Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1937
- Issue
- Heft 50 (17.12.1937)
- Date
- 1937-12-17
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Seite 8 Nr. 50 — 17. Dezember 1937 DIE WAHRHEIT Kalender-, Sfidra-, Perek-, Omer- und Haftorah-Tafe! e*b«tstvs><l«p Tcbeth 5698 Dezember 1937 frtt »l>as. 7.16 T.beth 13. 4.00 ( Wajebi (l.B.at.) ) I Haftora 1 8.30 „ 14. { Wajiltrewu jeme >.4.50 1 Dowin I 1 Borchi Nafichi 1 7.16 „ 15. bis 18. 410 abds. Freitat, 4.00 Samstag, 18. 4.50 Sonntag, IB. bis Donnerstag, 23. 4.10 Der „ßrü- K'mderbekleidunssieier der „Brüderlichkeit". 1923 gegründete Jüdische Wohltätigkeits-Vcre'in derlichkeit". Wien II. veranstaltete am 5. Dezember Nachmittag im Saale des BJF, II.. Praterstraße 66. sein 15. Jubiläums-Bekleidungsfest, welches einen sehr eindrucksvollen und feierlichen Verlauf nahm. Der Saal konnte die vielen Freunde und Gönner des Vereines nicht fassen und mußte noch vor Beginn des Festes polizeilich gesperrt werden. Der Verein gab 100 Kindern eine reichliche Jause und Lebensmittelpakete und wurden 65 Kinder komplett bekleidet und 20 mit Kleidungsstücken beteilt. Obmann M. Grünwald eröffnete die Feier mit einer Begrüßung der Vertreter der Fürsorge-Zentrale der Israelitischen Kultusgemeinde, des Fürsorgeinstitutes, des Lehrervereines „Esra". der Volks- und Hauptschule Malzeasse, der Vereine „Mathilde", „Augartenbrücke", Verband der Kobersdorfer u. v. a. _worauf der Knabenchor des Tempels in der Leopoldsgasse die Bundeshymne, und das Lied der Jugend intonierte. Nachdem der Chorknabe Emmerich Grünwald die Chanukkalichter anzündete und der Chor ..Halleluja" rezitierte, hielt Rabbiner Benedikt vom Schönlaterntempel eine von großem Beifall begleitete Festrede, in welcher er die Anwesenden zu weiteren humanitären Leistungen aufforderte und dem Vereinsvorstande für die bisherige Tätigkeit dankte. Das weitere künstlerische Programm wurde durch den jungen Mundi Hausknecht, durch die vorzüglichen kleinen Tänzerinnen Geschwister Fenig und Ruthi Steigmann bestritten, worauf die Kinderschar mit den Bekleidungs¬ und Lebensmittelpaketen beladen glückstrahlend den Heimweg antrat. Im Namen der befürsorgten Kinder dankte die Hauptschülerin Anny Schnapp der Vereinsleitung in einem selbstverfaßtem wundervollen Gedichte. Die Klavierbegleitung der Kinderakademie besorgte vorzüglich die junge Künstlerin Irma Kroszilcsik. Der israelitische humanitäre Frauenverein Josefstadt hat auch in diesem Jahre fünfzig Kinder vollständig mit Kleidern, Wäsche und Schuhen beschenkt und nebsttoei jedem Schützling ein Säckchen mit Leckerbissen zugedacht. Diese Bescherung, die am 8. d. M. erfolgte, konnte nur durch die aufopfernden Bemühungen der Präsidentin dieses Vereines, Frau Nina Nobel, mit Hilfe der Vorstandsdamen zustande kommen. Frau Nina N o b e L die schon viele hohe Auszeichnungen für ihr wohltätiges Wirken erhielt, hat trotz der schwierigen Verhäfltni'sse. wie immer, ihre ganze Persönlichkeit in den Dienst dieser schönen Sache gestellt. Die Bescherung hat durch die Anwesenheit der Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde, der Weiblichen Fürsorge, des Städtischen Waisenamtes des VIII. Bezirkes und des Frauennotdienstes einen würdigen Rahmen gefunden. Lehrlingsheim „Zukunft". Unter großer Beteiligung der Mitglieder fand vor einigen Tagen im Lehrl'ingsheim „Zukunft", IX., Grünentorgasse 26, eine schöne Chanukkafeier statt. DeT Vizepräsident des Vereins. Herr Julius Toch, begrüßte die erschienenen Gäste, insbesondere Herrn Oberrabbiner Dr. I. Tag Ii cht, Herrn Rabbiner Blum, den Referenten der Stadt Wien für Lehrlingsfürsorge Herrn Pospischil. Fürsorgerat der Kultusgemeinde Fr. Rosa Rachel Schwarz, Bundeskulturrat Dr. S. Frankfurter, das Ehrenmitglied Herrn Leopold J e 11 i n e k, den Großindustriellen Herrn Heinrich Hahn und andere prominente Persönlichkeiten. Nach Anzünden der Chanukkalichter durch einen Zögling, ergriff deir Präsident des Vereines, Herr Dr. Paul G.e h 1 b a r d, das Wort zur Festrede. In markanten Worten erörterte er die Bedeutung des Festes und ermahnte d5e Zöglinge des Heimes, sich zu bestreben, in ihrem Berufe volles Können zu erlangen und sich auch durch treue Vaterlandsliebe auszuzeichnen. Um ihre Fortschritte in den abgehaltenen Sprachkursen zu beweisen, wurde dann von den Zöglingen ein hebräisches Gedicht von Ben Ami und e5n englisches Gedicht von Longfellow vorgetragen, worauf der Chor der Zöglinge unter starkem Beifall der Anwesenden zuerst die Bundeshymne, sodann eine Anzahl von hebräischen Liedern zum Vortrage brachte. Es erfolgte dann die Beteilung der Zöglinge mit Teichlichen Geschenken In der Heimstätte für verlassene jüdische Kinder Frh. Mar Springer'sches Waisenhaus und Theodor Lassner-Heim. XIV., Goldschlagstraße 84). fand wie alljährlich am 4. d. M. eine überaus hübsche Canukkafeier statt, zu der sich u. a. Generaldirektor Siegfried Brüll. Generalkonsul Theodor L a s s n e r. zahlreiche Mitglieder der B. B.-Loge „Eintracht", das Kuratorium der Heimstätte, Rabbiner Dr. Zimmels. Kantor D. F isch e r und viele Angehörige der im Heime ausgezeichnet untergebrachten Zöglinge eingefunden hatten. Nach einer .herzlichen Begrüßung durch Herrn Generaldirektor S. Brüll sangen die Zöglinge schön das „Matauwu", zündeten die Lichter an. sagten die Broches und stimmten klangvoll das „Moaus zur" an. Dann hielt Rabbiner Dr. Zimmels die Festrede, der talentierte Knabe Elias rezitierte verständnisvoll ein hebräisches Gedicht und die Kinder rührten reizend ein lustiges Chanukkamärchenspiel mt Gesang, Tanz, und Reigen auf. Rabbiner Dr. Zimmels belobte die braven Meinen für ihre schönen Darbietungen, die wieder die erstklassige pädagogische Leitung des Heimes unter Führung des Herrn Dir. M a r g u 1 i e s, Frau Else Sperling er und Präiekt W e i s e r bewiesen. Verein der Kinderfreunde 16. und 17. Bezirk. Der seit 56 Jahren in den Bezirken Ottakrlng und Hernais humanitär wirkende Verein nahm die diesjährige in den Statuten vorgesehene Hauptbekleidung von 95 israelitischen Schulkindern am 28. November in Gschwandners Saale vor. Zu dieser hatten sich Vertreter der Fürsorgezentrale und des Präsidiums der Kultusgefrieinde der Stadt Wien, des Bethausvorstandes, des israelitischen Handwerkervereines „Zukunft", des Bundes jüdischer Frontsoldaten und zahlreiche Ehrengäste, unter anderem auch der Ehrenpräsident des Vereines, Rabbiner Dr. J. M. Bach eingefunden. Nach Begrüßung der Gäste und einer dem Zwecke angepaßten Ansprache durch den Vereinsobmann Oberveterinärrat Heinrich Rosenzweig, in der er allen Mitgliedern. Gönnern und Spendern für die materiellen Zuwendungen den herzlichsten Dank abstattete, trugen 2 Schulkinder u. zw. die den Radiohörern bereits bekannte Ilse Rattin und Julius Strauß-Piloti mit großem Verständnis heitere Geschichten vor. wofür sie reichlichsten Beifall fanden. Nachfolgend fand unter Mitwirkung zahlreicher Damen die Beteilung statt. Die nach Maß verfertigten Mäntel und Kleider, die Schuhe und Wäsche, nicht zuletzt die zielsichere Organisation der Bekleidung trugen dem -Vorstande seitens der Ehrengäste volles Lob e'in. Jedes Kind erhielt überdies ein Lebensmittelpaket,— eine Spende des Bäckermeisters Schiller und mehrerer Vorstandsmitglieder —. Den Kindern und deren Eltern wurde durch diese Winterhilfsaktion eine große Freude bereitet, was sie auch äußerlich in lebhafter Weise zum Ausdrucke brachten. Der israelitische Frauen-Wohltätigkeitsverein Floridsdorf, der seit Jahrzehnten eine segensreiche Tätigkeit entfaltet, früher unter der Leitung der Bundesiürsongerätin Frau Henriette Grünwald s. A. und jetzt unter der Präsidentin Frau Rabb. Rosenmann, hat aus Anlaß des Chanukkafestes wie alljährlich auch heuer zirka 100 Kinder bekle'idet. Die Chanukkafeier am 4. d. M. im Tempel, XXL, Holzmeistergasse 12, war sehr zahlreich besucht und verlief in überaus würdiger Weise. Herr Oberkantor Teig versah die kantorale Funktion in künstlerischer Art und wurde vom Knabenchor, der in letzter Zeit besondere Fortschritte machte, sehr gut unterstützt. Die Festrede des Herrn Rabbiner Dr. M. Rosen mann wirkte für klein und groß sehr erbaulich und die vielen kleinen Vortragenden erzielten mit ihren dem Fest gewidmeten Darbietungen, die vom Herrn Lehrer Sonnenschein bestens vorbereitet würden, allseitige Zustimmung. Nach dem Gottesdienste wurde den 120 Kinder ini Cafe „Goldener Engel", eine opulente Jause geboten, für deren Kosten, wie seit einer Reihe von Jahren in muniiizenter Weise die Herren Erwin und Georg Kraus aus Eigenem aufkommen, was besonders hervorgehoben zu werden verdient. Die vier Floridsdorfer Wohltätigkeitsvereine: Chewra Kadischa. Frauenverein, Chaunen Dol, Jugendfürsorge, bringen alljährlich zirka 15.000 Schilling zur Verteilung an Bedürftige im Bezirke, eine respektive Summe, die in Floridsdorf allein aufgebracht wird: eine Leistung auf die die Floridsdorfer stolz sein können und die jedwede Kritik verstummen macht. Fanto. Der erste Farbenfilm in jiddischer Sprache in Wien. Demnächst erscheint im Augarten-Kino, Wien II., welches den ersten jiddischen Erfolgsfilm „Jidl mit'n F i d 1" herausbrachte, ein zweiter jiddischer Film, „Der Purimspieler", welcher von der Green-Film, Warschau, produziert wurde. Der „Purimspieler", der ein ausgezeichnetes jüdisches Künstler-Ensemble beschäftigte, wird teilweise in natürlichen Farben wiedergegeben. Amtiidie Vexiau&aHUHqen d&t J^iaeUUschen JCultusgeuteinde Wien Predigten in den Synagogen. Freitag, den 17. Dezember, bei den um 4 Uhr beginnenden Abendgottesdiensten iai nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynaigogen, und zwar: 2. Bez., Tempelg. 5, Ofoerrabb. Dr. I. Taglicht; 3. Bez., Unter« Viaduktg. 13, Rabb. Dr. K. Kupfer; 5. Bez., Siebenbrunneng. l a, Rabb. Dr. M. G. Mehrer; 6. Bez., Schmalzhofg. 3. Rabb. Dr. J Drobinsky; 8. Bez., Neudeggerg. 12, Rabb. Dr. M. Bauer; 9. Bez„ Müllnerg. 21. Rabb'. Dr. A. Z. Schwarz; 10. Bez., Humboldts:. 27. Rabb. Dr. A. Weiner; 15. Bez., Turnerg. 22. Rabb. Dr. H. J. Zimmels; 16. Bez., Huberg. 8, Rabb. Dr. J.. M. Bach; 19. Bez., Dollinerg. 3. Rabb. Dr. A. Frankfurter; 20. Bez., Kluckyg. 11, Rabb. Dr. B. Murmelstein. Samstag, den 18. Dezember, beim Vormittagsgottes, dienste Schrifterklärung: 21. Bez„ Holzmeisterg. 12, Rabb. Dr. M. Rosenmann. Israelitische Jugendgottesdienste. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und ttopoidstädter TeinpelYereln Aeschei Awrohom IL, Pazmaoltenafisse 6, Tel. ß 47-8-C3 Anmeldungen?. Aütäeboten.Trannngen (audi nnt. lreiem nimmel) u. Darmlzwons Pjrtalenverkehr an WeikUgen ron 2 blr >/i4 Uhr nachmittag», an Sonntagen von 10 Ml 12 Uhr vormittag. OebetBtandeo Tabeth 5698 Tebeth 13. Wajebi (l.B.M.) Haitora Wajikrewu jeme Dowid Borchi Nafsciri 15. bis 18 IrOh 645 0.45 n. 9.00 teil 13. ■ »{ ab da 4.00 >4.50 4.00 und in den Bezirkssynagogen, IX., Müllnergasse 21 und XX., Kluckygasse 1,1. 3. Gottesdienst für die reifere Mittelschuljugend. Freitag, den 17. Dezember, um halb 7 Uhr abends, im Stadttempel, I., Seitenstettengasse 4. Beerdigungen. Mittelschüler(innen). Samstag, den 18. Dezember, um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. 2. Besondere Jugendgottestfienste für Mittelschüler und Schülerinnen der Unterklassen im II., IX. und XX. Bezirke. Samstag, den 18. Dezember,, um Yt5 Uhr nachmittags, im Leopoldstädter Tempel, IL, Tempelgasse 5, 8. Dezember 1937: Julie Morgenstern. 87 Jahre, 10. Bez., (I. Tor) — Ing. Ernst Otto. 48 Jahre, 3. Bez.. (I. Tor) — Clara Goldstern. 92 Jahre. 9. Bez., (I. Tor) — Sara Steinbruch. 67 Jahre, 20. Bez.. (IV. Tor) — Friederike Krausz, 85 Jahre. 2. Bez.. (IV. Tor) — Hermann Goldberg, 81 Jahre, 9. Bez., (IV. Tot). 9. Dezember: Sorka Falk. 39 Jahre. 2. Bez., UV. Tor) — Univ.-Prof. Dr. Max Eisler. 3. Bez.. (IV. Tor) — Ethel Hochdorf, 77 Jahre, 19. Bez., (IV. Tor). 10. Dezember: Emilie Feiner, 76 Jahre. 13. Bez., (I. Tor) — Therese Snodik. 80 Jahre. 13. Bez., (I. Tor) — Ignaz Wasserberger, 67 Jahre. 8. Bez., ('I. Tor) — Ignaz Hamburger. 68 Jahre. 1. Bez.. (IV. Tor) — Feige Teitelbaum. 63 Jahre. 2. Bez.. (IV. Tor) — Dr. Adolf Sattler. 80 Jahre, 1. Bez.. (IV. Tor) — Israel Leib Geller, 79 Jahre. 13. Bez., (IV. Tor) — Julius Klepetar. 70 Jahre. 9. Bez.. (IV. Tor) — Arnold Rappaport. 78 Jahre. 2. Bez., (IV. Tor) — Srul Chaim Salzmann. 73 Jahre, 9. Bez., (IV. Tor) — Ing. Ely Wassermann. 74 Jahre. 13. Bez., (IV. Tor) — Fritz Selten. 60 Jahre. 8. Bez., (Döbl. Friedhof). 12. Dezember: Markus Leibel. 72 Jahre, 13. Bez., (I. Tor). — Sidonie Maier, 68 Jahre. 2. Bez. (I. Tor) — Rosa Heinrich. 73 Jahre, 2. Bez.. (I. Tor) — Jenny Reisz, 45 Jahre. 2. Bez.. (I. Tor) — Charlotte Friedeck. 68 Jahre. 9. Bez., (I. Tor) — Josefine Neumann. 70 Jahre, 13. Bez., (IV. Tor) — Czarne Hinde Byk. 78 Jahre, 20. Bez., ('IV. Tor) — Rosalie Lang. 68 Jahre, 20. Bez., (IV. Tor) — Klara Steinfink. 40 Jahre, 2. Bez., (IV. Tor) — Ernst Lissauer. 55 Jahre. 19. Bez., (IV. Tor) — Josefine Tropp. 90 Jahre, 4. Bez., (IV. Tor) — Sofie Quittner, 66 Jahre. 10. Bez.. (IV. Tor) — Morlz Stahler, 74 Jahre, 2. Bez., (IV. Tor) — Isie Schneckendorf, 47 Jahre, 2. Bez., (IV. Tor) — Bertha Singer. 49 Jahre, 2. Bez.. (IV. Ter). 13. Dezember; Klara Fürst. 65 Jahre, 1. Bez., (I. Tor) — Irene Berstl. 60 Jahre, Wr.-Neustadt, (I. Tor) — Aloisia Günsburg. 83 Jahre, 20. Bez.. (IV. Tor) — Josefine Pordes. 32 Jahre, 13. Bez., (IV. Tor) — Ignaz Rapp. 59 Jahre, 19. Bez., (IV. Tor) — Moriz Schattier, 73 Jahre, 9. Bez., (TV. Tor) — Viktor Tisser. 40 Jahre, 2. Bez., (IV. Tor) — Bertha Ferber, 63 Jahre, 9. Bez., (IV. Tor). M. Dezember: Paul Friedmann. 56 Jahre. 3. Bez., (I. Ter) — Koloman Prager. 76 Jahre. 19. Bez., (I. Tor) — Regine Bergmann, 75 Jahre 2. Bez., (IV. Tor) — Josef Frankl. 47 Jahre. 14. Bez.. (IV. Tor) — Feuwel Wadler. 67 Jahre, 20. Bez.. (IV. Tor) — Jeanette Jolan, 48 Jahre, 18. Bez.,-(IV. Tor) — Naftali'Rostker. 60 Jahre, Bialystok. Polen. (IV. Tor) — Benjamin Weissberg, 81 Jahre. 9. Bez., (TV. Tor). Austritte aus dem Judentum. Stella Weiss, Kinderiräulein, geb. 214. April 1907 in Wien, iledig, ,IV.. Wiedener Gürtel 60. — Jadwiga Orzech, Hoohschülerin. geb. 10. Juni 1916 in Warschau,, ledig, I., Tiefer Graben 8. — Marie Herrmann, Modistin, geb. 13. August 1903 in Prag, iedig., IX., Servitengasse Nr. 8. — Johanna Steinhardt, geb. Kral, Private, geb. 30. September 1887 in Wien, igerichtl. getrennt, III., Löwenherzgasse 8. — Gisela Putschögl, geb. Korsower, Private, geb. 14. Juli 1888 im Wien, verheiratet, VII., . Schottenfeldgasse 85. — Dr. Otto Willner, Rechtsamwaltsanwärter, geb. 30. Dezember 1912. in Wien, ledig, VII., Zieglergasse 39. — Max Sigmund Freund,. Werbeberater, geb. 3. September 1905 in Wien, verheiratet, V., Brandmayergasse 39. — Margaretha Kauder. Korrespondentin, geb. 1. November 191:1 in Wien, ledig, IX.. Brünnfbadgasse 14. —Olga Adler, geb. 5. Junf 1905 in Wien, ledig, XX„ Kolpingstraße 18. — Arthur Herling, Ledergalanteriearbeiter, geb. 29. Jänner 19il5 in Wien, ledig, X.. Bürgergasse 17/19. — Hedwig Steiner, Private, geb. 17. April 1915 in Wien, ledig, VII., Burggasse 89. — Fritz Grünberger, Mechanikergehilfe, geb. 2. Februar 1909 in Wien, ledig. HL, Ungargasse 9.. Eigentümer, Herausgeber, Verleger und verantwortlicher Schriftleiter: Oskar Hirschfeld, Wien II., Praterstraße 29. — Druck: Ignaz Spitz & Söhnt. Wien II. Robertgasse 2.