Mannheim
Compact Memory

Die Wahrheit · 1934-11-09 · Heft 45 (9.11.1934) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1934
Issue
Heft 45 (9.11.1934)
Date
1934-11-09
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/3062972-3064504-3064547--19970-3085165
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

10 entity mentions

Erbschaftssteuer und der Schenkungssteüer befreit. Dem ist nun durch das neue Steueranpassungsgesetz ein Ende bereitet, da nach § 19 des Gesetzes als „kirchlich" nur solche Zwecke angesehen werden, durch deren Erfüllung eine christliche Religionsgesellschaft ausschließlich und unmittelbar gefördert wird. Mucius schließt: Es bedarf keines besonderen Hinweises, daß für manche der ohnedies schon in schwerer finanzieller Notlage befindlichen jüdischen Gemeinden und religiösen Organisationen diese neue gesetzliche Regelung geradezu zur Katastrophe führen muß. Denn die Kirchensteuer kann ohne Gefahr für den Bestand der Gemeinden nicht unbeschränkt erhöht werden. Viele jüdische Gemeinden sind schon jetzt gezwungen, eine Kultussteuer in Höhe von mehr als 40 Prozent Zuschlag zur Einkommensteuer zu erheben. Die jüdischen Gemeinden, gar nicht erst zu reden von den sonstigen jüdischen Organisationen mit kulturellen, sozialen und religiösen Zielen, waren schon immer neben den Steuern auf freiwillige Nebenleistungen angewiesen, die ofLden gesamten Betrag der Steuerleistung weit überstiegen und die erst die Fortführung der sozialen, kulturellen und religiösen Aufgaben ermöglicht haben. In vielen Gemeinden wird daher der Ausfall der für sie zu entrichtenden Beträge an Körperschafts-, Vermögens-, Schenkungs- und Grundsteuern aufzubringenden Summe zu einer Einschränkung, wenn nicht gar zur Einstellung der sozialen, kulturellen und religiösen Einrichtungen führen. »■■■■■•■•■•»'■■■■••■ I Baron Edmond de Rothschild [ Am Freitag, den 2. November, ist Baron Edmond de Rothschild, der große jüdische Philanthrop und Erbauer des alten Jischuw in Palästina, in seinem 90. Lebensjahr nach einer kurzen Krankheit verstorben. Baron Edmond de Rothschild, Senior-Chef des Pariser Hauses Rothschild, wurde 1845 als Sohn von James Mayer Rothschild in Boulogne sur Seine geboren. Mit ihm ist der letzte Enkel voji Mayer Amschel Rothschild, dem eigentlichen Begründer der Finanz- Dynastie Rothschild in Frankfurt a. M., dahingegangen. Mayer Amschel Rothschild, 1743 in Frankfurt geboren, .1812 dortselbst gestorben, war Sohn des früh verstorbenen Moses Callmann Rothschild. 1760 gründete er sein Bankgeschäft in Frankfurt a. M. und wurde Geldgeber deutscher und ausländischer Fürsten. Er hinterließ ein Vermögen von 200.000 Gulden. Den großen Aufschwung nahm das Haus Rothschild erst unter den fünf Söhnen Mayer Amschels: Amschel Mayer, Salomon Mayer, Nathan Mayer, Carl Mayer und James Mayer. James Mayer, der Vater des eben verstorbenen Baron Edmond, wurde 1792 in Frankfurt a._M. geboren und starb 1868 in Paris. Er war der Begründer der französischen Linie der Rothschilds. Er war der finanzielle Vertrauensmann und Ratgeber des Königs Louis Philippe, lieh .1830 bis 1844 große Summen an den französischen Staat, tat sich — wie seine Brüder in den anderen Ländern — in dem Aufbau des Eisenbahnwesens hervor und wurde später geadelt. Baron Edmond de Rothschild wurde nach dem Tode seines Vaters James Mayer, des jüngsten Sohnes von Mayer Amschel, Chef des Pariser Hauses Rothschild. 1877 heiratete er Adelaide, Tochter von Wilhelm Karl Rothschild in Frankfurt a. M. Der Ehe entsprossen drei Kinder: James, Maurice und Mirjam. Als die ersten, von den „Biluim" (der russischjüdischen Intellektuellen-Gruppe, die unter der Devise „Beth Israel Ichu unelcha" nach Palästina zogen, um den Beden der Väter zu bearbeiten) begründeten palästinensischen Kolonien ■:'-;SnJii'--materielle Schwierigkeiten :gerieten, die das ganze ebetßmit großem Enthusiasmus begonnene Werk scheitern zulassen drohten, wandte man sich an Edmond de Rothschild um Hilfe. Die Delegierten, unter ihnen Rabbi Mohilewer, verstanden es, den Baron für das gefährdete junge Werk so zu interessieren, daß er zunächst an die Siedler in Rischon le Zion. Sichron Jakob und Rosen Pinna beträchtliche Geldunterstützungen leistete und diese Kolonien sow?e später noch andere unter sein Protektorat nahm. Er wandte viele Millionen für ihre Reorganisation auf. In den judäischen Kolonien wurde statt des bisherigen, den Bodenverhältnissen wenig entsprechenden Getreidebaus unter fachmännischer Leitung Wein angepflanzt, in Galiläa wurden neben Getreidebau auch Gartenkulturen und Seidenzucht eingeführt. Versumpfte Gebiete ließ „der Baron" — dies sein populärer Name unter der palästinensischen Judenschaft — durch Anpflanzung von Eukalypten assanieren. Er ließ ferner große Weinkellereien, die größte in Rischon le Zion. bauen, und als der Weinabsatz stockte, kaufte er den Kolonisten für eigene Rechnung ihre ganze Produktion ab. Er baute ihnen Häuser. Synagogen, Schulen, Krankenhäuser, Asyle usw. Die Kolonien wurden allmählich zu kleinen Landstädtchen. Das ganze unterstand einer vom Baron eingesetzten Administration, die eine strenge Disziplin einführte. Anfang 1900 übergab Baron Edmond die gesamte Verwaltung der bisher von ihm subventionierten Kolonien der Jewish Colonisation Association (JCA); die dazu erforderlichen Mittel gab er in großzügigster Weise selbst weiter. 1925 übernahm Baron Edmond wieder die palästinensische Administration und übertrug sie einer neuen, eigens dazu ins Leben gerufenen Organisation, der Pal est ine J'ftwStsü Cöllonisation Association (PICA). deren Vorsitz sein Sohn James übernahm. Abgesehen von seinem Koioniationswerk hat sich Baron Edmond auch an zahlreichen palästinensischen Unternehmungen beteiligt. Er spendete große Summen für die Hebräische Universität, die ihn zu ihrem Ehrenpräsidenten wählte. Im ganzen hat er etwa 100 Millionen Goldfrancs in Palästina investiert. Seit dem Kriege arbeitete Baron Edmond mit der Zionistischen Exekutive in gutem Einvernehmen, an ihn ist ja auch die bekannte Balfour-Deklaration gerichtet gewesen. Fünfmal war er selbst in Palästina, das letzte Mal im Frühjahr 1925, kurz vor seinem 80. Geburtstage, vom ganzen jüdischen Palästina mit größten Ehrungen und herzlichem Jubel begrüßt. Für den palästinensischen Juden war Baron Edmond schlicht „der Baron" oder „Hanadiw" (der Wohltäter). Mehrere Orte (z. B. Benjamäna) und Straßen (z. B. Sn Tel Aviv „Nachlat Binjamin". „Schderoth Rothschild") in Palästina tragen seinen Namen (sein hebräischer Name ist Benjamin). Baron Edmond de Rothschild war Ehrenpräsident der Jewish Agency seit deren Gründung fm Jahre 1929. ' ' - i; ) . M Baron Edmond de Rothschild, war ein weltberühmter Förderer von Kunst und Wissenschaft. Seine Kuristsammlungen gehören zu den wertvollsten Privatsammlungen der Welt. Unter seinen zahlreichen Schenkungen sind 30 Millionen Francs zu erwähnen, die er 1927 der Akademie der Wissenschaften zur Gründung eines physikalisch-chemischen Instituts stiftete. Er war Mitglied der französischen Akademie. Mit dem Ableben Baron Edmond de Rothschilds wird sein großes Aufbauwerk in Palästina nicht unterbrochen. Sein ältester Sohn, Baron James Edmond Armand de Rothschild, hat schon bei Lebzeiten seines Vaters das jüdische Kolonisationswerk in Palästina, sowie mehrere andere jüdische Werke, gefördert und wird nun als der Präsident der PICA nicht nur die vorhandenen Rothschild-Kolonien betreuen, sondern auch neue Siedlungen gründen. Baron James de Rothschild wurde 1878 in Paris geboren und in England erzogen, wo er als naturalisierter englischer Bürger jetzt ansässig ist Am 7. November fand auf dem Friedhof Pere Lachaise in Paris unter ungeheurer Beteiligung das Begräbnis des Baron Edmond Rothschild statt. Die Chefs der Häuser Rothschild, der Sohn des Verstorbenen, das englische Oberhausmitglied Lord James Rothschild und sein Bruder, der französische Senator Baron Maurice de Rothschild, nahmen die Kondolenzen der staatlichen Würdenträger entgegen. Der Präsident der französischen Republik hatte seinen Kabinettsdirektor entsandt, Außenminister Laval sowie der Finanzminister und der Unterrichtsminister waren persönlich erschienen. Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften hatten sich unter Führung des ehemaligen Präsidenten der Republik M i 11 e r a n d fast vollzählig versammelt, zahllos waren die Abordnungen der jüdischen Wohlfahrtsorganisationen, namentlich der Flüchtlingshilfe, die der Verstorbene größtenteils finanziert hatte, sowie der palästinensischen Kolonisation. Die Zeremonien waren über ausdrücklichen Wunsch des Verstorbenen denkbar einfach und wurden von dem französischen Großrabbiner Dr.^Lo^wy vorgenommen. GROSSFLEISCHHAUEREI IIEGM. KORNMEH1 UMHMBMWMMBiMnMMMHHMBH WUM OL, URMMB NR. 1 HLMUt XVIII., WAHRINaRRSTRASSa 9f TdcpboaNr. A 17-3-Maad A LMwnrt t*r HallaOTteltM AbteilungeiVflrKoscherfleisch «M mhrm. Sämtliche Fleiaehiorin von auMchliafiUc» Priaa-Qualititt z« den billigsten MarktpreiMa Beglückwünschune des Präsidenten Dr. Friedmann dureb die Angestelltenschaft der Kultusgemeinde. Freitag, den 2. November versammelten sich im Sitzungssaale der israelitischen Kultusgemeinde Wien unter Führung des Amtsdirektors Reg.-Rates Fuchsgelb dlie Leiter und Vertreter aller Aemter und Anstalten der Gemeinde, um dem in den Staatsrat berufenen Präsidenten Dr. Desider Friedmann in Anwesenheit der beiden Vfze-Präsidenten Dr. Löwenherz und Dr. Ticho ihre Glückwünsche darzubringen. Reg.-Rat Fuchsgelb hielt folgende Ansprache an den Präsidenten: Freudig bewegten Herzens sind heute die Leiter dler Aemter und Anstalten der Kuätusgemeinde •als Vertreter der gesamten Beamtenschaft vor Ihnen erschienen, um Ihnen anläßlich Ihrer Berufung in den Staatsrat t'efempfundene Glückwünsche zum Ausdruck zu bringen. Freudige Genugtuung erfüllt uns alle über die Würdigung der Bedeutung der Wiener israelitischen •Kultusgemeinde seitens der höchsten Stellen im Staate, welche dadurch ihren Ausdruck findet, daß der Präsident der Kultusgemeinde dieser ehrenvollen Berufung telhaftdg wurde. Nicht immer bestand diese Erkenntnis. Denn wir älteren Beamten, die wir die Geschichte und die Entwicklung der jüdischen Gemeinde und ihrer Stellung im Staate kennen, wir erinnern uns noch daran, wie fruchtlos das Bemühen war, für den Präsidenten dieser großen Gemeinde einen Sitz im Herrenhaus zu erlangen. Wenn nun endlich auch außerhalb der Judenschaft die Größe und die Bedeutung dieser unserer Gemeinde geziemende Beachtung findet, dann hebt dies auch unseren Stolz und unsere Freude, einer solchen Körperschaft zu dienen. Durch Ihre Berufung ist aber auch Ihnen, hochverehrter Herr Präsident, eine persönliche Anerkennung zuteil geworden, die uns mit größter Freude erfüllt. Möge es Ihnen von der göttlichen Vorsehung beschteden sein, m voller Gesundheit und Tatkraft, getragen von den Sympathien aller, die Sie kennen, noch viele Jahre zum Segen unserer Gemeinde und des ganzen Judentums, zu wirken und zu schaffen und für die Judenheit mitzuarbeiten an dem Aufbau, zu dem unser Staatswesen rüstet Dies unser aller herzlichster und innigster Wunsch aus dem für die Judenschaft bedeutsamen Anlasse. Darauf erwiderte Herr Staatsrat Präsident Dr. Desider Friedmann: Ich danke Ihnen aus ganzem Herzen für die Glückwünsche und für Ihrer. Beglückwünschung gegeben haben. Herr Amtsdirektor Reg.-Rat Fuchsgelb hat die Bedeutung den Beweis der .Anhänglichkeit den Sie mir mit meiner Ernennung richtig gewürdigt: ich wurde als Präsident di ese r G e m e i nde in den Staatsrat berufen, und dieser Gemeinde wurde damit Anerkennung und Würdigung zuteil. Daß es so ist, meine sehr verehrten Damen und Herren, ist zum Teil Ihr Verdienst. Denn nur durch das Zusammenwirken der gewählten Mandatare unserer jüdischen Gemeinde mit der Beamtenschaft ist es uns gelungen, unserem jüdischen Gemeinwesen in der Oeffenrllchkeit und im Rahmen des Staatslebens jene Position zu schaffen, aus der heraus die Ernennung meiner Person erfolgt ist. Ich brauche Ihnen nicht zu versichern, daß ich auch im neuen Wirkungskreise bemüht sein werde, meine ganze Kraft daran zu setzen, um zum Nutzen unseres Vaterlandes und zum Nutzen unserer jüdischen Gemeinschaft zu wirken. Mein Verhältnis zu ihr ändert sich durch diese Ernennung nicht. Ich bleibe werter mit allen Fasern meines Herzens meiner geliebten jüdischen Gemeinde verbunden. Des Kampf es Ziel? Ein Kampf wars vom Anfang bis zum Ende. Gegen den Schmerz der werdenden Zähne kämpften wir schreiend an und wir wehrten uns gegen die fürsorgliche . Treue der Eltern. Mancher von uns brachte es im Kampf gegen Unwissenheit zu hoher Vollendung und unter uns war kein einziger, der nicht um den höheren Geltungswert kämpfte. Wie wenigen von uns blieb der Kampf ums Brot erspart Wir sehnten uns nach Liebe und kämpften um sie. aber wir schlugen sie, kaum daß wir sie errungen, durch unseren Egoismus wieder in die Flucht Es machte gar keinen Unterschied, ob wir Menschen uns im Kriege oder Frieden bekämpften. Den göttlichen Funken unserer Seele schmiedeten wir zur stärksten Waffe. Mit derselben eroberten wir die Welt und schufen in ihr die Sprache der Worte, der Töne und der Farbe. Immer, erkämpfen wir Pyrrhussiege mit dieser Waffe. Reichtum und Armut, Krankheit Luxus und Fron sind die Beute. Mit dieser geistigen Waffe wollten wir stets den Himmel stürmen, doch der Turm zu Babel verfiel, Hirom. König von Zoar mußte sterben, Aeroplane fallen ms Wasser, aber wir kämpfen weiter. Einmal mußten wir endgültig unsere Waffen strecken und da erst waren wir anspruchslos und glücklich. Der Tod hat uns alle besiegt, der Rasen deckt uns, lebende Amphibien fressen unsere Materie und Gräser schießen üppig aus der Stelle, wo unser Körper die Erde düngt. Mutter Erde nährt Alle und Ales durch jegliches Geschehen. Dies ist der Wille unseres Schöpfers: der Kreislauf der Natur. Genau und ewig. Warum? — — Kohelet sprach: Alles ist eitel, es ist alles eitel. So sprach der Seher. Doch wir haben ausgekämpft, wir wissen nichts. Oskar Rosenzweig. Erster Auftakt zum Maimonidesjahr. Das ganze Judentum schickt sich an, die achthundertste Wiederkehr des Tages, an dem uns der große Moses ben Maimon geboren wurde (Rüsttag des Pessach-Festes 1135). festlich zu begehen. „Festlich" — das heißt in diesem Falle: literarisch, denn was könnte des großen Geisteshelden würdiger sein als das sich Befassen mit seinen zahlreichen unsterblichen Werken? So hat sich denn auch in Wien ein Komitee gebildet das die Richtlinien der Maimonidesfeier ausarbeiten will. Schon sind in den verschiedensten Formen und in den verschiedensten Organisationen Vorträge und wissenschaftliche Arbeiten im Gange, die dem heutigen Geschlechte die große Gestalt Maimonides' eindringlich vorführen wollen. Die Israelitisch-Theologische Lehranstalt, als die hiezu in erster Reihe berufene Stelle, nimmt an diesen Bestrebungen in bemerkenswerter Weise Anteil: alle ihre fünf Lehrer lesen in diesem Semester über Maimonides. mit Einschluß auch der homiletischen Vorträge, und ihm sollen auch die Originalforschungen gewidmet sein_die im nächsten Jahresberichte erscheinen werden. Wie traurig es auch ist — wir müssen einbekennen, daß unser armes Land und Volk hierin nichts Großes und Bleibendes schaffen kann. Aber die Judenheiten der glücklicheren Länder werden dieses Jahr nicht vorübergehen lassen, ohne dem großen Geiste Maimonides in würdiger Weise gehuldigt zu haben. Drei Länder müssen da voranschreiten, und aus ihnen liegen auch schon positive Berichte vor: Spanien, speziell Cordova, wo er geboren und erzogen worden ist, und wir werden die Genugtuung haben, daß in Ermanglung von Juden in diesem Lande christliche Forscher in die Bresche treten werden; Palästina, mit seiner hebräischen Universität, heute das Zentrum der jüdischen Wissenschaft, als das Land, in welchem Maimonides mit seiner Familie vorübergehend gelebt hatte; Aegypten endlich, und hauptsächlich das reiche Kairo, auf welches der größte Teil von Maimonides Leben und Wirksamkeit entfällt Schon so genommen, umspannt der Maimunische Geist drei Weltteile; aber die Lehrstätten in Amerika werden noch ein Vielfaches dazu tun. Nun ist gerade jetzt, wie auf Wunsch, ein bereits seit Jahren vorbereitetes Werk fertig geworden. Es um-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.