Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1934
- Issue
- Heft 4 (26.1.1934)
- Date
- 1934-01-26
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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DIE WAHRHEIT Seite 3 Lion Feuchtwangers neuer Roman. Von Arnold Zweig. Das neue Buch von Lion F e u c Ii t w a n g e r, „G eschwister Oppenheim" (Querido-Verlag, Amsterdam), berichtet die Schicksale einer jüdischen Familie des wohlhabenden Bürgertums vor, während und nach dem Einbruch der Barbaren, wie Feuchtwangers Held Gustav Oppenheim das Ereignis des Hitler-Sieges allein nennen kann. Er ist ein Sohn der Aufklärung, ein Mann künstlerischer Muße, er arbeitet an einer Biographie Q. E. Leasings, den er liebt, und dessen Werk er genau kennt — mit wenig Ernst bei den Geschäften seiner Firma, die ihm und seinen beiden Geschwistern als Erbe zugefallen ist, mit um so größerem Ernst bei den Dingen des geistigen Lebens, dieses deutschen geistigen Lebens seiner Heimat, seines Vaterlandes. Wie er, der an den Ernst der Situation und an Gefahren nicht glauben will, vom dringenden Wunsch seiner Freunde zur Ausreise gezwungen wird, von draußen die grauenhaften Einzelheiten und Massenschicksale sehen lernt, welche mit der neuen Herrschaft der entfesselten Partei über das unglückliche Land hereinbrechen: wie er von einem unzähmbaren Trieb erfaßt wird, diese Wahrheit in Deutschland selbst zu sagen und sich nicht mitschuldig zu machen durch Schweigen: wie er gegen alle Vernunft und jeden Rat nach Deutschland zurückkehrt, das Land durchwandert, .zu sagen versucht, was er weiß und die Menschen im geknebelten Vaterland nicht wissen; wie er selbstverständlich ins Konzentrationslager verbracht wird und an den Folgen seines Wahrheitsdranges verendet: das ist das Rückgrat dieses Romans. Gefüllt wird er von den Schicksalen seines Bruders Martin, dem eigentlichen Firmenchef, seiner Schwester Clara, seines Neffen Berthold, den das Dritte Reich in Gestalt seines Deutschlehrers in den Selbstmord treibt, von den Lebenskurven der Angestellten dieser Firma, der Freunde dieses Hauses, der Altersgenossen dieses Berthold und dem Aufstieg seiner Konkurrenten und anderer Parteigänger eines Regimes, das die Kunst, sich ins gemachte Bett zu legen, auf eine beachtenswerte Höhe gebracht hat. indem es gleichzeitig für diese etwas anrüchige Kunst den wohlriechenden Namen emer ..nationalen Erhebung" zu prägen verstand. Folgende Zeilen übergab, gleichsam als Testament, der Sekretär des Sterbenden dem Sohn seines ostjüdischen Schwagers Jacques Lavendel am Ende eines nüchternen Berichts über gewisse Papiere, die er ihm gleichzeitig übersandte: „Nachdem der Notar gegangen war. bat mich Doktor Oppenheim, ihm eine Frage zu beantworten, die ihn beunruhige: ob ich nämlich ihn und sein Leben für unnützüeh hielte. Ich erwiderte ihm, er habe unter sehr gefährlichen Umständen seine Bereitschaft gezeigt, für das Richtige und Nützliche einzutreten. Er habe indes nur gesehen, was ist, und keinen nützlichen Rat gewußt, was zu tun sei. Er habe einen Marathonlauf gemacht, um eine Meldekapsel zu überbringen: leider nur sei keine Botschaft in der Kapsel gewesen Steigende Atemnot verhinderte Ihren Onkel zu erwidern. Da aber deutlich erkennbar war, daß er mehr hören wollte, und da ich ihm, so sehr ich sein Verhalten als unnützlich mißbilligte, befreundet war, trug ich kein 'jedenken, folgendes hinzuzufügen: er habe zwar die Wahrheit nicht gehabt, sei aber ein gutes Beispiel gewesen. Die Arbeit gehe weiter, und wir wüßten was zu tun sei. Unter „wir" verstand ich, und wohl auch er. einen sehr großen Teil der deutschen Bevölkerung Ich versicherte ihm, man werde uns nicht klein kriegen. . Dr. Oppenheim, so schwer ihm das Sprechen siel, forderte mich wiederholt auf, Ihnen, Herr Heinrich Lavendel, von dieser Unterredung Kenntnis zu gehen. Was hiermit geschehen ist. Ihr Klaus Frischlin." Dies ist der Ton des Buches. Mit aller Krait hat Feuchtwanger die Erschütterung zurückgehalten, die er angesichts der deutschen Vernichtung alle Wochen und Monate in sich trug. Seine Prosa ist klar, zurückhaltend, kurzsätzig, sein lebendigster Antrieb, gerecht zu sein, sein sorgfältigstes Bemühen, zu erreichen, daß der Leser zwischen den Gewalttätern und dem deutschen Volke wohl unterscheide. Nach einem schwächeren Anfang, der die Familie Oppenheim in einer zu behaglichen Seinsschicht schildert, steigt es von Blatt zu Blatt unerbittlich an, Höhen der Gestaltung erreichend, denen die reichsdeutsche Literatur nichts entgegenstellen kann. Mag der soziologische Unterbau dieser jüdischen Familie nicht sehr typisch sein: die Männer und Frauen sind es gewiß, die Feuchtwanger aus ihr erwachsen läßt. Im Grunde genommen kann man vor dem Grad des Gelingens, der einem solchen Wagnis beschieden war, nur seineu Respekt anmelden. Aus der unmittell-arsten Gegenwart, aus Voraussetzungen, um die man sich noch lange streiten wird, aus Anlangen, deren weitere Kurven sich jeden Augenblick ändern können, hat Feuchtwanger ein deutliches und eindeutiges Buch gemacht. Juden und Nichtjuden geht es gleicherweise an, denn es gestaltet sie beide, ihre Verflochtenheiten wie ihre Besonderheiten, niemand wird es ohne Erschütterung aus der Hand legen — niemand selbstverständlich, der nicht innerlich zu den Gewaltanbetern, äußerlich zur vorläufig siegreichen Parteiherrschait gehört. Ob sie dagegen schäume oder es verschweige: dieses Buch eines in der ganzen Welt gelesenen großen Schriftstellers steht ihr von nun an im Wege. Und vor der Kraft und Aufgabe dieses Kunstwerks: die Sache der Wahrheit in der Welt zu stärken, wäre es kümmerliche Rechthaberei, ihm einzelne Schwächen nachzurechnen. Es ist ein großes Buch geworden, weit ausgreifend, hoch steigend: ein Segen, daß es da ist. Die Rassen. Von Ludwig Marcuse. Ferdinand Bruckners neun Szenen aus einer westdeutschen Universitätsstadt im März und April 1933 sind typisierte Ausschnitte aus dem Kampf der Deutschen gegen ihre jüdische Minorität: ein deutscher Jüngling wird gezwungen, sein jüdisches Mädchen zu verlassen: ein jüdischer Student wird aus seinem Bett geholt, um mit angeklebten Schläfenlöckchen, abgeschnittenen Hosen und dem Schild „Ich bin Jude" auf die Gasse ge- Trotz liefreduzierter Preise Immer nur da» Be»le Signa- Oppenheim II., PRATERSTRASSE SO tatschis und Zehnerschaften tiefer unten blieb kaum Ä>it. die Beute des Ueberfalles sicherzustellen, mehr c-iizweillu"dcrt Mausergewehre, Munition in Hülle und rulte., zwei Kochkisten, fünf Lastesel mit Proviant, /eltbahnen. Decken, Laternen und reiches Material sonst." Zum Verständnis nachfolgender Probe sei kurz bemerkt: Ogha Rifaat Bercket, ein greiser, vornehmer Türke, Anhänger der Tradition, sogenannter Alt-Türke und Gegner der herrschenden Jung-Türken, mißbilligt aufs tiefste den Vernichtungskampf gegen die Armenier: er setzt es durch, daß er den Belagerten auf dem Musa Dagh einige Säcke mit Lebensmitteln bringen darf. Bei dieser Gelegenheit bietet er Bagradian, dem Führer der Armenier. Asyl i.i seinem Hause an, was dieser ablehnt. Nun wird die Rückkehr des Wohltäters, werden seine Gedanken geschildert. Den Weg zum Nordsattel legten der Wohltäter »nd seine Fünf diesmal ohne verbundene Augen zurück. Voran ging der Mann des Gelöbnisses mit der grünen und wefßen Fahne. Er schien weder erfreut noch verstimmt darüber zu sein, daß er um sein gutes Werk sekommen war. Als Ehrengeleit folgten den Eremdlin-?ert außer Gabriel Bagradian noch Ter Haigasun. Bedros nekim und zwei Muchtars. Hinterher wälzte sich eine behexte Volksmenge. Die Unterredung im Scheichzelt, von deren Inhalt niemand etwas wußte, wurde zur Uuelle phantastischer Erwartungen. Der qfcgha ging in einem Nebel von Segenswünschen, Hilferufen. Tränenn'«en. Hoffnungsfragen. Er konnte kaum vorwärtskomh16»" Ae' auch in den Lasern der Verschickung nicht, natte Rifaat Bereket ähnliche Gesichter gesehen, wie ">er auf dem Damlajik. Die fieberwilden Fratzen der i)lanu,r umlauerten ihn gierig. Die stockdürren Arme ■h yeiberaus zerrissenen Aermeln stechend, hielten mm die kleinen Kinder bettelhaft dicht vors Gesicht. schickt zu werden; ein deutscher Knabe deklamiert im Brauhaus mit einstudierter Inbrunst: ,.Er war Maler, ein Rembrandt. Aber er verzichtete darauf und wurde ein einfacher Soldat. Er war ein Oesterreicher. Aber da er ein Held werden wollte, kam er trüh zu uns nach Deutschland". Hinter den eriuuUenen Eigennamen der Schauspiel-Figuren stehen für iede.i deutschen luden die Eigennamen, die seinen Verwandten. Freunden. Bekannten, der Zeitgeschichte gehören. Da geht der reiche jüdische Seiieniabrikant über die Bühne und versichert am Tage des Boykotts, daß nicht gegen ihn und seinesgleichen der Kampf, gerichtet wäre, sondern nur gegen die Zugewanderten und Intelligenzler. Die Zeutral^estalt des Stückes, Karlanner. deutscher Blondling, au eine schwarze Jüdin gefesselt und au die Wahrheit, die heute auch als schwarz gilt, losgerissen dann von der Liebsten und vom eigenen Gewissen nach dem Gesetz, daß die Schwerkraft des Einzelnen heute meist schwächer ist als die Winde der Gesellschaft Karlanner erliegt dem Schicksal der Besten, die nicht immer die Stärksten sind: der Feme, welche vor allem die gewissenhaften Grübler holt. So sitzt mau vor der Szene Deutschland und nickt jeder Figur wie einem alten Bekannten zu. Diese Szenen, die keine Geheimnisse verraten, würden jenseits von Basel, vor einem deutschen Publikum in Nürnberg oder in Breslau, herzlich schwach wirken. Mit der deutschen Wirklichkeit kann eben kein naturalistisches Theater über diese deutsche Wirklichkeit konkurrieren. In Zürich aber, vor lauter Teil-Enkeln, welche die Tyrannen nur vom Hörensagen kennen, wirkten Gesslers Taten ganz enorm. Die Wucht der szenisch ausgebreiteten Ereignisse kann durch ungegenständliches Pathos nur abgeschwächt werden. Durch sachliche, nüchterne, präzise Darstellung kämpfen - darin liegt der Sinn von Stücken wie ..Die Rassen"; und darin liegt der .Maßstab tiir das. was an ihnen gut und was nicht gut ist. Bruckners Stück wird in Prag und in Wien, in Paris, in London und in New York anschauliches Zeugnis ablegen von dem. was bereits alle wissen. Aber Sehen ist für die meisten Menschen viel mehr als Wissen. Das aufklärende Theater soll das Wissen sichtbar machen. Bruckners Drama, das im E u r o p a - V e r I a g. Zürich, erschienen ist. ist ein wichtiger Anfang. Die beiden obigen Besprechungen sind dem ausgezeichnet redigierten Pariser ..N e u e n T a g e b u c h" entnommen. D. Red. Aas der braunen Hölle. Der in diesen Tagen in Genf zusammengetretene Völkerbundsrat hat sich in seiner am 15. Jänner abgehaltenen vertraulichen Sitzung mit der rechtlichen Lage der Juden in Deutsch-Ober- Schlesien befaßt. Die Petition des Breslauer Anwalts Dr. G. Si mo n, der in Beuthen an der Ausübung seines Berufes behördlich gehindert worden ist, wurde der Oberschlesischen gemischten Kommission unter dem Vorsitz des Schweizers C a 1 o n d e r zur Prüfung überwiesen. Die Petition der Jüdischen Gemeinde von Praszka (Polnisch-Oberschlesien) gegen die Entrechtung und Depossedierung der Juden in Deutsch-Oherschlesien wird von einem Dreierkomitee des Völkerbundsrates geprüft. Zu einer öffentlichen Debatte über die Position der Juden in Fast alle diese Kinder trugen schwankende Wasserköpfe an dünnen Hälschen und in ihren staunenden Rieseuaugen lag ein Wissen, das Menschenkindern verbeten ist. Der Agha erkannte, daß auch der grausamste Deportationsmarsch nicht entmenschender wirkte, als dieses Abgeschnitten- und Ausgespiensein. Er glaubte zu verstehen, wie sehr das Zerstörungswerk an den Seelenkräften das Mordwerk an den Leibern übertrifft. Nicht die Ausrottung eines ganzen Volkes war der Greuel schlimmster, sondern die Ausrottung der Gotteskindschaft in einem ganzen Volk. Das Schwert Envers hatte, als es die Armenier traf. Allah selbst getrofien. Denn in ihnen wie in allen Menschen wohnte Allah, wenn sie auch Ungläubige waren. Wer aber in einem Geschöpf die Würde vernichtet, der vernichtet den Schöpfer in ihm. Dies ist der Gottestnord, die Sünde, die bis ans Ende der Zeit nicht vergeben wird. Rifaat Bereket, der fromme Derwisch, der sich der anderen Welt und dem Schicksal der hingeschiedenen Seelen in seineu Meditationen und Tarikaats-Uebungen oftmals genähert hatte, sah in seinem Geiste grauenvolle Bilder. Auch drüben, vor den Toren der Aufnahme, vor den Pforten der Harmonie schleppten sich schwelende Deportationszüge, ohne Einlaß zu erhalten. Zusammengepferchte Transportlagcr der Seelen, die nicht aufsteigen durften, weil ihnen die lange Marter, die lange Ausgestoßcnheit jede Flugkraft genommen hatte. Heillose Zufluchtnester dort, wie hier auf dem Musa Dagh. Zusammenrottungen brennender Hungerblicke, die auch noch im Jenseits zur astralen Bettelschaft und zum lichtscheuen Geducktsein verurteilt sind. Dem alten Manne wars. als ginge er durch eine dicke Aschenwolke, durch die Todcswolke des armenischen Volkes, die in unauflöslichen Schwaden zwischen hüben und drüben lagert. (Er atmete wirkliche Asche ein, ohne es zu merken, die letzten Spuren des zusammeugeglühten Waldbrandes, die in beklemmenden Nebeln mit dem Landwind nach Westen zogen.) Nahm dieser Weg durch das armenische Schicksal kein Ende? An seinem Steck ging der Agha. immer älter werdend, immer tiefer gebückt. Er sah nur mehr die Erde an, die dies alles gebar und dies alles ertrug. Oberschlesien ist es in dieser Session des Rates nicht gekommen. * Der „Völkische Beobachte r". das Organ des Reichskanzlers Adolf Hitler, greift den Reichswirtschaftsminister Dr. Schmitt wegen seiner liberaleren Politik gegenüber den Juden in der Wirtschaft direkt an und führt aus. entweder wird diese Politik bald aufhören müssen oder aber die meisten führenden Beamten des Reichswirtschaftsministeriums werden ihre Aemter an geeignetere Personen abgeben müssen. Reichsminister Schmitt werde sich bald entscheiden müssen, ob er sich von dem alten Stab proiüdisch gesinnter Beamter trennen und die ireigewordenen Stellen durch junge Nationalsozialisten besetzen will. Fühlende Beamte des Ministeriums, schreibt der ,.V. B.", hätten eine Verordnung vorbereitet, wonach die deutschen und sogar die offiziellen nationalsozialistischen Zeitungen gezwungen werden sollen, Anzeigen jüdischer Firmen aufzunehmen. Für solche Beamte se' im neuen Reich kein Platz. Minister Schmitts Argument, daß er diesen alten Beamtenstab wegen der ime n s e n wirtschaftlichen und sozialen Erfahrungen seiner Mitglieder nicht entbehren könne, darf nicht länger gelten. Die Ankündigung des „V. B." über die Erneuerung des Beamtenstabes im Reichswirtschaftsministeriums hat sich schneller bewahrheitet, als man gedacht hat. Reichswirtschaftsminister Dr. Schmitt hat 21 leitende Stellen seines Ministeriums mit Nationalsozialisten besetzt. Man erwartet nun eine neue Politik im Reichswirtschaftsministerium, die von der bisherigen, mehr das rein wirtschaftliche Interesse im Auge behaltenden Richtung abweichen und der verschärften antisemitischen Tendenz, die netiestens wieder im „Dritten Reich" zu beobachten ist. mehr entsprechen wird. » Der „A n g r i f f" berichtet, daß Ministerpräsident G ö r i n g als Chef der Geheimen Staatspolizei an die Oberpräsidenten, Regierungspräsidenten und sämtliche Staatspolizeistellen einen Erlaß gerichtet hat, in dem um sorgfältige Beachtung der für die Behandlung der zurückkehrenden Emigranten aufgestellten besonderen Richtlinien ersucht wird. Ueber diese Richtlinien teilt der ..Angriff" unter anderem mit: „Auch die Rückkehr der vielen Tausende von Flüchtlingen nichtdeutscher Staatsangehörigkeit - ihre Zahl beläuft sich nach Mitteilungen des Lausanner Flüchtlingshilfswerks auf 16.000 von insgesamt 60.000 Flüchtlingen — ist im neuen Deutschland nicht erwünscht. Falls diese meist aus dem Osten eingewanderten Personen, wieder in Deutschland auitauchen sollten, sind sie in polizeiliche Haft zu nehmen und bis zur endgültigen Ausweisung in ein Konzentrationslager zu bringen." M Auf Grund des Gesetzes über die Einziehung staats- und volksfeindlicher Vermögen wurden unter anderem \ esssaeifsrm