetz" mit Bezug auf Benjamin übersetzt. Auch findet sich in diesem Capitel ein arabischer Vers (33), den Petermann aus Cod. C. durch einen samaritanischen ersetzt hat. So Gen. 3, 7, wo ON'M mit wiedergegeben wird. 49, 14, wo O'NZVQN im Cod. Nabl. mit übertragen wird. Der Uebersetzer hat hier offenbar NNZVO im Sinne gehabt. (Vgl. Gen. 24, 38, wo ^1 mit i^^i im Cod. Nabl., der die Eigenschaft hat, die Partikel zu trennen, mit übersetzt wird.) Gen. 15, 20 ist NKON gleich NttOtt als falsche Auffassung von O'^SiTl, in der Bedeutung „Aerzte" genommen wurde. Für das sinnlose als Uebersetzung zu 18, 15 sowohl im Cod. Nabl. als auch in der Edition schlage ich die Lesart N^Lkl gleich NIZZA'! wegen der Aehnlichkeit der Buchstaben 2 und O im Samaritanischen vor. Die Codices B. und ^. haben hierfür 13, 18 ist NV'INK'! im Cod. Nabl. auf die Lesart -^1, wofür viele Codices haben, zurückzuführen, wie auch idiä. 12, Cod. B. ^INKI zu dem Texte So auch Cod. B. ^1 mit 18, 2. 2) Vgl. Jalkul I. 157: N'2 NK^' epl'"! dH"N '^Ip tt^tt 71? NPN '21 IQtt Vgl. auch Jalkul I. e.: Z)1N O'Q O'-D^ O'Z", NV Ein solcher Zusammenhang der samaritanischen Bibelübersetzung mit der Haggada ist häufig wahrzu-

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