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Die Wahrheit · 1934-08-03 · Heft 32 (3.8.1934) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1934
Issue
Heft 32 (3.8.1934)
Date
1934-08-03
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 DIE WAHRHEIT Pour le Merite. Am 8. April brachte der „Völkische Beobachter", das amtliche Organ der deutschen Reichsregierung und der Nationalsozialistischen Partei, an" bevorzugter Steife in Fettdruck eine Notiz, die lautete so: Leutnant Wilhelm Frankl Bin Pour le Menfte-Fleger Zu seinem Todestag am 8. April. „Leutnant Frankl wurde am 20. Dezember 1893 in Hamburg geboren, studierte an der Realschule in Frank- fürt und Chariottenburg und lernte kurz vor dem Kriege als Amateur fliegen. Bei Kriegsausbruch stellte er sich als Freiwilliger bei der Fliegertruppe und kam im Oktober 1915 als Flugzeugführer zu einer Feldfliegerabteilung. Im Jänner 1916 wurde er dann Kampfflieger. Sein Name wurde am 6. Mai 1916 zum erstenmal im Heeresbericht erwähnt, wo es heißt: „Südlich von Warneton hat Vizefeldwebel Frankl am 4. Mai einen englischen Doppeldecker abgeschossen und damit sein viertes feindliches Flugzeug außer Gefecht gesetzt S. M. der Kaiser hat seiner Anerkennung für die Leistung des tüchtigen FKegers durch die Beförderung zum Offizier Ausdruck verliehen." Beim Abschuß des achten Gegners am 8. August 1916 erhielt Frankl während der Sommeschlacht den Pour le Merite, den er seit dem 13. August trug. Nach einem längeren Heimatsurlaub kehrte er Anfang April 1917 an die Front zurück. Er fliegt in der Jagdstaffel 4. Am' 6. April, zwei Tage vor seinem Tode, schießt er noch drei Gegner ab und erhöht die Zahl seiner Abschüsse auf 19." Herausgeber-des „Völkischen Beobachters" ist der Reichskanzler Adolf Hitler, Hauptschriftleiter ist Alfred Rosenberg, der die antisemitischen Grundlagen des Nationalsoziallismus kodifizierte. " Der Ritter des Ordens Pour le Merite. Leutnant Wilhelm Frankl, der 19 feindliche Flieger herunterholte und im Luftfcampf fiel, war Jude. Er hat nicht einen Tropfen Blut mit Hitler, mit Rosenberg gemeinsam. . Seine Angehörigen, die sich ausnahmslos zum Judentum bekennen und im Reiche leben, sind angesichts des Terrors nicht in deT Lage, dagegen Verwahrung einzulegen, daß der „Völkische Beobachter" das Andenken fles Toten schändet, indem er sein Lob singt inmitten einer Schar unflätiger, von Haß und Niedertracht strotzender antisemitischer Hetzartikel. Der vor dem Feinde gefallene Offizier kann sich nicht dagegen wehren, daß ein Alfred. Rosenberg, der während des Krieges als Russe auf russischer Seite stand und erst lange nach Friedensschluß, als die deutsche Politik ein gutes Geschäft versprach, sein deutsches Herz entdeckte, ihn einen deutschen Helden nennt. Und es ist nicht zu erwarten, daß der Reichsminister für Luftfahrt, der sich, lange nach dem Juden, als Flugbeobachter den Pour le Merite holte und die Erinnerung daran jüngst durch eine geschickt aufgezogene literarische Groteske aufzufrischen gedachte, dafür sorgt, daß das Andenken des Leutnants Wilhelm Frankl vor der Besudelung durch die Feder solcher Burschen geschützt wird. Bin bedauerliches Versehen des „Völkischen Beobachters" — wird der Nationalsozialist achselzuckend dem erklären, der ihn ob dieses Artikels zur Rede stellt Aber — und auf diese Feststellung kommt es an — die Gedenkworte für Wilhelm Frankl sind kein Versehen, sind nicht durch Irrtum oder Unkenntnis in die Spalten des führenden Judenhetzblattes der Welt geraten. Di© Schriftleitung wußte, wer der Flieger Frankl war. Aber sie schiert sich nicht darum. Dieser Fliegerleutnant, der 19 feindliche Flugzeuge abschoß, der den höchsten deutschen Orden errang — und das zu einer Zeit, als er noch nicht so wohlfeil war wie damals, als ihn Göring erhielt — der sich durch manchen Heeresbericht in das Buch deutscher Geschichte eingeschrieben hat der im Luftkampf fiel, war für den „Völkischen Beobachter", für Hitler. Göring. Rosenberg ein Deutscher. Bin Arier! Mag er hundertmal nach Abstammung und Bekenntnis ein Jude gewesen sein — für das Dritte Reich ist er ein Held germanischer Rasse. So wird dekretiert, so wird es durch Funk und Wort und Schrift verkündet. Und niemand! wagt ein Wort dawider. Denn ein deutscher Jude ist nach der heute in Deutschland geltenden Meinung ein Lump und Landesverräter — wer einem Ritter des Ordens Pcur fle Merite das Judesein unterstellt, entehrt den Toten, schändet Deutschland, muß in Schutzhaft, ins Konzentrationslager. Das ist klar, entspricht der Logik des neuen deutschen Geistes. Wer etwas in Deutschland geleistet hat, wer sich insbesondere als Soldat für die Heimat tapfer schlug, der wird zum Arier gemacht Ein Schuft aber, ein Schieber und Verbrecher, ob er auch rassereiner Arier mit 32 pikfeihen Ahnen, ob er auch SA.-Mann gewesen sein mag, wird zum Juden gestempelt Verfügung des Reichsministers für Propaganda und Volksaufklärung, gezeichnet Dr. Göbbels. Seit einem Jahr wird diese Anordnung von der deutschen Presse sorgsam beachtet, die 12.000 vor dem Feind gefallenen Juden werden durch einen kleinen Federstrich bei den Ariern registriert, die Toten auf dem Stein bei Langemark trugen durch Zufall jüdische Namen. Der amerikanische Bankier Samuel Insull aber, ein Mann schottischer Abstammung, der presbyterianischen Kirche angehörig, das Urbild eines Germanen, ist nach dem „Völkischen Beobachter" ein „jüdischer Lump, ein betrügerischer Jude". Und das, obwohl niemand so genau wie gerade die Herren vom „Völkischen Beobachter" über die Abkunft dieses Samuel Insull informiert sind, der anno 1923 in dem allzuschneH vergessenen Fuchs- Machaus-Prozeß als Geldgeber der nationalsozialistischen Partei figurierte. Erinnern wir uns, daß die Kaiser Wilhelm-Akademie kurz nach dem Aufbruch der Nation ein Preis für den ausgesetzt hat der unter den Ahnen des Massenmörders Peter Kürten einen Juden nachweisen könne. Von einer Preisverteilung ist nichts bekanntgeworden, wir dürfen also beruhigt voraussetzen, daß die genealogischen Arbeiten, wie sie auch im Prozeß vorlagen, die sich auf 128 Ahnen erstreckten, die rassische Qualifikation des Peter Kürten für alle Berufe, Aemter und Würden des Dritten Reichs nicht in Frage stellen. Im amtlichen Organ des Frankeniührers Julius Streicher, der so manchen Juden in den Tod getrieben hat, finden wir eine ganze Seite bedeckt mit einem Lobgesang auf den Freiherrn E. G. v. H ü n e f e I d unter der Ueberschrift: „Auch Hüneield zog ins Feld und wurde noch im .gleichen Jahr, kaum daß er einige Wochen im Schützengraben gelegen hatte, schwer zerschossen aus der Schlacht getragen. Schrapnellkugeln hatten ihm beide Beiine zerfetzt. Er selbst glaubte an keine Heilung, um der Idee willen klammerte er sich heiß ans Leben... Der Atlantikflug. Das Wagnis war gelungen und die Welt atmete auf. Von hunderttausenden jubelnden Menschen wurden die drei empfangen. Einem Einzigen allein war dieser ungeheure Erfolg Deutschlands zu verdanken: Hünefeld. Denn sein war die Idee gewesen." Der Statthalter Rover feierte die Anbringung einer Gedenktafel an Hünefelds Geburtshaus, er lud die Mut- ■ ter zum Festakt ein — sie weigerte sich, da sie als Jüdin, als Tochter des Geheimen Kommerzienrat Markus Lachmann in Eisenach, als Enkelin des Abraham Lachmann in Graudenz aus einer völkischen Feier nichts zu suchen habe. Als Haber starb, dem Deutschland wie keinem andern das Durchhalten während vier langer Kriegsjahre verdankt, als Tarrasch sein Leben aushauchte, der jahrzehntelang für Deutschland die Schachweltmeisterschaft hielt, wurden sie in der gleichgeschalteten und in der nationalsozialistischen Presse als Deutsche gefeiert. Aber auch die Frankfurterin wagte nicht, davon zu sprechen, daß sie" Juden waren, daß Haber um seiner Abstammung willen wie ein Hund aus dem Lande gejagt, daß Tarrasch aus dem Deutschen Schachbund ausgestoßen wurde. Wenn die Welt einen deutschen Juden feiert dann wissen die Herren des Dritten Reiches an diesem Ruhm ihr Süpplein zu kochen, dann verstehen sie es nur allzu Cafe Pension Echsteln HOTEL E LI S AB ETHHOf Zeitgemäße Preise. Kein Mahlzeitenzwang Semmering ii gut, mit dem Rang, mit dem Ruf eines Juden ihre eigenen Geschäfte zu besorgen. Tag für Tag aber lesen wir in Zeitungen, die im Reich erscheinen, den Vermerk „Jude", sobald irgendein Gauner etwas ausgefressen hat. Kaum je, daß es stimmt oft, daß der Kerl mit Vornamen Christian heißt häufig, daß er der SA. angehört, daß er vor Gericht die Schuld auf einen nichtarischen großen Unbekannten schiebt —^ tut -nichts, er wird zum Juden gemacht, weil die Partei straffällige Juden zur Fundierung ihrer Ideen und Macht braucht, weil es nicht angeht, daß Verbrecher und Parteiveteran für den Deutschen synonyme Begriffe werden. * Die Saarbrückener Wochenschrift „W e s 11 a n d", der wir auch obiges entnahmen, berichtet unter anderem: Dinslaken, eine Kreisstadt von 25.000 Einwohnern, liegt am nördlichen Rand des rheinisch-westfälischen Industriebezirks. Vier Wochen nach der Gleichschaltung beschlossen die zu Stadtverordneten ernannten Parteiveterane die Errichtung eines Kriegerdenkmals für die 1914—1918 vor dem Feind gefallenen Söhne der Stadt Die Namen der vor dem Feind gebliebenen Dinslakener Bürger jüdischen Glaubens sollten aber nicht auf dem Stein vermerkt werden. Denn — so hieß es in der Bekanntmachung — die Juden seien nicht für Deutschland gestorben, dies Land gehe sie nichts an; sie seien nicht auf dem Felde der Ehre gefallen — ein Jude habe keine Ehre. Es waren ihrer drei; Richard Strauß, gefallen am 15. Dezember 1916; Rudolf Fuldauer, gefallen am 30. März 1917; dessen Bruder Philipp Fuldauer, gefallen am 22. November 1917. Die Angehörigen der drei gefallenen Juden leben m Dinslaken, wo ihre Vorfahren seit dreihundert Jahren ansässig waren. Sie beschwerten sich beim Landrat, beim Regierungspräsidenten, der Akt .gelangte ins Reichsinnenministerium. Der Minister des Innern, Dr. F r i c k, der obwohl k. v., niemals im Felde war, erklärte, er denke nicht daran, einzugreifen; denn die Ausgestaltung der Kriegsdenkmäler sei Sache der örtlichen Instanzen. Seit einigen Monaten ist zu Dinslaken ein Stein für die Kriegsopfer errichtet; die Namen der drei Juden fehlen. Die Angehörigen sind von der Gauleitung der N. S. D. A. P. verständigt worden, daß sie ins Konzentrationslager abgeführt würden, wenn sie es wagen sollten, von den drei als kriegsgefallen zu sprechen, deren Namen rechtens auf diesem Stein verzeichnet sein müßten. Aus mehreren Orten Mitteldeutschlands wird der Zeitung berichtet daß die Namen von Juden, die auf den Kriegsdenkmälern als für Deutschland Gefallene verzeichnet waren, nunmehr ausgemeißelt worden sind. An ihre Stelle traten die während der Parteikämpfe der letzten Jahre von Saalschlachten usw. getöteten Nationalsozialisten: - ■ - - Eine „ernsthafte Geschichte des Judentums". Dieser Tage sandte mir der bekannte Verlag Duncker &. Humblot in München eine bei ihm erschienene Schrift*) zur Besprechung. Sie erfreute sich der geistigen Beihilfe einiger Professoren sowie der finanziellen Unterstützung der Münchener philosophischen Fakultät. Nicht zuletzt darum verdient sie besondere Beachtung. Schon das Geleitwort überrascht durch die Feststellung, es fehlten „bisher für eine ernsthafte Geschichte des Judentums in Deutschland noch fast alle Vorarbeiten". Und doch sei sie eines der Mittel, „unseren Willen, unsere kämpferische Leidenschaft in Gegenwart zu stählen" und so zur „großen Erneuerung unseres Volkes" beizutragen. Das ist der Ton, der hier die Musik macht. Das Leitmotiv lautet: Der gegenwärtige deutsche Antisemitismus ist nicht neuer Aufbruch, sondern urheimisöh! in deutschen Landen. Eigenbau spätmittelalterlicher Fechsung. Diese „ernsthafte Geschichte des Judentums" will die jüdische Eigenart psychologisch erfassen. Seine Eignung biezu bekundet der Verfasser durch Bemerkungen, wie: den Juden ist Leichenbestattung nur am Sabbat und Festtag gestattet; der Schulklopfer wird „Schofar" genannt und dergleichen mehr. Wer kann dabei „ernst" bleiben? So sehr uns diese Neuigkeiten überraschen, so wenig Graus Bemühen, vom judengegnerischen Standpunkte aus dem Verfahren der mittelalterlichen Judenfeinde gerecht zu werden. So will er u. a. die Protokolle des Trientiner Ritualmordprozesses als Belastung der Angeklagten werten. Doch genügt der Hinweis auf die zaWreichen sachkundigen Erörterungen dieser auf der Folter erpreßten Aussagen, um sie als Beweismaterial abzulehnen. Wichtiger erscheint mir, wie sich der Verfasser im allgemeinen zur Ritualmordbeschuldigung stellt. Er fragt u. a.: „Wenn auch der Ritualmord nicht von der jüdischen Religion geboten oder gebilligt würde, wäre es dann nicht trotzdem denkbar, daß irgend einmal ein Jude ein solches Verbrechen begangen haben oder begehen könnte?" Die Antwort kann nur ein striktes „Nein" sein. Wohl ist es denkbar, daß auch ein Sohn jüdischer Eltern einmal einen Mord begeht. Aber so wenig man für ein solches Verbrechen eines einzelnen Christen das Christenrum als solches und ganzes verantwortlich macht ebensowenig darf man 4ie zufällige jüdische Abkunft eines Mörders unterstreichen. Unter keinen Umständen aber kann der Mord, den etwa ein Jude verüben soHte, ein Ritualmord sein. Denn im ge- *) W. Grau, Antisemitismus im späten Mittelalter. Das Ende der Regensburger Judengemeinde 1450—1519. Mit einem Geleitwort von Prof. K. AI. v. Müller. M. 5.50. samten Bereiche der jüdischen Gedankenwelt findet sich nicht die leiseste Spur der Vorstellung, die dieser Anklage zugrunde liegt. Diese Vorstellung, daß Menschenblut irgendeine rituelle Verwendung finden kann, ist ja, ebenso wie der Glaube an die sakramentale Bedeutung der Hostie, einzig und allein nur aus dem ChristlichenDogma von der Transsubstantiation erklärlich und darum nur Kreisen, die auf dem Boden dieses Dogmas stehen, d. h. gläubigen Christen, verständlich. Dem Judentum ist aber eine solche Vorstellung vollständig fremd. Für den Juden gibt es somit weder irgendeinen im Bereich seiner religiösen Vorstellungen verankerten Anlaß oder Anreiz zur Gewinnung von Menschenblut, noch auch eine Möglichkeit, es zu irgendeiner kultischen Handlung zu verwenden. Der Terminus „Jüdischer Ritualmord" entbehrt demnach' jeden Sinnes, jeder Begründung und Berechtigung. Bleibt aber immer noch ein Vorbehalt, und ihm kann man auch bei unvoreingenommenen Christen begegnen: Daß das offizielle Judentum den Ritualmord nicht kennt, schließt doch nicht aus, daß er in jüdischen Geheimschriften oder als mündliche Ueberlieferung' irgendeiner geheimen jüdischen Sekte oder Gesellschaft sich finden könnte. Hierauf kann ich nach bestem Wissen und Gewissen die folgende Antwort erteilen: Seit vierzig Jahren beschäftige ich mich eingehend mit jüdischer Volkskunde. Alles, was in und außerhalb der gedruckten Literatur an irgendwelchen Aufzeichnungen von jüdischer Hand über jüdischen Volksglauben, jüdische Volksmedizin, jüdischem Erzählungsgut und sonstigen jüdischen Ueberlieferungen vorhanden ist habe ich mich aufzutreiben und zu durchforschen "bemüht. Mündliche Ueberlief e rungen habe ich aufgezeichnet und das Leben der Juden bis in die intimsten Kreise hinein beobachtet So weit es die vorhandenen Mittel gestatteten, habe ich auch die Ergebnisse dieser meiner Studien veröffentlicht. Und auf Grund dieser meiner Forschungen kann und darf ich erklären: 1. Es gibt keine jüdischen Sekten. Keinem Andersgläubigen wird, wie in anderen Religionen, der Zutritt zu religiösen Handlungen der Juden verwehrt 2. Es gibt keine jüdische Geheimliteratur. Keine jüdische Bibliothek versagt einem Nichtjuden Einblick in ihre Bucher- und Manuskripten-, bestände. 3. Nirgends im Judentum, weder in der Literatur, der gedruckten wie der handschriftlichen, einschließlich privater Aufzeichnungen, noch im jüdischen Leben aller

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