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Die Wahrheit · 1934-09-21 · Heft 38 (21.9.1934) · page 4

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1934
Issue
Heft 38 (21.9.1934)
Date
1934-09-21
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 DIE WAHRHEIT Venedig der strenge Befehl, daß den Juden nichts Böses geschehen dürfe. Dem Pöbel fehlte von da an der Mut, noch weitere Ausschreitungen zu verüben, und nur das eine wurde von ihm erreicht, daß er die Juden in effigie verbrennen durfte, da es ihm an den lebenden Juden nicht gestattet worden war. Die Einzelheiten dieses Pogroms in Padua sollen hier nicht erzählt werden; sie sind weitläufig zu lesen in dem Werke eines Augenzeugen, des Isaak Chajjim Kohen Cantarini, in seinem „Pachad Jizchak", das 1685 in Amsterdam erschien. Es wurde diesen Vorfällen ein bleibendes Andenken geschaffen, indem die Paduaner Gemeinde den 10. Elul alljährlich als „Purim Buda" feiert. Auch darüber gibt es viele Einzelheiten, die wir hier füglich übergehen können. Zu unserem human denkenden Pater zurückkehrend, erwähnen wir, daß sein zur Rettung der Juden so viel beitragender Brief von der dankbaren Paduaner Gemeinde vielfach abgeschrieben und in Abschriften nicht nur allen italienischen Gemeinden, sondern auch denen zu Zante und Korfu (Griechenland), und merkwürdigerweise auch der zu Innsbruck zugesandt wurde. Waren Zante und Korfu damals italienisch, so war bei Innsbruck (etc.?) der Umstand wohl maßgebend, daß man auch bis zur Kaiserstadt hin die Nachricht verbreiten wollte. Und noch eins berichtet Cantarini. Ein vornehmer Adeliger aus Padua, namens Conte Conrado Zaccho, kehrte eben in jenen Tagen' aus Wien zurück. Er hatte die ganze Belagerung Ofens im kaiserlichen Heere mitgemacht. Auch er bekundete wahrheitsgetreu, daß es nichts als Lügen waren, die gegen die Kinder Israel geschmiedet worden sind. Unser Volk bewahrt auch ihm ein ehrenden Angedenken. Das meiste Lob gebührt jedoch dem schlichten Kapuzinerpater Marco d'Aviano, der in seiner Kirche wohl bald zu den Heiligen aufrücken wird. Es hat der katholischen Kirche nie an edlen Männern gefehlt, die über alle Glaubensschranken hinaus den Mut hatten und sich die Aufgabe stellten, auch für Menschen anderen Glaubens einzutreten, wenn sie von Haß und Lüge unschuldig verfolgt wurden. Auf diese edlen Gestalten der Kirche werden auch wir Juden immer in Verehrung aufblicken, wir um so mehr, als wir die typisch unverschuldet Verfolgten sind. An solcheu edlen Beispielen wollen wir lernen, die historische Schuld des Christentums an uns Juden zu vergessen. Professor Dr. Samuel K r a u ß. Den Gefallenen! Ihr seid gefallen, treu dem Dienst, der Pflicht Es hat die Erde euer Blut getrunken. Ihr ginget alle ein ins ewige Licht, Was sterblich, liegt nun hier in Schlaf versunken. Ihr wußtet, daß es für die Heimat sei, Der Ihr in Liebe tief verbunden. Damit von Fremdherrschaft sie bleibe frei. So trafen euch des Todes Wunden. Ihr ahntet nicht, daß euch der Haß der Welt Sogar den Ehrentod mißgönnen werde. Ihr starbet, jeder Einzelne ein Held, Die wenigsten deckt Oesterreichs heilige Erde. Wo Ihr auch ruht in fernem, fremden Land Und welche Leidenswege Ihr durchmessen, Wir reichen euch im Geist die Bruderhand Und werden eurer nie vergessen. B. B. Die Heldengedenkfeier des jüdischen Frontbandes. Die vom „Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs" am vergangenen Sonntag am Zentralfriedhofe abgehaltenen Heldengedenkfeier gestaltete sich zu einer mächtigen Kundgebung des österreichischen Judentums. Wie bereits berichtet, hat der „Bund" auf den dortigen Gräbern der gefallenen jüdischen Offiziere und Soldaten, welche keinen Grabstein aufweisen, vorerst 100 schlichte Einzelgrabsteine errichten lassen. Bei der Heldengedenkfeier, welche zeitlich fast mit dem Datum des zweijährigen Bestandes des „Bund" zusammenfällt, wurden diese Grabsteine in die Obhut der Kultusgemeinde übergeben. Diese weihevolle Zeremonie, vollzogen im Beisein von 30.000 Menschen, wird in ihrer würdigen und eindringlichen Form sicherlich jedem Anwesenden für immer unvergeßlich bleiben. Ein -wunderschönes Wetter, voll herbstlicher Melancholie und dem Zauber der letzten Sonnentage, begünstigte die imposante Feier. Der „Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs" hatte bereits in den Morgenstunden in der Stärke von drei Regimentern bei dem Zentralfriedhof Aufstellung genommen und sodann die vorgesehenen Plätze in der Allee neben dem Heldenfriedhof bezogen. Um teil Uhr waren sämtliche Festgäste versammelt Unter den Anwesenden bemerkte man: In Vertretung des Staatssekretärs für Heerwesen Generalmajor Klepsch-Rhoden, in Vertretung des Generalstaatskommissärs Bundesminister Emil Fey Generalmajor C z u 1 i k, in Vertretung des Stadtkommandanten Oberst P ö t s c Ii, in Vertretung des Reichsführers der Ostmärkischen Sturmscharen Bundeskanzler Doktor v. Schuschnigg der Reichsführerstellvertreter Major a. d. Dr. v. K i m m e 1, als Vertreter des Heldendenkmalkomitees dessen Präsident Generalmajor J a s c h k e, in Vertretung des Bürgermeisters von Wien, Rat der Stadt Wien, Hauptmann i. d. Res. Dr. Jakob Ehrlich. Die alte österreichisch-ungarische Armee war vertreten durch zahlreiche Deputationen ihrer Regimenter und Heeresverbände, sowie durch hohe Stabsoffiziere und Offiziere. Ferner war eine Abordnung der Vaterländischen Front unter Führung von Landesleiter von Wien, Oberstleutnant Seifert und Bundesführerstellvertreter Major Maier erschienen. Der Ring österreichischer Soldaten war durch eine außerordentlich große Abordnung unter Führung des Bezirkskommandanten Leopold Zürn vertreten. In Vertretung des 'Sicherheitsdirektors von Wien war Stadthauptmannstellvertreter Oberkommissär Ar nasch anwesend, während das Kommando der ausgerückten Polizeitruppe Hof rat Humpel übernommen hatte. In Vertretung der österreichischen Bundesbahnen erschien Hofrat Steiner, für die Wiener Israelitische Kultusgemeinde das Präsidium mit zahlreichen Kultusvorstehern, dann sah man Vertreter der auswärtigen Kultusgemeinden, sowie zahlreicher jüdischer Vereinigungen, ferner Abordnungen der jüdischen Frontkämpfer sämtlicher Bundesländer und des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten Deutschlands. Ferner waren zahlreiche jüdische Kriegsinvalide, ordengeschmückte Frontkämpfer der ruhmreichen alten Armee und Kriegsmarine sowie eine außerordentlich große Zahl von Angehörigen der im Felde gefallenen jüdischen Krieger erschienen. Die erschienenen offiziellen Persönlichkeiten wurden durch den neuen Bundesführer des „Bundes" Hauptmann a. D. Sigmund Edlen v. Friedmann und den Vorsitzenden des Exekutivkomitees, Ritter des Leopoldsordens Hauptmann d. Res. Dr. Fritz Benedikt vor dem Mausoleum auf dem jüdischen Heldenfriedhofe in militärischer Weise empfangen. Im Mausoleum selbst waren von den verschiedenen Abordnungen, darunter auch von den Ostmärkischen Sturmscharen Lorbeerkränze und Blumengewinde niedergelegt worden. Vor dem Mausoleum erstrecken sich die zwei großen Gräberielder, auf denen viele hunderte jüdische Kriegsgefallene bestattet sind, denen nunmehr vom „Bund" über Anregung des rührigen f^errn Dir. Wittlin die ersten hunderte Grabsteine gesetzt wurden. Die Postamente, welche zu den Gräbern führen, tragen die Inschrift: „Den hier ruhenden jüdischen. Helden des Weltkrieges 1914 bis 1918 und allen in fremder Erde ruhenden jüdischen Helden des Weltkrieges zum ehrenden Gedenken gewidmet. Der Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs." Eingeleitet wurde die Feier durch einen von Oberkantor Fischer und dem Chor der Kultusgemeinde unter Leitung von Kurt Fuchsgelb vorgetragenen TAPEZIERER ZERKOWITZ Werkstätte für moderne Möbel sowie aller Reparaturen in bester Ausführung und Material Spezialist im]Tapezleren von Wohnungen und Lokalen unter Garantie. I., Neutorgasse 18. Tel. U 23-8 8. Wohnung : T< l. U 22-7-31 W'erkstäite; I.. SeitensteUengasse V Trauerchoral. Hierauf sprach Jakob Feldhammer einen von Ldst-Fähnrich Alfred Winzer verfaßten eindrucksvollen Prolog in tief empfundener Weise. Sodann begrüßte der Bundesführer Hauptmann Edler v. Friedmann die offiziellen Persönlichkeiten und Frontkameraden und führte in seiner Begrüßungsansprache aus: Wir haben uns hier versammelt, um jener Männer in Trauer zu gedenken, welche ihr Leben im Dienste des Vaterlandes geopfert haben. Eingedenk des gemeinsamen Kampfes aller Frontsoldaten wollen wir in unsere Trauer auch alle toten Helden einschließen. Und nicht zuletzt gilt unser heutiger Gedenktag dem verewigten Bundeskanzler Dr. Do 11 fuß, welcher als Soldat im Dienste des Vaterlandes den Heldentod iand. Im Sinne dieses gemeinsamen Gedenkens haben wir heute am Grabe des Heldenkanzlers und am katholischen Heldenfriedhofe Kränze niedergelegt Obwohl von berufener Seite wiederholt anerkannt wurde, daß die Juden in keiner Hinsicht den anderen Frontkämpfern nachgestanden sind, trotzdem tausende jüdische Kinder ihre am Schlachtfelde gebliebenen Väter betrauern,, trotzdem tausende jüdischer Frauen ihre gefallenen Männer beweinen, trotzdem tausende jüdischer Mütter ihr Liebstes auf der Welt ihre Söhne auf dem Altar des Vaterlandes geopfert haben, will das Märchen jüdischer Feigheit nicht verstummen! Wir sind es dem Andenken unserer Gefallenen schuldig, jeder solchen bewußt falschen Ausstreuung und Verunglimpfung unserer Ehre, von welcher Seite sie kommen möge, kämpfend zu begegnen, und sind überzeugt daß wir in diesem Kampfe um Wahrheit und Gerechtigkeit von allen gutgesinnten Frontkameraden, in denen noch der aitösterreichische Kameradschaftsgeist lebt, unterstützt werden. Gemeinsam verlebte Zeiten im Felde, gemeinsam durchlebte Gefahren, das gemeinsame Erleben des Krieges überhaupt schafft Brücken von Mensch zu Mensch;; Diese werden auch die Verhetzungen der Jetztzeit übertauchen. Die Ehrung toter Helden schafft alles Trennende beiseite und vereinigt sich, um gemeinsam vergossenes Blutes für ein gemeinsames Vaterland in Trauer zu gedenken. Kameraden, die Ihr euer Leben dem Vaterlande geopfert habt, durch euren Heldentod habt Ihr den stärksten Beweis jüdischer Vaterlandstreue geliefert. Ihr habt gleichberechtigt mit allen anderen gekämpft! Ihr seid gleichberechtigt mit den anderen Gefallenen als Helden gestorben! Gleichberechtigung im Sterben, auch Gleichberechtigung im Leben! Solange Toleranz und Gleichberechtigung, zu welchen sich unser hochverehrter Herr Bundeskanzler Dr. v. Schuschnigg in seiner Rede in Genf neuerlich bekannt hat, in Oesterreich richtunggebend sein werden, so lange sind diese Toten nicht umsonst gefallen. Die Musikkapellen spielten das „Gebet vor der Schlacht". Oberrabbiner Dr. David Feuchtwang hielt sodann die Gedenkrede, in der er u. a. ausführte: Nicht als etwas Besonderes oder'besonders auszeichnend möchte ich den Heldentod unserer geliebten Söhne,und Brüder hinstellen, denn selbstverständlich liegt es im Wesen jüdischer Weltauffassurig und des jüdischen Glaubens, daß wir, wenn uns die Stunde ruft, Gut und Blut für Heimat und Vaterland hinzugeben bereit sind. Und wir betrachten es nicht als Opfer, sondern als eine selbstverständliche Gabe, die wir spenden dem Altar der Heimat .i Zeugen sollen die Steine sein, die Ihr jüdischen Frontkämpfer für euere Kameraden aufgestellt habt. Zeugen für alle Zukunft, daß die, die hier dem ewigen Schlaf schlafen, allen zurufen: Wanderer, wenn du diesen heiligen Boden betrittst und heimkehrst in welche Heimat immer, dann künde, du habest uns hier liegen gesehen, wie die Liebe zum Vaterlande es befahl. Und ihr vom Bund jüdischer Frontsoldaten! Nicht, weil ihr euch trennen wolltet von den anderen, habt ihr euch verbunden, sondern um Zeugnis abzulegen für jüdische Ehre, jüdische Tapferkeit und jüdischen Opfermut. Kein Mißklang darf diese herrliche Stunde, die ihr hier erlebt, stören, kein Mißklang darf sie trüben. Schweigen wir über alles, was an Mißverstehen, was an minderer Einschätzung des Wertes unserer Leistungen uns an Unbill widerfahren ist. Ihr alle, die Ihr hier steht ohne Ausnahme, Ihr alle seid Zeugen für. diese Einmütigkeit, für die Anerkennung der Leistung jedes Menschen, welchem Stamme er auch angehöre, Ih.r alle bezeugt, wir wollen Brüder sein im Leben, so wie wir im Tode Brüder haben und sie alle als Brüder lieben, verehren und im ewigen Angedenken behalten werden. Mit dem herrlichen Worte Schalom grüßen wir euch toten jungen Leute, grüßen wir euch in tiefster Ergriffenheit und haben das Gebet auf den Lippen: Gott gebe euch Frieden und Segen, möge uns allen im Leben Frieden beschieden sein, Frieden unserem Vaterlande, das die Vorsehung beschützen möge für und für! Möge die Vorsehung die Lenker und Leiter unserer Heimat die richtigen Wege leiten und sie erfüllen mit seiner unendlichen Güte und Weisheit! Nach der erhebenden Rede des Oberrabbiners sang der Chor " das „Schiwisi" und Oberkantor Fischer trug das „El mole rachmim" vor, der Oberrabbiner sprach hierauf das „Kaddisch", das von der versammelten Gemeinde in tieier Andacht mitgebetet wurde, ein Moment, in welchem sich jeder der Anwesenden dem Gefühl der innigsten Trauer nach all den Helden, die hier den ewigen Schlaf schlafen, hingab. Die nun folgende Rede des Präsidenten der Kultusgemeinde, Dr. Friedmann beinhaltete den Dank an den „Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs" für die Vollbringung des pietätvollen Werkes; Dr. Friedmann iührte u. a. aus: In tiefer Ehrfurcht stehen wir vor diesen Gräbern. Mit Stolz zählen wir die Helden des Weltkrieges, die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben, zu den Unseren, mit denen wir in liebevoller Dankbarkeit verbunden sind. Sie fielen als Söhne Oesterreichs, sie brachten ihr Leben für Oesterreich als Opfer dar und deshalb ist uns ihr Andenken ejn teures Vermächtnis, das den kommenden Geschlechtern und Zeiten zu überliefern wir als unsere heilige Pflicht erachten. Sie kämpften für eine bessere Zukunft in der Hoffnung auf den Anbruch einer neuen Zeit des Friedens, die nach Ueberwindung der Leiden und Schrecken des Weltkrieges in der Versöhnung der Völker und im Abbau menschlichen Hasses ihr Ziel suchen und finden würde. Sie ließen ihr Leben in der Ueberzeugung, daß nach dem ungeheuren Verhängnis, das der Weltkrieg über alle Völker gebracht hat, die Nachwelt den Weg zurückfinden werde zur geeinten Zusammenarbeit im Dienste der idealen Güter und der Wohlfahrt, der Menschheit. Ihre Hoffnung, die auch die unsere war, hat die Nachkriegszeit bitter enttäuscht. Wiederum wird der Geist des Unfriedens sichtbar, und selbst das Erleben des gemeinsamen Leids und die treue Kameradschaft in schwersten Schicksalsstunden vermochten alte, eingewurzelte Vorurteile nicht zu beseitigen. Viel Gutes ist in Vergessenheit geraten, viel Böses wieder auferstanden, Freundschaften haben sich gelockert, Gegensätzlichkeiten sind erstarkt Aber trotzdem sind wir alle, in welchem Lager wir auch stehen mögen, in einer Erkenntnis einig, in der Erkenntnis unserer Pflicht zur Dankbarkeit für jene, die für ihr Vaterland das Beste gegeben und ihre Pflicht bis zum Aeußersten erfüllt haben. Mögen diese Steine Marksteine sein, die den Weg weisen, abseits von Haß und Zwietracht für eine Zeit des Friedens, der Gerechtigkeit und der Liebe. In Vertretung des Bundesministers Emil Fey führte Generalmajor Czulik v. Thurya u. a. föl- . gendes aus: Edle Menschen ehren ihre Toten. Das war das Leitmotiv zu dem schönen Akt kameradschaftlicher Pietät, den der Bund jüdischer Frontsoldaten den gefallenen Kameraden erwiesen hat Aus diesem Anlaß haben wir uns hier an der Stätte des ewigen Friedens versammelt, um getreu unserer Tradition in Ehrfurcht

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