Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1934
- Issue
- Heft 25 (15.6.1934)
- Date
- 1934-06-15
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 V. b. b. DIE WAHRHEIT Kalender-, Sidra-, Perek-, Umer- und Haftorah-Tafel Oebctstnnden Tamus 5684 Juni1984 tttth abds- 7-00 Tamus 2.. 7-50 fKauracn (4. B. M.) «30 . 3. H«"or» Ift» Wajatuner Schemuel \*. Perek ) 7.08 . *. bis 8. 7.00 abds. Freitag, 15. Juni 7'50 Samstag, 16. Juni 8 55 Sonntag. bis \ym Donnerst, 21. Juni I ' auf taxfreie und 8005 ex offo-Ausfertigungen für beh6rdliche Zwecke. In der Zeit vom 1. Jänner bis 31. Dezember 1933 ergaben sich die nachfolgend verzeichneten Matrikenfälle (denen in Klammer die korrespondierende Zahl des vorangegangenen Jahres beigefugt ist): Geburten 900 (976). Eintritte bezw. Rücktritte 355 (290). Austritte 713 (805), Sterbefälle 2689 (2641). Gesamtergebnisse des Rechnungsabschlusses pro 1933. Den Gesamteinnahmen von S 7.043.372.— standen Gesamtausgaben von S 7,064.124.— gegenüber, so daß sich für das Jahr 1933 ein unbedecktes Defizit von S 20.752.— ergibt, welches auf neue Rechnung vorgetragen wurde. Da aus früheren Jahren ein Defizit von S 143.533.— besteht, resultiert ein Gesamtabgang von S 164.285.—. * Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jugendgottesdienst für Volks., Haupt- und Mittelschüler i^schfilerinneo). Samstag, den 16. Juni, um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Vereins-Synagogen. 2J3esondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und •Schülerinnen der Unterklassen im II. .und IX. Bezirke. Samstag, den 16. Juni, um K5 Uhr nachmittags, im Leopoldstädter Tempel. IL, Tempelgasse 5. und in der Vereins-Synagoge, IX.. Müllnergasse 21. 3. Gottesdienste für die reifere Mittelschuljugend {IV. bis VDL Klasse). Freitag, den 15. Juni, um ^7 Uhr abends, im Stadttempel, I.. Seitenstettengasse 4 (Ansprache des Herrn Oberrabbiners Dr. D. Feuchtwang über das Thema: „Anfang und Ende"). * Kundmachung. Der Kultusvorstand hat mit Rücksicht auf die durch Sommerurlaube bedingten Schwierigkeiten bei der Heranziehung von Gemeinderabbinern zu Funktionen für die Zeit vom 15. Juni 1934 bis 30. September 1934 Herrn Professor Rabbiner Dr. Moriz L e w i n, Wien XIII., Penzingerstraße 97, damit betraut, im Bedarfsfalle in Stellvertretung von Gemeinderabbinern bezw. Vereins-Gemeinderabbinern staatlich rechtswirksame Funktionen zu vollziehen. Diese Verfügung wurde vom Wiener Magistrat im staatlichen Wirkungskreise mit Erlaß vom 4. Juni 1934, Zahl M.-Abt. 49/5790/34 genehmigt. Kundmachung. Die Privatistenprüfungen aus israelitischer Religion für Schüler und Schülerinnen an Volks- und Hauptschulen für das II. Halbjahr des Schuljahres 1933/34 finden durch die zuständigen Religionslehrer in den Sammelstationen statt. Die Termine für die Prüfungen können bei den Schulleitungen oder im Schulamte der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, I.. Seitenstettengasse 2, I. Stock, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr vormittags ab 15. Juni .1934 erfragt werden. Die Prüfungstaxe beträgt S 5.— pro Halbjahr und ist im Vorhinein an der Kassa der Israelitischen Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock oder bei den Bezirksämtern XV„ Turnergasse 22, XVI., Hubergasse 8 und XXI., Holzmeistergasse 12 in der Zeit von 9 bis 12 Uhr vormittags bezw. beim Bezirksamte XVIIL. Schopenhauerstraße 39, von 3 bis 5 Uhr nachmittags zu erlegen. Die Quittung ist dem zuständigen Religionslehrer vor der Prüfung zu übergeben. Der schriftliche Bescheid des Stadtbezw. Ortsschulrates über die bewilligte Dispens vom Besuche des öffentlichen israelitischen Religionsunterrichtes ist dem Prüfer vorzuweisen. * Stipendien der Gemeinde Wien. Laut Mitteilung des Wiener Magistrates gelangen im Studienjahre 1934/35 für Schüler der Wiener Obermittelschulen (Obergymnasien, Oberrealschulen und MODERNE LEIHBIBLIOTHEK M. RATA Wien, 2. Bez., Taborstraße 20A Telephon R 43-1-58 . Reichhaltige Auswahl. — ALLE NEU¬ ERSCHEINUNGEN. Judoicau.Hebraica. Täglicher Umlausch. Monafa£ebfiiir nur S 5.10 Keine Bandgebfihr. In unserer ßuchrtendluno: Reich»l« Auswahl. BSiige Bücher. Zettunfftm wmm Y«rleg*r ▼•rsoadot. Journal «xpedtt p&r l'etUtew. Falls Adressat verzogen, nicht nachsenden; mit neuer Adresse zurück an Verlag „Die Wahrheit". Wien lUf HalnestraB« 13/14 leopoldstfidtcr Tcmpelfcrein Aeschel Awrohom Ii., Pazmanltenflastc 6, Tel. tt 41-5-63 Anmädtnufai f. Aufgeboten, Trauungen (oadioBl.lrelemHlinmel)n. Dannlzwaus PartelMverkehr an Werktagen von 2 Ms *)gt Übt nachmittag*, an Sonntagen »on 10 bis 12 Ubi vormittags Gebet«tunden früh Tamus 5894 abds. 630 Tamus 2. 7 30 l Kaurach (4. B. M.) \ 6-30 u. 9 . 3. U»er Schemuel 8 50 U- Perek ) 6.30 . 4. bis 8. 7-15 sonstigen Obermittelschulen, die dieselben Berechtigungen zum Besuche der Hochschulen gewähren), der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien, der Wiener Bundes-Lehrerbildungsanstalten, der Wieher StaDtsgewerbeschulen, des Wiener Technologischen Gewerbemuseums, der Wiener Handelsakademien mit Oeffentlichkeitsrecht, der Kuustgewerbeschule des österreichischen Museums für Kunst und Industrie, der Bundeslchranftalt für Textil-industrie und der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien von der Gemeinde Wien errichtete Stipendien von je S 180.— jährlich und für Hörer der Wiener Universität, der Wiener Technik, der Wiener Tierärztlichen Hochschule, der Hochschule für Welthandel, der Hochschule für Bodenkultur, der Akademie für bildende Künste und der Akademischen Spezialschule für Medailleurkunst in Wien von der Gemeinde Wien errichtete Stipendien von je S 300 — jährlich nach den hiefür bestehenden allgemeinen Vorschriften und unter nachstehenden besonderen Voraussetzungen und Bedingungen zur Verleihung. Zum Genüsse dieser Stipendien sind nur unbemittelte öffentliche Schüler und Schülerinnen und ordentliche Hörer und H0rerinnen der genannten Lehranstalten berufen. Privatisten an Mittelschulen und außerordentliche Hörer an Hochschulen sind von dejtJ,eteilung mit einem Stipendium au*gC'sefjio.£;3'en. Gefordert ist die österreichische Bundesbürgerschaft: unter sonst gleichen Bestimmungen haben nach Wien zuständige Bewerber den Vorzug. Die mit der Würdigkeitsbestätigung der Schulleitung versehenen Gesuche sind bis 20. Juli 1. J. unmittelbar beim Wiener Magistrate, Abteilung 8 (I., Neues Rathaus), einzubringen. Dem Gesuche sind beizuschließen: a) Geburtsschein, b) Heimatsschein, c) Studiennachweis des Jahrganges 1933/34, Hörer der Technischen Hochschule haben das vorgeschriebene Einheitenverzeichnis beizubringen, d) ein Fragebogen, der vor der Ueberreichung des Gesuches in der Magistratsabteilung 8 zu beheben und in allen Rubriken genau auszufüllen ist. Die Gesuche sind stempelfrei. Die Stipendien werden Mittelschülern für eine Zeit verliehen, die zur Vollendung ihrer Studien an der Mittelschule bei normalem Studienfortgang erforderlich ist, Hochschülern bis zum Schlus.se dieses Studienjahres, jedoch kann das Stipendium in der Regel bis zur Vollendung der Studien alljährlich wieder verliehen werden, falls nicht besondere Gründe dagegen sprechen. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. « Mitteilungen des Friedhofsamtes. Ueber Anfragen gibt das Friedhofsamt der israelitischen Kultusgemeinde bekannt daß vom religionsgesetzlichen Standpunkte kein Hindernis obwaltet, Grabsteine schon nach Ablauf von 30 Trauertageri (D,tt>i?tJO errichten zu lassen. Die p. t. Bethausvereine werden aufmerksam gemacht, daß für die Vergrabung von alten, unbrauchbar gewordenen hebräischen Druckschriften auf dem alten israelitischen Friedhofe in Währing vor Durchführung des Transportes die erforderliche schriftliche Bewilligung bei dem gefertigten Amte einzuholen ist. Friedhofsamt der israelitischen Kultusgemeinde Wien. föeerdigu ragen. 4. Juni 1934: - Hinde Brod, 43 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Regine Stumpler. 47 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). 5. Juni 1934: Jakob Wachsler, 77 Jahre, 3. Bez; (I. Tor). — Dr. Viktor Ignaz Grünfeld, 63 Jahre, .7. Bez. (I. Tor). — Josefine Morgenstern, 76 Jahre, 13. Bez; (IV. Tor). — Moriz Ekler, 94 Jahre, 18. Bez. (IV. Tor). 6. Juni 1934: Rudolf Klein, 62 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Med.-Rat Dr. Arnold Knedel, 73 Jahre* 3. Bez. (IV. Tor). — Isidor Schulz, 73 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Hermann Zwiebel, 62 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Rosa Herzog, 81 Jahre, 14. Bez. (IV. Tor). — Chaim Künster, 52 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Adele Kirsch, 63 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Paje Altmann, 66 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Esther Baumann, 87 Jähre, 9. Bez. (IV. Tor). 7. Juni 1934: Josef Singer, 78 Jahre. 1. Bez. (I. Tor)r — Bertha Pollak, 78 Jahre, 14. Bez. (I. Tor)-. 8. Juni 1934: Max Weiner, 68 Jahre, 1. Bez. (I. Tor). — Friederike Mandl 64 Jahre. 18. Bez. (I. Tor). — Selma Weiß, 57 Jahre, 3. Bez. (IV. Tor). — Friedrich Weißkopf. 28 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Klara Löbl, 68 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Pinkas Rubel, 63 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Wilhelm Grünwald, 61 Jahre, 6. Bez. (IV. Tor). — Edith Sternberg, 32 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Rosa StöBI. 62 Jahre, 19. Bez. (IV. Tor). 10. Juni 1934: Elise Glaser, 58 Jahre. 9. Bez. (I. Tor). — Pauline Juhn, 73 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Berthold Herrmann, 80 Jahre, 4. Bez. (I. Tor). — Moriz August Raubitschek, 75 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Anna Müller, 88 Jahre, 13. Bez. (I. Tor). — Franziska Fuchs, 65 Jahre, 3. Bez. (I. Tor). — Hermine Kuhner, 84 Jahre, 9. Bez. (I. Tor). — Jenny Rosenfeld, 49 Jahre, 2. Bez* (IV. Tor). — Ander Kovacs, 59 Jahre. 3. Bez. (IV. Tor). — Julie Löwy, 68 Jahre. 18. Bez. (IV. Tor). — Juda Fröhlich, 63 Jahre, 8. Bez. (IV. Tor). — Max Eisler, 86 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Ludwig Wiener. 84 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). 11. Juni 1934: Rosalia Obernbreit. 66 Jahre, 13. Bez. (I. Tor). — Benedikt Gröger, 61 Jahre. 2. Bez. (I. Tor). — Rosa Brunner, 77 Jahre, 1. Bez. (IV. Tor). — Samuel Zorn, 82 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Karl Urbach, 32 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). BEATRIXBAD Unke Bahngasse 9, nächst Stadtpark niCHAElERBAD XVIII., Hlchaelerstr. 12, nächst Volksoper Größter Komfott Ausschneiden! EaTimiMMfgBWnfj Aufbewahren! Gegen diese Anweisung sahlen Sie bis Ende Jnni im Beatrixbad nur S 1.30 (statt S 2.20) für ein originales dtuasiMfiea :ffeinscftvrf rfxAarf inkl. Wische. —Ärztlich empfohlen gegen Rheuma, Gicht, Ischias, als Vorbeugungsmittel gegen Erkaltungen, vorzeitiges Altern usw. Billige Preise «•JUlWeiSUn^ oie Leser der^Wahrheit«' Gegen diese Anweisung erhalten Sie im Beatrix- oder Michaeierbad ein ennafiigtts Dampf-, Wannenodar Schwimmbad. Im Vorverkauf auch: Fichtennadel, Schwefel-, Kohlensaure-. 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