Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1934
- Issue
- Heft 25 (15.6.1934)
- Date
- 1934-06-15
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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OlE WAHRHEIT Seit e 7 Jüdisches Kinderheim an der Adrla, nSchst Crikvenica. Leitung Fr. B. fiberall, Schuldirektorin. Bes. günstige Bedingungen. Ärztliche Aufsicht. Auskünfte u. Prospekte VIII.. Alserstraße 23 A 29-2-87 von 9—12 und 5—7._ Spasialhan für Wolle aad Striekgara« Moritz Nagel "Wien, 2. Bez., Tabonfraße Nr. 17 Fabriksniederlage. Wirku. Strickmoden _Telephon A 45-8-69_ 4er sodann an den Obmann eine innige Ansprache richtete und ihm die vom Herrn Bundespräsidenten durch das Bundesministerium für soziale Verwaltung •verliehene Goldene Medaille überreichte. Stürmischer Beifall begleitete diesen feierlichen Akt. der die Krönung des Lebenswerkes eines braven Mannes darstellt. Ueber dieses Lebenswerk und die hervorragenden menschlichen und jüdischen Qualitäten des Ausgezeichneten sprachen die folgenden Gratulationsredner, die alle mit begeisterten Worten Edmund Hof mann und sein Wirken feierten. Insbesondere fand Rabbiner Prof. Dr. J. M. Bach herzliche Worte zur Charakterisierung des Menschen und Juden Edmund Hof mann. Reg.-Rat Dr. M. Lenk beglückwünschte ihn im Namen der „Union" und sprach von ihm als dem aufrechten Demokraten, der er immer gewesen. Herr Rudolf Fr ei wir th gratulierte seinem langjährigen Freunde im Namen des Vereines „Nächstenliebe" und des I. Wiener Gewerbevereines auf das herzlichste. Der Obmann der Genossenschaft der Tapezierer Komm.-Rat Nerwart würdigte Hofmanns Verdienste als Mann der rastlosen Arbeit. Besonders innig war die Glückwunschrede des Herrn Dr. Jakob Ornstein, der die jüdischen Qualitäten des Herrn Hofmann kennzeichnete. Ein für diesen schönen Anlaß selbst verfaßter Mischeberach des Herrn Oberkantor G. Marguli.es löste großes Gefallen aus. Tiefbewegt dankte Herr Hof mann für die ihm und seiner Gattin zuteil gewordenen Ehrungen. Es war eine schöne Feier, würdig des Mannes, dem sie galt, der trotz seiner Schlichtheit und Einfachheit oder gerade ihretwegen so viele Freunde und Verehrer besitzt, die an seiner verdienten Auszeichnung herzlichen Anteil nahmen. h. Der Verein „Wohlfahrt" veranstaltete am vergangenen Samstag abends in der von ihm erhaltenen Kinderbewahranstalt in der Schiffamtsgasse ein Fest, das ursprünglich als Gartenfest gedacht war. Jedoch wegen der Unsicherheit der Witterung in die JRäume des Instituts verlegt wurde. Diese Verlegung schadete der überaus gelungenen Veranstaltung nicht im mindesten, man bedauerte zwar, in dem sehr schön dekorierten hübschen Garten der Anstalt nicht weilen zu können, allein auch der Aufenthalt in den Räumen, die sonst dem Spiele der Kinder gewidmet sind, bereitete den zahlreich Erschienenen ein wahres Vergnügen. Die Veranstaltung selbst zeigte die Gediegenheit, die alle Feiern dieses unter der umsichtigen Leitung des Obmannes Moritz Oesterreicher stehenden ungemein ersprießlich wirkenden Vereines aufweisen. Der Arrangeur des Abends, Herr Mor N e u m a n n, dem als administrative Mitarbeiter Vizepräsident Dr. B. Spiegler und Schriftführer Dir. M. Lassner zur Seite standen, bewies auch diesmal wieder sein besonderes Talent auf diesem Gebiete. Er hat ein Programm zusammengestellt, das in jeder Hinsicht zufriedenstellend war. Freunde guter Vorträge fanden ihr Gefallen an der Akademie, die mit einem reizenden Blumenreigen von Anstaltszöglingen, einstudiert von der bewährten Direktorin des Hauses Frau Fischer, eingeleitet wurde, welche hübsche Darbietung lebhaften Beifall auslöste. Sodann folgten, recht gut konferiert von Georg N e v i 11 e, der auch ein eigenes Solo bot, erstklassige Kunstkr^te. u. a. die Diseuse Christi Giampietro und der ausgezeichnete Charakterkomiker Adolf W o 11 n e r. Dann spielte die hervorragende Kapelle Gebrüder Rado zum Tanz auf, während im anstoßenden Raum eine „Bridgestube" installiert wurde, deren Leitung Frau Rella Neumann inne hatte, die auf diesem Gebiete besondere Erfahrungen besitzt, denn sie arrangiert gemeinsam mit Frau Hilde Singer den ganzen Winter hindurch die für den Verein jeden Dienstag veranstalteten Bridgeabende im Cafß Müller. Nebenan gab es ein erstklassiges Büfett, beigestellt von den Vorstandsdamen und Gönnern der Anstalt, es wurde von den Damen Dr. E h r e n t e i 1, Kemeny, Kornmehl, Lassner, Schwa r z, Sonnenfeld und Springer musterhaft geleitet. In der „Meinl-Kaffeestube" amtierte mit großer Umsicht Frau Else Grosser. Diese eifrige Mitarbeit der Damen trug wesentlich zu dem schönen Erfolge, bei. auf den die Anstalt stolz sein darf. AH die vielen Anwesenden äußerten ihre vollste Zufriedenheit über die Veranstaltung, zu der u. a. erschienen waren: Mehrere Damen der „Weiblichen Fürsorge", so Frau Dozent Grünfeld und Frau Stadtbaumeister Barber. die Vorstandsdamen des Frauenvereines II Dr. Kaminka, Hirschfeld und Schwarzstein, von der Israelitischen Allianz Dr. Kaminka, ferner Komm.-Rat Theodor Lassner und Frau, sowie Komm.-Rat Bruno W e i ß für die B. B.-Loge „Wahrheit", von der Chewra Kadischa Vizepräsident Paul Schwarzstein. Herr und Frau Julius Berger und viele Mitglieder des „Hort", Herr und Frau Dozent F i s c h e r, Chefredakteur O. Hirschfeld und Gemahlin, sowie Oberkantor Margulies und Gattin. a j «lm Lalnzer Versorgungshaus hat am Sonntag, den j>. d. M. das jüdische Fürsorge-Komitee, trotz Wirtschafts- Krise wieder keine Mühe und Kosten scheuend, durch Verabreichung einer Jause und anschließende künstlerische Vorträge den Insassen einen genußreichen Nachmittag bereiitet. Den Bettlägerigen wurden die Liebesgaben von den Damen und Heriten des Komitees auf uen Zimmern persönlich übergeben; den Gehfähigen wurde im Speisesaal des Pav. IX die gemeinsame Jause serviert und haben sich wie immer folgende Damen und Herren des Komitees in selbstloser Weise zur Verfügung gestellt: Herr Ohmann Komm.-Rat Karl A11 m a n n und Frau, die Damen Katz, Wessely, Winter und freund, die Herren B. Kohn, Winter und Brüder Fischer samt deren Frauen. Als Gäste waren anwesend: Herr Komm.-Rat Bernhard, Frau Kammer-Rat Rosa Kohn, Herr Theodor Adler und Frau u. v. a., die dem Komitee hilfreich zur Seite standen. Herr Komm.-Rat Karl Altmann begrüßte in schlichten Worten sämtliche Anwesende auf das herzlichste. Der bekannte Komiker Hieronymus Langh bot einen modernen Kabarettvortrag, eine Wiener Type, und ein jüdisches Spezialprogramm. Kantor Feuer junior brachte mit klangvoller Stimme, begleitet in künstlerisch formvollendeter Art durch den Chordirigenten M i 11 e t, einige jüdische Lieder und hebräische Gesänge in musuerhaiter Weise zum Vortrag. Stürmischer Applaus wurde den Künstlern zuteil. Nachdem noch der Insasse Herr S c h u 1 h o f im Namen aller dem Komitee und den Künstlern seinen Dank zum Ausdruck gebracht hatte, fand die schöne Feier ihren Abschluß. Die technischen Vorbereitungen hatte Herr Kriegsmann über. Talmud-Thoraschule in Währing. Am 7. d. M. fand in Anwesenheit des Herrn Oberrabbiners Dr. Feuchtwang, des Herrn Rabbiners Dr. Schwarz (Leiter der Schule), des Herrn Inspektor O e.h 1 e r. sowie des gesamten Vorstandes der Talmud-Thoraschule mit Herrn Medizinalrat Dr. Winter an der Spitze im Tempelgebäude. XVIII., Schopenhauerstraße 39, die Schulschlußprüfung statt. Herr Oberrabbiner Dr. Feuchtwang drückte seine Zufriedenheit über die vortreffliche Entwicklung der Schule aus: auch Herr Inspektor O e h 1 e r stellte eine beträchtliche Steigerung der Leistungen der Schüler und Schülerinnen iest. Das Schuljahr wurde mit einer schönen Feier beschlossen, bei welcher viele Eltern der Schüler und zahlreiche Gäste anwesend waren. Nach der Zeugnisverteilung wurden den Kindern kleine Geschenke gegeben. Zimmermaler Kohn empfiehlt sich zur Ausführung von Malerarbeiten jeder Art II., Rotankreuzgasae 3 T«l. A 43-5-37 Lehrerexkursion nach Nikolsburg. Wie alljährlich veranstaltete auch in diesem Jahre der Religionslehrerverein „E s r a" eine Exkursion. Diesmal war die altehrwürdige jüdische Gemeinde Nikolsburg das Ziel des Aufluges. Der Empfang war ein überaus freundlicher. Sowohl die Gemeindevorstehung als auch die Herren Rabbiner Dr. W i 11 m a n n, Kantor H e 11 m a n n, Lehrer Zwicker und der als Gast weilende Med.-Rat Doktor Fehl aus Wien wetteiferten in dem Bestreben, den Reiseteilnehmern den Aufenthalt sehr angenehm zu gestalten. Wie bei allen früheren Exkursionen galt auch hier der erste Besuch dem jüdischen Friedhof, der eine Fundgrube der jüdischen Geschichte Mährens bildet. Die Grabstätten der großen und angesehenen Gelehrten, die als Rabbiner in dieser „Muttergemeinde Israels" wirkten, Männer wie Gabriel Eschkeles, Nachman Krochmal, Mordechai Benet, David Oppenheim, Schmelke Horowitz, Meier Feuchtwang künden den Ruhm des jüdischen Nikolsburg. Die Heldenabteilung der Kriegsgefallenen legt Zeugnis ab von dem tapferen Verhalten der jüdischen Krieger dieser Gemeinde, die ihre Pflicht dem Vaterlande gegenüber erfüllt haben. Nachmittags wurden die verschiedenen Synagogen und Gemeindeeinrichtungen, die auf Jahrhunderte zurückreichen, besichtigt. Die „Alt-Neuschul", die anläßlich des Schowuausfestes im herrlichsten Blumen- und Pflanzenschmuck prangte, versetzte alle Besucher in helles Entzücken. Die „Altschul", die leider irc einen Turnsaal umgewandelt wurde, die jüdische Volksschule mit ihrer modernen Einrichtung, das altehrwürdige „Beth-Hamidrasch" mit Jahrhunderte alten Lehrbüchern und Talmudfolianten ältester Ausgabe, die Lehrstätte des berühmten Landesrabbiners S. R. Hirsch, seine „Schulordnung", die Schatzkammer mit ihrer wertvollen Sammlung von Ritual- und Zeremonialgegenständen bilden besondere Sehenswürdigkeiten dieser Gemeinde. Ein Rundgang durch die ehemalige Judengasse und ein Besuch im Versorgungshause bot allen viel Sehenswertes. Hierauf versammelten sich die Refseteilnehmer in der Gemeindekanzlei. Herr Josef Pick, Obmann der „Esra", dankte allen für die besondere Gastfreundschaft, mit welcher die Lehrerschaft Wiens aufgenommen worden war. Für das leibliche Wohl hat die bestbekannte jüdische Restauration Schaffer gesorgt Markus Pick. Budapest Der Kultusminister erließ eine Verordnung, wonach auf Grund eines vom Reichsverweser Nikolaus v. Horthy am 19. Mai gefaßten Beschlusses die Abhaltung einer israelitischen Landesversammlung zwecks entsprechender Modifizierung und Ergänzung des veralteten Kongreß-Statuts vom Jahre 1868 angeordnet wird. Ort und Zeitpunkt der Landesversammlung werden durch den Präsidenten der Ungarländischen Israelitischen Landeskanzlei und Präsidenten_der Pester Israelitischen Religionsgemeinde, Hofrat Samuel Stern, noch bekanntgegeben werden. Diese Regierungsverordnung bedeutet einen Wendepunkt in der Geschichte des ungarischen Judentums. Nach 65jährigen Kämpfen und Wirren ist die Kongreßorganisation endlich in der Lage, durch selbstgewählte Abgeordnete die reformbedürftige Verfassung umzugestalten, bzw. zu ergänzen und so die gesamte Organisation zu festigen. In der Regierungsverordnung werden zwei wichtige staatsrechtliche Prinzipien festgelegt: einerseits wird ausge- GROSSFLEISCHHAUEREI SIEGM. KORNMEHl ■ WHN Ut* BEROOASSR NR. 1» niMUi XVIII., WAMRINOARSTRASSS » Tdtpbon Nr. A 17-349 und A 1«*34» Lieferant für NaJIanataltea AbteilungenfürKoscherfleisch AafsioM 4m mhrm Sämtliche Fleischsorten von ausschlieSlich Prima-Qualität za den billigsten Marktpreis«* sprochen. daß der ungarländischen israelitischen Konfession eine gesetzliche Autonomie gebührt: anderseits, daß unbeschadet der Orgaiiisationsspaltung im ungarischen Judentum nur eine einzige jüdische Glaubensgemeinschaft existiert. Die Distrikts-Repräsentanten der jüdischen Gemeinden werden durch geheime Abstimmung spätestens bis 15. Oktober d. J. gewählt werden. Die Landesversammlung (das jüdische Parlament) wird durch den Präsidenten der Israelitischen Landeskanzlei eröffnet. Nach der Fertigstellung des umgestalteten Kongreß- Statuts löst sich die Landesversammlung auf. Toronto. Die Exekutive des Kongresses der kanadischen Juden hat auf ihrer soeben in Toronto abgehaltenen ersten Sitzung beschlossen, noch in diesem Jahre eine Summe von 250.000 Dollar für Hilfe an die deutschen Juden aufzubringen. Der Drive wird im September dieses Jahres durchgeführt werden. Warschau. Organe der politischen Polizei haben im Warschauer Lokal der Zionisten-Revisionisten eine Revision durchgeführt und sechs Mitglieder dieser Partei verhaftet. Die Polizei erklärt, daß bei den Verhafteten belastendes Material und im Lokal auch Waffen vorgefunden wurden. In der Erklärung wird nicht gesagt, was die Veranlassung zu dieser Hausdurchsuchung war und nach welcher Richtung die Untersuchung geführt wird. Jeschiwah Rabbeinu Josef Engel s. Z. L. Verehrer des Sar Hathora Rabbeinu Josef E n g e 1 s. Z. L. hielten im Hause seines Schwiegersohnes. Rabbiner Morgenstern, eine Komiteesitzung ab. bei welcher beschlossen wurde, den bereits vor Jahren gefaßten Plan der Jeschiwahgründung jetzt zu verwirklichen. Die Lehrstätte soll ganz im Geiste des großen Thorafürsten geführt werden und dazu dienen, die Jugend in seine bewährte Lehrmethode einzuführen. Anmeldungen sind zu richten an Rabbiner Morgenstern. II.. Leopoldsgasse 16/24. fltntfidfe VerfautOarungen der Jsrae/itischen Xuttasgemeinde Wien Die statistischen und finanziellen Ergebnisse des Verwaltungsjahres 1933 (Schluß.) Allgemeine Fürsorge. Der Gesamtaufwand des Fürsorgewesens der isr. Kultusgemeinde hat im Jahre 1933 S 2,847.46*.— betragen gegen S 2,557.877.— im Jahre 1932. Die Steigerung des Gesamtaufwandes ergab sich vornehmlich aus der Aktion für die Deutschlands-Flüchtlinge und aus der Errichtung der_GemiIuth Chesed Kassa. Außer den im vorangegangenen Berichte verzeichneten Aufwendungen für das Spital, die Versorgungsanstalt das Kinderambulatorium und für die Jugendfürsorge sind für sonstige Fürsorgezwecke S 1,277.643.— verausgabt worden. Darunter befinden sich die durch besondere Aktionen aufgebrachten Auslagen für die Unterstützung und fallweise Abbeförderung von Deutschland-Flüchtlingen ausgegebenen S 199.168.—, ferner Suventionen an Jüdische Wohltätigkeitsvereine per S 78.472.—. Der Zuschuß zum Fürsorgewesen aus den eigenen Mitteln der Gemeinde hat S 1,072286.— gegen S 1,027.894.— im Jahre 1932 betragen. Friedborwesen. Im Jahre 1933 wurden 2442 Beerdigungen, 40 Ueberführungen, 6 Exhumicrungen und 127 Kremations-Transporte durchgeführt. Von den Beerdigungen entfallen auf den Zentralfriedhof^israelitische Abteilung, 627, den Neuen Friedhof 1766. den Floridsdorfer Friedhof 17 und den Döblinger Friedhof 32. Insgesamt fanden im Jahre 1933 um 33 Begräbnisse weniger statt als im Jahre 1932 und um 124 Begräbnisse weniger als im Jahre 1931 Die Einnahmen aus dem Friedhofwesen beliefen sich im Jahre 1933 auf S 1,241.987.— gegen S 1.396.824.— im Jahre 1932. Der Rechnungsabschluß weist auf dem Konto Friedhofwesen einen Ueberschuß von S 423.416.— gegen S 504.369— im Jahre 1932 auf, doch ist dieser Ueberschuß nur iiktiv. da der Wert der veräußerten Grab- und Gruftstellen, durch deren Abgabe eine Minderung des unbeweglichen Gemeindevermögens stattfindet nicht in Abzug gebracht ist Soweit sich Ueberschüsse aus dem Friedhofwesen ergeben, werden dieselben zur teilweisen Deckung der Zuschüsse der Kapitel „Kultus" und „Fürsorge" verwendet. Matrikenwesen. Im Matrikenamte wurden für Parteien insgesamt 13.062 Dokumente ausgefertigt, gegen 14.812 des Vorjahres. Hievon entfallen 3670 auf taxpflichtige, 1307! 1 V *im-