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Die Wahrheit · 1934-09-28 · Heft 39 (28.9.1934) · page 6

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1934
Issue
Heft 39 (28.9.1934)
Date
1934-09-28
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 5 DIE WAHRHEIT Warnung: „Juden ist der Zutritt verboten! Die etwa 20 Zentimeter hohen Buchstaben sind nicht zu übersehen und in wetterfester Farbe aufgetragen." Die „Fränkische Tageszeitung'" veröffentlicht unter dem Titel „Frei von Juden! — Der große Schlachtviehmarkt zu Frankfurt a. M. ohne jüdische Viehhändler" in fetten Lettern folgende Bekanntmachung der Kreisb2uernschaft Ansbach über den ietzten, zu Rosch Haschanah abgehaltenen Frankfurter Schlachtvieh markt: „Wie aus Frankfurt a. M. hierher gemeldet wurde, war der letzte große Schlachtviehmarkt dort vollständig frei von jüdischen Händlern. Dies ist um so beachtenswerter, als Frankfurt einen der größten und besten Schlachtviehmärkte hat. Aus diesem Anlasse waren die Hallen des Marktes mit den Fahnen des neuen Deutschland geziert und sowohl bei den Käufern wie auch Verkäufern konnle man die Freude über den judenfreien und Judenreinen Markt von den Gesichtern ablesen. Wir in Franken freuen uns um so mehr, daß die Fernhaltung der Juden von den Viehmärkten nun auch auf den großen Schlachtviehmärkten Platz gegriffen hat. Und noch einmal, deutscher Bauer: Schalte den Juden vom Viehhandel aus, damit du nicht mehr um den Lohn deiner Arbeit betrogen wirst." - * Die Staatspolizeistelle für den Regierungsbezirk Potsdam hat eine Bekanntmachung erlassen, die das Auftreten jüdischer Jugendverbände in der Oeffentlichkeit regelt Den jüdischen, Jugendverbänden ist künftig das öffentliche Tragen von einheitlicher Kleidung, das Verdecken der verbotenen Kleidungsstücke durch Zivilkleidung, sowie jede sonstige einheitliche Bekleidung, die auch nur teilweise für die bisherige Bundestracht als Ersatz anzusehen ist, das gegemeinsame Uebernachten und Wohnen in Zelten und Privaträumen, das Mitführen oder Zeigen von Fahnen, Bannern, Wimpeln und Feldzeichen aller Art und das Auf- und Ausmarschieren, insbesondere das gemeinsame Ausmarschieren in feldmarschmäßiger Ausrüstung, sowie das Ueben in gelände- und wehrsportlicher Hinsicht aller Art verboten. Die Staatspolizeistelle für den Regierungsbezirk Münster hat die gleichen Verfügungen getroffen. Die Danziger Dependance- Das Danziger Arbeitsgericht hat in einer Aufsehen erregenden Entscheidung die Klage eines von seiner Firma entlassenen Danziger jüdischen Arbeitnehmers auf Wiedereinstellung mit der Begründung zurückgewiesen, daß eine Firma, die einen jüdischen Angestellten beschäftigt, die Gefahr eines wirtschaftlichen Boykotts befürchten müßte. Das Arbeitsgericht erklärt ausdrücklich, daß die Entlassung nicht gegen die Verfassung und auch nicht gegen die danzig-polnischen Verträge verstößt. Zwar sehen die Verträge die ungehinderte Erwerbstätigkeit der polnischen Staatsbürger jüdischen Glaubens vor. doch hindere das nicht die Arbeitgeber, solchen Personen zu kündigen. Dieses Urteil des Danziger Arbeitsgerichts stellt nicht nur den Sinn der danzig-polnischen Verträge auf den Kopf und interpretiert aus d«T Danziger Verfassung nicht nur die letzten Reste einer Gleichberechtigung der jüdischen Staatsbürger fort, sondern gibt offen die Möglichkeit eines Judenboykotts zu, und zwar in der besonders bedenklichen Form eines Boykotts gegen nichtjüdische Firmen wegen Beschäftigung von Juden. # In dem bekannten Danziger Kaufhaus Walter & Fleck, das von Juden gegründet wurde und noch bis vor kurzem unter jüdischer Leitung gestanden Jiajt — die jüdischen Herren mußten infolge der nationalsozialistischen Wirtschaftsverhältnisse in Danzig ebenso „freiwillig" ausscheiden wie die jüdischen Leiter der Warenhäuser in Deutschland — hielt gelegentlich einer Betriebsfeier der vom Senat eingesetzte Treuhänder der Arbeit, S c h o r r i s, eine Rede, in der er sich in wüsten Ausfällen gegen die Juden gefiel. Er erklärte, daß ein nationalsozialistischer Verkäufer niemals einen Juden bedienen könne, denn es sei auch nicht angängig, daß „ein Mensch einen Hund bedien e". Schorris, der eine staatliche Funktion bekleidet, hetzte in seinen weiteren Ausführungen in nicht wiederzugebender Weise gegen die Juden, von denen das Warenhaus zum großen Teil bisher gelebt hat. Nach einer polizeilichen Durchsuchung der Räume des „Danziger Echo" wurde der Herausgeber, Theodor Loevy, der auch Korrespondent der Jüdischen Telegraphen-Agentur ist, verhaftet. Als Grund wurde angeführt, daß „die Druckerei des .Danziger Echo' kommunistische Literatur herausgibt". Diese Behauptung ist völlig aus der Luft gegriffen. Loevy hatte sich durch seine kompromißlose Haltung gegenüber den Hakenkreuzlern die Feindschaft der Danziger Behörden, die völlig in nationalsozialistischen Händen sind, zugezogen. Loevy hatte keinerlei Beziehungen zu irgendwelchen extremen Parteien. In Wirklichkeit ist seine Verhaftung als Vergeltung des Danziger Senats für die ihm peinlichen Meldungen Loevys an die JTA anzusehen. Der Verhaftung war eine systematische Hetze des örxanes des Danziger Senats „Danziger Vorposten" vorangegangen. Jüdische Kulturstelle, H„ Aspernbrückengasse 2, Tel. R 48-2-91. Büro: 10 bis 'AI. Den Mitgliedern stehen ermäßigte Karten in alle Theater Wiens zur Verfügung. Konzerte: Hubermahn, 8. Oktober. - Bürozeit von 9 bis 17 Uhr. Aus den Bezirksorganisationen der „Union". Unter Vorsitz des Obmannes, Gremialrat Großmann, hielt die Bezirksorganisation Neubau am 17. d. M. eine Vorstandssitzung ab, die sich in eingehender Weise mit Fürsorge- und Wirtschaftsfragen beschäftigte. Aus der Zentralleitung war Herr Reg.-Rat Dr. Lenk erschienen. Das Regulativ der Kultussteuer wurde in den Kreis ernster Beratung gezogen und dabei festgestellt, daß dasselbe, den veränderten Zeitläuften entsprechend, einer Novellierung bedürftig sei. Zu diesem Zwecke wurde ein Subkomitee. bestehend aus den Herren Emil Eckstein, Dr. Oskar Gottfried, Gremialrat Hugo Großmann und Nathan Pollak gebildet, welches an Hand des dem Zentralvorstande bereits überreichten Memorandums die einzelnen Anregungen mit dem Experten des Klubs der Mandatare einer eingehenden Beratung unterzieht Auch auf dem Gebiete des Fürsorge- und Friedhofwesens wurde seitens der erfreulich regsamen Bezirksorganisation eine Reihe von Anregungen gemacht. Die Bezirksorganisation Landstraße hielt unter dem Vorsitz des Herrn Ing. Hugo Koditschek eine Vorbesprechung über die für die nächste Zeit anberaumte Vollversammlung des Bezirkes zwecks Neuwahlen der Ortsgruppenleitung ab. Es zeigte sich dabei eine vielversprechende Arbeitsfreudigkeit und die Zusagen neuer Männer aus dem Bezirke, sich gerne zur Verfügung zu stellen, lassen die Wahl eines rührigen Bezirksvorstandes erwarten. Viererlei Jörn Kippur. Berlin. Die Beteiligung am Jörn Kippur-Gottesdienst in Berlin war in diesem Jahre außerordentlich stark und dürfte die des Vorjahres noch übertroffen haben. Sämtliche Synagogen und die zahlreichen außerordentlichen Betsäle waren bis zum Schluß des Gottesdienstes mit Besuchern überfüllt Auch aus den übrigen Städten Deutschlands wird eine besonders starke Beteiligung am Jörn Kippur-Gottesdienst gemeldet. Moskau. Am Jörn Kippur waren sowohl die Synagogen als auch die von kommunistischer Seite veranstalteten antireligiösen Versammlungen stark besucht. Während in den Synagogen das ältejre Element vorherrschte, war die Jugend zum größten Teil durch ihre Organisationen zu den anti-religiösen Kundgebungen abkommandiert worden. In einem Falle haben sogar Gottesdienst und anti-religiöse Versammlung unter demselben Dach stattgefunden; hier war ein Teil der Synagoge vor längerer Zeit konfisziert und in einen kommunistischen Jugendklub umgewandelt worden. Tagsüber wurden demonstrativ lärmende Konzerte, Spiele und Tänze veranstaltet. Charakteristisch für den auf die jüdischen Arbeiter und Angestellten ausgeübten Druck ist die Tatsache, daß sehr viele Menschen zum Frühgottesdienst in die Synagoge kamen, um.dann zur üjrljch«,n,Zeit an ihren Beschäftigungsort zü e"fl e n. '' Jerusalem. An der Klagemauer ist es am Jörn Kippur zu einem Zwischenfall gekommen, als ein gewisser Chajim Rüben Horowitz, angeblich ein Mitglied der revisionistischen Partei, entgegen dem geltenden Klagemauer-Reglement den Versuch machte, an der Klagemauer den Schofar zu .blasen. Horowitz wurde verhaftet, der Schofar beschlagnahmt. Der Zwischenfall hat zu keinen weiteren Folgen geführt. Saarland. Wie die Londoner „Daily Expreß" aus Saarbrücken berichtet, wurde am Jörn Kippur-Tage in dem Dorfe Deisslen an der Saar, während die jüdische Bevölkerung in der Synagoge weilte, der jüdische Friedhof geschändet. 200 Gräber wurden beschädigt, 32 Grabsteine zerbrochen. Es waren sicher Nationalsozialisten, die am heiligsten Tage der Juden diese vandalische Tat begangen haben. Z T A Max Reinhardts Pläne und Ansichten. Max Reinhardt, der nach einem 25jährigen erfolgreichen und bahnbrechenden Wirken im deutschen Theaterwesen nach Hitlers Machtübernahme Deutschland verlassen hat und im vergangenen Jahre in einigen europäischen Ländern große Triumphe für seine genialen Inszenierungen erntete, ist zu längerem Aufenthalt in Amerika eingetroffen. Reinhardt wird in diesem Winter in New York das jüdische Moralspie! „Last der Verheißung" inszenieren Bei einem Gespräch mit Pressevertretern in New York antwortete Reinhardt auf die verschiedenen Fragen nach seiner Meinung über Angelegenheiten von europäischer Bedeutung ausweichend. Er sagte: Ich bin K ü n s 11 e r und war es immer. Alle meine Leistungen liegen auf dem Gebiet des Theaters. Die Arbeit, die ich mir jetzt vornehme, eine Dramatisierung des Alten Testaments auf die Bühne zu bringen, soll unsere nichtjüdischen Mitmenschen zu einem Urteil veranlassen, ob ein Volk, das der Kultur einen Beitrag wie das Alte Testament dargebracht hat, sich auch das Recht, fortzuleben, erworben habe. Auf die Frage eines Pressevertreters über die Lage der Juden in Deutschland antwortete Reinhardt: Warum darüber sprechen! Jeder weiß, daß die Atmosphäre dort für einen Jude nicht angenehm ist. (Sehr euphemistisch ausgedrückt! D. Red.) Im Gespräch über die Lage in Oesterreich sagte Reinhardt, daß ihn mit dem jetzigen österreichischen Bundeskanzler Dr. Kurt Schuschnigg freundschaftliche Beziehungen verbinden und daß er nicht glaube, daß das jetzige österreichische Regime antisemitische Tendenzen verfolgen werde. Mit großem Interesse sprach Reinhardt von P a 1 äs t i n a. Er erzählte, daß er vor einigen Wochen mit Pro- Orooe JOdlsdie Natlonal-Diographle won S. Wlülnßer In 6 Lexikonbanden komplett erschienen. Ein Nacbtrsgsband erscheint demnächst. Dieses mit Unterstützung zahlreicher WUsemchaftler aus aller Welt verfaßte Werk enthält übet lO.O 'U Lebensbeschreibungen namhafter jüd. Männer und Frauen aller Zeiten ond Lander und liefert wie kein ähnliches Werk den Nachweis des Beitrages der Juden zur Kultur der Menschheit. Deshalb soll es in keinem jüd. Haus fehlen. Es kostet in 6 eleg. Halblederbanden bei direkter Bestellung durch den Herausgeber S. Wininger, Cernauti, anstatt wie bisher 8 275.— nur S 2C0.—. Verlanget Piospekie. fessor Weizmann viel über Palästina gesprochen und den Eindruck gewonnen habe, daß das Heilige Land den verfolgten Juden ein sicherer Hafen werden wird. „Ich hofre, dies mit eigenen Augen sehen zu können. Ich glaube bestimmt, das jüdische Moralspiel ,Die Last der Verheißung', das ich im Winter in New York inszenieren werde, auch in Palästina auf die Bühne bringen zu können." Die Zahl der Juden in Preußen. Die Berliner „Jüdische Rundschau" veröffentlicht eine Gegenüberstellung der Zahl der jüdischen Bewohner der einzelnen Provinzen Preußens am 16. Juli 1933 und am 16. Juni 1925. Die Zahlen für 1933 sind den Veröffentlichungen des statistischen Reichsamtes entnommen, die auf der Internationalen Büro-Ausstellung in Berlin (9. bis 16. September) vorgeführt waren. Danach hat die Zahl der Juden in ganz Preußen in diesen acht Jahren um 10,5 Prozent abgenommen, sie ist von 404.446 auf 321.826 gesunken. Am schwächsten (7 Prozent) ist die Abnahme in Berlin, was sich aus der Zuwanderung aus anderen Landesteilen erklärt, am stärksten in Schleswig-Holstein (25 Prozent), in Ostpreußen (22 Prozent), in der Grenzmark (19,2 Prozent) und in Pommern (18,6' Prozent). Die Gesamtabnahme in der Provinz (Preußen und Berlin) beträgt 30.512, d. s. 13,2 Prozent. Für das übrige Reich liegen die Zahlen noch nicht vor. 1925 hat die Gesamtzahl der Juden in Deutschland 564.379 betragen; in den nichtpreußischen Ländern lebten damals also 159.933 Juden. Wenn man annimmt, daß diese Zahl in demselben Verhältnis abgenommen hat, wie in Preußen ohne Berlin, also um 13,2 Prozent — 21.111 Personen, so ergibt sich für das ganze Reich, daß die jüdische Bevölkerung in den acht Jahren von Juni 1925 bis Juni 1933 um etwa 63.700 Seelen auf 500.700 durch Sterbeüberschuß und Auswanderung zurückgegangen ist Wie die „Rundschau" bemerkt, dürfte sich diese Entwicklung in den seit der Vokszählung vergangenen 15 Monaten weiter fortgesetzt haben. - . Ungarisches Judentum im neuen Jahre. Der vom Reichsverweser durch Verleihung des Titels eines Oberregierungsrates ausgezeichnete Präsident der autonomen orthodoxen israelitischen Kultusgemeinde Budapests, Abraham Freudiger v. Obuda, gab dem JTA-Vertreter anläßlich des Jahreswechsels ein Interview, in welchem er die Stellung des orthodoxen Judentums zu aktuellen jüdischen Problemen u. a. wie folgt darlegte: Die große Bedrängnis, in der sich heute die Judenheit befindet, ist vor allem darin begründet, daß die Mehrheit unserer Glaubensbrüder noch immer von zahlreichen Berufsk.ategorien ausgeschlossen ist und sich im Handelsfache betätigen muß. Dazu kommen die allgemeine Verarmung infolge der Wirtschaftskrise und die Folgen der Friedensverträge für die besiegten Länder. Nach dem Diktat von Trianon haben wichtige Handelszentren Ungarns, wie Szegedin, Nagykanizsa, Pees usw. ihr natürliches Hinterland verloren, wovon die jüdischen Geschäftsleute außerordentlich schwer betroffen wurden. Wir Orthodoxen, die wir den Sabbath und die Feiertage durch volle Arbeitsruhe heiligen, leiden am meisten unter den erschwerten wirtschaftlichen Existenzverhältnissen. Die Bewegung für Neuregelung der Produktion und für Einführung der 30 ArBeitsstundenwoche (je 6 Arbeitsstunden an 5 Wochentagen) würde uns Orthodoxen ein wahrer Segen sein; wir könnten ohne LeselifiiWel jElilf Belastung den Sabbath halten, zugleich würde sich das Glaubensleben der gesamten Judenheit vertiefen. Erfreu« licherweise ist in den Reihen unserer Gemeinschaft — ich denke da vor allem an die nichtorthodoxen Kreise — ein gewisser Konservatismus in.lEntWicklung begriffen, wie dies nach jeder bedeutsamen weltgeschichtlichen Epoche der Fall zu sein pflegt. Die bedrückten Seelen suchen die Tröstungen der Religion. In dem gegenwärtigen Chaos muß das uralte göttliche Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" unser Leitstern sein. Die jüdischen Eltern müssen zu_den Grundprinzipien der Thora zurückkehren und der Jugend die verlorene Religiosität zurückgeben. Thora und Tradition der jüdischen Jugend! Palästina ist heute ein wirtschaftliches Problem. Hunderttausende unserer jüdischen Brüder sind rechtlos, brotlos und heimatlos geworden. Viele Länder sind ihnen, versperrt, somit wenden sie sich nach Palästina. Es ist überaus bedauerlich, daß die Einwanderung noch immer so erschwert ist. Wohl müßteeine unkontrollierte Einwanderung zu einer Wirtschaftskatastrophe führen, andererseits aber dürfte das jüdische Einwanderungsproblem nicht mit solcher Engherzigkeit behandelt werden, wie dies heute in Palästina geschieht ungeachtet des dort herrschenden fühlbaren Mangels an geschulten Arbeitskräften. Es sollten unbedingt so viele Juden freien Zutritt erhalten, als das Land zu erhalten vermag.

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