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Die Wahrheit · 1935-02-15 · Heft 7 (15.2.1935) · page 7

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1935
Issue
Heft 7 (15.2.1935)
Date
1935-02-15
Page
– (sequence 7)
Language
German
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■ME WAHRHEIT Nr. 7 — 15. Februar 1935 Seite 7 Jugend-Union, Dienstag, den 19. Februar, halb 9 Uhr abends, Im Nauen Saal des Cafe Silier, I., Schwedenplatz. Literarischer Abend der Jugend-Union. Es liest der den Lesern der „Wahrheit" gut bekannte deutsch-jüdische Schriftsteller Sid Hochberger aus eigenen Werken: jüdische Milieu-Reportagen — Zeitgedichte — Humoristische Prosa — Aktuelle Chansons. Regiebeitrag für den Emigrantenfonds 30 Groschen. vernehmen mit der Schulverwaltung der Jüdischen Gemeinde eine private Volksschule „eindeutig deutsch-jüdischer Prägung". Verein für jüdische Geschichte und Literatur. In der am 21. v. M. stattgehabten Generalversammlung wurden folgende Wahlen einstimmig vorgenommen. Gewählt wurden: Zum Präsidenten: Prof. Dr. Samuel Krauss; zu Vizepräsidenten; Rabbiner Dr. M. Rose n m a n n und Obermedizinalrat Dr. Heinrich H a a s e; in den Vorstand: Kommerzialrat Theodor Ehrenstein, Univ.-Dozent Dr. med. Isidor Fischer, Bankdirektor a. D. Joab Friedmann. Hofrat Dr. Sieg- ■rrund Fuchs, Alfred May und Sandor Wolf; zu Revisoren: Dr. Ernst Pins und Hans Heller. Der Verein „Wohlfahrt" gedachte am vergangenen Sonntag vormittags in einer im mittleren Saale der von ihm erhaltenen Kinderbewahranstalt (IL, Schiffamtsgasse) abgehaltenen würdigen Feier in erhebender Weise des Andenkens des vor einigen Monaten allzu früh verstorbenen hochherzigen Freundes der Anstalt, des H<:rrn Cafetier 1. Müller s. A. Wie sehr das Atidenken an diesen prächtigen, edlen Menschen noch heute in allen jenen Kreisen, mit denen er in freundschaftlichem Kontakt stand, fortlebt, bewies der starke Besuch der Gedenkfeier, die ihm zu Ehren abgehalten wurde. Außer den vollzählig erschienenen Damen und Herren des unter der umsichtigen Leitung des Präsidenten M. Oesterreicher stehenden Vorstandes des Vereines „Wchifahrt" waren anwesend: Die Familie des Verewigten, Vizepräsident Dr. J. Ticho und Kultusvorsteher Dr. I. Kl ab er. die Herren Rabbiner Dr. K. Kupfer und Prof. Dr. M. Papo, Prof. Dr. J. Zappert, Chefredakteur O. Hirschfeld u. v. a. Der Ehrenpräsident des Vereines, Altrabbiner Dr. M. Grunwald war mit seiner Gattin persönlich aus Baden bei Wien gekommen, um seinem treuen Freunde 1. Müller die Gedenkrede zu halten, die, von persönlicher Wärme durchflutet, starken Eindruck auf die Trauergemeinde machte. Dr. Grunwald ging von den Lawinenkatastrophen der letzten Tage aus, durch die viele Menschen in der Blüte ihrer Jahre und mitten in der Ausübung ihres Berufes dahingerafft wurden. Diesen Opfern der Berge errichtet man an dem Ort, wo sie gefallen. Gedenkzeichen. Ein solches Gedenkzeichen errichtet der dankbare Verein „Wohlfahrt" nun seinem großen Wohltäter I. Müller in der Erinnerungstafel, die sein Wirken für alle Zeiten festhalten soll. Auch er starb mitten in der Ausübung seines Berufes, denn Beruf in höherem Sinne war ihm seine rastlose Arbeit in der Kinderbewahranstalt, deren Pileglinge ihn wie einen Vater liebten. Dr. Grunwald schilderte in beredten Worten die von aufopfernder Liebe geleitete Arbeit des Heimgegangenen in der Anstalt und benützte die Gelegenheit, die Schwierigkeiten der Erhaltung dieser ruhmreichen Institution auseinanderzusetzen, Schwierigkeiten, die sich nun durch die von der Kultusgemeinde erfolgte Zuweisung von weiteren 50 Kindern erhöht haben. Er machte mit Worten innigsten Bedauerns Mitteilung von dem Scheiden der Direktorin der Anstalt, Frau Fischer, die nach 40 Jahren hingebungsvollster Arbeit zum Wohle der Anstalt ihre beamtete Stellung aufgibt, deren kluge Erfahrung und weiser Rat aber dem Vereine, in dessen Vorstand sie, freudig begrüßt, eintritt, erhalten bleiben werden. Dr. Grunwald sprach von dem eifrigen Wirken der Männer und Frauen, die den Verein leiten und in deren Kreis I. Müller s. A. schmerzlich vermißt wird. Sein Andenken, durch die am Schlüsse der gehaltvollen Gedenkrede von Dir. M. Lassner enthüllte Gedenktafel festgehalten, wird in der Anstalt und bei seinen vielen Freunden für immer fortleben. Dr. Grunwald sprach hierauf das Kaddisch, womit die schöne Feier, deren erhebenden Eindruck der ergreifende Vortrag der Trauergesänge durch Oberkantor S. Postolow wesentlich erhöht hatte, ihren Abschluß fand. Dr. Krüger-Heim. In diesem sowohl als Internat für jüdische, jugendliche Arbeiterinnen und Lehrmädchen, wie als Berufsschule für Mädchen geführten Institute •and am 11. d. M. die diesjährige Generalversammlung statt, welche recht zahlreich besucht war. Frau Doktor Krüger als Piäsidentin mit den Vizepräsidenten Frau Bundesstaatlicher Fürsorgerat Gina Friedman, Frau Helene Stein, Herrn Komm.-Rat R. Hermann Sme- «ana begrüßte die als Vertreter der Kultusgemeinde erschienenen Kultusräte. Dr. I. Kl ab er und Prof. M. Rath, Frl. Bundesstaatliche Fürsorgerätin schwarz vom Fürsorgeamt, die Vertreterinnen «er Weiblichen Fürsorge, des Mädchen - Unterstützungsvereines, des Frauenvereines Zuflucht, sodann gedachte die Präsidentin der in der Berichtszeit verstorbenen, höchst verdienstvollen Männer, des Grünoers Obermedizinalrats Dr. Krüger, Oberstaatsbahnrat U n g e r. Ignaz Czuczka, Josef May und Komm.- gat K r o n e n g o I d. In dem von der Schriftführerin rrau Ehrenreich erstatteten Bericht wurde zur Kenntnis gebracht, daß das Erziehungswerk immer ausgebaut werden konnte, so daß jetzt das Internat für junge Ar°e'terinnen und Lehrmädchen, die zweiklassige Fachschule für Weißnähen und Schneiderei, die einjährige Fortbildungsschule mit Kursen für Haushaltung, Gärtnerei etc., die Kindergärtnerinnen-Schule, die Turnschuh (auch zur Heranbildung von Turnlehrerinnen), Kochkurse, Sprachkurse, Flickkurse, Volks- und Hauptschule iür Mädchen (Talmud-Thora), Beth-Jakob- Schule (Heranbildung von Religionslehrerinnen), der Erziehung zur Ausübung eines selbständigen Berufs gewidmet sind und daß fast 700 Mädchen täglich die Schulen frequentieren, bisher sind mehr als 80O Absolventinnen ins praktische Leben getreten und sowohl der Stadtschulrat wie die Kultusgemeinde und die sonstigen berufenen Behörden haben wiederholt ihre Anerkennung ausgesprochen. Ist doch diese Schule die einzige in Oesterreich mit Oeiientlichkeitsrectit, wo jüdische Mädchen einen Berui, ein Gewerbe unter Einhaltung der orthodox-religiösen Vorschritten ei lernen können, wofür insbesondere dem Lehrkörper mit Frau Direktor Lohan Dank und Anerkennung gebühit. Auch der Bürgermeister der Stadt Wien, Herr Vizekanzler a. D. Dr. Schmitz, hat in Würdigung der Tätigkeit des Vereins die Subvention wesentlich erhöht, ebenso die Kultusgemeinde und die staatlichen Behörden, wie auch die zulässigen steuerlichen Begünstigungen zugebilligt werden. Hierauf berichtete der Kassaverwalter Herr Vizekonsul Dir. Joab Friedmann, daß den Ausgaben von S 91.448.29 Einnahmen von S 88.848.29 gegenüber standen, somit ein Defizit von S 2600.— resultierte, womit der vorgetragene Verlust ex 1933 von S 44.970.85 sich auf S 4/.570.85 erhöhte. Der Berichterstatter betonte, daß man trotz des Defizits frohen Mutes in die Zukunft schauen könne und daß, wie schon von den beiden Vorrednerinnen besonders hervorgehoben, die Behebung des drückenden Platzmangels als wichtigstes Postulat, die Lehrerfolge und damit den Finanzeifolg aufs günstigste beeinflussen würde. In der sich anschließenden Debatte, an der sich die Kultusräte Dr. I. K1 a b e r, Prof. Rath sowie Komm.-Rat S m etana und Dr. Bern eck beteiligten, hoben die Vertreter der Kultusgemeinde hervor, wie sehr sie die Schulerfolge und die finanzielle Gestion des Vereines ireudig begrüßen und daß alle Juden, ohne Rücksicht auf Parteieinstellung, den Verein durch Mitgliedsbeiträge und Spenden untei stützen müßten. Es wurde über Anregung dieser Herren der Beschluß gefaßt, den Jahresbeitrag auf S 5.— herabzusetzen, um so neue weitere Kreise als Unterstützende heranzuziehen. 60. Geburtstag. Der bekannte Wiener Restaurateur Herr Samuel Deutschberger feierte dieser Tage seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlasse hat der Prater Jüdische Hilfsverein, bzw. dessen Vorstand den Jubilar besonders gefeiert. Herr Salo N a t o v i c z überreichte Herrn Deutschberger an der Spitze des Gesamtausschusses ein Erinnerungsgeschenk als Ehrenpräsidenten des Vereines und beglückwünschte ihn in einer herzlichen Ansprache, in der die Verdienste des Gefeierten um den Verein zum Ausdruck gebracht wurden. 70. Geburtstag. Dieser Tage feierte der in weitesten Kreisen der Wiener Judenschaft rühmlichst bekannte Vorkämpier für die Orthodoxie, Herr Med.-Rat Dr. I. Reininger in vollster geistiger und körperlicher Frische seinen 70. Geburtstag und war aus diesem Anlasse Gegenstand innigster Gratulationen aus den Kreisen der Wiener orthodoxen Judenschaft, in deren Interesse und für deren Institutionen er seit vielen Jahren unermüdlich wirkt Aber auch darüber hinaus bot der 70. Geburtstag des allseits verehrten und geschätzten Jubilars weiten Kreisen Gelegenheit, ihn auf das herzlichste zu beglückwünschen. Die Bezirksorganisation Leopoldstadt der „Union österreichischer Juden" genießt den Vorzug, Med.-Rat Dr. Reininger seit vielen Jahren zu ihren treuesten Leitungsmitgliedern zu zählen; in ihrem Vorstande gilt sein auf vielseitige Erfahrung gestütztes kluges Wort sehr viel. Auch die Redaktion der „Wahrheit" gratuliert aufs herzlichste. Todesfälle. Am 11. d. M. fand auf dem Zentralfriedhofe unter zahlreicher Beteiligung von Trauergästen aus allen Kreisen der Wiener Bevölkerung das Leichengängnis des verdienstvollen Generalsekretärs der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft, Moriz Wo rtmann, statt. Die Beisetzung erfolgte auf Beschluß des Präsi- STEININDUSTRIE CARL BENEDICT Zentrale: III.. Rennweg 112, Tel. U I5-0-52 ü^AB STEINLAGER: Zentralfriedhof, 3. Tor, Tel. B53 0-53 iigieiisaies Hönigslicht Seit vielen Jahren das anerkannt beste D3,{?"nar: Man achte auf die gas. gesch. Mark« „feyglen. Kftnlgslicht» und Name Schulz Fabrik und Büro: Wien XIV., Braunhirschangassaa S Telaoi*« < )-> J diums der israelitischen Kultusgemeinde in einem üraue an bevorzugter bleue. rsacn den ergreiienuen rituellen Ucadngen ues Ooernantors Funke ruiniite Uue.ruDDiner ur. lagUcnt in geualtvoiier Reue uie Pnicnttreue. Uewissenhaiugiteit unu Humanität ues Vei unuieuen. In Verueauig ues Utensilien veiiunueaen riastueiuen uer Uesen^chatt, Minister a. Li. ur. Kescn, spiacii uer vizepia^iuent uer Wiener rreiwuiiipn Keuuiu^eseiischait, fnmauus Ur. Urpany. uie i^euuiiK^&e^eiisciiaueii aller riauptsiauie uer anen Mouaiuuö se.eii von uer Wiener nei- Wiiiixen Keuun^seieiisciiuit eingerichtet woruen und imitier wieuer war es Wurtmuun, uer sich üieser Aufgaue rnu E.noig umeizo&eu nuue. Uuicli mehr ms uieiuiiuiuiuzig jaiuc war vvoumaun rasuos mit seinem ganzeu. Colinen unu einem me ermuueuuen Pllicineuer Uuiur taug, uaii jedem plötzlich einrannten unu Verleihen suiuit uie nuiwcnu.üc rune zineu wmuc. Daun ergriit <ler Alivizeprasiuent der Israelitischen Kuitusgemeinde Dr. Urnstein, uer in begieituug aes AintsüireKturs Keg.-Kat U. rucnsgeto eri>ciueuon war, das Vvort zu einem tieieiupiuiiuenen Nacurui, in dem er daraut verwies, üuU Vventmann nach dein kingtheaterbrando sich von dem Urundsatze leiten ließ, daß die Menschen über Katastropnen ment klagen uunen, sondern werKtätig eingreiien müssen mit Kat und 't at, zur Vermeidung soicner Ereignisse in der Zukunft. Namens der Aerztescnait. des s>anitäts- und Kanzleipersonais nahm der Cneiarzt der kettungsgesenschaft, Obermedizinairat Ur. Kraus, von dein toten Generalsekretär und persönlichen freund ergreitend ^Abschied. — bei dem unter grober beteiii&ung aus den Kreisen der Wiener Kunstierweit aui uein z.entraliriedhof, 1. Tor, stattgehabten Leichenbegängnisse des hochbetagt verblichenen, ehemals setir populären Operettentenors Willy Bauer, hielt Rabbiner Dr. J. M. Bach eine überaus tiefen Eindruck auslosende Gedenkrede, in der er ein sehr schönes Bild von dem Künstler und Menschen, der allseits so beliebt war, entwari. Die kantoraJe Funktion hatte in ei hebender Weise Oberkantor Funke inne. Der Verblichene wurde zu seinem früh verstorbenen Sohn beigelegt. — Dieser Tage verschied eine der größten und liebenswürdigsten Philanthropinnen der Vorkriegszeit, Johanna Fröhlich von Fanyon. geborene Goddschmidt, aus Brünn. Durch den Glanz ihrer Erscheinung, ihre seltene Bildung, namentlich auf musikalischem Gebiet, war sie für das Judentum, das sie nie verleugnete, eine würdige Vertreterin in der interkonfessionellen Wohltätigkeit und Geselligkeit. Das Arbeiterinnenerholungsheim in Seebenstein und der Aufschwung des Frauenhortes waren zum Teil ihre Werke. Sie förderte junge Sängerinnen und junge bildende Künstler, stand verarmten Mittelständlern mit Rat und Tat bei, mit großen Opfern an Zeit und Mühe und mit durchdringendem Verstand. Sie war eine aufopfernde Gattin und Schwiegertochter. Auch geschäftlich war sie ihrem Gatten Arnold eine treue Kameradin. Ihre Villa in Baden und ihr Wiener Heim waren geschmackvolle Museen, in denen sie einen glänzenden Salon führte. Die kinderlos Verwitwete lebte nur dem Andenken ihres Gatten und trug Alter, Krankheit und Vereinsamung in stiller Würde. C. Benedikt In keinem Wiener Bezirke herrscht unter der jüdischen Bevölkerung eine so entsetzliche Not wie im 20. Beziike. Es ist für die Leitung des Brigittenauer Israelitischen Frauen-Wohltätigkeitsvereines, der sich seit Dezennien mit Erfolg bemüht, die ärgste Not zu lindern, gerade jetzt, in dieser furchtbaren Elendszeit notwendig, den Ärmsten der Armen Hiite zu bringen. Um die dringendsten Mittel aufzubringen, veranstaltet der unter der rührigen Führung von Frau Präsidentin Olga Friedmann stehende Verein Sonntag, den 17. Februar, präzise 4 Uhr nachmittags, im Festsaale des Hotel Continental, II., Taborstraße 4, unter Mitwirkung hervorragender Kunstkräfte eine Wohltätigkeitsakademie mit nachfolgendem Tanz. Karten zu S 1.50 bei den Vorstandsdamen und an der Kassa. „Literatur am Naschmarkt" im Konzerthans. Das Kabarett „Literatur am Naschmarkt", das von der gesamten Wiener Presse nur mit Worten des Lobes kritisiert wurde, absolviert Sonntag, den 17. Februar, um 15 Uhr 15 im mittleren Konzerthaussaale ein einmaliges Gastspiel. Diese Künstler-Akademie, in der das ganze Ensemble mit seinem Abend-Programm auftritt, findet zugunsten des L e h r I i n g s h e i m e s ..Zukunft" statt. Das Lehrlingsheim „Zukunft" erhält derzeit 60 arme Waisenkinder, die durch das Heim auch einenf Berufe zugeführt werden. Der Besuch dieser Veranstaltung involviert außer dem Vergnügen einen hochkaritativen Zweck, da das gesamte Reinerträgnis der Unterstützung und Erhaltung des Heimes zufließt. Karten zum Einheitspreise von S 3.50 sind in der Direktion des Lehrlingsheimes „Zukunft", IX., Grünentorgasse 26, Telephon A 16-3-23, erhältlich. „Jutäa", Jugendgruppe des Pazmanltentempete. Sonntag, den 17. d. M., um 4 Uhr nachmittags, findet im Cafe Sächsischer Hof ein 5-Uhr-Tanz-Tee statt Erstklassige Jazz. Einlagen: Otto Gross6, Komiker, Frank Allan, Magier. Bintritt frei. Verein für jüdische Geschichte und Literatar. Montag, den 18. Februar, halb 8 Uhr abends, im Klubsaale I., Wiesingerstraße 11 (Cafe Atlashof. eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Herrn

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