Mannheim
Compact Memory

Die Wahrheit · 1928-02-24 · Heft 8 (24.2.1928) · page 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1928
Issue
Heft 8 (24.2.1928)
Date
1928-02-24
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/3062972-3064248-3064256--16081-3088811
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Öl WAtiteäfeiT » Seite* /Imtlicke Tbrlaidlaruncjeiv decbraelätichmkultusgmändifflw Rechnungsabschluß über die Einnahmen und Ausgaben der Kultusgemeinde und sämtlicher in der Verwaltung derselben stehenden Fonds und Anstalten pro 1927. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien hat den Rechnungsabschluß über die Einnahmen und Ausgaben der Kultusgemeinde und sämtlicher in der Verwaltung derselben stehenden Fonds und Anstalten über das Jahr 1927 fertiggestellt. Gemäß § 92 des Kultusgemeinde-Statutes wird dieser Rechnungsabschluß 14 Tage vom Tage der Kundmachung gerechnet, vor Prüfung und Erledigung durch den Kultusvorstand zur Einsicht der Gemeindemitglieder in der Amtsdirektion der Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, aufgelegt. Die Qemeindemitglieder sind berechtigt, innerhalb dieser Frist über den Rechnungsabschluß Erinnerungen beim Vorstande der Kultusgemeinde schriftlich zu überreichen, welche bei der Prüfung des Rechnungsabschlusses in Erwägung gezogen werden. Wien, 16. Februar 1928. Voranschlag der Einnahmen und Ausgaben der Kultusgemeinde und sämtlicher in der Verwaltung derselben stehender Fonds und Anstalten pro 1928. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien hat gemäß § 91 des Kultusgemeinde-Statutes die Voranschläge der Einnahmen und Ausgaben der Kultusgemeinde, sowie sämtlicher unter der Verwaltung der Kultusgemeinde stehenden Fonds und Anstalten für das Verwaltungsjahr 1928 in allen Einnahmen und Ausgabeposten geprüft und festgestellt. Qemäß §> 91 des Statutes liegt dieser Voranschlag durch 14 Tage vom Tage der Kundmachung gerechnet, zur Einsicht der Qemeindemitglieder in der Amtsdirektion der israelirischen Kultusgemeinde, Wien I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, auf. Die Qemeindemitglieder sind berechtigt, innerhalb dieser Frist Erinnerungen bezüglich des Voranschlages bei dem Kultusvorstande schriftlich zu überreichen, welcher dieselben in Erwägung zu ziehen hat. Wien, 16. Februar 1928. . # Lieferungsvergebung. Seitens der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gelangen im Laufe der nächsten Zeit die nachfolgenden baulichen Arbeiten zur Vergebung: XX., Ra^LSj^herstraße 16, Errichtung einer hölzernen Baracke mit Nebenr ä ü m 1 i c h k e i f e n. Baumeister-, Zimmermeister-, Kanalisierungs-, Tischler-, Schlosser-, Anstreicher-, Glaser-, Schwarzdecker-, Spengler- und Installationsarbeiten. Jene Firmen, welche zur Offertstellung herangezogen werden wollen, werden eingeladen, dies bis längstensMitt-wöch,den 29. Februar 1928 dem Technischen Amte der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien, I., Seitenstettengasse 2, IV. Stock, bei welchem auch während der gewöhnlichen Amtsstunden (Samstage ausgenommen) alle näheren Auskünfte erteilt werden, schriftlich bekanntzugeben. — Die freie Auswahl unter den sich meldenden Firmen zwecks Heranziehung zur Offertstellung für die einzelnen Arbeiten behält der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde ausdrücklich seinem alleinigen Ermessen vor. Vom Bau der Zeremonienhalle auf dem Neuen Friedhofe. Ueber mehrfache an das Präsidium der Israelitischen Kultusgemeinde gestellte Anfragen sieht sich dasselbe veranlaßt, mitzuteilen, daß die Arbeiten beim Bau der neuen Zeremonienhalle stetig fortschreiten. Der Jahreszeit und den Witterungsverhältnissen entsprechend, gelangt derzeit che innere Ausstattung zur Ausführung. Im Gegensatze zu Gerüchten, welche von uninformierter und unverantwortlicher Seite in Umlauf gesetzt werden, wird festgestellt, daß bisher die präliminierten Kosten für die Neubauten am Neuen Friedhofe eingehalten wurden und daß mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist, daß auch bis zur Fertigstellung derselben eine Ueberschreitung des Präliminares nicht stattfinden wird und somit alle anderslautenden Darstellungen jeder Grundlage entbehren. Statistische Daten aus dem Jahre 1927. Die Zahl der israelitischen Schüler und Schülerinnen an den öffentlichen Volks¬ und Bürger(Haupt)schulen im Schuljahre 1926/27 betrug 11.148 und beläuft sich im Schuljahre 1927/28 auf 11.188. Die Mittelschulen in Wien waren im Schuljahre 1926/27 von 6267 israelitischen Schülern und Schülerinnen besucht; im Schuljahre 1927/28 beträgt die Schüterzahl 5986. An den Jugendgottesdiensten haben im I. Halbjahre des Schuljahres 1927/28 19.643 Schüler und Schülerinnen teilgenommen. Die stärkste Frequenz weist der Leopoldstädter Tempel mit 3960 Schülern, die geringste der Vereinstempel im XIII., Beizrk mit 573 Schülern auf, wobei zu bemerken it, daß in diesem Bethause der Jugendgottesdienst erst Ende November begonnen hat Die stärkste Beteiligung bei einem Jugendgottesdienste bezifferte sich mit 400 Schülern, während (fie geringste Beteiligung mit 40 Schülern ermittelt wurde.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.