Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1934
- Issue
- Heft 8 (23.2.1934)
- Date
- 1934-02-23
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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S&ite 6_ DIE WAHRHEIT Deutsche Juden siedeln in Frankreich, Die unisiürzenden Ereignisse des letzten Jahres haben die deutschen Juden gezwungen, für den Neuaufbau ihrer Existenz völlig neue Wege zu gehen. Dies gilt nicht nur für Tausende von Juden in Deutschland selbst, sondern erst recht für all die 'lausende, die Deutschland verlassen mußten. Die einseitige Bei ufsscrachtung, die starke Anteilnahme an den verschiedenen Zweigen des Handels, aber auch die Uebersetzung der akademischen Berufe hatten einsichtigen Männern schon in Deutschland längst zu denken gegeben. Unter den vielen, die auswanderten, sind alle diejenigen sofort wieder in eine neue Existenz eingeordnet worden, die mit der Arbeit ihrer Hände als Handwerker oder als Landwirte wirken können. Vor diesem Problem des Neuaufbaus stehen vor allem die deutschen Juden in Frankreich. Tausende haben sich in dem Nachbarlande niedergelassen, zum Teil in der Absicht, weiter zu wandern, zum Teil aber auch in der Hoffnung, sich hier ein neues Leben zimmern zu können. Sie sind nun überrascht, daß es mit dem Neuaufbau in diesem konservativen Lande, dessen Wirtschaft so völlig anders als die Wirtschaft Deutschlands ist, nicht so schnell geht, wie sie ursprünglich dachten. In dem Agrarstaat Frankreich können Pläne, die die Berufsumschichtung deutscher Juden in die Landwirtschaft zum Ziele haben, eher Verwirklichung finden als anderswo. Denn dieses riesige Reich ist menschenarm, und der jüdische Bauer könnte dazu beitragen, Lückert auszufüllen, die sich Sn der frlanzosüschen Wirtschaft sehr fühlbar zeigen. Der Umsturz hat ja überraschend schnell in den deutschen Juden die Lust, ein eigenes Stück Land zu bebauen, wachgerufen, er hat in ihnen die Erinnerung an das Bauernvolk Palästinas wieder aufsteigen lassen, die Jahrhunderte hindurch verschüttet war. Die französischen Behörden zeigen sich deshalb auch geneigt, diesen Plänen lieber als anderen ihre Unterstützung zu leihen, weil bei dem Mangel an landwirtschaftlichen Kräften Konkurrenz- Tücksichten Sehlen. Natürlich müssen diie vielen Projekte, die. wie dies immer zu geschehen pflegt, gleichzeitig in der Luft Hegen, sorgfältig geprüft werden. Ebenso wird jeder, der heute entschlossen ist, Siedler zu werden, sich zu überlegen haben, ob er sich wirklich hierzu eignet. Denn der erste Rausch der Begeisterung ist allzu schnell verflogen. Von den verschiedenen Projekten für die landwirtschaftliche Ausbildung deutscher Juden in Frankreich konnten verschiedene bereits in die Tat umgesetzt werden. Durch sie will man den jungen Städter oder die Städterin zur Landwirtschaft oder zum Gartenbau und zur Viehzucht erziehen. Voran steht der H ac h a I u z, der auch hier vorbildliche Arbeit leistet. Auf drei verschiedenen Gütern werden die Chaluzim ausgebildet: m Altwies in Lothringen nahe der luxemburgischen Grenze, in Joue-les-Tours bei Tours und in Nazareth bei Noailles im Departement Correze ungefähr 100 km von Toulouse. Auf allen diesen Arbeitsstätten sind augenblicklich ungefähr 200 junge Pioniere in der Ausbildung begriffen. Ende Dezember hat in Altwiesdie erste Moazah (Landeskonferenz) des Hachaluz stattgefunden, die sich vor allem mit den Fragen des Hachscharah beschäftigt hat. Der Weg der Chaluzim ist vorgezeichnet: ihr Ziel ist Palästina. — In enger Verbindung mit ihm arbeitet die Association „Agriculture et Artisana t". die unter dem Vorsitz des früheren Ministers und Senators Justin Godart steht Dieser Verein will junge jüdische Menschen, besonders die aus Deutschland ausgewanderten, in neue Berufe überführen. Er will ihnen die Möglichkeit geben, sich im Handwerk und der Landwirtschaft gründlich auszubilden, damit sie später — der Verein denkt hauptsächlich an Palästina — mit ihrer Hände Arbeit ihr Brot verdienen können. Er hat bisher ungefähr 120 junge Leute in Handwerksstellen und 10 in der Landwirtschaft unterbringen können. Vor kurzem konnte er in Paris ein Jugendheim eröffnen. In ihren Begrüßungsansprachen feierten die Redner, unter ihnen Minister Godart und Bürgermeister Seilier, die deutschen Juden als wahre Pioniere des Deutschtums. Der Berufsumschichtungsarbeit gewidmet hat sich auch der im September in Paris gegründete Verein „Le Renouvcau", der. wie sein Warne sagt, dem Wiederaufbau dienen will. Sein Zweck ist es. Juden zu vereinen, die die Absicht haben, sich dem Ackerbau und der Gartenwirtschaft zu widmen, vor allem aber will er unbemittelte oder weniger bemittelte Juden auf Landgütern für die Landwirtschaft und das landwirtschaftliche Handwerk ausbilden. Der Verein selbst will die Siedlungsobjekte prüfen und seinen Rat in SiedlungsangeJegenheiten zur Verfügung stellen. Die Absicht des „Renouveau" ist es, lediglich als Treuhänder für die Aufziehung von Siedlungsgesellschaften tätig zu sein. Sein Generalsekretär ist Doktor Marianoff, der Schwiegersohn Albert Einsteins. — Mehr der gärtnerischen als der landwirtschaftlichen Ausbild u n g ist das Institut Montesson in Monte s s o n bei St. Germain-en-Laye. nicht weit von Paris, gewidmet, das der frühere Berliner Bauunternehmer Adolf Sommerfeld geschaffen hat. Auch hier geht neben der agrarischen die handwerkliche Ausbildung einher. — Der „O r t" trägt sich ebenfalls mit der Absicht, einen Siedlungsplan in Frankreich zu verwirklichen. Er will Siedlungslustige, die über gewisse Kapitalien verfügen, in einer Genossenschaft zusammenfassen, um sie dann gemeinsam auf einem geeigneten Gute anzusiedeln. Von den vielen Projekten einer deutschen Kolonie üst aber bisher erst ein einziges verwirklicht worden. Nicht weit von Bordeaux, an deir Mündung der Gironde in den Atlantik, hat die E-G-A (Exploitations Generales Agricoles S. A.) es in die Tat umgesetzt. Mit Zustimmung der französischen Ministerien von ersten deutschen Fachleuten begründet zu denen Professor Franz Oppenheimer. der langjährige Leiter des Reichsbundes für judische Siedlung Martin Goetz und der estpreußische Rittergutsbesitzer Arthur Sandelowsky gehören, hat sie dort eine über 500 ha große Domäne gekauft. Wer von Bordeaux dorthin fährt, reist durch das klassische Weinland. Der Wunschtraum des Weinkenners nimmt auf der Fahrt Gestalt an. Die Etiketten der Weinflaschen werden lebendig, wenn der Weg an „Lafitte", an „Mouton-Rothschild" vorbei in die Landschaft Medoc führt. Auch La Grande Canau war früher ein Weingut, ist aber dann in Weide- und Ackerland verwandelt worden. Hier hat die E-G-A eine Schule zur Ausbildung von Siedlern in der Landwirtschaft, der Viehzucht und dem Gartenbau errichtet. Die Praktikanten können nach ihrer Ausbildung sich sofort seßhaft machen. Denn das riesige Gut soll mit ungefähr 50 Familien besiedelt werden. Durch den genossenschaftlichen Zusammenschluß der Siedler will die E-G-A ihnen Hilfe beim Ein- und Verkauf ihrer Erzeugnisse* gewähren. Für die Deutschen, die hier im Südwesten Frankreichs auf eigenem Grund und Boden siedeln wollen, ist es wichtig, daß d5e E-ü-A jetzt mit den zuständigen Reichsbehörden ein Abkommen getroffen hat, durch das es diesen Siedlern bei dem Nachweis eines Siedlungskontraktes mit der E-G-A gestattet wird, 15.000 Reichsmark zu diesem Zweck nach Frankreich mitzunehmen. Uralte Träume reifen so der Erfüllung entgegen. Die deutschen Juden, die sich in die Städte drängten, suchen, aus der Heimat vertrieben, auf fremdem Boden den Weg zu einem neuen Leben, fern von dem Getriebe und der Hast in der Einsamkeit des Landes und in der Nähe der Natur. —ser— » » Pariser Fliichtlingshilfskomitee in Not. Die seit einiger Zeit in der Pariser Fiüchtiingshilfe andauernde Krise ist in ein akutes Stadium getreten. Nachdem das Hilfskomitee für die Flüchtlinge im Verlauf eines Jahres etwa 10 Millionen Francs ausgegeben hat, steht es jetzt ohne alle Mittel da und wird, falls nicht im letzten Augenblick Hilfe kommt, in wenigen Tagen seine Tore schließen müssen, so daß viele Hunderte Flüchtlinge ohne Obdach und1 Nahrung bleiben werden. Das Komitee appelliert an die jüdischen Gemeinschaften der Welt um Hilfe. Seit einigen Tagen wird an gewisse Kategorren der Emigranten seitens des Comite National, an dessen Spitze Baron Robert de Rothschild steht, keine Unterstützung mehr verabfolgt. Viele Flüchtlingsiamilien sind in eine verzweifelte Situation geraten. Zimmermaler Kohn empfiehlt sich zur Ausführung von Malerarbeiten jeder Art II., Rotenkreuzgaue 3 Tel. A 45-5-37 L IGNÄZ PETSCHEK ] In seinem Stammhause in Aussig verstarb in der Vorwoche der in der ganzen Welt bekannte Großindustrielle Ignaz Petschek im Alter von 77 Jahren. Zwei Tage vorher erst konnte lgnaz Petschek mit seiner Gattin das Fest der Goldenen Hochzeit feiern und stiftete aus diesem Anlaß, wie so oft bei anderen Gelegenheiten, Millionen für soziale Zwecke. Petschek war eine ungewöhnlich fesselnde Erscheinung unter den Magnaten der Großindustrie in der Welt, der, persönlich von vorbildlicher Einfachheit, mit seiner Tatkraft und der Beherrschung aller fachmännischen Erfahrungen Geist, Wissen und Beredsamkeit verband, so daß ihm wie von selbst die Führersteilen der Unternehmungen, an denen er sich beteiligte, zufielen. So wurde er die beherrschende Figur in dem mitteleuropäischen Braunkohlenbergbau und einer der Größten der Großindustrie. Petschek gehörte nicht nur zu den reichsten Männern Europas, er entfaltete auch eine großzügige Wohltätigkeit, die, mit der Gründung des Kinder-Pavillons im Aussiger Krankenhaus beginnend, bald ein ganz großes Hilfswerk für die Bedürftigen wurde. So erbaute Petschek in Spiegelsberg ein Heim für Lungenkranke, gründete ein Knabenerziehungsheini, ermöglichte anläßlich seines 70. Geburtstages den Ausbau der Aussiger Blindenschule und die Errichtung eines Säuglingsheims. Millionen spendete er für Jugendfürsorge. Auch in der jüdischen Sphäre betätigte sich Ignaz Petschek als großzügiger Philanthrop. An seiner Bahre trauern die Witwe, Frau Helene Petschek, geborene Bloch, und seine vier Söhne Dr. Ernst, Karl, Franz und Willi Petschek. „Jüdische Wochenpost" in Bielsko-Bielitz. Soeben ist in Bielsko-Bielite Nr. 1 dies von unserem Mitarbeiter Dr. Fritz S e i f t e r in deutscher Sprache herausgegebenen großen Wochenblatts „J ü d ische Wochenpost" erschienen. (Verlag und Redaktion Bielsko (Bielitz), Pilsudskiego 4a). Die Zeitung will die Judenheiten der beiden deutschsprachigen Teilprovinzen Polens einander näher bringen und darüber hinaus den Judenhaß abwehren und jüdische Bestrebungen fördern. Die Ziele der Zeitung ergeben sich etwa aus folgenden Ueberschriften der einzelnen Kapitel des Programmartikels: „Erdrutsch in Deutschland — Krisis des Emanzipationsgedankens. Der Schiffbruch der nationalen Minderheitenpolit ik und was er lehrt. Gegen das Danaergeschenk der Minderheitenrechte — für volle Gleichberechtigung gemäß der Verfassung. Heraus aus dem Ghetto, hinein in den Staat! Jüdisches Wirtschaftssterben und die Wege zur Rettung. Produktivierung und Berufsumschichtung — das große jüdische Ziel." Senator U. Mendelson, Warschau. Mitglied des Senatspräsidiums Polens, steuert einen Artfkel „Erfolge jüdischer Realpolitik" bei, der ein Bekenntnis zur neuen Verfassung ist. Es folgen Aufsätze über den Nationalsozialismus in Polen, das Schicksal der jüdischen Anwaltschaft in Polen, das Projekt eines Lehrgutes in Polnisch-Oberschlesien, mehrere andere Aufsätze sowie Chroniken des allgemeinen und: des lokalen jüdischen Lebens. Schließlich Beiträge von Alfred Döblin, L. Markowitz, B. Gutentag u. v. a. sowie eine Beilage „Jüdische Wirtschaftspost" mit zahlreichen Beiträgen und Informationen. York~Steiner gestorben. In Tel Aviv verstarb 75jährig der bekannte Wiener Schriftsteller Heinrich York-Steiner, der zum engsten Freundeskreis Theodor Herzls und zu den Mitbegründern der Zionistischen Organisation gehörte. Er wurde 1859 zu Szenitz in Oberungarn geboren, schrieb u. a. „Künstlerfahrten vom Atlantischen bis zum Stillen Ozeian", „Anti", „Mutter Eva", „Der Talmudbauer", das- Drama „Der hohe Kurs", ferner „Das sterbende Geld" und „Die Kunst, als Jude zu leben". Der Reinhold-Verlag hat, wie wir mit Genugiung feststellen konnten, seine zu irrigen Ansichten Anlaß gebende Waschzettel-Aussendung dahin richtiggestellt, daß die aus dem Judentum ausgetretenen Mitarbeiter an seiner neuen Broschüre in ihren Beiträgen nur ihren persönlichen Standpunkt zum Ausdruck bringen, wovon auch die Tageszeitungen entsprechend verständigt wurden. Hebron-Jeschiwah in schwerer Krise, Die Verwaltung der jetzt in Jerusalem untergebrachten Hebron- (ursprünglich Slabodkaer) J eschiwah wandte sich an die JTA mit der Bitte, die judische Oeffentlichkeit auf die kritische Finanzlage der Jeschiwah aufmerksam zu machen, der durch ihre Förderer infolge der Wirtschaftskrise die Zuwendungen teilweise entzogen wurden. Wenn nicht Abhilfe geschaffen wird, werden 200 Lehrer und Studierende dem Hunger preisgegeben und das Bestehen der Institution bedroht sein. Schwere Niederlage der Salonikier Antisemiten. Bei den in Saloniki soeben stattgefundenen Gemeinderatswählen, denen ein heftiger, von den Oppositionsparteien zum großen Teil unter scharfen antisemitischen Losungen geführter Wahlkampf vorangegangen war, hat die V o 1 k s p a rtei (Regierungspartei), die sechs jüdische Kandidaten auf ihre Liste gesetzt hatte, einen starken Wahlsieg errungen. Zum Bürgermeister wurde der Kandidat der Regierungspartei Nikolaus M a n o s gewählt. Die antisemitische Gruppe EEE, die nach ihrer Auflösungals Organisation und Umwandlung in eine politische Partei zum ersten Mal selbständig an den Wahlen teilnahm, konnte trotz der von ihr getriebenen, mit Terror und Einschüchterungsversuchen verbundenen ausgedehnten Agitation nicht mehr als 757 Stimmen auf sich vereinigen. Die Verkündung des Wahlergebnisses wurde von den Mitgliedern der EEE mit Rufen „Nieder mit den J u d en" aufgenommen. Die venizelistische Zeitung „Makedonia", die in letzter Zeit trotz der inzwischen erfolgten Lösung der Koalition mit der EEE ebenfalls eine maßlose judenfeindliche Propaganda getrieben hat, droht den Juden, man werde „die Rechnung mit ihnen glatt stellen". Für alles, was nunmehr geschehen könnte, müßten die Juden sich selbst verantwortlich machen. Haag. Der bisherige Leiter der Magistratsabteilung für soziale Wohlfahrt im Haag, Dr. J. J. Boassun, ein hervorragender Gelehrter auf philosophischem und juristischem Gebiet, ist vom Stadtrat zum Magistratsdirektor der Stadt Haag ernannt worden. Dr. J. J. Boassun ist der erste Jude, dem. dieses höchste Amt der Haager Stadtverwaltung übertragen wurde. Vor kurzem ist auch in Amsterdam ein Jude, Dr. 'S. J. van L i e r. zum Magistratsdirektor ernannt worden. Schachmeister Tarrasch gestorben. Der Schachmeister Dr. Siegbert T a r r a s c h ist in München im 72. Lebensjahr gestorben. Dr. Tarrasch hat dem deutschen Schach um die Jahrhundertwende in der ganze Welt einen glanzvollen Namen gemacht. Er vertrat Deutschland in den Jahren 1890—1910 erfolgreich in internationalen Turnieren. Die Schachtheorie hat er vielfach bereichert; auch als Schachschriftstellen ist er eine erste Autorität. Dr. Tarrasch trat vor Jahren aus dem Judentum aus, hatte aber dennoch unter den gegenwärtigen Gleichschaltungstendenzen mannigfache Zurücksetzungen zu erleiden. Wie es heißt, hat er sich in seiner letzten Lebenszeit dem Judentum wieder g e n ä'h e r t. IHmWHBBBBBHH KONKURS, Beim unterfertigten Bethaus-Verein gelangt die Stelle eines musikalisch gebildeten- Kantors zur Besetzung. Bewerber, die einen streng religiösen Lebenswandel führen müssen, Bai Kore und Bai Tokeoh sein müssen, haben ihre Gesuche bis spätestens 28. Februar beim gefertigten Vorstande einzubringen. Nur österreichische Bundesbürger werden berücksichtigt. Beth Hamidrasch Ohel Abraham IX., Grünentorgasse 28. v?i