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Die Wahrheit · 1929-01-25 · Heft 4 (25.1.1929) · page 13

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1929
Issue
Heft 4 (25.1.1929)
Date
1929-01-25
Page
– (sequence 13)
Language
German
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DIE WAHRHEIT illUHUIIIIIIHUIIIIUlHUUHUUUttlMm iimnunimniauinininii muimmiiimiiumiiiimiiiiiiiiiiiiii.....iiiiiiiiimmiiiiiiiii J 3 Hillel F., Die Rabbiner und die verdienstvollen Familien der Leipniker Gemeinde, I. Teil, M.-Ostrau, Verlag Dr. Färber 1928. Eine gründliche Studie, die nicht nur lokales, sondern allgemein jüdisches Interesse verdient hat, da einige unserer bekannten Geistesgrößen darin behandelt werden. „Den Freunden des Verlags F. A. Brockhaus", achte Folge, 1928/29. In einem schmucken Bändchen legt der alte Leipziger Verlag den Rechenschaftsbericht über die Arbeit des vergangenen Jahres vor. Bedeutsam steht im Mittelpunkt das Erscheinen des ersten Bandes des neuen Nachschlagewerkes „Der Große Brock hau s", Handbuch des Wissens in 20 Bänden, das den verheißungsvollen Auftakt bildet zur Neuherausgabe des größten deutschen Lexikons. Ein einleitender Aufsatz von Dr. Hermann Michel, Chefredakteur des „Großen Brockhaus", gibt ein lebendiges Bild von dem allmählichen Wachsen und Werden des Werkes. Der bekannte Schriftsteller Fritz Müller-Partenkirchen plaudert in unterhaltender Weise über den Wert eines „Großen Brockhaus" für jedermann. Daneben finden wir zahlreiche Textproben aus den neuen Reisewerken des Verlages, der die bekanntesten Forschungsreisenden zu seinen Autoren zählt. Werke von Sven Hedin, Fridtjof Nansen, Colin Roß, von Georg Wegener oder von dem Amerikaner Beebe, der von der Kritik der „Kolumbus der Natur" genannt worden ist, werden stets einen begeisterten Leserkreis finden. Einige Illustrationsproben runden das Bild ab. Das Büchlein, das von jeder größeren Buchhandlung gegen einen geringen Unkostenbeitrag an Interessenten abgegeben wird, dürfte den zahlreichen Freunden des Verlages Brockhaus sehr willkommen sein. „Zeitschrift für jüdische Wohlfahrtspflege." Die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden hat das erste Heft ihrer, vorläufig zweimonatlich erscheinenden „Zeitschrift für jüdische Wohlfahrtspflege" herausgegeben. Die Zeitschrift stellt eine Zusammenfassung der bisherigen periodischen Veröffentlichungen der Zentralwohlfahrtsstelle dar: des „Nachrichtendienstes" und der „Zedakah". Zweck der Zeitschrift ist die umfassende wissenschaftliche und auf die Bedürfnisse der Praxis abgestellte Bearbeitung aller Gebiete der jüdischen Wohlfahrtspflege; der Zusammenhang mit der allgemeinen Wohlfahrtspflege soll dabei weitgehend gewahrt werden. Bestellungen nimmt die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, Berlin-Charlottenburg 2, Kantstraße 158 (Postscheckkonto: Berlin 140.617), entgegen. Der Abonnementspreis beträgt Mk. 8.— jährlich: für jüdische Gemeinden, Organisationen, Vereine, Anstalten und persönliche Mitarbeiter Mk. 4.— jährlich. Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums. Das soeben erschienene Dezemberheft der MGWJ beginnt mit einem Sammelbericht von Heinrich Speyer über neuere bibelwissenschaftliche Arbeiten. Die folgenden, drei Aufsätze geben auch dem Fernerstehenden ein Bild von dem Geschick unserer Vorfahren im späten Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit. Ellen Littmann zeigt, zum Teil nach unveröffentlichten Urkunden, unter welchen Bedingungen es denjenigen Juden, die in der Zeit des Schwarzen Todes um Heimat und Besitz gekommen waren, gelang, neue Niederlassungsmöglichkeiten zu finden. Eine kleine Arbeit von Professor Donath behandelt die Gesundheitsverhältnisse unter den In der Kultusgemeinde Klagenfurt ist die Stelle eines KANTORS der gleichzeitig Mohel, Schochet Webodek sein muß, zu besetzen. Derselbe muß von orthodoxen Rabbinern Autorisationen haben. Offerte mit Zeugnisabschriften, Alter, Familienstand, Gehaltsansprüchen sind zu richten an den Präses Max Stössl NEUERÖFFNETE REICHHALTIGE, MODERNE LEIHBIBLIOTHEK DER BÜCHERSTUBE M. RATH WIEN II., TABORSTRASSE Nr. 20a TEL. R 43-1-58 ALLE NEUERSCHEINUNGEN! REICHE AUSWAHL IN HEBRAIKA UND JUDAIKA in englischer und franzosischer Literatur MONATSGEBUHR NUJS S 3.- KEINE BANDGEBÜHR! TÄGLICHER UMTAUSCH! Juden zu Beginn der Neuzeit und weist nach, welch furchtbare Krankheiten die sehr ungesunden Beruiszweige, die man den Juden überließ, zur Folge haben mußten. Was sie aufrecht erhielt, ist deutlich zu erkennen aus L. Landaus Aufsatz: „Der jiddische Midrasch Wajoscha"; hier wird zum ersten Male ein Spielmannslied über den Auszug aus Aegypten veröffentlicht, das uns veranschaulicht, wie bereits unsere Vorfahren die biblischen Stoffe mit den Stilmitteln ihrer Umwelt darzustellen wußten. Zahlreiche Besprechungen iolgen. Je lehrreicher und anregender das Heft ist, um so weniger ist es zu verstehen, daß anscheinend noch weite Kreise unserer Glaubensgemeinschaft der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums, der Herausgeberin der MGWJ, fremd gegenüberstehen. Im letzten Jahre hat diese Gesellschaft ihren Mitgliedern gegen den geringen Jahresbeitrag von Mk. 10.— die sechs Hefte der Monatsschrift (zusammen 640 Seiten) zugesandt und ihnen außerdem Vergünstigungen beim Bezug wichtiger jüdisch-wissenschaftlicher Veröffentlichungen gewährt. Hoffen wir. daß im neuen Kalenderjahre zahlreiche neue Mitglieder das segensreiche, von Juden und Nichtjuden anerkannte Wirken der Gesellschaft unterstützen werden. Ihre Anschrift ist: Rerlin-Schöneberg 1, Belzigerstraße 46, II. 2, das Postscheckkonto: Paul Veit Simon, Berlin. 7030. Die Juden und Judensemeinden Mährens in Vergangenheit und Gegenwart. Unter diesem Titel erscheint in der nächsten Zeit im Jüdischen Buch- und Kunstverlag, Brünn, Adlergasse 9, unter ^der Leitung des Chefredakteurs Hugo Gold, des Herausgebers "der .Jüdischen Volksstimme" in Brünn ein Standardwerk der jüdischen Geschichte Mährens. Die hervorragendsten Ge- , lehrten des In- und Auslandes haben die Redaktion dieses Werkes übernommen. Unter anderen sind dies folgende Herren: Dr. Heinrich Flesch, Kanitz, Dr. I. Freimann, Berlin, Prof. Dr. Max Grünfeld, Brünn, Dr. Theodor Haas, Brünn, Hofrat Dr. Michael Holzmann, Wien, und Regierungsrat Dr. B. Wachstein. Wien. Weitere 90 Mitarbeiter haben es unternommen, die Geschichte der Juden in Mähren in populär- Jwissenschaftlicher Weise zu bearbeiten. Die erste Abteilung jldes Werkes bringt wissenschaftliche Einzelbeiträge über die ' Einwanderung, die Statuten der mährischen Gemeinden, den inneren und äußeren Verlauf der Geschichte, über die ältesten Grabsteine, das Leben und Treiben in der mährischen Judengasse und unter anderem einen Beitrag über die Wiener jüdischen Familien aus Mähren. Die zweite Abteilung bringt in alphabetischer Reihenfolge die Einzelgeschichten von 56 mährischen Gemeinden von Beginn der jüdischen Ansiedlung bis auf den heutigen Tag. Die Einzelgeschichten dieser Gemeinden werden durch Bildermaterial (Synagogen, Friedhöfe, Urkunden, Judenrichter und Bürgermeister. Rabbiner, Lehrer und Kultusvorsteher) ergänzt. Die nächste Abteilung enthält einen statistischen Teil, bearbeitet von den bekannten Statistikern Dr. Leo fr.ldhamrner. Wu*n, nnd Dr. Theodor Haac-. BriMin. liebst einer Landkarte. Den Abschluß des Werkes bilden Pegesten sowie e:n Personen- und Sachregister. Das Werk erscheint in Gro8-Om»rtfonn;:t in einem Umfange von 700 Seiten mit 800 Illustrationen. Bis 30. Dezember gelten errn:'«R;gte Subskriptionspreise. Ueber Wunsch wird ein illustrierter Prospekt gratis zugesendet. Die Subskriptionspreise sind: In Halbleinen Kc 320.—, in Halbleder Kc 370.—. Außerdem erscheinen 100 numerierte und von den Mitarbeitern signierte ExerriDlare auf schwerem Kunstdruckpapier in Ganzlederbnnd zum Preise von Dollar 30.—.

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