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Die Wahrheit · 1934-04-06 · Heft 15 (6.4.1934) · page 6

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1934
Issue
Heft 15 (6.4.1934)
Date
1934-04-06
Page
– (sequence 6)
Language
German
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§etej>_ „Jisgaddal". Wo ist ein jüdisches Kind, und wäre es noch so «ottvergessen, weltverlassen und seinem Stamme verloren, das nicht beim Kaddisch sich emporrisse aus dem Sumpfe der Niederung, sein Leben nicht prüfte und vergliche mit dem Wege, den es gegangen wäre, wenn noch das Auge von Vater, von Mutter über ihm geleuchtet! Wo ist zum zweiten Male ein Volk, das eine solche Tiefe des Gemütes aufweist, aus der ein solches Gebet erstehen könnte! Welch eine erhabene Auffassung von dem Werte des Menschenlebens, daß es nicht dazu da ist, die Freuden der Erde auszuschöpfen, daß es vielmehr die Macht hat, Fäden anzuspinnen, um auf Generationen hinaus Menschen auf dem Wege sittlichen Pflichtbewußtseins zu erhalten, die Kraft, durch das Band der Pietät Vergangenheit und Zukunft, durch das Fluidum der Gefühlsgemeinschaft ein ganzes Volk zusammenzuhalten! Aber nicht nur ein Vclk zu erhalten, ist der Kaddisch berufen. Von einem Weltenkaddisch sprechen unsere Weisen, das, wenn der Messias kommt, ertönen wird, von den Lippen aller Völker, wenn die größte Idee, die Menschengeist "fassen Kann, wenn der Gedanke des Menschentums eine ^et*3rPerung erhalten haben wird u. d§r geeinten Menschheit, in einem Bruderbunde aller Völker. „Dann wird Gott erheben ein Panier für die Völker," daß sich alle darum sammeln und „dann wird sein Volk endlich Ruhe, Frieden und Ehre finden" und die Sehnsucht nach dieser Friedenszeit, sie erhielt unser Volk am Leben. Sie gab dem Leben des einzelnen Juden einen solchen Wert, daß er um dieser Hoffnung willen das Schwerste erduldete, daß er freudig in den Tod ging in der Zuversicht: die Fahne, die seiner Hand entsank, sie wird von seinem Kind und Kindeskind aufgenommen und vorwärts getragen werden. Daher bei uns Juden, die wir die meisten Märtyrer zählen, das zäheste Festhalten an der hohen Schätzung des Menschenlebens, weil jedes Menschenleben, gelebt in der zielbewußten Arbeit für die Herbeiführung des messianischen Friedens, unschätzbar ist als ein Schritt vorwärts zu diesem einzig wahren Daseinszweck, zu diesem Ziel der Menschheit. Mit dem Kaddisch, mit dieser einzigartigen Hoffnung und Willenseinstellung, hat das Judentum einen ganz neuen Gedanken in die Welt gebracht, eine neue Auffassung von Ehre und von Frieden. Menschenleben ist heilig, so lehrt den einzelnen Juden das Waisen- und unser ganzes Volk das Weltenkaddisch. „Jisgaddal", dieser uns durchbebende Glockenschlag der Weltenuhr, deren Zifferblatt sich in den Schicksalen unseres Volkes spiegelt. „Jisgaddal", dieser uns durchschauernde Ruf der Toten an die Lebenden: „Schließet die Reihen, die wir verlassen mußten, und vorwäits mit der alten Fahne!" — „Jisgaddal", dieses Treuegelöbnis der Lebenden an die Toten, dieses bange Stammeln unseres Herzens: „Laß auch mir, o Herr, wenn ich nicht mehr bin, ein Kaddisch nicht fehlen!", und schließlich dieses „Jisgaddal", mit dem wir im Rabbonon- Kaddisch unser „Lernen" beschließen, es mahnt uns, ehrerbietig dankbare Schüler zu sein der Gärtner, die mit der „Lehre des Lebens" Ewigkeitsgedanken in unsere Herzen pflanzten. Wir Juden liebten und lieben den Frieden nicht aus Feigheit. Vor unseren Vätern zitterte das stolze Rom. Aber Ruhm und Größe suchten wir nicht im Zerstören. Und wenn unsere Geschichte mit Blut geschrieben ist, so ist es unser eigenes Blut, das Blut von Märtyrern der Menschheit, von Blutzeugen der Lehre von dem unendlichen Werte des Menschenlebens als Mittel zur Erreichung des Menschenzieles: Friede als Gipfel aller Ehre, aber auch wenn es sein muß, als beherzt gebrachtes Opfer für die Ebnung des Weges, der zu diesem Ziele fühien soll. Den Toten zur Ehr', den Lebenden zur Wehr' gegen Zagen und Zweifeln an einem Aufstieg der Menschheit — den Feinden des Gedankens eines messianischen Friedensbundes aller Völker aber zur Lehr' steht als Wegweiser an der vielverschlungenen Bahn, die vom Sinai bis in unsere Gegenwart führt, unser Kaddisch. Es war Trost und Zuversicht unserer Väter, es ist unsere Hoffnung und Stärke in schwerster Zeit, es bleibe unseren Kindern eine sichere Bürgschaft für die Erhaltung unseres Judentums, „Jisgaddal"! Es möge wachsen die Achtung vor dem großen Namen, der über uns genannt wird, von Ewigkeit zu Ewigkeit! —d. Gemeinsames Leid. Die Jugendgruppe der Union rumänischer Juden feierte ihr dreijähriges Bestehen mit einer öffentlichen Kundgebung, in der sie sich zu den Grundsätzen der Union eindrucksvoll bekannte und das Gelöbnis abgab, den Kampf für die völlige Gleichberechtigung der Juden in Rumänien fortzuführen. Die Jubiläumsveranstaltung war zugleich ein Treuegelöbnis für den Führer der Union rumänischer Juden Dr. Wilhelm Fildermann. In seiner Ansprache — der ersten seit seiner Wiedergenesung von schwerer Krankheit — wies Dr. Fildermann auf den Ernst der Stunde hin und führte aus, es käme heute nicht aHein auf die Grundfragen von Recht und Gleichheit an. heute stehe die nackte Existenzfrage der Juden zur Diskussion. Auch in Rumänien machen sich die gefährlichen Tendenzen bemerkbar, den Juden jede Arbeitsmöglichkeit zu entziehen. Um in der Erfüllung der schweren Gegenwartsaufsabe seinen Mann zu stellen, tut eine Disziplin des Geistes, eine Vereinheitlichung der jüdischen Kräfte not. Die Jugend vor afflem muß zum Opfer bereit sein. Die rumänischen Politiker sollten daran denken, daß nur wirkliche Ordnung den Boden für eine soziale Volksgemeinschaft bereitet und das rumänische Volk sollte sich dessen bewußt sein, daß die Juden in ihm und mit ihm gemeinsames Leid zu tragen hatten und zu tragen haben. Palästina-Nachrichten, Im englischen Unterhaus richtete der Abgeordnete Rys-Davies an den Minister für die Kolonien die Frage, ob die auf Einschränkung der Einwanderung nach Palästina abzielende Politik der Regierung auch Maßnahmen zur Kontrolle und Einschränkung der arabischen Einwanderung aus Transjordanien einschließe und ob die Zunahme arabischer Einwanderung als Grund für die Einschränkung jüdischer Einwanderung anerkannt werde. In Beantwortung dieser Anfrage führte der Minister für die Kolonien Sir Philip C u nliffe-Lister aus: Während Personen, die in Transjordanien ihren ordentlichen Wohnsitz haben, auch ohne Paß palästinensisches Gebiet betreten dürfen, ist die Erteilung der Niederlassungserlaubnis für sie abhängig von ihrer Qualifikation gemäß den Bestimmungen des palästinensischen Einwanderungsgesetzes. Nach meinen Informationen ist die Zahl solcher Einwanderer aus Transjordanien klein. Was die Frage der Einwanderung nach Palästina im allgemeinen betrifft, möchte ich darauf hinweisen, daß diese auf Grund der ökonomischen Fähigkeit des Landes, neue Einwanderer zu absorbieren, geregelt wird, . .... * Die Empörung der jüdischen Bevölkerung Polens gegen das Vorgehen des Warschauer englischen Konsulats, das 150 Juden die Erteilung von Touristenvisen für Palästina trotz Hinterlegung der vorgeschriebenen 60-Pfund-Kaution verweigert, gleichzeitig aber nichtjüdischen Touristen das Visum kautionsfrei erteilt hat, kommt in der jüdischen Presse in scharfen Artikeln zum Ausdruck. Die Warschauer Tageszeitung „ffloment" fordert die polnische Regierung auf, die Gelegenheit der in Warschau geführten britisch-polnischen Handelsvertragsverhandlungen zu einer Intervention zugunsten ihrer jüdischen B ü r g e r auszunützen. Es handle sich hier nicht nur um eine jüdische Frage, sondern auch um eine solche des polnischen Prestiges, wenn polnischen Bürgern wegen ihrer Rasse respektive Religionszugehörigkeit ein Visum verweigert wird. $ Dem Waad Leumi, exekutiven Organ der legalisierten jüdischen Gemeinschaft Palästinas „Knesseth Jisrael", und der palästinensischen Leitung der BilanzaDschlflsse und StCHcrftchcnnfnlssc Nenanloaen, Revisionen, Budmacnfrfige sowie Stenererledlgnngen leäer Art Obernimmt BltallHSlilÜSI DIR. GOSTAU KOLfllM Büro für Buchhaltung, Bilanz und Steuerberatung Wien II.. Ioborslraae 955 Telephon R 45-3-30 Agudas Jisroel, die sich der KnesseJh Jisrael nicht angeschlossen hat, ging ein Gesetzentwurf der Regierung zur Regelung des palästinensischen Rabbinates zu. Der Entwurf bezweckt eine vereinheitlichte Leitung des Rabbi n a t s. Ueber eine solche Vereinheitlichung wurde seit langem zwischen Waad Leumi und Agudah verhandelt, die Verbandlungen wurden jedoch vor kurzer Zeit abgebrochen. Man glaubt, daß der neue Entwurf der Regierung dazu angetan sei, die Unzufriedenheit der Agudah-Kreise mit der Rabbinatsverwaltung zu beseitigen und eine Grundlage der Verständigung zwischen Waad Leumi und Agudah zu schaffen, wodurch dem langwierigen inneren Streit über das palästinensische Rabbinat ein Ende gemacht werden wird. Überall abgeblitzt. Der Staatspräsident von Lettland, A. Kwessis, hat an den jüdischen Abgeordneten im lettländischen Sejm Rabbiner N. Nurok ein Schreiben gerichtet, in dem er mitteilt, daß ihm in letzter Zeit eine große Zahl von Bittschriften lettländisch-jüdischer Bürger zugekommen sind, in denen diese (im Sinne der revisionistischen Petitibnsbewegung) um seine Unterstützung bei der englischen Regierung in der Frage ihrer Zulassung nach Palästina bitten. Der Staatspräsident erklärt, daß die Entscheidung über diese Bitten nach den Bestimmungen der lettländischen Verfassung und der übrigen die Amtsführung des Präsidenten regelnden Gesetze nicht seiner Kompetenz unterliegt. Er glaube, daß die Behandlung dieser Gesuche eher dem von Rabbiner Nurok geleiteten Palästina-Amt zustehe: daher übersende er ihm die Bittschriften und Unterschriftenlisten mit dem Ersuchen, die Oeffentlichkeit entsprechend aufzuklären, damit seine Kanzlei mit Zuschriften dieser Art verschont werde. * Die Weltleitung des revisionistischen B r i t h Trumpeldor hatte für Ende Juni 1934 ein Treffen der Brith Trumpeldor-Gruppen verschiedener Länder nach Zalescyki in Ostgalizien einberufen. Mit dem Treffen hätten große Geländeübungen und Paraden (!) verbunden sein sollen. Nunmehr wurde die Leitung des polnischen Brith Trumpeldor von der polnischen Regierung verständigt, daß das Treffen in Zalescyki nicht abgehalten werden könne. Dieser Bescheid wird damit begründet, daß im Herbst in Paten Kommunalwahlen stattfinden, wobei zu befürchten sei, daß die antisemitischen Natio/ialdemökraten das Treffen des Brith Trumpeldor zu einer neuen Hetze gegen die Regierung und die Juden ausnutzen könnten. Wie verlautet, erwägt die Weltleitung des Brith Trumpeldor die Abhaltung des Treffens in der Tschechoslowakei. Ob sie dort mehr Glück haben wird? Wladimir Jabotinsky hat aus Tel Aviv die Nachricht erhalten, daß das Stadtpräsidium die Abhaltung einer Konferenz zur Gründung einer Nationalen Gewerkschaft, die die revisionistische Arbeiterorganisation (Irgun) und andere nichtsozialistische Arbeitereleniente umfassen und neben der Arbeitergewerkschaft Histadruth bestehen soll, verboten hat. Die Konferenz hätte in den Zwischenfeiertagen des Pessach abgehalten werden sollen. Jabotinsky hat sofort nach Erhalt dieser Nachricht einen — vergeblich gebliebenen — Protest an den Bürgermeister von Tel Aviv, Meir Dizengoff, gesandt. : Franz Oppeoheimer 70 Jahre» Am 30. März vollendete der berühmte jüdische Sozialreformer Professor Franz Oppenheimer m Berlin sein 70. Lebensjahr. Prof. Dr. med. et phil. Dr. Franz Oppenheimer wurde 1864 in Berlin als Sohn des Predigers der jüdischen Reformgemeinde Dr. Julius Oppenheimer geboren, studierte ursprünglich Medizin und war zuerst als Arzt in Berlin tätig. Angeregt durch Theodor Hertzka's „Freiland" wandte sich Opnenheimer dem Studium sozialer Probleme zu. Er schrieb 1895 „Freiland in Deutschland", in welchem er eine Lösung der sozialen Frage unter gleichzeitiger Ablehnung des Kommunismus durch Aufhebung des die Landflucht begünstigenden Großgrundbesitzes vorschlug. Diese Idee arbeitete er in der Schrift „Die Siedlungsgenossenschaft, Versuch einer positiven Ueberwindung des Kommunismus durch Lösung des Genossenschaftsproblems und der Agrarfrage", sowie in der Schrift „Großgrundeigentum und die soziale Frage" breiter aus, womit sein Ruf als Theoretiker überhaupt begründet wurde. Eine Reihe weiterer Werke galt der Kritik des Marxismus. 1908 promovierte er mit der Dissertation „Der Staat" zum Doktor der Staatswissenschaften, 1909 habilitierte er sich in Berlin als Dozent für Volkswirtschaft. 1917 wurde ihm der Professortitel verliehen, 1919 wurde er als Ordentlicher Professor für Soziologie und theoretische Nationalökonomie an die Universität Frankfurt a. M. berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1929 wirkte. Hier vollendete er die Grundlage und den Ausbau seines Systems „Die allgemeine Soziologie" und veröffentlichte das grundlegende Werk „Soziologie des Staates". Als Soziologe hat Oppenheimer ein System geschaffen, wie es die großen Klassiker Comte, Spencer, Schäffle, Ratzenhofer und Dürkheim versuchten; ein System, das, auf den psychologischen Grundlagen von MacDougall fußend, die ganze materielle und geistige Welt einbegreift und als Ausgangspunkt der Forschung ein Standardwerk darstellt. Im Jahre 1902 kam Franz Oppenheimer mit Theodor Herzl in Berührung und wurde von diesem für den Zionismus gewonnen. Er legte auf dem 6. Zionistenkongreß das Projekt der genossenschaftlichen Kolonisation in Palästina vor, wiederholte es 1909 auf dem 9. Zionistenkongreß und unternahm 1910 in Merchawja den Versuch, seine Pläne zu verwirklichen. Er veröffentlichte eine Reihe Schriften über genossenschaftliche Siedlung in Palästina. 1914 führte er in Amerika eine erfolgreiche Propaganda für die kooperative Siedlungsform durch, die auch in Deutschland nach seinen Plänen versucht wurde. An der Gründung und dem Ausbau des Reichsbundes für jüdische Siedlung in Deutschland hat er in hervorragender Weise mitgewirkt. Während des Krieges und später trat Oppenheimer mit großer Energie gegen den Antisemitismus in Deutschland auf. Im Vorhitler- und im Hitlerdeutschland war er oft das Ziel diffamierender antisemitischer Angriffe. Pessach~Hilfsaktion der Wiener Kultusgemeinde. Die Wiener Israelitische Kultusgemeinde veranstaltete, wie alljährlich, anläßlich der Pessach-Feiertage eine große Hilfsaktion für die bedürftigen Gemeindemitglieder. Die um sich greifende Not der jüdischen Bevölkerung hat in diesem Jahre die Fürsorgeabteilung der Kultusgemeinde vor bedeutend größere Aufgaben als bisher gestellt. Die Hilfstätigkeit anläßlich der Pessach-Feiertage kam in verschiedener Form zum Ausdruck. Mehr als 3000 Lebensmittelpakete wurden an ebensoviele Familien mit etwa 15.000 bedürftigen Menschen verteilt. In den Ausspeiseinstitutionen wurden zirka 1800 Personen größtenteils während der ganzen acht Pessachtage verpflegt. Außerdem wurde für die deutschen Flüchtlinge ein eigener Sederabend, an dem etwa 170 Personen teilnahmen, veranstaltet. Eine andere Sederveranstaltung gab etwa 300 Kindern die Möglichkeit, an diesem traditionellen jüdischen Feste teilzunehmen. An mehr als 30.000 Personen wurden Mazzes, teils ganz unentgeltlich, teils gegen ein geringes Entgelt, verteilt. Auch verschiedene Institute, wie Waisenhäuser und Krankenanstalten, wurden gegen geringe Vergütung mit Mazzes beliefert. Die Kultusgemeinde sorgte ferner dafür, daß während der Pessachtage die jüdischen Insassen von Strafanstalten und Pfleglinge von Krankenhäusern mit Pessachkost versorgt wurden. An viele tausende Familien und Einzelpersonen wurde auch Bargeld als Pessachaushilfe gegeben. Schließlich wurde auch für die in Wien anwesenden Chaluzim teils durch Barsubvention, teils durch Beistellung von Mazzes und Veranstaltung eines Sederabends Vorsorge getroffen.

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