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Die Wahrheit · 1934-04-06 · Heft 15 (6.4.1934) · page 8

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1934
Issue
Heft 15 (6.4.1934)
Date
1934-04-06
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 V. b. b. DIE WAHRHEIT i: 1 it V t Kalender-, Sidra-, Perek-, Omer- und Haftorah-Tafel Oebatstunden Staun 6684 H£xz-Aprill934 Mb »bds 8-30 Nissan 21. 7. Tat Pessacb 6.30 fcOOo.8.30 „ 22. 8..... (Maskir) 7.25 7«0 .23- «>"* 27- 7 00 abds. Freitag, 6. April 7. Tag Pessach 6-30 Samstag, 7. April 8. Tag Pessacb (Maskir) 7-25 Sonntag, 8. bis 17 qq Donnerst., 12. April ( Bund jüdischer Frontsoldaten. Dienstag, den 10. d. M., 8 Uhr abends, liest im Heim der Bezirksorganisation Leopoldstadt, II., Untere Augartenstraße 26, Dr. Leopold Ehrlich (Hichler) das Sederkapitel aus seinem Roman „H e i m w e h n a c h W i e n". Die Keren Hathora-Zentrale in Wien (Fonds zur Unterstützung von Thora-Anstalten und Thora-Jüngern), bittet hiermit, ihr entbehrliche Lern- und Lehrbücher freundlichst zu überlassen. Die Bücher, die wir auf Wunsch abholen, werden dringend benötigt, u. a. auch von religiösen Chaluzim, die sich auf den Hachscharah- Stätten zur Uebersiedlung in das Heilige Land entsprechend vorbereiten wollen. Für die Keren Hathora-Zentrale (IL, Leopoldsgasse 26), Dr. L. Deutschländer. „Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis", Wien IL Taborstraße 59, Tel. A 42-3-16, bittet die p. t Arbeitseber, angesichts der Notlage der jüdischen Arbeitslosen um Anmeldung ihres dauernden oder vorübergehenden Bedaries an qualifizierten kaufmännischen Angestellten, Arbeitern. Handwerkern, Sekretären, Nachhilfelehrern und Hauspersonal aller Art bei dem angeführten Verein. Mitgeteilte Wünsche werden sorgfältigst berücksichtigt. JÜDISCHE KUNSTSTELLE. IL, AspernbrückenstraBe 2, Telephon R 48-2-91. Büro: 9 bis 18.30 Uhr. X \ t' *t: Den Mitgliedern stehen ermäßigte Karten in fast alle Theater Wiens zur Verfügung, einschließlich der Bundestheater. Besonders aufmerksam gemacht wird auf: Dolly Haas in der reizenden Komödie „Scampnlo" von Nicodemie. Gastspiel in der Scala iiut kurze Zeit Im Deutschen Volkstheater der große Erfolg: Doktor Semmelweis von Rehfisch und die letzten Vorstellungen von „Wauwau" mit Max Pallenberg. In den Kammerspielen wird „Die schöne Galathee" und „Elisabeth von England" nur noch kurze Zeit gegeben. Das Mitteilungsblatt der Kunststelle enthält eine Füile verschiedenster Mitteilungen aus dem jüdischen Geistesleben der Welt sowie den Spielplan der Wiener Theater und Theaternachrichten. Abonnementpreis S 1.—._ flmtfidje Verfautßarungen der Jsreefitisdjen Xuftusgemeinöe Wien Statistische und' finanzielle Ergebnisse des Verwaltungsiahres 1933. Wie alljährlich anläßlich der Verfassung des Rechnungsabschlusses für das abgelaufene Verwaltungsjahr liegen auch nunmehr dem Vorstande der isr. Kultus- «emeinde Wien die statistischen und finanziellen Nach Weisungen aus den einzelnen Zweigen der Gemeindeverwaltung vor. Das lebhaite Interesse, welches diese Daten im Kreise der Gemeindemitglieder finden, veranlaßt das Präsidium, in den amtlichen Verlautbarungen der Kultusgemcinde fortlaufend deren Veröffentlichung kapitelweise vorzunehmen. 1. Kultus und rituelle Angelegenheiten. In den Gemeindetempeln haben im Jahre 1933 695 Trauungen stattgefunden. Hiervon wurden 150 unentgeltlich vollzogen. Im Jahre 1932 hat die Zahl der Trauungen 690, die der unentgeltlichen 124 betragen. Insgesamt hat die Einnahme aus Trauungstaxen im Jahre 1933 S 38.630.— gegen S 45.540.— im Jahre 1932 betragen. Die Zahl der Eheaufgebote in den Gemeindetempeln belief sich im Jahre 1933 auf 706, im Jahre 1932 auf 750. Die Einnahmen an Auigebotstaxcn betrugen im Jahre 1933 S 3700.—. im Jahre 1932 S 3774.—. Vor dem Rabbinate der isr. Kultusgeineinde Wien haben im Jahre 1933 insgesamt 346 rituelle Ehescheidungen stattgefunden, hiervon 115 ohne Entrichtung einer Taxe, im Jahre 1932 hat die Zahl der Scheidungen 318 betragen, hiervon 74 taxfrei. Die Einnahmen aus Ehescheidungstaxen bcliefen sich im Jahre 1933 auf S 21.192.— gegen S 25.771.— im Jahre 1932. Das Ergebnis der Sammlungen bei Trauungen, welches zur Unterstützung armer verwaister Bräute verwendet wird, belief sich im Jahre 1933 auf S 5645.— gegen S 9336.— im Jahre 1932. Für die Beteilung armer Bräute sind im Jahre 1933 S 6936.—, im Jahre 1932 S 7351.— aufgewendet worden. ■ An Bethausspenden wurden in denGemeindetempeln und bei den von der Kultusgemeinde veranstalteten Gottesdiensten anläßlich der hohen Feiertage im Jahre 1933 für verschiedene Wohltätigkeitszwecke insgesamt S 97.157.— gespendet, während das Ergebnis der Spenden im Jahre 1932 S 96.601.— plus 10 Dollar betragen hat. Der Gesamterlös für Betsitzkarten beläuft sich im Jahre 1933 auf S 135.735.—, im Jahre 1932 betrug er S 151.272.—. Z*ltnnff»n vom Verleger TMiMdat Journal npedU par 1'edMeox. Falls Adressat verzogen, nicht nachsenden; tnit neuer Adresse zurück an Verlag »Die Wahrheit", Wlan IL, HalnestraBe 13/12 Leapoldslfidler Tempclfcrcln Aesdug Awrobom n„ PazmanttcniHisse 6, Tel, R 41-3-63 Anmeldungen f. AalöeDolen.Trauunßen (aadiiinl.freletiillinHnei)D. Barmlzwaus Partalenvarkahr an Wetktagen von 2 bli >/•* Uni nachmittag*, an Sonntagen von 10 bis 12 Übt vormittags Gebatatundeo NIsaan S694 Mb 6.SOU.8-30 Nissan 21. 7. Tag Pessacb 6.30u.8-30 . 22.8. , » (Maskir) 6-30 . 23. bla 27. abds. 6- 40 7- 25 7-10 Die Anzahl der Besucher des rituellen Bades hat im Jahre 1933 insgesamt 45.734 (1932: 49.258) betragen. Hiervon waren 1OJSJ0 (11.072) Frauen und 35.224 (38.186) Männer. Die Zahl der im Jahre 1933 verabfolgten Gratisbäder hat 13.772 (1932: 13.124) betragen. Die Einnahmen beliefen sich im Jahre 1933 auf S 23.450.— gegen S 29.807.— im Jahre 1932. Das Betriebsdefizit im Jahre 1933 belief sich auf S 21.052.— gegen S 9433.— im Jahre 1932. Die Ergebnisse der rituellen Schlachtungen weisen folgende Ziffern auf, wobei die in Klammer angeführten Vergleichsziffern das Jahr 1932 betreffen. Großvieh 9.572 (12.147) Kleinvieh 11.538 (14.346) Schafe 96 ( 114) Hiervon ergaben sich als „trete" im Jahre 1933 insgesamt 2877 Stück gegen 3637 Stück im Jahre 1932. Das finanzielle Ergebnis der Schechita stellte sich im Jahre 1933 auf S 158.104.— gegen S 200.141.- des Jahres 1932. Die Refundierung an die Adass Jisroel hat pro 1933 S 48.063.— (im Jahre 1932: S 60.843.—) betragen. Im Geflügel schächtlokale der isr. Kultusgeineinde Wien sind im Jahre 1933 insgesamt 769 Gänse und 68.190 Hühner geschlachtet worden. (Fortsetzung folgt.) Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogeu. Am 7. und 8. Tage des diesjährigen Passahfestes werden in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagegen Predigten abgehalten, und zwar: Freitag, den 6. April (7. Festtag. Beginn 'A9 Uhr vorm.). 1. Bez.. Seitenstettengasse 4 (Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang). 2. Bez., Tempelgasse 5 (Oberrabbiner Dr. 1. Taglicht). 16. Bez., Hubergasse S (Rabbiner Dr. J. M. Bach). IS. Bez., Schopenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz). 20. Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelstein). Samstag, den 7. April (8. Festtag, Beginn 149 Uhr vorm.). 2. Bez., Pazmanitengasse 6 (Rabbiner Dr. Z. Taubes), .i Bez., Untere Viaduktgasse 13 (Rabb. Dr. K. Kupfer). 5. Bez., Siebenbrunnengasse 1 a (Rabbiner Dr. M. G. Mehrer). 6. Schmalzhofgasse 3 (Rabbiner Dr. J. Drobinsky). 8. Bez.,. Neudeggergasse 12 (Rabbiner Dr. fA. Bauer). 10. Bez., Humboldtgasse 27 (Rabbiner Dr. A. Weiner). 13. Bez., Eitelbergergasse 22 (Rabbiner Dr. M. Lewin). 15. Bez., Turnergasse 22 (Doz. Dr. H. J. Zimmers). 19. Bez., Dollinergasse 3 (Rabbiner Dr. Frankfurter). 21. Bez., Holzmeistergasse 12 (Rabb. Dr. Rosenmann). * Maskir-Andachten am Pessach-Feste. Zur Vermeidung des großen Andranges in den GeineindetempeJn zur „Haskarah" veranstaltet der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien am diesjährigen Pessach-Feste, Samstag, den 7. April, u m 6 Uhr fr ii h, im Stadttempel. I.. Seitenstettengasse 4, und im Leopoldstädter Tempel, IL, Tempelgasse 5, sowie um 9 Uhr vormittags im Festsaale des Hotels „Post", I., Fleischmaikt 24 (Eingang Drachengasse), anläßlich der Maskir-Andachten feierliche Gottesdienste. Eintritt frei, ohne Karten. * Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (-Schülerinnen). Samstag, den 7. April, um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Vereins-Synagogen. 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen der Unterklassen im 2. und 9. Bezirke. Samstag, den 7. April, um H5 Uhr nachmittags, im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, und in der Vereins-Synagoge. IX., Müllnergasse 21. * Lieferungs-Vergebung. Seitens der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gelangt mit 1. Mai 1934 die Herstellung von Fundamenten und Grabeinfassungen aus Beton und Eisenbeton samt dem dazu gehörigen Erdaushub für Grabsteine und Grabeinfassungen auf dem Zentralfriedhof, I. Tor und Neuen Friedhof, IV. Tor, Wien XL, Simmeringer Hauptstraße, zur Vergebung. Jene Firmen, welche zur Offertstellung herangezogen werden wollen, werden eingeladen, dies bis längstens Donnerstag, den 12. April 1934, dem Techn. Amt der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien I., Seitenstettengasse 2, IV. Stock, bei welchem auch während der gewöhnlichen Amtsstunden (Samstage ausgenommen) alle näheren Auskünfte erteilt werden, schriftlich bekanntzugeben. Die freie Auswahl unter den sich meldenden Firmen zwecks Heranziehung zur Offertstellung für die einzelnen Arbeiten behält der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde seinem alleinigen Ermessen vor. Beerdigungen. 27. März 1934: Paula Hecht, 77 Jahre, 6. Bez. (I. Tor). — Julius Sternberg, 62 Jahre, 1. Bez. (I. Tor). — Esther Kolben. 71 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Heinrich Wimmer, 55 Jahre, 7. Bez. (IV. Tor). — Friedrich Goldberger, 25 Jahre, 7. Bez. (IV. Tor) — Julie Greiner, 60 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Chaje Finster, 58 Jahre, 6. Bez. (IV. Tor). — Schulim Altschüler, 62 Jahre, 16. Bez. (IV. Tor). — Max Schönbaum. 65 Jahre, 13. Bez. (IV. Tor). 28. März 1934: Franziska Augsnfeld, 89 Jahre, Perchtoldsdorf (I. Tor). — Wilhelm Lamm, 68 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Hermine Spitz, 82 Jahre, 3. Bez. (I. Tor). — Johanna Waldner, 88 Jahre, 20. Bez. (IV. Tor). — Leo Teppel, 74 Jahre. 9. Bez. (IV. Tor). — Lea Korkus, 74 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Karl Sonnenfeld, 85 Jahre, 20. Bez. (IV. Tor). — Dr. Hugo Lichtensiefn. 66 Jahre, 1. Bez. (Döblinger Friedhof). 29. März 193-1: Moses Gerstl, 59 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Sigmund Stern. 63 Jahre, 2. Bez. (IV. Tot). 30. März 1934: Sidonie Steyschall, 50 Jahre, 5 Bez. (!. Tor). — Adele Frankl, 74 Jahre, 19. Bez. (1. Tor). — Hermine Hesky. 73 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Issumer Mersch Karp, 77 Jahre, 2. Bez. (f. Tor). — Josefine Herzog, 64 Jahre. 2. Bez. (I. Tor). — Alexander Schwarzbarth. 89 Jahre, 20. Bez. (IV. Tor). — Sissel Freibik, 70 Jahre, 20. Bez. (IV. Tor). — Karl Schwarz, 56 Jahre, 6. Bez. (IV. Tor). — Cäciiie Grünwald, 69 Jahre 19. Bez. (Döblinger Friedhof). „ .„2\April l9U: Ado11 Hilfreich, 71 Jahre. 6. Bez. (I. Tor). — Benedikt Fischer. 74 Jahre, 2. Bez. (IV Tor) — Leo Raab, 21 Jahre, 10. Bez. (IV. Tor). — Brantsche Weißmann, 64 Jahre. 5. Bez. (IV. Ter) ^ginttüsw.„iw^[^i!"! BSKBEQBBfia Weiland Oberkantor Josef G o 1 d s t e i n Synagogen-Ornate u. Barette in den mannigfaltigsten Sfilarien erhallen Sie sowohl vorrätig als audi nach Maß in der altbekannten Uniformierung und Maßschneiderei RUDOLF GOLDSTEIN Lieferant vieler in- und ausländischer Kultusgemeinden Wien II., TabOrStraße 54 (Achtung auf die Hausnummer) Gegründet 1866 Versand nach allen Ländern! Telephon R 49-0-47 Moderne Zivilgarderobe nach Maß, billigste Preise! Vereine und Verbände, kompleite Ausrüstungen Preisermäßigung. Kieer.'fimf-r. rJt :ü:k Ef-rt-r irf-r wr.d vr>£e:«(.rt:i>l:er Schriftleiter: Osl.ar Hirrchleld Wien!7., PraterstraBe 2S Druck Icnai Sein & S61me. Wien II.. Robef^isse 2.

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