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Die Wahrheit · 1929-04-12 · Heft 15 (12.4.1929) · page 7

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1929
Issue
Heft 15 (12.4.1929)
Date
1929-04-12
Page
– (sequence 7)
Language
German
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DIE WAH&HEIT .iHrtiiiiHiinnmrfimtwninmmnmmtnniwaäsnnBi mmmffämiMmni^^wHiwuimmHmnwwmmna gelte J Die weltberühmten und bevorzugtesten amerikanischen Manischewitz-lHazzos Grieß msäTBrnpara» I Farvel 2 1 : sind bereits eingetroffen und in allen besseren Lebensmittelgeschäften erhaltlich Eine Spezialität sind die neu eingelangten Mazzoth Crackers, eine besondere Freude für die Kinder raanisdiewifz Plazzos - ¥eririeb Wien II., fugb&digasse 24 (Nortibahnsfrafie 38) Telephon Nr. R 25-9-32 und R 48-0-82 Telephon Nr. & 418 64 Er wird dann finden, daß in Baden nicht nur körperliche Gebrechen geheilt werden, sondern auch ein Neubau errichtet wird, der einmal vielleicht beispielgebend für eine sittlich-religiöse Neuorientierung unseres Lebens dastehen wird. „ Wirtsvölker" -Wissenschaft. Ein Beitrag zur völkerpsychologischen Rassenkunde. Von B. W. S e g e 1. Zu keiner Zeit blühte in Deutschland die Wissenschaft der Völkerpsychologie so wie heutzutage. Diese Wissenschaft wurde bekanntlich von zwei Juden, Lazarus und Steinthal, begründet, später wurde sie von einem großen Nichtjuden Wilhelm W u n d t und seinen Schülern und Mitarbeitern ausgebaut. Der Sohn eben dieses großen Philosophen setzt seinen Stolz daran, die Völkerpsychologie mit der (völkischen) Rassenkunde zu vermählen, und es kam eine neue Wissenschaft heraus, deren Begründer ebenfalls Juden, richtiger: „die Juden" waren, aber sie waren es unfreiwillig, sogar direkt gegen ihren Willen. (Wilhelm Wundts kleiner Sohn ist sogar Mitarbeiter des „Völkischen Beobachters"! D. Red.) Philosophisch gesprochen zugleich sind sie die „causa finalis" und die „causa efficiens", die wirkende und die Endursache dieser Wissenschaft, aber sozusagen, die stumme p a ssiveUrsache, die im Grunde nichts dafür kann. Das Ziel dieser ganzen Wissenschaft ist nämlich, zu beweisen, daß die Juden und der „Judengeist" einen höchst verderblichen Einfluß auf die Wirtsvölker ausüben. Es verlohnt sich, diese Wissenschaft etwas mehr ins Auge zu fassen. Sie versetzt uns in die seligen Zeiten des Weltkrieges, von nichts spricht sie so gern und so viel wie vom Krieg und seiner regenerierenden und gesundmachenden Wirkung. Und keiner wird bestreiten, daß der Krieg ein großer Examinator ist, vor dem die Völker der Erde die Prüfung auf ihre Reife und ihre sittliche und geistige Kraft abzulegen haben. Er tritt an sie heran und stellt ihnen eine Reihe von Aufgaben; und von der Art, wie sie diese Aufgabe lösen, hängt das Zeugnis ab, das ihnen ausgestellt wird. Wohlgemerkt: nicht vom endlichen Ausgang des Krieges; dieser hängt zuguterletzt von ganz äußerlichen Umständen ab, von der politischen Konstellation, von der Gerissenheit und Tücke der Diplomaten, die sehr häufig in einem entgegengesetzten Verhältnis zur Tüchtigkeit des Volkes steht und nie den Maßstab für dessen intellektuelle und sittliche Höhe abgeben kann. Manches Volk hat den „Krieg gewonnen und den Frieden verloren", wie man in Diplomatenkreisen zu scherzen beliebt. Alle Welt wird zugeben, daß das deutsche Volk das Examen vorzüglich, ja ausgezeichnet bestanden hat, besser als alle anderen Abiturienten. Das geben seine schlimmsten Feinde zu. Das erfüllt alle anderen mit Neid und Mißgunst und — Furcht. Sowohl was die physische Kraft, als auch was die geistige und moralische Leistungsfähigkeit anbetrifft, stehen die Deutschen in erster Reihe. Ihre militärische, intellektuelle und politische Bereitschaft hat sich glänzend bewährt, obgleich die Kaste des hohen Militärs po-

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