Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1934
- Issue
- Heft 5 (2.2.1934)
- Date
- 1934-02-02
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 4 DIE WAHRHEIT Die Witwe Jakob Wassermanns hatte aus Aussee ein Danktelegramm gesandt, das von dem Schriftführer der „Union" dem zahlreich erschienenen Publikum vorgelesen wurde. M. K. JT>ie Stunde." Die „U 11 i o 11 ö s i e r r e i c Ii i s c Ii e r Jude n" hatte zu einer Gedenkfeier für Wassermann eingeladen — ungemein dankenswert: man hätte bloß gewünscht, daß eine Veranstaltung auf breiterer Basis, von einein der grollen Schriftstellerverbände unternommen, als erste stattgefunden hätte. (Der Wiener Pen-Klub veranstaltete erst in diesen Tagen seine Gedenkfeier. D. Red.) Nach einleitender Musik hielt Heinrich Eduard Jacob die Gedenkrede, deren gedankenreiche, überströmende Herzlichkeit aus naher Freundschaft kam. Jacob pries Wassermann als Fana- .üimlMMduuilllUiaiÄ^ üker des Gefühls und der Gerechtigkeit, er rühmte den Romantiker, den begeisterten Verkünder der deutschen Landschaft und der deutschen Vergangenheit. Er zeigte das tragische Schicksal eines Künstlers, der sich sowohl als Deutscher wie auch als Jude fühlte und dem mit den Jahren 'immer lauter das Deutschtum abgesprochen wurde — noch die Nekrologe betonen unermüdlich die Aechtung. Doch war Wassermann überzeugt, daß das Problein lösbar sei — in 200 Jahren werde man, so erklärte er, auf die Lehren von Rasse und Blut zurückblicken wie wir auf Theorie und Praxis der Hexenprozesse. Wer die Größe und Bedeutung des „deutschen Balzac" erkannt habe» der müßte, wie Jacob zuletzt unter stümischem Beifall sagte, mithelfen, daß sein Werk in die Zukunft gerettet werde. Darnach las Frieda Richard in ihrer meisterhaften Art Stücke aus dem „Caspar Hauser" und dem „Laudin". P. Stf. Amerika — das Land der Freiheit. Senator Tyding brachte im amerikanischen Kongreß eine Resolution ein, in der Präsident Roosevelt ersucht wird, eine direkte Demarche bei der deutschen Regierung gegen die Verfolgung der Juden zu unternehmen. In der Resolution heißt es: Angesichts dessen, daß die jetzige Regierung des Deutschen Reiches bestimmte Gruppen von Bürgern ihrer bürgerlichen und politischen Rechte beraubt und ihnen harte und grausame Beschränkungen. Leiden und Strafen auferlegt hat; daß unter den von der Regierung also behandelten Personen sich 600.000 oder mehr jüdische Bürger des Reiches befinden; daß bei der überwiegenden Zahl dieser jüdischen Bürger ihr religiöser Glaube oder das Bekenntnis zu ihrer rassischen Herkunft der Grund zu ihrer unterschiedlichen Behandlung ist, obwohl doch die Zugehörigkeit zu einer Religion eder Rasse nirgendwo in einem modernen Staate ein Grund zu einer unterschiedlichen Behandlung sein darf: daß die Vereinigten Staaten bei zahlreichen Anlässen bisher zugunsten unterdrückter Minderheiten in anderen Ländern eingeschritten waren, besonders wenn die Unterdrückung auf religiöser Intoleranz beruhte; daß seit 1840 bis 1919 bei mindestens neun historischen Gelegenheiten solche Fürsprachen seitens der Vereinigten Staaten zugunsten in anderen Ländern verfolgter und unterdrückter Juden erfolgt sind; daß das Deutsche Reich durch ausdrücklichen Vertrag gegenüber den Vereinigten Staaten verpflichtet ist, seinen „Bürgern, die rassischen, religiösen odjr sprachlichen Minderheiten angehören", die gleiche Sicherheit vor dem Gesetz und dem Leben wie allen anderen Bürgern angedeihen zu lassen; angesichts all dessen wird der Präsident der Vereinigten Staaten ersucht, der Regierung des Deutschen Reiches in eiuer unzweideutigen Erklärung die tiefsten Gefühle der UeberrascUung und des Schmerzes zu übermitteln, die die Bevölkerung der Vereinigten Staaten empfand. 2ls sie von den seitens des Reiches seinen jüdischen Bürgern zugefügten Entrechtungen und Unterdrückungen erfuhr; der Präsident wird ferner ersucht, in einer solchen Mitteilung an die deutsche Regierung die ernste Hoffnung der Bevölkerung der Vereinigten Staaten zum Ausdruck zu bringen, daß das Deutsche Reich schnell eine Aenderung seiner Politik vornehmen, seinen jüdischen Mitbürgern die bürgerlichen und politischen Rechte, deren sie beraubt wurden, zurückgeben und soweit als möglich das ihnen zugefügte Unrecht auch in materieller Beziehung wiedergutmachen werde. :•: Die Einwanderungskommission des Repräsentantenhauses unterbreitete dem Kongreß der Vereinigten Staaten einen vorläufigen Bericht über die Ergebnisse der Untersuchung der nationalsozialistischen Wühlarbeit in den Vereinigten Staaten. Die Kommiss:on kommt zu dem Schlüsse, daß diese Wühlarbeit staatsgefährlich sei und daß sofort eine Aktion e'nsetzcn müßte, um das Land vor der nationalsozialistischen Propaganda zu schützen. Namentlich den Deutsch-Amerikanern müßte die Gefährlichkeit dieser Propaganda vor Augen geführt werden, weil diese Amerikaner am meisten dem Gift diese: Propaganda ausgesetzt sind; einer Propaganda, die in der Hauptsache darauf hinausgeht, Haß gegen die Juden zu säe n. um von dieser Seite bes. den Staat angreifen zu können. In dem Bericht wird festgestellt, es bestünde kein Zweifel darüber, daß diese nationalsozialistische Tätigkeit von der deutschen Regierung f i n a nziert wird. Indem die Kommission ihrer Meinung Ausdruck g.bt, daß die nationalsozialistischen Umtriebe in den Vereinigten Staaten die amerikanische Verfassung bedrohen, empfiehlt sie dem Kongreß die Annahme des vom Vorsitzenden der Einwanderungskommission Samuel D i c k s t e i n eingebrachten R esolution. wonach der Kongreß selbst eine Untersuchung der Nazitätigkeit durchzuführen habe, um die amerikanische Nation vor den Folgen Staats- und volksschädigender fremder Einflüsse zu schützen. Dickstein empfiehlt in seiner Resolution die Einsetzung einer aus sieben Kongreßmitgliedern sich zu- Moderne KQchen- Vorzlnmcr- Wohnzlmmer- MÖBEL F.KOHN, Wien H.,TABORSTRASSE Nr. 22 Telephon R 40-7-14 Samstag geschlossen — Angeschlossen der „Schomra" sanimensetzenden Kommission durch den Kongreß, die ermächtigt sein soll, auch in der Zeit, in der der Kongteß nicht tagt. Verhöre anzustellen. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat einen wichtigen Schritt getan, um die Einwanderung deutscher Juden nach Amerika zu erleichtern. Das State Departement (Außenamt der amerikanischen Regierung) hat die amerikanischen Konsuln in Deutschland angewiesen, gegenüber Personen, die sich um Visa zur Einwanderung nach Amerika bewerben, eine entgegenkommendere Haltung als bisher einzunehmen. Bei dieser Weisung handelt es sich nicht etwa um eine Aenderung des Einwanderungsgcselzrs. bzw. eine Erhöhung der Einwanderungsquote für Deutschland-Einwohner. Dennoch besteht die Möglichkeit für die sofortige Einwanderung ven mindestens 25.000 Personen aus Deutschland in die Vereinigten Staaten im Rahmen der Deutschland zugewiesenen Ouote. die seit 1930 nur zu etwa 10 Prozent ausgenutzt worden ist. •MM Die ersten Juden in Niederösterreich. (Schluß.) Daß Juden in dem ersten urkundlichen Zeugnis über ihre Anwesenheit in Oesterreich ganz entgegen ihrer aus der Heiligen Schrift bekannten bäuerlichen Abneigung gegen Handel und Kapitalismus als Großkaufleute erscheinen, hängt ebenfalls mit dem Bekenntnis der Chasarenkönige zum Judentum zusammen. Ihre Hauptstadt Jtil bildete einen wichtigen Stützpunkt des Welthandels, den Juden seit dem neunten Jahrhundert vom äußersten Osten Asiens mit Benützung der Schififalirt auf der Donau bis nach Frankreich und Spanien beherrschten. Seit dem Aufstieg des Islams waren sie dank ihrer Sprachenkenntnisse und weitreichenden Bezeichnungen untereinander das gegebene Bindeglied zwischen Ost und West Sie brachten dem Westen einen erheblichen Teil seiner Zivilisation, wandelten den Tauschin Geldverkehr um und wurden dadurch aufstrebenden Fürsten wie etwa den Herzögen Oesterreichs zur Begründung einer Territorialmacht, unentbehrlich. An ihren Import erinnern noch heute Bezeichnungen wie Kattun, Seide, Samt, Satin, Damast, Kaschmir, Musselin, Taft, Chiffon; Shawl, Chemisette, Tiara, Maske, Turban; Teppich, Tapete, Matratze, Sofa, Diwan, Alkoven, Baldachin: Karaffe. Tasse: Feige, Pistazie. Zitrone, Melone, Charlotte, Reis; Lilie, Rose, Jasmin, Tulpe, Muskat; Laute, Trommel, Tambour; Rubin, Türkis, Ambra; Pomade, Indigo; Sirup, Natron, Soda, Kanfer, Alaun, Borax usw. Dieser jüdische Welthandel verblühte, als die Tataren in China einfielen, die Slawen das Christentum annahmen und dadurch der jüdische Export aus diesen Ländern erschwert wurde, als ferner das Chasarenreich zusammenbrach- und der Handel Venedigs erstarkte. Nun rückte aber, besonders seit dem zweiten Kreuzzuge. Wien als Handelsstadt in den Vordergrund, die Donau wurde ein Hauptverkehrsweg zwischen Prag und Kiew, zwischen Regensburg und Byzanz. Der Welthandel der Juden ging in andere Hände über. Das besonders durch die Kreuzzüge arg zusammengeschmolzene Vermögen der Fürsten ließ die Juden als Bankiers brauchbar und dank ihren, aus dem Handel erzielten Kapitalien, ihre Ansieölung als erwünscht erscheinen. So finden wir denn die Juden seit dem 13. Jahrhundert — außerhalb Oesterreichs neben den Bankiers der Kurie: den Lombarden, Florentinern, Cahorsinern u. a. — in einer neuen Rolle: als Finanzquelle in Niederösterreich an zahlreichen Orten, wo zum Teil bis heute Synagogen aus iener Zeit sich erhalten haben und, vorausgesetzt, daß nicht ein anderer Ort dieses Namens gemeint ist, um nur einige zu nennen, einen Eysak und einen Hanko in dem heute zu Baden gehörenden Weimersdorf (seit 1378). Diese beiden Namen sind dafür typisch, daß die Juden Niederösterreichs damals teils biblische, teils auch andere landesübliche Namen trugen. Es waren fast durchwegs Vornamen. Familiennamen, wie später etwa Pikawer, das ist aus Pikow und dergleichen, treten hier nur ganz vereinzelt auf, wie „Trevoux". „Wallich" (auch als „Gallicus" angeführt) oder „Steuß". Unter den lan- Spezialhaus für Wolle und Striekgarne Moritz Nagel Wien, 2. Bez., TaborstraJSe Nr. 17 Fabriksniederlage. Wirku. Strickmoden __Telephon A 45-8-69_ desüblichen Namen begegnen uns unter anderem Bischof, Peter, Nekelo (Nikolaus), wie auf der anderen Seite bei den Christen ein „Jud" und „Judeneker", weshalb manche Forscher auch Ortsnamen, wie Judenburg u. dgl., nach einer dort ansässigen christlichen Familie „Jud", — so in St. Pölten. Linz, Enns. Salzburg. Passau und sonst, in Köln sogar Grafen „Judd". in Hessen Adelsgeschlechter „Jude" und „Judemann" — erklären wollen. Wie bei den Christen weisen die Namen dieser Juden Suffixe auf, wie -ling (z. B. Helbling, bekanntlich der Name eines erbitterten Wiener Judenfeindes jener Zeit), -man (so Kolman, Sußmann). das auf niederdeutsche Herkunft hinweist, -usch und -ko (slawisch), wie unser Hanko von Weikersdorf. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich wiederholt in Form oder infolge von Katastrophen in der Judenschaft Niederösterreichs ein Wechsel vollzogen. Bodenständig war aber die Bevölkerung dieses Landes, wie die jedes Grenzgebietes, überhaupt nicht. Sagt doch schon Aeneus Sylvius von Wien: „Von wenig Geschlechtern sind die Ureltern bekannt und alte Bürgerfamilien sind selten, alles Fremde oder Emporkömmlinge." Dem gegenüber ist um so stärker zu betonen, daß sich trotz allem Judeniamilien in Wien, vor allem die angesehenen Schlesinger seit 1600, durch Jahrhunderte bis heute erhalten haben. —d— Lese:<;i des in Nummer 1 angezeigten Buches von T i e t z e. die den Gegenstand weiter verfolgen wollen, dürften folgende Bemerkungen willkommen sein. Der erwähnte (Graf) Vasiii ist Pseudonym für Juliette Adam, die wie „La Societö de Vienne" ähnliche Gesellschaftsbilder auch von Berlin und London geliefert hat. J. Levi Kohn ist Dr. Gerson Wolf. Der erste jüdische Professor der Wiener Universität hieß Jak. Goldenthal, der hier gemeinte Sohn Jonas Königswarters wae Moritz, der Tedesco Heinrich. R. Meir Halevi hat nicht den Morenutitel eingeführt. Eskeles hat auch Schreyvc'gel zu seiner Stellung verholten. Von Sam. Oppenl.eimer wissen wir jetzt, daß er in Frankfurt geboren wurde und in zweiter Ehe mit Gentille, einer Tochter des 1659 von Avignon nach Mannheim übersiedelten Carcassonne und Witwe nach dem gleichfalls aus Südfrankreich nach Mannheim gekommenen und 1688 verstorbenen Abraham Astruc, verheiratet war. Sie war, wie B. Rosenthal vermutet, die von der Liselotte gerühmte jüdische Schönheit. Auf Vaters Seite läßt sich Oppenheimers Stammbaum bisLöb (Juda) zum roten Hirschen feststellen, der 1551(?) von Heidelberg nach Frankfurt zog, mütterlicherseits bis Männlin zum Knoblauch aus der Frankfurter Familie Bacharach. Ueber Henriette Pereira-Arnstein (bei der.Radetzky verkehrte, wie bei Simson Wertheimer Prinz Eugen), übrigens eine Anverwandte Paul Heyses, und die Beziehungen ihrer Familie zu den englischen Cohen und Gcmpertz. erschien nebst einer Miniatur Henriettes aus Berliner Besitz, ein Aufsatz von Luc. Wolf in „The Jewish World". 3. 5. 1907. D'Aguilars Vorname war Diogo, mit seiner Familie waren auch die Disraeli verwandt. Die Legende über Fanny v. A.'s Liebesroman zerstören wohl die Daten bei Grunwald. „Die Familie Arnstein'". Jüdischer Abkunft waren, bzw. sind auch Hebra (Mutter war, nach freundlicher Mitteilung der Frau Cl. Benedikt, eine Schwarzkopf), Hanslick. Frau Prof. Jodl (aus einer oberschlesischen Familie Fränkel), die Gattin des Bürgermeisters Dr. Grübl (ihre Mutter war Luise Beyfuß, die Schwester von Dr. Heinrich Jacques, ihr Sohn Kirchenmaler, wie der der Dorothea Veit), sowie die der Ministerpräsidenten Schmerling und Bienerth (letztere, wie mir Siegmund Mayer mitteilte, aus der Fabrikantenfamilie Veit Meyer), ferner eine Schwiegertochter des Bürgermeisters Dr. Weiskirchner und die des Ministerpräsidenten Taaffe (daher das Wort: „Als die Fuchs sich igetaaft hat, hat die Taaffe sich gefuchst"), sowie die Gattin unseres Alt-Bundespräsidenten Harnisch. Zu ihren Vorfahren gehören auch die erwähnten Schlesinger. Als Beispiel der Bodenständigkeit können für das Mittelalter die Steuß gelten, die von 1300 bis 1420 in den Urkunden vorkommen. Außer den von Scherer, Die Rechtsverhältnisse S. 110 erwähnten mit „Juden" zusammengesetzten Ortsnamen in Oesterreich wären noch z« erwähnen Judenburg (zwei), Judendorf (Steiermark). Judenstein bei Hall in Tirol, Judenalm bei Fernleiten (Salzburg), Judenpalfen bei Mallnitz (Kärnten). Die Ableitung ..Jude" von „Jcdocus" ist wohl kaum annehmbar. Zu den Namen im ersten Wiener Ghetto: Gadzim (Chajim), auch in Hildesheim 1398, Smol (Samuel) in Magdeburg 1372, Hildesheim 1379. dem Slom in Wien entspricht Sloman in Hildesheim 1379 (die bekannte Hamburger Reederei Sloman!), den Bolzemes (Bolzmann!) in Hameln-Hildesheim 1435 (Belshommes) und Bunnemesonne (Bonnemaison) in Hameln 1322 in Wien die Familien Trawos (Trevoux) im 14. Jahrhundert und Wallich-Gallicus (in den Forschungen über die Familie .Wallich bisher übersehen), also niederdeutscher und französischer Einschlag. Unter der Guillotine, fielen 1794 zwei Brüder Schönfeld. Daß viele Völker die vorhergehenden Menschen als Riesen bezeichnen, auch bei Frcbenius, Atlantis XI, 6. —d— Bodenständigkeit. Die Annahme, daß Juden in Oesterreich ansässig waren, bevor deutsche Kolonisten ins Land kamen, dürfte durch die vorstehende Darlegung einen hohen Grad von "Wahrscheinlichkeit erreichen. Seltsam berührt es deshalb, wenn sehr hohe Würdenträger Oesterreichs im Radio und bei anderen öffentlichen Gelegenheiten einen Gegensatz zwischen bodenständigen und anderen Volkselementen betonen, unter denen offenbar die Juden, zum mindesten die im Kriege hierher geflüchteten galizischen Juden gemeint sein sollen. Aber auch bei den letzteren, man mag sie lieben oder innerlich ablehnen, ist doch eines zu bedenken: Sie sind Opfer Oesterreichs und