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Die Wahrheit · 1934-04-06 · Heft 15 (6.4.1934) · page 7

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1934
Issue
Heft 15 (6.4.1934)
Date
1934-04-06
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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OIE WAHRHEIT Seite? Juden im €kif. Ein Bericht von Simon Bergh. VIII. iiei näherer Betrachtung der Derufsstruktur der Pariser Emigranten fällt sofort die unverhältnismäßig große Anzahl von kaufmännischen Berufen auf. Bei vielen ist die Bezeichnung „Kaufmann" aber lediglich ein Deckmantel. Es sind diejenigen, die von wirklicher kaufmännischer Tätigkeit nur eine ganz nebelhafte Vorstellung besitzen und im Grunde von ihren Gelegenheitsgeschäften lebten. Die Bezeichnung „Kaufmann" wurde schließlich gewählt, weil die menschliche Gesellschaft erstens an ein Berufsetikett bei jedem Mann gewohnt ist und weil zweitens irgendetwas im Paß stehen muß, was über die beruflichen Qualitäten des Betreffenden eine, wenn auch vage Auskunft gibt. Doch .auch für wirklich gelernte kaufmännische Angestellte ist eine Basis für ihre berufliche Entfaltung kaum vorhanden. Soweit sie einigermaßen französisch radebrechen können, versuchen sie es als Vertreter. Sie verkaufen Lebensmittel und Bohnerwachs, Reinigungspräparate. Hosenträger, Schnürsenken, Bestecke und Rasierklingen. Sie versuchen es als Straßenverkäufer mit Krawatten oder Herrensocken, sie geben sich Mühe und arbeiten von früh bis spät, ohne jedoch viel zu erreichen, keiner von ihnen verdient genug, um auskommen zu können, und dabei schrauben sie ihre Ansprüche auf das Mindestmaß herab. Oft genug erlebt man Dispute zwischen Wirten und Vertretern in den Restaurants, und die enden nicht selten damit, daß der Wirt dem Vertreter ein paar Franken als Almosen anbietet, um ihn endlich loszuwenden. So sieht es aus: Akademiker und Kaufleute bekommen allmählich die heftigsten Minderwertigkeitskomplexe. Sie betrachten ihren Beruf, in dem sie einst Zeit, Geld und Geistesarbeit investiert haben, als unverdienten und unverwendbaren Luxus, zu dem sie im Moment keine unmittelbare Beziehung. mehr haben, da ihnen das Objekt fehlt, an dem sie ihn demonstrieren könnten. In meinem Hotel trafen sich eines Abends die Vertreter von vier intellektuellen Berufen. Sie hatten uile froh; Mienen und taten so, wie Leute tun, wenn sie untergekommen sind und Geld verdienen. Dabei stellte sich folgendes heraus: der erste, ein Arzt, hatte den Auftrag erhalten, einen Gartenzaun und eine Garagentür anzustreichen, der zweite, ein Rechtsanwalt, hausierte mit Notizbüchern, der dritte, ein Diplom-Ingenieur, hatte eine Stellung als Aushilfscroupier in einem Spielklub bekommen, während der vierte, ein Journalist immerhin noch etwas mit seinem Metier zu tun hatte, indem er Zeitungen verkaufte. Die Unterhaltung der vier ist ein typisches Beispiel von vielen. Und die meisten Intellektuellen mögen sicher so denken, wie jener Privatdozent der nach einigen Tagen Pariser Aufenthaltes aus vollster Ueberzeugung seufzte: „Wäre ich doch lieber Autoschlosser geworden!'* Die neue Basis. Außer dem parfümierten Antisemitismus des Herrn Coty, der sich mit stupider Gleichmäßigkeit auf die journalistische Fahrbahn begibt, um dann regelmäßig in den Spalten des „Ami du peuple" zu entgleisen, außer seineu lärmvollen, aber wenig beachteten Hetztiraden gegen die jüdische „Invasion" gibt es in Frankreich nichts, was die jüdische Emigration ernstlich diskreditieren könnten. Es blieb dem Hitlerismus vorbehalten, der Parole „Juden raus!" Geltung zu verscharren, wenn auch nur im eigenen Lande, dem» anderswo schätzt man solchen Barbarismus nicht gerade sehr hoch. Die Emigranten haben in Frankreich einige Möglichkeit, sich schrittweise wieder empor zu arbeiten, wenn sie das nötige dazu tun. Die mißliche mit dem Zeichen der Flucht und der' Bestürzung behaftete Situation der Gegenwart kann und wird kein Dauerzustand bleiben. Noch steckt alles im Wirrwarr der Frühe, noch sind die Schrecken lebendig, noch sind die Fundamente nicht ganz vorhanden, auf denen der Aufbau der Emigration vor sich gehen könnte. Das führt im Emigrantenlager allzu oft zum Negativen, zur überflüssigen und ergebnislosen Spiegelfechterei, zur Dialektik um ihrer selbst Willen. Weltgeschichte und Zeitgeschichte sind Zweierlei, und man kann der deutschen Emigration von 1933 nicht gut zumuten, beiden gerecht zu werden. Doch das wird von ihr verlangt. Die aufschlußreiche Objektivität den ersteren liegt im ständigen Kampf mit der temperamentvollen Subjektivität der letzteren, und so kommt es denn mitunter vor, daß das Kampfobjekt selbst, nämlich der historische Sinn dieser Emigration im Getümmel des Gefechtes etwas in den Hintergrund gerät, um die entfesselte Diskussion nicht zu gefährden. Realitätssinn wird durch die Schaumschlägerei des Formelstreites ersetzt, und am Schlüsse müssen wir resigniert feststellen, daß zwar' viel geredet, aber wenig gesagt wurde. Man ist im allgemeinen über das retrospektive Blickfeld kaum hinausgekommen, und darum erscheint es notwendig, auch e'nmal diejenigen Dinge in den Vordergrund zu rücken, die das Denken und Handeln der Emigranten aus existentiellen Gründen bestimmen müssen. Man kann schließlich ein Problem nicht nur darum unbehandelt lassen, weil es zu nahe liegt, so nahe, daß man es fast schon zu übersehen scheint. Die aufbaufähigen Kräfte müssen erhalten und je nach Können und Begabung an ihren Platz gestellt werden, sei es durch ein arbeitswirtschaftlxnes Sofortprogramm, sei es durch Umschulung. In jedem Fall ist es wichtig, einen Faktor besonders zu berücksichtigen, und des* heißt: Eingliederung. Sie ist das erste und dringendste Gebot Das junge Kräftereservoir der Emigration kann nur durch rasche und zielbewußte Eingliederung nutzbar gemacht werden. Durch die Eingliederung in das Leben des Gastlandes, durch Erlernung der Sprache und durch Verständnis für die Eigenarten des Volkes wird sich die berufliche und wirtschaftliche. Neuorientierung leichter ergeben. Hier, wird sich das Mirakel vollziehen, das sich in der jüdischen Geschichte, zur Bewunderung der Einsichtigen und zum Neid der Gehässigen schon so oft vollzog: Ein altes Volk auf neuer Basis! Oberkantor L Löwit 70 Jahre. Wie bereits in unserer letzten Nummer kurz angezeigt, feiert der allseits beliebte und geschätzte Präsident des österreichischen Kantorenvereines Oberkantor I. L ö w i t am 10. April seinen 70. Geburtstag. Er begeht ihn in vollster geistiger und körperlicher Frische und Rüstigkeit, beglückwünscht von seinen Kollegen und Freunden, zu denen sich auch der Herausgeber unseres Blattes mit Stolz rephnet. Denn wir schätzen in dem Jubilar unseren bedeutendsten Mitarbeiter in allen Prägen der synagogalen Musik und des Kantorenstandes. Wie beliebt Oberkantor I. Löwit bei seinen m- und ausländischen Kollegen ist, beweisen die neiden folgenden Würdigungen, die uns von prominenten Kantoren zugegangen sind. Siebzig Jahre sind nach den Sprüchen der Väter das sogenannte Greisenalter, vor dem sich jeder zu erheben verpflichtet ist. Auch wir erheben uns und verneigen uns in tiefster Verehrung vor dem Manne, der sich um unseren Stand so verdient gemacht hat. Man muß in den Annalen unserer Geschichte nicht weit zurückblättern, um eines Ruhmesblattes für diesen vercnstvollen Kollegen und langjährigen Führer der Kanoren Oesterreichs ansichtig zu werden. Seine Tätigkeit, speziell in den letzten Jahren, legt beredtes Zeugnis für a urußen Verdienste ab, die er sich um den Verein aurch hingebungsvolle und unermüdliche Arbeit erworben hat. Durch das absolute Verständnis, das ihm nonerenorts entgegengebracht wurde, gelang es ihm wierv «r unserem Stande wertvolle Kräfte zu erhalten. Vlet„Wirtschaftskrise mit ihren unangenehmen Folgen uronte so manche Position unserer Kollegen zu erschüttern. In allen diesen Fällen war er. wie ein Jüng- »ng, spontan zur Stelle und es gelang ihm vermöge sel- «Er ,yorn,ennien und gewinnenden Art, Differenzen zu?»n^ruc^?n ,_un(J elnen Weg zu {inden. der sich als gangbar für beide Teile erwies. Dies und noch andere oie taten kennzeichnen den Weg, der uns von dem age seines Eintrittes in dieses Fach bis zum heutigen 3 lrP ruh** Cfllin« D:^l:h t - n ■ 7i hrt- Schon sein Eintritt in dieses Fach war so neiöewußt und systematisch durchdacht, daß ihm keine «icntung im Kantorate verschlossen blieb. Er trat seinen «n?A, d - sangerknabe an der alten polnischen Schule unter Heische Freisinger an, überging nachher zum Altmeister Sulzer und trat nach Vollendung seiner musikalischen Studien in den Dienst der türkisch-sephardischen Gemeinde. Der entgegengesetzte synagogale Stil, den er nach erlangter musikalischer Reife zu verwerten vermochte, versetzte ihn in die angenehme Lage, aus einem Nichts einen Gottesdienst zu schaffen, der an Schönheit und musikalischer Präzisität einzig dastand. Mit Stolz und innigster Befriedigung blickt die Kollegenschaft zu ihrem, wohl in Ehren ergrauten, aber geistig und körperlich ungebrochen dastehenden Führer auf und wünscht, noch recht viele Jahre seiner Führung teilhaftig zu werden. „Ad meah weessrim Schannah bigewuroth." Oberkantor E. F r ä n k 1. * Der Oesterr. Kantorenverein rüstet zur Feier seines 50jährigen Bestandes — ein Fest, dem in den Kreisen des internationalen Kantorates die größte Beachtung entgegengebracht wird. Denn Wien, wo Prof. Salomon Sulzer gelebt und gewirkt hat. wo der herrliche Schir-Zicn das Licht der Welt erblickte, gilt bis auf den heutigen Tag als das Jerusalem der Scheliche Zibbur aller Provenienzen. Dieses Licht, das der große Reformator des Okzidents ausgeströmt hatte, kann und will das Werk sakraler Renaissance-Musik der anderen Richtung, der sephardischen Liturgie, nicht verdüstern. Auch auf diesem Gebiete ist Wien Leuchtturm geworden —Amud- Esch für die geregelten Gottesdienste der orientalischen Judenheit Wer waren die Schöpfer und Träger dieser eigenartigen Liturgie? Unser Jubilar, Oberkantor Löwit, der Präses des Oesterr. Kantorenvereines, ein Fachmann von hoher Musikalität und tiefgründigem Wissen, und Oberkantor J. B a u e r s. A., der Begründer der „Kantoren-Zeitung". Sie beide haben Quader um Quader jüdisch-morgenländischer Gesänge zu einem Monumentalbau zusammengetragen. Diesem herrlichen Bau hat Form, Gefüge und Fassade edelster Art verliehen der musikalisch gewandte, feinfühlige Theoretiker und Kontrapunktist Isidor Löwit. Siebzig? Man will es kaum glauben! Denn der Jubilar ist agil, leichtbeschwingt, ist ein Mann guter Feder und dient seinen Berufsgenossen als Helfer und Berater. Sie kommen alle zu ihm, insbesondere die mit Leid schwer Beladenen und er nimmt Rat und Hilfe, davon habe ich mich persönlich überzeugt, nicht auf die leichte Schulter. Siebzig. Wer Fülirer seines Standes, ausgezeichnet durch einen heiligen Beruf ist. erlebt mit diesem Alter die „Zweite Jugend", denn bis Hundert ist noch ein weiter Weg. Und so wünscht das Kantorat ihrem Führer und Wegweiser recht viel Glück aui der ferneren Lebensbahn. Oberkantor Armin Wilkowitsch. Eger. * Anläßlich des 70. Geburtstages des Herrn Oberkantors I. Löwit findet am 10. d. M- 'AS Uhr abends, im Restaurant Barschak, II., Große Schiffgasse 3, eine gemütliche Zusammenkunft statt, zu der alle Kollegen und Freunde des Jubilars höflichst eingeladen sind. Das Festkomitee. Semeindednantb. Paris. Der Postminister ordnete die Wiederaufnahme der religiösen Vorträge im Rundfunk an. die regelmäßig jede Woche erfolgen sollen. Universitatsprofessoren und Privatgelehrte werden Vorträge philosophischen und sozialen Charakters halten; den ersten Vortrag hält Prof. Henri Bergson am 10. April, um 19 Uhr. Im Seitenstettentempel hat in den ersten Pessachieiertagen Herr Kurt Fuchsgelb sein Amt als Chordirektor angetreten. Der Wohlklang und die Prazisitat des nunmehr unter seiner Leitung stehenden Chores ließen erkennen, daß mit der Berutung des ungemein talentierten jungen Musikers an diese Stelle tatsächlich eine gute Wahl getroffen worden ist. Die Andächtigen, die bei allen Gottesdiensten den altehrwürdigen Tempel bis auf das letzte Plätzchen füllten, waren begeistert von der Gediegenheit, mit der die schönen Sulzerschen Melodien von dem feinfühlig geleiteten Chor wiedergesehen wurden. Er akkordierte wirksam dem ausgezeichneten kantoralen Vortrag des Herrn Oberkantors Fischer, so daß der synagogale Teil des Gottesdienstes als wahrhaft erhebend bezeichnet werden darf. Aber auch die grandiose Predigt des Herrn Oberrabbiners Dr. D. Feuchtwang am ersten Pessachvormittag diente der Erhebung, denn sie war von einem in diesen ernsten Zeiten besonders bedeutsamen Optimismus getragen, der alle Zuhörer mitriß. Joseistädter Tempelverein. Die Generalversammlung dieses Tempelvereines, über die wir infolge Raummangels erst heute berichten können, fand am 18. d. M. unter Vorsitz des tatkräftigen Obmannes Komm.-Rat Sigmund F e 1 d m a n n statt; ihr wohnten als Vertreter der Kultusgemeinde Dr. Körne r, in Vertretung der Organisation der .Tempelvereine Dr. K o h n. zahlreiche Delegierte von Tempelvereinen, sowie Rabbiner Doktor Bauer bei. Der Vorsitzende, dessen Bericht mit lebhaften Ovationen für den Präsidenten aufgenommen wurde, gedachte insbesondere des Hinscheidens des Vizepräsidenten Komm.-Rat E. Hacker, erwähnte die Ernennung des allseits verehrten Vizepräsidenten Medak zum Ehrenpräsidenten, sowie der Vorstandsmitglieder Hayek und Hlawatsch zu Ehrenmitgliedern, besprach das im April vorigen Jahres veranstaltete Tempelkonzert, das künstlerisch und materiell ein voller Erfolg war, und schilderte besonders lobend die von Rabbiner Dr. Bauer auf allen Gebieten der Seelsorge entfaltete segensreiche Tätigkeit. Er besprach sodann verschiedene vorgenommene Reformen, so u. a. im Chor_erwähnte die guten Erfolge der Bibelschule und wandte sich schließlich der Bilanz zu, die trotz der schrecklichen Wirtschaftskrise mit einem um rund S 5000.— geringeren Gebarungsabgang gegen 1932 abgeschlossen hat. Er appellierte an die Kultusgemeinde, dem Vorstand die fortwährenden Bittgesuche zu ersparen und dem Verein im laufenden Jahre, eine ergiebigere finanzielle Hilfe zuteil werden zu lassen. In der Debatte wurde allgemein die zielbewußte erfolgreiche Leitung: des Josefstädter Tempelvereines durch Komm.-Rat Sigmund Feldmann, sowie die Tätigkeit des ersten Vizepräsidenten Börseates Paul B j e h a v y und des gesamten Vorstandes lobend hervorgehoben. Bei den Wahlen wurden Herr Alois Hayek zum zweiten Vizepräsidenten, die bewährten Herren Alois Donnebaum. Moritz Röblitz, Samuel Mayer und Julius Weiß wieder in den Vorstand gewählt. Todesfälle. Wenn auch schon längere Zeit kränklich, so doch ganz plötzlich ist dieser Tage ein braver Mann dahingeschieden, der es verstanden hat, durch seine gut jüdische Gesinnung und seine Leutseligkeit sich viele Freunde zu erwerben. Moses G e r s 11. der leider nur ein Alter von 59 Jahren erlebte, war in den Kreisen des Pazmanitentempels, in dem er mehrere Jahre auch als Vorstandsmitglied wirkte, sehr geschätzt. Deshalb gaben ihm auch viele Vorstandsmitglieder und Mitglieder des Tempelvereines „Aeschel Awrohom" das letzte Geleite und Obmann Oskar Schramek nahm von dem Dahingeschiedenen mit innigen Worten Abschied. Rabbiner Dr. M. G. Mehrer und Oberkantor J. L. Müller versahen wirksam die Funktionen. — Am 28. v. M. ist im 66. Jahre seines nur dem Wohle seiner Familie gewidmeten Lebens Herr Siegmund Stern dahingeschieden, der ein edler, wohltätiger Mensch und selbstloser Gatte und Vater gewesen ist. Seinem Wunsche gemäß wurde die Beerdigung am 29. v. M. in aller Stille vorgenommen, dennoch hatten sich zahlreiche Freunde des Dahingeschiedenen zu seinem Begräbnis, das vom Trauerhause aus stattfand, eingefunden. Rabbiner Dr. M. J. Bach hob in seiner Trauerrede insbesondere den Wohitätigkeitssinn des Heimgegangenen hervor, den er über seine Kräfte bekundete. Für die Freunde des allseits beliebten Herrn Siegmund Stern sprach Cafetier Rudolf F r e i w i r t h. Die kantorale Funktion versah in ergreifender Weise 1. Kantor Leo Funke. Verein für jüdische Geschichte und Literatur In Wien. Montag, den 9. April, %8 Uhr abends, im Klubsaal I., Wiesingerstraße 11 (Caf6 Atlashof. eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Herrn Ludwig aato über „Die Juden in Rumänien". Eintritt frei. Oäste willkommen.

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