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Die Wahrheit · 1936-01-17 · Heft 3 (17.1.1936) · page 7

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1936
Issue
Heft 3 (17.1.1936)
Date
1936-01-17
Page
– (sequence 7)
Language
German
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DIE WAHRHEIT Nr. 3 — 17. Jänner 1936- Seite 7 GROSSFLEISCHHAUEREI flEGM. KORNMEHl WIEN IX., BERGGASSE HR. 19 FILIALEi XVIII., WÄHRIHGERSTRASSE 97 Telephon Nr. A 17-3-99 und A 16-9-34 Lieferant fär Heilanstalten Abteilungen für Koscherfleisch unter Aufsicht des ehrw. Rabbinates der Isr. Kultusgemeinde Wien. Sämtliche Fieischsorten von ausschließlich Prima-Qualität zu den billigsten Marktpreisen Eingesendet. Wir erhielten folgende Zuschrift: Wr.-Neustadt, am 13. Jänner 1936. Sehr geehrter Herr Redakteur! In der letzten Nummer Ihres geschätzten Blattes haben sich die Herren Rabbiner aus Baden, Mödling, tiroß-Enzersdort, Stockerau und Klosterneuburg bemüßigt gefüllt, eine Berichtigung zu dem Berichte über meine Bestellung zum Religionsinspektor iür Niederösterreich zu geben. Da ich meine Zeit und Energie zu besseren Zwecken als zu Zeitungskämpfen gegen Kollegen brauchte, will ich hier nur ganz kurz folgendes mitteilen. Meine Bestellung zum Inspektor geschah analog Jen Religionsinspektoren aller anderen gesetzlich anerkannten Religionen. Dies ist deutlich und klar aus der Zuschrift des Landesschulrates für Niederösterreich an sämtlichen Kultusgemeinden von 11. Oktober' 1935, Z.'Il—1310/3. zu ersehen. Ohne Ermächtigung aller K u 11 u s g e ni e i n d e n wäre eine Bestellung unmöglich gewesen, da wir Juden, wie mir der Vorsitzende des Landesschulrates, Herr Minister a. D. Dr. Czermak, bedeutete, keine Zentralbehörde haben. Als Vertreter unserer Konfession im niederösterreichischen Landesschulrat habe ich drückend empfunden, daß w i r Juden, im Gegensätze zu allen anderen Konfessionen, keine eigene Schulaufsichtsbehörde, respektive Schulinspektorat für israelitische Religionslehre besitzen. Diese Gleichstellung ist mir, durch das Verständnis sämtlicher Kultusvorstände Niederösterreichs, denen ich stets Dank bewahre, mit Gottes Hilfe gelungen. Zur Bemerkung der Herren bezüglich des „reli- .vdonsgesetzlichen Standpunktes" erachte ich es als rabbinische Pflicht, mich gründlich auszu.scli.wei- :4en! Bloß andeuten muß ich. daß es vom „religiGnsgesetzlichen Standpunkte" ganz unmöglich ist. mündlich und schriftlich bei den hohen Behörden zu protestieren, zwei Gemeinden (Klosterneuburg und Stockerau) zu veranlassen, ihre dem Larrdesschulrat wiederholt gegebenen schriftlichen Zusagen, nach Wochen zurückzunehmen und dann n e b s t b e i einen rabbinischen Schiedsspruch zu beanspruchen, den ich übrigens durchaus nicht zu fürchten habe. Die Herren haben rücksichtslos die hohen Unterrichtsbehörden angerufen und werden sich mit dem gerechten Bescheid derselben zufrieden geben müssen. Wie immer derselbe ausfällt, bin ich zufrieden, da mich kein anderes Moment, als meiner Pflicht zu entsprechen und hierdurch der niederösterreichischen Judenheit zu dienen, stets geleitet!iat. Ich konnte nicht ahnen, daß die Prestigefrage einzelner Kollegen wichtiger sein könnte als das Streben nach Gleichheit vor dem Gesetze. Mit bestem Dank für die Veröffentlichung dieser Zeilen zeichnet hochachtungsvoll Oberrabbiuer Prof. Dr. Hillel Weiß. Gemeindeäktonik. Der Vorstand des „Ferienheim", das auf eine 44jährige Tätigkeit zurückblickt, hat mit Stimmeneinheit den Beschluß gefaßt, zu Ehren seiner Begründerin, Frau Sofie Grünfeld, die seit der Gründung des Vereines als Präsidentin an seiner Spitze steht, sein Heim „M ü h 1 h o i" in Bad V ö s 1 a u (vormals Kaiser Franz Josefs-Ferienheim) von nun ab „Sofie G rü Ilfeld - F e r i e n h e i m" zu benennen. Der Vorstand überreichte der hervorragenden Frau und Menschenfreundin die Widmungsurkunde und brachte gleichzeitig am Vöslauer Heim die Tafel mit dem neuen Namen .Sofie Grünfeld-Ferienlieim" an. Frau Präsidentin Sofie Grünfeld hat dem Vorstand für diese Ehrung mit folgendem Schreiben gedankt: „Die außerordentliche Ehrung, die mir durch Ihren Beschluß geworden ist, unser Heim in Vöslau von nun' an mit meinem Namen zu benennen und diesen für weitere Zeit zu verewigen, hat mich tief gerührt Ich kann Ihnen allen, die mir ihre Treue und Anhänglichkeit so merklich bewiesen haben, heute nur schriftlich 'innigen Dank sagen und jedem Einzelnen unseres Vorstandes im'~Geiste die Hand drücken. Wenn es ein freundliches Schicksal mir gestattet, wieder arbeitsfähig zu werden, so will ich in Ihrem mir so liebgewordenen Kreis wieder meine Kräfte zum Gedeihen unserer Institution weiter zur Verfügung stellen, um unseren Verein, der der heranwachsenden jüdischen Jugend dient, auf seiner heutigen Höhe zu erhalten, und wills Gott, weiter ausgestalten zu helfen, so weit es die kommenden Zeiten und Verhältnisse erlauben. Ihre mir bewiesene Liebe soll mir ein neuer Ansporn sein, für das Gede'meh unseres Vereines weiter zu wirken und seine Tendenz hochzuhalten. Möge Gott uns dazu seinen Beitfand leihen!" '..-.';; , . ... ' ■. Heidengedenktafelerrichfüng der jüdischen' Frontsoldaten. Die .ßezirksgruppe ÄlsergTund "des . Bundes Jüdischer "Frontsoldaten Oesterreichs -ieabstebrigt, zu Ehren der gefallenen jüdischen Soldaten des Wiener 9. Bezirkes im Müllnertempel eine Gedenktafel zu errichten, welche die Namen der im Weltkriege gefallenen Kämpfer tragen soll. Die Bezirksführung ersucht die Angehörigen, Kameraden und Freunde um Bekanntgabe der Namen. Gebnrts- und Todestag, Charge. Regiment. Auszeichnung sowie Begräbnisstätte aller gefallenen jüdischen Krieger, die im 9. Bezirk gewohnt haben. Diesbezügliche Mitteilungen sind schriftlich oder mündlich an die B. O. G. IX. des Bundes jüdischer Frontsoldaten, Wien IX., Liechtensteinstraße 121, oder persönlich jeden Mittwoch ab 20 Uhr abends an obige Adresse erbeten. Verein „Kurfürsorge". II.. Große Stadtgutgasse 7. Am 10. d. M. fand im Sitzungslokal des Vereines „Kurfürsorge" eine vom Gesamtvorstand vollzählig besuchte Trau ersitz u ng aus Anlaß des Ablebens der unvergeßlichen und allseits verehrten Vizepräsidentiii, des bundesstaatlichen Fürsorgeratss, Frau Dr. Regine Kris, statt. Im schwarz dekorierten Saal eröffnete der Obmann Med.-Rat Dr. Isidor Braun die Sitzung mit den Worten: „Wir stehen noch alle unter dem traurigen und uns alle mit Schmerz erfülltem Eindrucke des Ablebens unserer Frau Dr. Reginc Kris, die das Herz und die Seele des Vereines war" und erteilte Herrn Reg.-Rat Max Lenk das Wort zum Nachruf. In formvollendeter Weise schilderte Herr Reg.-Rat Dr. Max Lenk die rührige und unermüdliche Tätigkeit der Verstorbenen im Dienste der Menschenliebe sowie der Armen- und Krankenfürsorge und hob hervor, daß Frau Dr. Kris durch eigenes Leid und Schmerz den Weg zu den Armen und Kranken gefunden hat. In jungen Jahren hatte sie den Verlust beider hoffnungsvoller Söhne und später den ihres Gatten zu beklagen. So habe sie Trost in der Linderung der Not der Armen und Kranken gesucht und gefunden. Nach diesem Nachruf, der vom Herzen kommend zu den Herzen aller ging, verlas Schriftführer Leo Heller die eingelangten Beileidsschreiben, worauf der Obmann die Trauersitzung schloß. Barmizwahfeier. Samstag, den 11. d. M. fand im Ottakringer Tempel die Barmiawah des Knaben Ernst Schickler, Sohn des sei. Herrn Otto Schickler und der Frau Ricky. geb. Klein, statt. Viele Angehörige und Freunde der Familie, unter anderem der Altvizepräsident Dr. J. O r n s t e i n und der Obmann des Bethausvorstandes Währing Medizinalrat Dr. J. W i nt e r, waren bei der schönen Feier anwesend. Nachdem der Knabe die Haftorah verständnisvoll vorgetragen hatte, hielt Herr Rabbiner Dr. J. M. Bach an den Barmizwah eine innige Ansprache und gedachte besonders der rühmlichen Tätigkeit .seines Großvaters Siegmund S c h i c k 1 e r s. A. in der Gemeinde und in den Wohltätigkeitsvereinea. Moderne Kuchen- Vorzlmraer- Wohnxlmmer- F. KOHN, Wien IL TAftdÄSTRASSE Nr. 22 Telephon R 40-7-14 Samstag geschlossen. Todesfall. Vor kurzem starb in Prag der in Fachkreisen und darüber hinaus sehr geschätzte Oberkantor Adolf H a i t m a n n im 61. Lebensjahre. Der Heimgegangene stammte aus Wolhynien (Ukraine) und war ein Schüler und späterer Freund des berühmten Seidel Rowner. Oberkantor Hattmknn, welcher in seinen jungen Jahren in verschiedenen Städten, darunter mehr als 10 Jahre in Suczawa (Bukowina) tätig war, wirkte zuletzt an der Pinkas-Synagoge in Prag. H a i t m a n n war nicht nur ein ausgezeichneter Chasen, der durch seine schöne Stimme und hervorragende Vortragsweise seine Hörer entzückte; er war die Musikalität selbst. Ohne ie Musikschulen besucht zu haben, drang seine musikalische Begabung derart durch, so daß er imstande war, Kompositionen zu schreiben, die die jüdische Synagogenmusik wertvoll bereicherten. Er begnügte sich nicht mit dem Schaffen von Werken nur für die Synagoge, sein Streben ging dahin, darüber hinaus große Kompositionen zu schaffen. Dies ist ihm in ausgezeichneter Weise mit seinem Oratorium „Makkabäer" für Soli, Chor, Orgel und Harfe gelungen. Es war für ihn und sein Streben die Krönung, als dieses Werk am 5. Dezember 1934 unter seiner Leitung und unter Mitwirkung des Prager Opernorchesters, das Könservatoriumschors und hervorragender Solisten, darunter seiner Tochter Jindra. eine bedeutende Sängerin, zur Auiiührung kam, und von Publikum und Presse als hervorragendes Werk stürmisch akklamiert und anerkannt wurde. Der leider zu früh Dahingeschiedene hat noch viele wertvolle Kompositionen geschaffen und zurückgelassen, die hoffentlich noch lange fortkhngen und den Namen flaitmunii verewigen werden. M. S. Verband der israelitischen Religionslehrer an den österreichischen Mittelschulen. Bei der am 7. d. M. stattgehabten Vollversammlung wurden auf Grund von Neuwahlen nachstehende Herren in den Verbandsvorstand beritfen: Obmann: PJpot. Dr. MJ Papo. Obmannstellvertreten Rabb. Prof. Dr. A^ Weiner.. Prof. Dr. H. Glaser. Referent für Volksbildung: Prof. Dr. K. Kupfer, I. Schriftführer: Prof. Dr. A- Weißkopf. II. Schriftführer: Dr. S; Rappapbrt, Kassier: Dr. L. M e n c z e r. Referent für Lehrmittel: Dr. K. S c h i e b e r. Wiener jüdischer Gesangverein, Wien l., Konzerthaus. Im Anschluß an den gewaltigen Erfolg des Oratoriums „Der Turm zu Babel" beginnt der Wiener jüdische Gesangverein sofort mit der Einstudierung von Blochs großem Werfe „A voda th-hakodesch", das entweder noch in dieser oder zu Beginn der nächsten Saison zur Aufführung gelangen, wird. Am 8. März findet :,ein;VokalkoHzert Uturgisehe^i-Gesänge, jüdische und hebräische Lieder statt WS Proben finden jesdefi Diens- 'täfc/M^-Uhr abends, .int KQnz'erthäus-Holländersääl statt. Daselbst auch Mj^Mederaufnähine. KfäbÄsäÄ Wien I., SeitenstetteHaas.se 2 XI., Zentralfriedhof neben dem L Tor Sam»Hig g.»chlo.s<n» 1 Appell an das Weltgewissen! Die österreichische Völkerbund- Ii g a hat an den Generalsekretär des Völkerbundeis und an alle Schwesterligen einen Appell gerichtet, in dem es u. a. heißt: Wie verlautet, wird der Völkerbund in seiner nächsten Tagung auch die Flucht- 1 i n g s f r a g e behandeln, wodurch einem leidenschaftlichen Wunsch des größten Teiles der gesitteten Welt entsprochen wird, da das gegenwärtige Schicksal der Flüchtlinge eine untragbare Betastung für das Weltgewissen bedeutet. Der Völkerbund, der kraft seiner Satzungen verpflichtet ist, für Ehre, Gerechtigkeit und Menschlichkeit in der Welt einzutreten, hat lange genug gezögert. Um so gespannter blickt jetzt die gesamte Kulturwelt nach Genf, erwartend, daß der Völkerbund mit größter Beschleunigung und Energie eine Lösung findet, die das Geschick der Flüchtlinge von heute und morgen in Uebereinstimmung bringt mit den Forderungen und Grundsätzen der abendländischen Kultur ... Die österreichische Völkerbundhga. die unter äußerst schwierigen Verhältnissen für den Völkerbundgedanken kämpft, glaubt sich berechtigt, darauf hinzuweisen, daß das moralische Ansehen und die geistige Autorität des Völkerbundes eine verhängnisvolle Einbuße erleiden würde, wenn er in dieser, die gesamte Kulturwelt schmerzlichst berührenden Frage nicht voll und ganz seine Pflicht erfüllen würde. Professor Dr. Heinrich Glücksmann. Vortragszyklus: jüdische Schauspieler. Im Rahmen der „Jüdischen Volkshochschule". I.. Kai 3. spricht der Dramaturg des Deutschen Volkstheaters Proiessor Dr. H. GIii cksman n, Dienstag, den 21. d. M., 19 Uhr, über „Jüdische Schauspiele r", Kantor Josef Feuer wurde nach L i b a u in die große Chorsynagoge eingeladen, wo er am 3. und 4. Jänner das Probebeten mit großem Erfolg absolvierte. Der Eindruck, den Kantor Feuer in Libau gemaoht hat, läßt sich daraus charakterisieren, daß am Samstag vormittags nach dem Erfolg vom Vorabend die Synagoge zur Gänze überfüllt war. Die dortige Presse wertet ihn als den sichersten Kandidaten. Auf Grund seines besonderen Erfolges bildete sich ein Initiativkomitee, das Kantor Feuer für ein Maariwkonzert in Riga in der großen Alt-Neu-Schul engagierte, welches Montag, den 6. Jänner, wieder vor einer begeisterten Zuhörerschaft stattfand. Es wundert uns, daß so einem jungen, talentierten Wiener Kantor kein geeignetes Arbeitsfeld in unserer Gemeinde geboten werden kann. thanufca~&eiern. Die überaus große Zahl der diesmal im jüdischen Wien abgehaltenen Chanukafeiern nötigt unser Blatt, das die Mehrzahl dieser schönen Veranstaltungen zu registrieren sich bemühte, zur Veröffentlichung folgenden Nachtrages zu unseren bisherigen Berichten. Samstag, den 22. v. M., fand in den Räumlichkeiten des Lehrlingsheimes „Zukunft", IX., Grünentorgasse 26. eine schöne Chanukafeier iür die Zöglinge des Heimes statt. Der Vizepräsident, Herr Julius T o c Ii, konnte bei dieser Gelegenheit in Vertretung des Herrn Bürgermeisters Schmitz Herrn Bezirksvorsteher Franz E r b a n, den Vizepräsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde, Herrn Dr. Josef Löwe nii e r z, Herrn Bundeskulturrat Hofrat Professor Dr. S. Frankfurter, Herrn Professor Dr. Herbert Elias. Herrn Dr. K a m i n k a, Fräulein Margarethe B a c n und vi'ele andere begrüßen. Nachdem ein Zögling des Heimes die Chanukakerzen entzündet hatte, hielt Herr Rabbiner Dr. Julius Bach die Festrede. Er hob hervor, daß die Juden seit jeher Handwerke betrieben haben, nur wurden sie im Mittelalter durch das Zunftwesen aus denselben vertrieben und in den Handel hineingezwängt. Die heutige jüdische Jugend strömt aber wieder gerne dem Handwerke zu, was auch die Geschichte des bereits seit 95 Jahren bestehenden: Handwerkervereines beweise. Nachdem der Reierent der. Gemeinde Wien für Lehrlingswesen, Herr Professor Bruno H a m p 1, einige anerkennende Worte gesprochen hatte, hielten die Zöglinge Ansprachen, die großen Eindruck machten. Der Chor der Heimzöglinge brachte sodann unter dem großen Beifall der Anwesenden eine Anzahl von hebräischen Liedern zum Vortrag. Es erfolgte sodann die Beschenkung der Zöglinge und wurden dieselben mit Kleidern, Schuhen, Wäsche, Sportgeräten und anderem reichlich beschenkt. Der Verein „Zukunft" dankt auf diesem Wege allen Gönnern, die durch ihre Spenden die Abhaltung dieser schönen Feier ermöglichten. Seit Menschengedenken wird Myrrhe-Extrakt gegen Lockerung der Zähne und Blutung des Zahnfleisches wirksam verwendet ODOL-Mund.wass.er enthält außer dem ODOL-Antiseptikum. den Myrrhe-Extrakt.

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