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Die Wahrheit · 1934-02-09 · Heft 6 (9.2.1934) · page 6

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1934
Issue
Heft 6 (9.2.1934)
Date
1934-02-09
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Dunkel im Arlosoroff-Mordprozeßfall. Der Führer der Verteidigung im Mordprozeß Arlosoroff, Horace Samuel, brachte vor dem Untersuchungsgericht die Beschwerde vor, daß die Arbeitertageszeitung „Davar" und einige offenbar von Arbeiterparteilern herausgegebene Flugblätter die Behauptung verbreiten, daß Revisionisten, die wegen eines anderen Mordfalls im Gefängnis sitzenden Araber Abdul Majid und Issar Derwisch mit Geld bestochen hätten, damit sie sich auch zu dem Mord an Arlosoroff bekennen und Stawsky und die übrigen Angeklagten entlasten. Samuel deutete an, daß die Staatsanwaltschaft der Behauptung, daß die Araber bestochen wurden, nicht fernsteht, ja sie wahrscheinlich inspiriert hat. Staatsanwalt Shitreet trat diesen Ausführungen Samuels energisch entgegen. Polizeirichter Bodilly erklärte, er werde gegen die Verbreitung der Behauptung von der Bestechung der Araber einschreiten. Die Beschwerde Samuels leitete er an das Oberste Gericht in Jerusalem. Das Oberste Gericht, bestehend aus den Richtern Corrie und Baker, gab der Beschwerde Horace Samuels statt und lud den verantwortlichen Redakteur von „Davar" und die Herausgeber der erwähnten Flugblätter ein, sich darüber zu äußern, wie sie dazu kommen, Stawsky und seinen Anwalt der Bestechung der Araber zu zeihen. Unter Umständen könne darin eine Verächtlichmachung des Gerichtes erblickt werden. Der Redakteur der arabischen Zeitung „AI Jamea AI Islamia" wurde ebenfalls vor das Oberste Gericht geladen. Bedeutsame jüdische Tagung in Prag. Am 12. Februar tritt in Prag das Exekutivkomitee des Jüdischen Weltkongresses zu einer Beratung zusammen, an den hauptsächlich die Exekutive-Mitglieder aus den Ländern Mittel- und Osteuropas und Vertreter der. im Exekutivkomitee nicht vertretenen Länder teilnehmen werden. Eine Sitzung der Exekutive-Mitglieder aus den westeuropäischen Ländern findet Ende Februar in Paris statt In den Prager und in den Pariser Beratungen werden Zeit und Ort des Zusammentreteins des Jüdischen Weltkongresses, sowie die Tagesordnung des Kongresses und der Modus der Delegiertenwahlen definitiv festgesetzt werden. * Am II. Februar findet ebenfalls in Prag eine Sitzung der Exekutive des Co mit 6 des D616gations Juives statt, an der vor allem Vertreter der mittel- und osteuropäischen jüdischen Gemeinschaften teilnehmen werden. In der Sitzung wird eine ganze Reibe aktueller politischer Probleme, die jetzt im Mittelpunkte der Arbeit des Komitees der jüdischen Delegationen stehen, behandelt werden. In dieser Sitzung wird auch über die Frage entschieden werden, ob die jüdischen Minderheitengruppen ihre Beziehungen zu dem Minderheitenkongreß aufrecht erhalten sollen oder nicht Theodor Lassner 50 Jahre. Der 50. Geburtstag des Herrn Kornmerzialrates Theodor Lassner gab weitesten Kreisen willkommene Gelegenheit, dem allseits wegen seiner hervorragenden menschlichen Qualitäten und wirtschaftlichen Fähigkeiten beliebten Jubilar Beweise ihrer grenzenlosen Sympathie entgegenzubringen. Der Samstag-Vormittagsgottesdienst im Seitenstettentempel wurde zu einem wahren Festgottesdienst für diesen in der Wiener jüdischen Oeffentlichkeit, in der er sich insbesondere als großer Wohltäter einen geachteten Namen erworben hat, hochgeschätzten Mann. Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang benützte die Gelegenheit einer Ansprache an Barmizwanten, um in innigen Worten auf den 50. Geburtstag des Herrn Kommerzialrates Theodor Lassner hinzuweisen. Dieser selbst wurde feierlich zur Thora aufgerufen und spendete einen namhaften Betrag für verschiedene Wohlfahrtszwecke. Am Sonntag mittags erschienen in seiner Wohnung, in der sich in diesen Tagen Vertreter hervorragender jüdischer und nichtjüdischer Körperschaften eingefunden hatten, Präsident Dr. D. Friedmann, Vizepräsident Dr. J. Ornstein und Reg.-Rat G. Fuchsgelb, um ihm namens der Kultusgemeinde eine künstlerisch ausgestattete Glückwunschadresse zu überreichen. Dr. Friedmann sprach ihm den herzlichsten Dank der Gemeinde für die hingebungsvolle Tätigkeit aus, die Komm.-Rat Theodor Lassner an führender Stelle so zahlreicher jüdischer Wohltätigkeitsinstitutionen ausübt. Die Beweise der Verehrung, die Komm.-Rat Lassner an seinem Jubeltag entgegengebracht wurden, entsprangen innigsten Gefühlen der ihm für seine segensreiche Tätigkeit so unendlich dankbaren Wiener Judenschaft. Warschau. Das Gericht in Czenstochau verurteilte den Nationaldemokraten Florian Markowski wegen Ueberfalles auf den jüdischen Journalisten David Altmann 2u VA Jahren Gefängnis. Generalversammlung der Neinl Ä. G. Befriedigendes Ergebnis trotz der Wirtschaftskrise. 8 Prozent Dividende. Das Wirtschaftsjahr 1933 war seit langer Zeit vielleicht das schwierigste für die Firma Julius Meinl. Nicht nur die allgemeine Wirtschaftskrise hat den Betrieb erschwert, sondern besonder« die exorbitante Kaffeezollerhöhung. Diese bewirkte einen Rückgang des österreichischen Kaffeekonsums um zirka 45 Prozent (gegenüber dem Jahre 1931). Wenn es trotzdem der Firma gelungen ist, 8 Prozent Dividende auszuschütten, so zeugt dies jedenfalls von einer klaglos funktionierenden, bis ins kleinste Detail reichenden Organisation; Dabei ist es gelungen, das Bilanzbild noch liquider zu gestalten. Als Beispiel für die Abschreibungspolitik der Firma diene, daß allein auf dem Konto „Maschinen und Einrichtungen" 880.000 Schilling abgebucht wurden. Die Außenstände für Warenlieferungen sind überaus gering, der Kreditorenstand ist unverändert. Die allgemeinen Geschäftsregien zeigen eine starke Senkung. Die Entwicklung der Konzernunternehmungen ist befriedigend, so daß ein weiterer Ausbau derselben aus eigenen Mitteln ohne Inanspruchnahme fremder Gelder möglich war und weiterhin gewährleistet ist. In der der Generalversammlung folgenden Verwaltungsratssitzung wurden wiedergewählt: Zum Präsidenten Generalkonsul Julius Meinl, zum Vizepräsidenten Kommerzialrat Rudolf Kraus. Die Dividende ist entweder bei der Hauptkassa der Julius Meinl A. G., Wien XVI., Nauseagasse 59/63, beim Bankhaus Kux, Bloch & Co., Wien 1., Johannesgasse 7/9 oder bei der Zentraleuropäischen Länderbank, Wien I.. Hohenstauiengasse 1/5. gegen Beibringung des Dividendenscheines Nr. 14 für das Jahr 1933, ab 1. Februar 1934 zu beheben. Gemeinde ~€liroiiift Bukarest Bei Zusammentritt von Kammer und Senat Rumäniens wurde seitens der Regierung und der Führer der Parteien des großen rumänischen Staatsmannes Duca gedacht, der von Mitgliedern der antisemitischen Eisernen Garde ermordet wurde. Im Senat ergriff auch der Vertreter des jüdischen Kultus Landesrabbiner Dr. J. Niemiro wer das Wort um Ducas Gerechtigkeitssinn und seine oft bewiesene loyale Haltung gegenüber den Bürgern aller Konfessionen und Nationen zu rühmen. In dem Nachruf berührte Doktor Niemirower auch die Situation der Juden in Rumänien. Zimmermaler Kohn empfiehlt sich zur Ausführung von Malerarbeiten jeder Art II., Rolenkreuzgasae 3 Tel. A 45-S-37 Der „Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs" eröffnete am 20. v. Mi' abends in besonders feierlicher Weise ein neues Heim auf der Roßauerlände, welches für die Bezirksgruppen IX. und XX. bestimmt ist. Die Feier wurde eingeleitet durch die religiöse Weihe des Heimes, indem Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz nach einer Ansprache die Mesusah am Eingang des Heimes befestigte. Herr Otto Braun begrüßte namens der Bezirksortsgruppen IX und XX die erschienenen Festgäste, insbesondere die Herren Kultusvorsteher Ing. Eugen Buchbinder für die Kultusgemeinde, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz, Paul Schwarzstein für das Präsidium der Ohewra Kadischa. die Bundesführung des „Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs" mit General Sommer und Hauptmann v. Friiedmann an der Spitze, den Bundesvorstand und Ehrenmitglied Rudolf Landes. Oberfinanzrat Dr. Benedikt für den Sportklub „Hakoah". weiters Vertreter jüdischer Sportorganisationen und anderer jüdischer Parteien. Hierauf brachte Herr Kurt Fuchsgelb am Klavier die Bundeshymne meisterhaft zum Vortrage. Oberkantor Müller sang, begleitet von Herrn Kurt Fuchsgelb am Klavier und vom Chor des Pazmanitentempels, unter Leitung des Chordirigenten Hirschmann, das Matauwuh. Nun gedachte man der auf dem Felde der Ente gefallenen Kameraden, am Klavier erklang das Lied „Seele, was betrübst du dich" und Oberkantor Müller brachte, begleitet vom Herrenquprtett des Chores in einer allen zum Herzen gellenden Weise das „Schewissi" zum Vortrag. Wählend Bundesführer General Sommer das Neschmolicht für die Toten entzündete, erklang am Klavier das Lied „Ich hart' einen Kameraden", worauf Oberkantor Mül- 1 e r mit dem Vortrage des „El mole Tachmim" alle Anwesenden zu Tränen rührte. Die Kam. Braun und Bombacih überreichten dem Bundesführer General Sommer einen kunstvoll mit dem Bundeswappen geschmückten Schlüsse! zum neuen Heim, worauf General Sommer mit einigen kernigen Worten auf die Bedeutung des „Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs" hinwies und der Hoffnung Ausdruck gab, daß dies neue Heim ein weiterer Markstein in der Geschichte des Bundes und des Judentums sei, und das neue Heim für eröffnet erklärte. Bundesführer-Stellvertreter Dipl.-Kaufmann Stiassny schilderte in seiner Festrede in markigen Worten die Geschichte des Bundes, die ungeahnt mächtige Entwicklung desselben, dankte den Kameraden, die sich um die Schaffung dieses Heimes besonders verdient gemacht haben, und forderte alle zur rastlosen Weiterarbeit auf. Kultusvorsteher Ing. Buchbinder überbrachte die Glückwünsche und Grüße des Präsidiums der Israelitischen Kultusgemeinde und betonte die unbedingte Notwendigkeit des „Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs" in dem heute so aktuellen Kampfe für jüdische Ehre und jüdisches Leben, an dem mitzuwirken Pflicht eines jeden Juden ist. In gehobener Stimmung verließen die Teilnehmer dieser schönen Feier das neue Heim des „Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs". Oberkantor J. L. Müller in Budapest« Der Landesverein der ungarischen Kantoren und Gemeindebeamten veranstaltete am 29. v. M. im Großen Saal der Budapester Musikakademie einen Künstlerabend zur Errichtung eines Erholungsheimes seiner Mitglieder. Dem Drängen des Budapester Publikums folgend, einmal einen berühmten Wiener Kantor zu hören, wurde auf Vorschlag des Obmannes der Kantorensektion, des Herrn. Oberkantor M. Abrahamsohn, der bekannte Oberkantor des Pazmanitentempels, J. L. Müller, zur Mitwirkung an diesem Abend eingeladen, der diesem ehrenvollen Rufe Folge leistete, Herr Oberkantor Müller wurden in Budapest Ehren bereitet, wie sie gewöhnlich nur einem ganz prominenten Gaste zuteil werden. Am Bahnhof von einer stattlichen Deputation des Verbandes empfangen, wurde ihm zu Ehren am Abend seiner Ankunft im bekannten Restaurant Stern ein Bankett gegeben, bei dem alle Führer des Verbandes und die hervorragendsten Kantoren anwesend waren und der Gast in herzlichen Toasten gefeiert wurde. Der Abend selbst, der bis auf das letzte Plätzchen des dem Wiener Musikvereinssaal entsprechenden Saales ausverkauft war, gestaltete sich zu einem wahren Triumph des großen Wiener Meisters der kantoralen Kunst. Mit echt ungarischer Begeisterung empfangen, wuchs diese Begeisterung mit jedem der ausgezeichneten Vortragsstücke des Gastes. In der Pause wurde Oberkäntor J. L. Müller dem anwesenden Präsidenten der Gemeinde Hof rat S. Stern und den übrigen prominenten Führern der ungarischen jüdischen Gesellschaft vorgestellt und von diesen mit Dankesworten für den gebotenen künstlerischen Genuß überhäuft. Nach dem Abend, an dem bekannte ungarische Künstler, u. a. auch Oskar Beregi mitwirkten, fand neuerlich ein Bankett statt, auf dem der illustre Gast viel Ehren einheimste. Der Verband selbst hat an Oberkantor J. L. Müller ein Dankschreiben für seine Mitwirkung gerichtet, in dem er u. a. erklärt, daß dessen künstlerische Leistung in Budapest unvergessen bleiben wird. Israelitischer Tempel- und Schulverein. VI., Stumpergasse. Am 4. d. M. fand die 37. ordentliche Generalversammlung statt. Präsident Felsenburg begrüßte die Erschienenen, als Vertreter der Kultusgemeinde Herrn Dr. Feldsberg. Herrn Herzog für die Adas Jisroel, die Herren Weiß und Schulz für das Bethaus Storchengasse, Herrn Sekretär Türkl für die Agudas Jisroel, Herrn Leib von der Chewra Kadischa VI—VII, Herrn Viktor Deutsch als Obmann der Jugendgruppe VI—VII u. a. Sodann hielt der Präsident den im letzten Jahre verstorbenen Vereimsmitgliedern Jakob Schnitzer, Adolf Taub und Robert Ungar Nachrufe und gedachte der im letzten Jahre verstorbenen Gedauleh- Jisroel: Rabbiner Josef Baumgarten, Bai Chofez- Ghaüm, Mayer Schapira (Lublin), Mosche Mordechai Epstein Jisroel Friedmann (Czortkov), Krakauer Raw Kornitzen mit den Ausdrücken der Verehrung für ihr Wirken. Der Präsident erstattete sodann den Rechenschaftsbericht verwies auf die Leistunnen des Vereines, die sich in stets aufsteigender Kurve bewegen, sowie auf die besonderen Resultate der Talmud-- Thoraschule, die von über 100 Kindern besucht wird. Er dankte dem Vorstande der Kultusgemeinde für die Unterstützung und erwähnte in lobenden Worten die Fortschritte der Jugendgruppe, die von dem Vereinsmitgliede Herrn Steinhof in uneigennütziger Weise geleitet wird. Herr Kultusvorstand Dr. Feldsberg gab namens der Kultusgemeinde sowie im eigenen Namen die Zusicherung, daß die Notwendigkeit der Erhaltung der orthodoxen Bethäuser anerkannt wird. Der Kassabericht sowie der Bericht der Revisoren wurde einstimmig zur Kenntnis genommen; Herr Revisor Bankier Hecht bemerkte, daß das Budget zum großen Teile der verdienstvollen Tätigkeit des Präsidenten Herrn Felsenburg zu danken ist, welches Lob der Präsident auf die opferwilligen Vereinsmitglieder überträgt. Die statutengemäß ausscheidenden Vorstandsmitglieder Herren Moritz Felsenburg, Samuel Zeis 1 er und Max Roth, ebenso wie die bisherigen Revisoren Komm.-Rat Adolf Fürst und Bankier Adolf Hecht wurden wiedergewählt. St. Pölten. Am 1. Adar feiert Oberrabbiner Prof. Dr. Adolf Schächter seinen 70. Geburtstag. Der Jubilar hat mehr als 40 Jahre sein Amt ausgeübt und ist seit einigen Monaten in Pension. Er genießt sowohl infolge seiner großen Gelehrsamkeit als auch seiner hervorragenden Charaktereigenschaften wegen allgemein das größte Ansehen und begeht seinen Geburtstag in völliger Gesundheit. Barniizwahfeier. Samstag, den 3. d. M., fand im Pazmanitentempel die Barmizwah von Siegfried Niwes. Sohn des verdienstvollen Vorstandsmitgliedes dieses Tempelvereines, Herrn Bernhard Niwes und seiner Gattin Rosa, geb. E r b e r statt. Zu der Feier hatten sich neben der beliebten Familie zahlreiche Mitglieder des Vorstandes des Tempelvereines eingefunden, um ihrem geschätzten Kollegen und den Seinen die herzlichsten Glückwünsche zu entbieten. Der Barmizwah zeichnete sich durch! seinem verständnisinnigen Vortrag vor der Thora aus, wo ihn Oberkantor J. L. Müller mit einem wirkungsvollen Mischeberach empfangen hatte. In seiner Ansprache ermahnte Rabbiner Dr. Z. Taubes den prächtigen Jungen, seinen Eltern nachzueifern, die sich in den Kreisen um den Pazmanitentempel berechtigter Wertschätzung erfreuen, weil sie sich um diesen Tempel große Verdienste erworben haben. Dies gilt namentlich für Herrn Bernhard Niwes, der, seit einer langen Reihe von Jahren dem Vorstande angehört und in allen Ehrenämtern desselben sein Bestes geleistet hat. Der geschätzten Familie wurden — auch bei der" Sonntag nachmittags im Hause stattgehabten Gratulation — allseits die herzlichsten Glückwünsche engegengebracht. Goldene Hochzeit. Unsere Mitarbeiterin Frau Sidonie Rosenberg feiert am 10. d. M. mit ihrem Gatten, dem ehemaligen höheren Zeitungsbeamten Julius Rosenberg, in vollster geistiger und körperlicher Frische die Goldene Hochzeit. Die Jubi-

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