Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1929
- Issue
- Heft 15 (12.4.1929)
- Date
- 1929-04-12
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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Seite 14 m mammomimmmmmmimmmmmmammimmatmmuunim EBBEll Das Beste vom Guten sind die im Geschmack und Qualität unübertroffenen, erstklassig - altrenommierten ä&% Sl_ 38 ■aa aa 'gjäj&r__^«ja Sdiimdl Flozzoih 8 welche unter streng orthodoxer Aufsicht des Rabbinates der israelitischen Kultusgemeinde Wien hergestellt werden. Die Mazzoth 2 werden aus dem feinsten ungarischen Mehl erzeugt. Seit vielen Jahren genießen die „Schroidl-Mazzoth" das beste Renommee. s Zentrale: N. Brodetzki, II., LcepoMsgasse 43, m. r «.i-t Ä 40 2 es B FILIALEN* ■ M. Wildmann, I., Bäcker strafie 16 — Jakob Weis, II., Unlere AugarfersfrEfifc 25 - S. Schräder, S Ii., Nlesbachgasse 12 u. II., Nevaragasse 12 - David Raab, II., Schilfamtssasse 7 - M. Spiegel, ■ III., RadeftzkystraSe 4 — Sabine Binder, IX., Hahngasse 33 — Nax Sflberberg, IX.» Rotcnicwen- 5 gasse 8 — Ignaz ffnkelsteln, XX., Klosterneuburgerstrafie 9 — M. Luwrs<h,XX.,Haitnovc rgesse SO ■ Jakob Wassermann, XX., Wallensternstraße 58 I» — sich nicht herausgestellt habe, so sei der Eintritt in die Agency bei aller grundsätzlicher Bereitschaft zur Mitarbeit am Palästinaaufbau zu widerraten. Propaganda gegen getaufte Juden in Budapest. Die positiv gerichteten jüdischen Kreise Budapests führen eine energische Propaganda dafür, daß getauften Juden der Besuch jüdischer Friedhöfe untersagt werden soll. Diese Bewegung wurde durch die Tatsache ausgelöst, daß bei dem Begräbnis des Präsidenten der Israelitischen Religionsgemeinde Aladar Kaszab nach dem Rabbiner ein getaufter Jude eine Gedenkrede hielt. Durch diese Propaganda ist der Vorstand der Gemeinde in Verlegenheit geraten, da Zweifel darüber bestehen, ob irgend welche Machtmittel vorhanden seien, um getaufte Juden vom Besuch der Elterngräber auf dem jüdischen Friedhof fernzuhalten. Jedenfalls wird das Rabbinat ein Ersuchen an den Kultusvorstand richten, getauften Juden durch geeignete Maßnahmen die Betretung des jüdischen Friedhofes zu erschweren. Eine berechtigte Demonstration. Professor Loth, der bekannte polnische Antisemit und Vorkämpfer des Numerus clausus, Professor an der Warschauer medizinischen Fakultät, besuchte die berühmte Universität in Montpellier (Südfrankreich) und sollte im Auditorium maximum einen Vortrag halten. Als er zu sprechen anfing, erhoben sich 260 jüdische Studenten, in der Mehrzahl Opfer des polnischen Numerus clausus, und verließen den Saal. Die christlichen Studenten, die über Loths Numerus clausus- Tätigkeit informiert worden waren, folgten dem Beispiel ihrer jüdischen Kollegen. Im Saale blieben nur die Professoren zurück, von denen mehrere unverkennbar das Vorgehen der Studenten billigten, aber ihren Gast nicht im Stiche lassen wollten. Der Antisemitismus in Sowjetrußland. Das Zentralkomitee der kommunistischen Partei Rußlands erließ eine Instruktion an die kommunistische Jugendpartei (Komsomol), in welcher die Jugendpartei aufgefordert wird, den Antisemitismus in ihren Reihen auszurotten. Der Antisemitismus, heißt es in der Instruktion, ist ein Krankheitssymptom und muß endgültig überwunden werden. Das Organ der kommunistischen Jugendpartei „Komsomolskaja Prawda" veröffentlicht einen Aufruf zur Bekämpfung des Antisemitismus. In allen Versammlungen soll die Jugend vor diesem Gift gewarnt werden. In den Straßen, in den Fabriken und sogar in den Straßenbahnen soll dem Antisemitismus entgegengetreten werden. Die Zeitungen teilen als Beispiel dafür, wie tief der Antisemitismus in die kommunistische Jugend eingedrungen ist, Tatsachen aus einer Versammlung in Kasan mit. in der die Frage der jüdischen Kolonisten besprochen wurde. Die anwesenden Jungkommunisten ließen den Referenten nicht zu Worte kommen, beschimpften ihn und zwangen ihn. die Tribüne zu verlassen. Die Zirkulare und Broschüren, die der Redner mitgebracht hatte, wurden in Stücke zerrissen und verstreut. Die Rayonskomitees ließen die Sache auf sich beruhen und zogen die Rädelsführer nicht zur Verantwortung. Ludendorffs erster Gruß an den Kirchenstaat. „Rom, Mussolini und wir" heißt die fette Ueberschrift des Leitartikels in der „Deutschen Wochenschau" vom 24. Hönning. Während weite Kreise die Beilegung des jahrzehntelangen Streites zwischen dem Papst und Italien als einen Fortschritt in der Befriedung der politischen Gegensätze begrüßen, nimmt Ludendorffs Parteiorgan die Gründung des neuen Kir- SEMMERING, Pension Hirsch, Fürstenhof, moderner Komfort. Entgegennahme von Voranmeldungen für die Pessachfeiertage. Wsine aus Rischon le Zion sind das edelste Produkt jüdischer Arbeit in Palastina Großkellereien der Baron Rothschildschen Kolonien RISCHON LE ZION Vertrieb für Österreich: GUSTAV WILDER, WIEN IV., Blechturmgasse 12 Telephon ü 43-8-19 Verlangen Sie Gratissendung des neuen Preisblattes