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Die Wahrheit · 1937-12-17 · Heft 50 (17.12.1937) · page 7

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1937
Issue
Heft 50 (17.12.1937)
Date
1937-12-17
Page
– (sequence 7)
Language
German
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DIE WAHRHEIT GEMEINDECHRONIK. Herr Komm.-Rat Theodor Ehrenstein schreibt uns: Die in der letzten Nummer Ihres Blattes enthaltene Besprechung des Vortrages der Frau B a r d i im „V e r e i n für jüdische Geschichte und Literatur" erheischt, weil daiür zu wenig Raum übrig blieb, einen Nachtrag. Der Vortrag unterschied sich nämlich' sehr vorteilhaft von den Dutzenden Alltäglichen, in den Besprechungen zu Unrecht Breitgetretenen, nicht nur durch das „Wie", sondern auch durch das „Was". Durch das „Wie", weil die Vortragsweise an jene so mancher Vortragsmeister heranreichte. Und das „Was", ja, das läßt sich in wenigen Worten unmöglich ausdrücken. Wir hörten einen Disput ganz außergewöhnlicher Art — außergewöhnlich nicht bloß wegen der daran .teilnehmenden Persönlichkeiten — (der Staufe Kaiser Friedrich IL, ein päpstlicher Legat, deutsche Kirchenfürsten, ein byzantinischer Gesandter, des Sultans Leibarzt, ein Dichter und Benaron, ein spanischmaurischer Rabbiner) — also außerordentlich nicht nur dieser illustren Gesellschaft wegen, sondern auch und sogar in erster Reihe, weil sich darin hoher Geist gepaart mit universellem Wissen im strahlenden Gewände einer prägnanten und vornehm-soignierten Sprache von höchster Kultiviertheit präsentiert. Das hohe Niveau der ■Geistigkeit am Hofe des großen Staufen — das Buch der Autorin vermittelt uns davon eine gute Vorstellung. So sagt der Kaiser im Kapitel .^Schachspiel" „Wir sparen uns die Zeit vom Schmausen ab. das beißt, wir tafeln lieber mit dem Geist. Bin großer Schädel und ein mäßiger Bauch erscheint uns schöner, als das umgekehrte". Oder etwa eine Replik Benarons an den Bischof von Augsburg — eine wunderbare Hymne auf die jüdische Religion: „Wir wollten nicht dieselben Götter haben, wie unsere Nachbarn; denn die Nachbarn machten Götter aus Tieren und wir waren Hirten und züchteten die Tiere, denkt an Jakob und an seine bunten Stäbe, Götter die sich brünstig suchen und zeugen nach des Menschen Willen, das wollte Israel nicht. Es ging nicht schnell. Des Kindheit liebster Freund ist das Tier: so spukte Apis noch im Goldenen Kalb und der Uräus 'in der erzenen Schlange — doch langsam, unter Leid sind wir erwachsen. Wir sagten Stieren und Böcken ab, Läufigen und Verschnittenen. Da unser Bund errichtet wurde, hatten die Worte noch den Sinn des Ursprungs. Wir haben einen un-menschliehen Gott. Was noch aus der Jugend mitgekommen in das Gesetz: die Angst der Kinderzeit, mit Bildern voller Drohung und Schrecken, das ist schon vom erwachsenden Volk gewichen in den Jahrtausenden. Wo es noch blieb, wo sich das Volk noch fürchtet vor dem Herrn als Einern, der es schlägt und schlägt die Feinde und trifft ins vierte Glied, mit jedem Menschenalter geht's zurück und unser Gott wird immer weniger menschlich. Wir denken ihn immer größer und halten das für unseren Ruhm und seinen." Diesem Rabbi Benaron. hier die Verkörperung der Weisheit und der Abgeklärtheit, .legt die Autorin auch sonst viel Prächtiges, Gedankenreiches zur Apologie des Judentums in den Mund. Voll Tiefsinn ist u. a. auch das Zwiegespräch über das 'schon ganze Bibliotheken füllende Thema vom Schachspiel. In den Repliken sind einzelne kurze lapidare Sätze eingestreut, deren Sinn sich uns Ott erst nach einigem Nachdenken erschließt, um uns dann zauberumfangen in höhere Regionen emporzutragen. Sie zeigen, mit großer Freude stellen wir es fest, daß die Autorin aus dem Stamme jener ist. die uns vor zwei Jahrtausenden die „Sprüche der Väter", d'e „Weisheit Sälomonis" und das „Buch Jesus Sirach" geschenkt haben. Die Lehrer-Arbeitsgemeinschaft II. — Heimatkunde hat ein Heimatbuch „Die Leopoldstadt" verfaßt. Es enthält auf zirka -100 Druckseiten in einem Bande vereinigt, im 1. Teil: Das geschichtliche Werden des 2. Bezirkes von den ersten Anfängen bis in die Gegenwart, im 2. Teil: Unsere heutige Leopidstadt, ihre Gebäude, denkwürdigen Orte, hervorragende Persönlichkeiten etc. — Naturgemäß wird dieses Buch auch die •Geschichte des Judentums in der Leopoldstadt enthalten. Darüber hinaus bringt es noch ausführlicher: Ghetto, Tauchbad, Gemeindebibliothek und Archiv, Tempel, Jüdisches Museum, Jüdisches Theater, Tempelvereine, Wohlfahrtspflege, berühmte Männer aus dem Judentum, die für die Leopoldstadt Bedeutung haben. Vorbestellungen des von Univ.-Prof. Dr. Max Eisler s. A. mit einem Vorwort begleiteten Buches nimmt nur noch kurze Zeit entgegen die L.-A.-G. II.-Heimatkunde. Wien II., Kleine Pfarrgasse 33. Vorbestellpreis S 10.- ohne Wust, Zustellung etc. Trauungen. Sonntag, den 5. Dezember fand im türkischen Tempel die Trauung des Fräuleins Mit2i Löwit, Tochter des Oberkantors J. Löwit. Präsident -des Oesterreichischen Kantorenvereins, mit Herrn S. Grüner statt. Der Tempel war von einem sehr zahlreichen Publikum besucht. Unter den Anwesenden bemerkte man die Vorsteher der türkischen Gemeinde und Vorsteher der Kultusgemeinde, sowie Vertreter verschiedener humanitärer Vereine; ferner Hofrat Doktor Gans, Reg.-Rat Dr. Emil Adler, Amtsvorstand Emil Engol, die Vizepräsidenten des Kantorenverbandes •Oberkantoren F r ä n k 1 und P o s t o 1 o w. sowie zahlreiche Kantoren, Chordirektor Josef Zellnik u. v. a. Nach einem feierlichen Orgelpräludium, vorgetragen von Kapellmeister Dr. Robert Weiss, hielt Rabbiner Doktor Bach an das Brautpaar eine herzliche Ansprache, in welcher er ganz besonders die großen Verdienste Nr. 50 — 17. Dezember 1937 des Vaters der Braut, Oberkantor Löwit, welcher über fünf Dezennien als Funktionär der seph. Gemeinde angehört, würdigte. Die kantorale Funktion versah Oberkantor Asseo mit dem ausgezeichneten Chor. Mittwoch, den 8. d. M., fand im festlich beleuchteten Neudeggertempel die Trauung des Fräuleins Dr. Trude Langsam, Tochter des Ehepaares Heinrich Langsam, mit Herrn Dr. Bruno David, Sohn des Ehepaares A. Hermann David, statt. Ueberaus zahlreiche Festgäste hatten sich zu der Trauung eingefunden, insbesondere war die „Union österreichischer Juden" durch eine stattliche Abordnug ihres Zentralvorstandes mit Ehrenpräsidenten Dr. Jakob 0 r n s t e i n an der Spitze, stark vertreten. Sie wollte auf diese Weise das Haus des Bräutigams ehren, denn Herr Hermann A. David, der auch im Vorstand des Müllner- Tempels eine hervorragende Rolle spielt, gehört der „Union" seit vielen Jahren als treues, pflichteifriges Mitglied an und steht ihrem Vorstande auch als Revisor zur Verfügung. Dr. Bruno David im besonderen steht seit einigen Jahren als Obmann an der Spitze der „Jugend-Union", die unter seiner tatkräftigen Leitung einen schönen Aufschwung genommen hat. Er, der auch dem Zentralvorstand der „Union" angehört, genießt hier wie in der „Jugend-Union", ebenso wie seine Braut, größte Wertschätzung, auch die „Jugend-Union" war selbstverständlich am Freudentag ihres ausgezeichneten Obmannes stark vertreten. Die Trauungsrede hielt in herzlicher und geistreicher Weise Studienrat Rabbiner Dr. M. Bauer, der auf die Beliebtheit hinwies, die die beiden Häuser Langsam und David in weitesten jüdischen und kaufmännischen Kreisen genießen, und das Brautpaar aufforderte, dem schönen Beispiel ihrer Eltern im eigenen Hause nachzueifern. Die kantorale Funktion versah, gut unterstützt von Chor und Harmonium, vortrefflich Oberkantor A. Braun. Im Hause der Brauteltern versammelten sich zahlreiche Gratulanten, insbesondere brachten Dr. Ernst Feldsberg namens der „Union" und Dr. E. Abel es für die „Jugend-Union" in innigen Worten die herzlichen Glückwünsche dieser Vereinigungen zum Ausdruck. 70. Geburtstag. Freitag, den 10. Dezember, fand im Tempel, III., Untere Viaduktgassg 13, m Rahmen des Abendgottesdienstes aus Anlaß des 70. Geburtstages des verdienstvollen Vorstehers Richard Pick eine erhebende Feier statt. Der Jubilar wurde vom Gesamtvorstand, an der Spitze der Obmann Dr. Auerbach und Obmannstellvertreter Ing. Koditschek. vom Zsreinoniensaal in das Gotteshaus gele'tet, wo er vom Chor mit dem „Boruch Habu" begrüßt wurde. Dann richtete der Obmann Dr. Auerbach an den Jubilar eine zu Herzen gehende Ansprache. Hierauf hielt Herr Rabbiner Prof. Dr. Kupfer die Festrede, in welcher er den Jubilar als wohltat gen und vortrefflichen Menschen charakterisierte und die Verdienste seiner edlen Gattin im Frauenverein „Landstraße" hervorhob. Der aus diesem Anlasse besonders feierliche Gottcsd'enst war von einem sehr zahlreichen Publikum besucht, wobei sich der neue Oberkantor des Tempelvereines^ Herr Kriegs mann, durch seine schöne Stimme und kantoralen Vortrag besonders ausze'chnete. Nach dem Gottesdienst hielt Herr Gewerberat S e i b e r t an den Jubilar eine treffliche Anspraohe. in welcher er als Nichtjude sein Lob über den feierlichen Gottesdienst rarsprach. Herr Gewerberat Seibert betonte, welches Ansehen Herr Richard Pick bei den Gewerbegenossen genießt und wie er dadurch dem Judentume nützt. Der Jubilar spendete aus Anlaß seines Geburtstages ein prachtvolles weißes, reich gesticktos Thora- Manterl. sowie einen silbernen Kiddusch-Becher. KJagenfurt. Der Präses der Klageniurter Kultusgemeinde Herr Nathan K r i e g si e'l d .st vom Herrn Bundespräsidenten mit Entschließung vom 28. Oktober d. J. mit dem goldenenVerdienstzeichen ausgezeichnet werden. Diese Ehrung kommt unmittelbar der Kärntner Judenheit zugute, da die bezugnehmende Verständigung an die israelitische Kultusgemeinde Kärntens gerichtet ist. Herr Präses Nathan Kriegsfeld steht seit ungefähr 9 Jahren an der Spitze der kleinen, aber überaus rührigen südlichsten jüdischen Gemeinde Oesterreichs und hat es in kritischer Zeit verstanden, die Interessen der Kärntner Judenschaft 'in würdiger und reibungsloser Form bei verschiedenen Anlässen zu vertreten. Die Kultusgemeinde Klagenfurt, die seit dem Jahre 1923 selbständig ist. hat unter seiner zielbewußten Leitung einen überaus erfreulichen Aufschwung genommen,wovon das rege jüdische Leben der Klagenfurtcr Juden ein beredtes Zeugnis liefert. Gedenktafeierrichtung der jüdischen Frontsoldaten. Die Bezirksgruppe IX. des Bundes jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs richtet an die Bewohner des IX. Bezirkes die Bitte, ihr umgehend die Namen. Geburts- und Todestag, Charge. Regiment, sowie Begräbnisstätte der im Weltkriege gefallenen jüdischen Krieger. die im IX. Bezirke gewohnt haben, bekanntzugeben. Zu Ehren dieser gefallenen Kameraden ist die Errichtung einer Gedenktafel im Müllnertempel geplant. Diesbezügliche Mitteilungen sind schriftlich an die Bezirksgruppe IX des Bundes jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs. IX., Aiserbachstraße 41 ('Cafe Esnlanade) oder persönlich jeden Mittwoch ab 20 Uhr an gleicher Adresse erbeten. Seite 7 ScDmUchung von Grünen und tiräDern LeopoldQeutsGhJieiiE einzige jüdische Gärtnerei beim Zentralfriedhof I. Tor, Tel. U 13-0-40 Zentralfriedhof IV. Tor, Tel. U 17-0-08 Eigene Kulturen „Ohel Shem" (Polnischer Tempel), IL, Leopoldsgasse 29. Freitag, den 17. d. M.. halb S Uhr abends, Vortrag Herr Jakob Frostig: Wochenabschnitt mit „Orach Chajim". Franziska von Arnstein. In Ergänzung der Zuschrift in Ihrer letzten Nummer, möchte ich auf ein zweites, wie ich glaube nicht unbeabsichtigtes Versäumnis aufmerksam machen, das sich fast sämtliche Wiener Blätter zuschulden kommen ließen. In allen biographischen Studien über Fanny v. Arnstein, so z. B. von Dr. Q r u n w a I d, aber auch von christlicher Seite, so weit sie in der liberalen Aera erschienen, wurde stets als Hauptbegründerin der Gesellschaft der Musikireunde und des späteren „Konservatoriums" Fanny v. Arnstein genannt, die, aus Berlin stammend, ähnliche Vereinigungen sehr wohl kannte. So war es mir unmöglich, mir die Ansicht eines Porträts der einst so gefeierten Frau wo anders zu verschafien, als im Museum der Geselichaft der Musikireunde, wo das lebensgroße Porträt eines hervorragenden Alt-Wiener Malers an einem Ehrenplatz hing. Dr. Eusebius v. Mandyckewski, hat mir dort aktenmäßig bestätigt, was ich durch die ehrwürdige Freundin meiner Kindheit, Anna Fröhlich, 1. Gesangs-Professoriti am Wiener Konservatorium, aus mündlicher Ueberlieierung wußte, daß Frau v. Arnstein neben Sonnleitner, dem Onkel Griilparzers. das größte Verdienst an der Schaffung des Vereines zukomme. Ihr verdankte auch Anna Fröhlich, die älteste Schwester der „ewigen Braut" Grillparzers. ihre Stellung. Die vier Schwestern waren vielleicht infolgedessen, wohl die größten Philosemitinnen, die ich kannte. Das Versäumnis in der Oettentliclikeit ist umso beklagenswerter, als Wien in den Frauen der Professoren Eiseisberg und Ranzi noch immer feinsinnige Urenkelinnen der Frau v. Arnstein unter den Bewohnerinnen der Großstadt zählt. Ich möchte hoffen, daß in der Jubiläumsausstellung Frau v. Arnsteins Porträt, trotz der nicht arischen Gesiciitszüge der edlen Philantliropin. den ihm gebührenden Ehrenplatz erhielt. Chlothilde Benedikt. iCersn Hajischuw-Konferenz in Wien. In Wien tagte zwei Tage hindurch eine Keren Hajischnw-Konierenz, an der sämtliche Vorstandsmitglieder der Agudas Jisroel in Oesterreich, der Leiter der Palästina-Zentrale in Deutschland Dr. S. Ehr mann, sowie Vertreter der Keren Hajischuw-Leitungen in der Tschechoslowakei, in Ungarn, Jugoslawien und Polen teilnahmen. Nach Erstattung der Berichte aus den einzelnen Landesorganisationen wurde ein Arbeitsplan für die weitere Tätigkeit festgelegt. Es wurde beschlossen, schon in nächster Zeit in allen Ländern die Arbeits- Komitees für den Keren Hajischuw zu erweitern und eine lebhafte Propagandatätigkeit zu entfalten. Chanukkafeiern. Der Bund jüdischer Frontsoldaten (Leopoldstadt), veranstaltete Sonntag,'den 28. November, und Samstag, den 3. Dezember, in seinem Heim (IL. Praterstraße) zwei Chanukka-Feiern. die einen sehr würdigen Verlauf nahmen. Nach Begi üßungsworten des Bezirkstührers Eisner an das sehr zahlreich erschienene Publikum hielt am ersten Abend Proiessor Dr. Lehmann, am zweiten Abend Rabbiner Rothschild der Weihe entsprechende Reden, worauf Ohe; kantor Funke in gewohnt ieierlicher Weise das Licht entzündete. Einige von Oberkantor Funke glänzend vorgetragene jüdische und hebräische Lieder wurden mit großem Beifall aufgenommen. F. S. „Mathilde", Verein zur Bekleidung armer jüdischer Schulkinder, insbesondere Waisenkinder. Sonntag, den 19. Dezember. 4 Uhr nachmittags, i'rndet im Fest aale des Hotel Stefanie. IL. Taborstraße 12, die diesjährige Uekleidung des Vereines statt, und zwar werden 150 Kinder mit Wüsche. Schuhen und Kleidern, die neu nach Maß angefertigt wurden, ausgestattet. In der anschließenden Fe er wird Herr Rabbiner Doktor Rosenmann die Festrede halten und Oberkantor Funke mit Chor unter Leitung des Dirigenten Heimann religiöse Gesänge zum Vortrag bringen. — Allen Gönnern und Spendern dankt die Leitung auch auf diesem Wege für die ihr erwiesene Unterstützung, die es ihr ermöglicht hat. dieses humane Werk erfüllen zu können, und lädt sie hiemit herzlichst zur Bekleidungsteier ein. Favoritner israelitischer Humanitätsverein. Wie alljährlich durch 60 Jahre hat auch heuer zu Chanukka der unter Leitung von Medizinalrat Dr. Rieh. Back stehende „Israelitischer Humanitätsverein für den X. Bezirk Wiens" über fünfzig Paar Schuhe und dazu Strümpfe verteilt.

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