Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1935
- Issue
- Heft 7 (15.2.1935)
- Date
- 1935-02-15
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 Kalender-, Sidra-, Perek-, Omer- und Haftorah-Tafel AdarX.6695 Februar1995 frOa «bo». 7.16 Adar 1. IS. 51° ( f T«x»w?<2,BM )1 »{■ .. «.{"SSS«"»")^ \ fcorcM Nafeofal ) ( „ 14. 1 Purim kotaun \ *icJ ,, 16. {Schuscban U ,5 ,l5f l Parim kota«nf5 IS l „ MtlB. J abds. Freitag, 15. Februar 5 J0 Samstag, 16. Febr. 6.00 S. nntag, IT. bis U ,c Donnerst., »1. Feb. I Professor Julius Urbach: „Masaryks Stellung zu den Juden." Eintritt frei Gäste willkommen. „Ohel Rachel", Verein zur unentgeltlichen Ausspeisung jüdischer Notleidender, hält Montag, den 18. d. M., halb 8 Uhr abends, im Vereinslokale, II., Kl. Pfarrgasse 8, seine 12. ord. Generalversammlung ab. Der Jüdische Frauenverein Landstraße (Präsidentin Frau Erna Schwarz-Hiller Edle von Jiskor) veranstaltet am Dienstag, den 19. Februar, 8 Uhr abends, im Festsaal des Militärkasinos, U Schwarzenbergplatz, eine Akademie mit Tanz, unter Mitwirkung erstklassiger Kunstkräfte. Das Reinerträgnis dient den wohltätigen Zwecken des Vereines. Einzelkarten S 4.—, Familienkarten (3 Personen) S 10.— bei sämtlichen Vorstandsdamen und an der Abendkasse erhältlich. Der Sportklub „Hakoah" veranstaltet am Samstag, den 23. Februar, wie alljährlich, eine „Gschnasredoute", diesmal in den Sophiensälen. Kleidung: Herren Smoking oder der Devise angepaßtes Kostüm, Damen Balltoilette oder ebenfalls Kostüm; Masken erwünscht. Eintrittskarte 6 Schilling im Klubheim der „Hakoah", I., Wdesingerstraße 11. (Ermäßigte Karten zu 4 Schilling sind bei den Leitungsmitgliedern und im Sekretariat der „Jugend-Union", IX., Berggasse 4, erhältlich.) Es ergeht an alle der herzliche Ruf: Helfet dem Döblinger Jüdischen Frauen-Wohltätigkeits-Verein dadurch, daß jeder in seinem Verwandten- und Bekanntenkreis neue Gönner wirbt und besonders auch dadurch, daß das am Samstag, den 24. Februar, im Kasino Zögernitz, XIX., Hauptstraße 76, stattfindende Fest recht zahlreich besucht wird. Der Vorstand des Jüdischen Frauen-Wohltätigkeits-Vereines für deii XIX. Bezirk hat für dieses Fest, das, wie alljährlich, den Charakter eines gesellschaftlichen Beisammenseins tragen wird, besondere Vorbereitungen getroffen. Es beginnt um 4 Uhr mit einer erstklassigen Akademie, der bis in die späten Abendstunden Tanz zu einer gediegenen Jazz folgt. Abend- Büfett. Juxbasar. Eintritt inklusive Jause S 3.—. Mercurbank. In der am 8. d. M. unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten Gabriel N e u m a n n abgehaltenen Sitzung des Verwaltungsrates der Mercurbank wurde die Bilanz für das Geschäftsjahr 1934 vorgelegt und genehmigt. Es wurde beschlossen, der Generalversammlung den Antrag zu stellen, von dem nach Vornahme von entsprechenden Abschreibungen, verbleibenden Gewinn peT S 210.066,46 den Betrag von S 50.000.— zur Dotierung des Reservefonds II zu verwenden und den Rest auf neue Rechnung vorzutragen. E Stellenmarkt: Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, I., Kofalmessergasse 4, Tel. U 27-0-65. sucht dringend Stellen für: a) Kontoristen, Buchhalter, langjährige Geschäftsführer aus der Schuhbranche, Handelshilfsarbeiter, Geschäftsdiener, Packer, Inkassanten, Verkäufer, Auslagenarrangeure, Kellner, Nachhilfelehrer und -lehrerrnnen für Mittelschulfächer. b) Arbeit für gewerbliche Hilfskräfte aller Art (darunter auch Chemiker, Installateure, Bauingenieure, Schneider, sowie ungelernte Arbeiter). c) handwerkliche und kaufmännische Lehrstellen für Knaben und Mädchen. In demselben Verein sind derzeit offene Stellen für: Tüchtigen Zuschneider aus der Herrenkonfektion, Geschultes Hauspersonal jeder Art, Kinderfräulein mit Praxis (auch für das Ausland), selbständige Modistinnen, geübte Häcklerinnen. Heimarbeiterin für Strumpfgürtel. Maschinstickerin, Konfektionsschneiderin für englische Arbeit, Ingenieur, bzw. Werkstättenleiter und Appreturmeister für eine Spinnerei und Weberei nach Griechenland, Radioingenieur (Spezialist für Entstörung), Fachmann für Dielektrika, Chemiker für Elektrolytkondensatoren nach Italien, Leitender Chemiker für Chamotte- und Silikatmaterialerzeugung nach Ungarn, Fachmann für Druck und Pulverfabrikation nach Rumänien, •Stricker (Jacquardmaschinen), tschech. Staatsbürger, . . nach Bratislava. Z«ttnag«m v*m T«rl«r«r ▼•rs*»4«fc ioweaaX uqpedl* p«z 1'oaUtoor. Fall» Adressat verzogen, nicht nachsenden; mit neuer Adresse zurück an Verlag „Die Wahrheit". Wien lt., H«ln«straft« 13/12 Leopoldsiamer lcmpe verein Aeschel Awronom H, Pannanltcngassc 6, Tel. P 47-C-63 Anmeldungen v. Anlöeboien.Trauunöen (oofhent. freiem minniej)u. Barmizwans Part*l*nv*rfc»«tr aa Watkugaa wm 2 te *• Übt nacbmlttaga, an Sonntagen ng 10 bis 12 Uni vofmitUgS GaVbetartunden früh Adar I. 6S9S «»*»• 6.45 Adarl.ti. 510 6.45 u. 9.00 6.45 { ■ '{ f ,. i*J F l ., 15.1 S { „ bis 18 Tezawe (2. B. M.) I Haitora ato Ben odom >6.00 Borcni Nafscbl I Purim kotaun . Schuscban Purim kotaun }5.I5 Mittelschullehrer mit Lehramtsprüfung für Mathem., Physik, Geographie, Geschichte, Englisch (Voraussetzung tschech. Staatsbürger, Beherrschung der hebräischen Sprache in Wort und Schrift, nach CSR. Chemiker mit Erfahrung in Schellak und Zellulose- Lackierarbeiten und Farbmischungen für Aluminiumbleche nach England. (ftheatev und J£unst Konzertsängenrln Lotte Reig wirkte im musikalischen Teil bei dem im Kleinen. Musikvereinssaal unlängst stattgefundenen Dichterabend Hauptmann a. D. Emil Georg Spitzer mit Neben dem Dichter, der aus eigenen lyrischen Werken las, erntete Lotte Reig großen Beifall. In der „Elegie" von Massenet, von Prof. Uli am Cello vorzüglich begleitet, hatte die Künstlerin Gelegenheit, ihre klare, helle Stimme zu entfalten, und mit der Arie der Marietta aus der Oper „Die tote Stadt" zu zeigen, wie weit ihre technische Ausbildung bereits fortgeschritten ist Unzweifelhaft handelt es sich bei dieser Künsflerin um ein starkes Talent, dem noch viele große Erfolge beschredoi sein werden. —n. Theater-Studio In der Urania. Im Rahmen der Urania-Volkshochschule würde ein Theater-Studio geschaffen, in dem in folgenden Fächern Unterricht erteilt wird: Schauspiel und Regie (Regisseur Willibald Guttmann), Sprechtechnik (Wilhelm Biedermann), Bewegungslehre und Bühnentanz (Maru Kosjera), Studium von Bühnengesängen (Kapellmeister Arthur Kleiner, Dozent am Wiener Reinhardt-Seminar). Außerdem finden Gastvorlesungen namhafter Persönlichkeiten des modernen Theaters statt. Probenarbeit im Studio und Aufführung dramatischer Werke auf der Urania-Bühne. Eine Welt in Flammen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kinematographie wird in dieser sensationellen Foxreportage dem Publikum ein Film gezeigt, der ausschließlich aus bisher verbotenen Filmaufnahmen zusammengestellt wurde. Die markantesten Ereignisse jener fieberhaften Zeitepoche, die mit Bismarck beginnt und bis in unsere Tage reicht, werden an einzigartigen Filmdokumenten demonstriert, die bis jetzt in den Geheimarchiven der verschiedenen Staaten verschlossen waren. Das Leben an den europäischen Höfen, die Vorbereitung des großen Totentanzes, das Inferno 1914—1918 und die dramatischen politischen Ereignisse und Umwälzungen der Nachkriegsepoche werden zum ersten Mal so zu sehen sein, wie sie sich tatsächlich abgespielt haben. Geschichtsschreibung in Bildern so ungeschminkt und wahrheitsgetreu, wie es einzig und allein der photographischen Kamera möglich ist. Die grandiose FrontreDOrtage ..Eine Welt in Flammen", die bei der Pressevorführung einen sensationellen Erfolg' erzielte. läuft ab heute im Schweden-Kino. flmtfidje Verfautßarungen der Jsrgeßtisdjen 'Kuftusgemeinbe Wien Predigten in den Gemeinde- und Bezirks-Synagogen. Freitag, den 15. Februar, werden bei den um 5 Uhr 10 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirks-Synagogen Predigten abgehalten, und zwar: 1. Bez.. Seitenstettengasse 4 (Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang). 2. Bez.. Tempelgasse 5 (Oberrabb. Dr. I. Taglicht). 3. Bez., Untere Viaduktgasse 13 (Rabb. Dr. K. Kupfer). 5. Bez., Siebenbrunnengasse la .(Rabbiner Dr. M. G. Mehrer). S. Bez.. Neudeggergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Bauer). 9. Bez.. Müllnergasse 21 (Rabb. Dr. A. Z. Schwarz). 10. Bez., Humboldtgasse 27 (Rabbiner Dr. A. Weiner). 16. Bez., Hubergasse 8 (Rabbiner Dr. J. M. Bach). 19. Bez., DoMinergasse 3 (Rabb. Dr. A. Frankfurter). 20. Bez., Kluckygasse 11 (Rabb. Dr. B. Murmelstein). UtpentOmer. Heir.'.tiEt-b**. Vcf!ecer und verantwertiichfcr ScIuHiitii?M : Os:.:.r Hirn.. Samstag, den 16. Februar. Schrifterklärungen. Beim Vormittagsgottesdienste: 20. Bez., Kluckygasse 11 (Rabb. Dr. B. Murmelstein). 21. Bez., Hcllzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann).. Beim Abendgottesdienste: 13. Bez., Eitelbergergasse 22 (Rabbiner Dr. M, Lewin). Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittel. schüler-(Schülerinnen). Samstag, den 16. Februar, um 3 Uhr nachmittag, in allen Gemeide- und Vereins-Synagogen. 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen für Unterklassen im II, IX. und XX. Bezirke. Samstag, den 16. Februar, um Ü5 Uhr nachm., im Leopoldstädter Tempel, IL, Tempelgasse 5, und in den Vereins-Synagagen, IX., Müllnergasse 21, und XX. Kluckygasse 11. * Kundmachung. Im Sinne des Gesetzes vom 21. März 1890, R.-G.-Bl Nr. 57, untersteht die Erzeugung und der Verschleiß von rituellen Osteibroten der Aufsicht des ehrwürdigen Rabbinates der israelirischen Kultusgemeinde Wien. Jene Mazzoth-Erzeuger, welche für das Jahr 19.35 Mazzoth zu erzeugen beabsichtigen, werden aufgefordert, sich unverzüglich mit der Sekretariatsabteilung der israelitischen Kultusgemeinde Wien für Kultus- und Unterrichtsangelegenheiten. I„ Seitenstettengasse .', I. Stock, Tür 22, wegen Erlangung der Aufsichtsbewilligung und Festsetzung der Modalitäten ins Einvernehmen zu setzen. Der .Vorstand der israelitischen Kultusgerneiude Wien. Oerlangt in Caffe nsw. „Die Waiirlieir! (Beerdigungen. 5. Februar 1935: Bertha Ehrenstein. 57 Jahre, 10. Bez. (IV. Tor). — Samuel Flesch. 69 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Salo Saul Fußfeld, 70 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Alfred Benedikt 6 Monate. Mattersburs: (IV. Tor). — Alexander Pollak, 72 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). 6. Februar 1935: Käthe Rosenthal. 88 Jahre. 9. Bez. (I. Tor). — Johanna Reichsfeld. 69 Jahre. 2. Bez. (I. Tor). — Charlotte Band. 73 Jahre, 19. Bez. (I. Tor). — Josefine Eisenmann, 66 Jahre, 18. Bez. Cl. Tor). - Klara Cerati, 57 Jahre, 5. Bez. (I. Tor). — Käthe Stein, 3Ü Jahre. 1. Bez. (IV. Tor). — Robert Kolimann. 57 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Julius Fuchs. 69 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Hersch Arzt. 76 Jahre. 2. Bez.. (IV. Tor). — Rosalia Bock, 49 Jahre. 16. Bez. (IV. Tor). — Bernhard Frucht 68 Jahre, 20. Bez. (IV. Tor). - Salomea Löwenheck. 59 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). 7. Februar 1935: Siegfried Klappholz. 60 Jahre. 2. Bez. (I. Tor). — Markus Stern, 89 Jahre. 20. Bez. (I. Tor). — Betti Maurer. 72 Jahre, 8. Bez. flV. Tor). 8. Februar 1935: Friedericke Neubauer. 79 Jahre, 9. Bez. (I. Tor). — Emilie PlaSchkes, 54 Jahre. 18. Bez. (1. Tor). — Franzi Axner, 45 Jahre, 8. Bez., (I. Tor). - Helene Tafler, 70 Jahre, 3. Bez. (I. Tor). — Wilhelm Bauer, 72 Jahre, 2. Bez. Cl. Tor). — Karoline Hirschfeld. 72 Jahre, 10. Bez. (I. Tor). — Bertha Horowitz, 20 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Sandor Hirsch. 79 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Johanna Weiß. 42 Jahre, 7. Bez. (IV. Tor). — Leopold Lederer, 72 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Regine Gronoweth. 70 Jahre. 8. Bez. (IV. Tor). — Karoline Friedmann. 57 Jahre, 21. Bez. (IV. Tor). — Aladar Gyözö, 49 Jahre, 4. Bez. (IV. Toi). — Wilhelm Bauer. 70 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Adolf Spitz. 70 Jahre, 20. Bez. (IV. Tor). — Olga Löwy. 60 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). 10. Februar 1935: Gabriele Goldhammer, 82 Jahre, 3. Bez. (1. Tor). — Josef Saar. 55 Jahre, 14. Bez. (I. Tor). — Fanny Eisinger, 65 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Sofie Weiß. 70 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Leopold Frommer. 77 Jahre, 14. Bez. (IV. Tor). — Oskar Ungar, 53 Jahre, 15. Bez. (IV. Tor). — Samuel Zollschan, 53 Jahre. 6. Bez. ClV. Tor). — Ernestine Münzer, 67 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Julie Fischer, 92 Jahre. 9. Bez. (IV. Tor). — Eduard Deutsch. 67 Jahre. 9. Bez. (IV. Tor). — Josef Kohn. 63 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). - Anna Steinbrecher. 67 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). - Dr. Heinrich Pohrille. 35 Jahre. 1. Bez. ClV. Tor). 11. Februar 1935: Anna Lea Fischer. SO Jahre. 20. Bez. (IV. Tor). — Chaim David Vogelhut. 63 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Moriz Wortmann. 73 Jahre. 1. Bez. (IV. Tor). — Julius Bischofswerder, 78 Jahre. 1. Bez. (IV. Tor). — Siegfried. Löwy, 57 Jahre, 5. Bez. (IV. Tor). — Rosa Löwv. 59 Jahre, 5. Bez. (IV. Tor). — Hermann Kobler, 56 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). ttien II.. •nuerstraue *<« ßrurlt U-'.w itmr & Sühn«. Wien 11.. Rober>-is?c 2.