Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1933
- Issue
- Heft 48 (1.12.1933)
- Date
- 1933-12-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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T DIE WAHRHEIT Seite 9 .... Als die Mahnungen Rabbi Jochanans. Friede mit Rom zu schließen, in Jerusalem ohne Erfolg geblieben waren, stellt er sich tot. läßt sich auf e ner Leichenbahre hinaustragen, et scheint im römischen Lager vor Vespas'an, und erwidertals dieser ihm eine Bitte zu gewähren verspricht: ..Nichts ve lanee ich von dir, als die Schonung der Stadt Jamnia (Jabne). damit ich dort die Wahrheiten meiner Religion öffentlich vortrage." . . . . Ist dies nicht ein treffendes Bild des Judentums selbst? Man glaubte, das Judentum wäre tot, wenn es Jerusalem verließe und fortzöge — und siehe da. es erhebt sich mit fr'scher Lebenskraft außerhalb desselben: man blickte mitleidvoll auf das. von Rom besiegte Judentum, und siehe da. es. behauptet sich länger in der Geschichte durch seine Lehrhäuser. Meister und Jünger als seine Unterdrücker — trotz ihrer Siegestempel. Feldherren und Legionen. Ja, das Bet ha Midrasch. das Lehrhaus, war die feste Burg des Judentums, die nicht bloß den Wurfgeschossen der Römer, sondern den wütenden Angriffen aller Völker Widerstand leistete, und während die todesmutigen jüdischen Helden für die Erhaltung der nationalen Selbständigkeit vergebens in Jerusalem kämpften, trägt Rabbi Jochanan in seinem Friedensgewande die Zukunft des Judentums in das beschedene Lehrhaus zu Jamnia. sucht er seinem Volke einen kleinen Raum, -,die vier Ellen der Halächa", zu erhalten, durch welche es über Rom dennoch siegen sollte. Darum sprach er e'nst: „Wann erscheint Israel am ärmsten? Wenn es für sich Paläste baut und kein Lehrhaus für die Tora hat." Dr. Jellinek schließt seine Rede: ..Möge das Wirken d:eses großen Lehrers auch unserer, e ner anderen Uebergangszeitvoranleuchten, daß sie das Judentum als eine Religion des lebendigen Gottesgeistes erfasse, der Fr'eden zwischen den Nationen. Freiheit im Staate, Wahrheit in allen Lebensverhältnissen. Gleichheit vor dem Gesetze. Liebe gegen alle Menschen frommes Handeln und klare Ueberzeugungen fördert: daß sie die stützenden Säulen des Judentums in der Errchtung von Bote Midroschim. von Lehrhäuscn. und nicht bloß in Tempeln, im Forschen — und nicht bloß im Beten erkenne." In der Wiener jüdischen Gemeinde, in deren nächster Umgebung, wie Ludwig Bato in seinem sehr interessanten Buche ..Die Juden im alten Wien" sclreibt. schon etwa um das Jahr 1700 vor der Ableiten Zeitrechnung jüdische Ansiedlungen mit Fürstlichke'ten sich befanden, gab es zu allen Zeiten nebst den Bethäusern auch Lehrhäuser, und werden die Weisen, d;e ..Chaohme Wiens" besonders rü^mlch genannt. Aus der Reihe der in den letzten Jah-zehnten verstorbenen, an dem Wiener Bet h* M'drosch lehrenden Vortragenden «ind m"r in De-sönlicher Erinnerung nebst Dr. Adolf Jellinek die Lektoren I. H. W e i ß. MeTr Friedmann. Rektor Hofrat Dr. Adolf Schwarz. wie "die Rabbiner Dr. Abraham Schmiedl und Dr. S. Gelbhaus. Besonderen Zuspruches erf-eut s'ch auch das seit einigen Jahren bestehende Bet ha Midrasch „Maimonides-Institut", IL, Praterstraße 11. in welchem nehst seinem gelehrten Le'ter Dr. Armand Kaminka mehrere hervorragende Talmudlehrer Vort'äge halten. Dsdürch leistet diese fromme Ve ein:jrung Anerkennenswertes und verdient die vollste Beachtung. In dem viel zu kle'nen Vortragssaal drängen sich Männer. Frauen und Jugendliche. d*e mit großer Aufmerksamkeit den Vorträgen der Dozierenden lauschen. Wie verscheden und abwechslungsreich die Themen sind, welcte dem unerschöpflichen Ouell der jüdischen Wissenschaft und d«.'n Erklärungs^chrften entnommen sind, sind auch d e Hörer dieser Vorträge. Man trifft in den Bote Midroschim nebst gründlichen Kennern (Landonim) Leute "m't vielen Interessen, welche sich an ihre Talmudstudien in der eigenen Jugend erinnprn und die. damals gewonnenen Erfahrungen h er auffrischen oder solche, welche gerne ..lernen", um ihr allgemeines Wissen be-eichern zu können. Die Art. :n der gelehrt wird, ist je nach dem Vortragenden indiv'duell. natürl:ch ist das gewählte Thema au<-h verschaffen — aber jeder Lehrer des Bet ha Midrasch bemüht sich, seine Ausführungen bestmöglich seinen Zuhörern verständlich zu machen. I Dr. Adolf Kaufmann I Am 20. November starb im Rothsch'id-Spital Dr. Adolf Kaufmann. Er war über ein Jahrzehnt, gemeinsam mit Otto Falckenberg. Direktor der berühmten Münchner Kammerspiele, die seit vielen Jahren ins Münchner Schausp'elhaus übersiedelt waren. Kaufmann, ein gebürtiger Mainzer, studierte in München Jura, wurde Anwalt und machte sich vornehmlich durch die Verteidgung in verschiedenen politischen Prozessen bekannt Er trat in den Aufsichtsrat der Kammerspiele ein und beriet sie schon lange, ehe er Direktor wurde. Wohl lag Kaufmann wesentlich de geschäftliche Führung ob; aber es mangelte ihm durchaus nicht an künstlerischen Fähigkeiten, und gerade in unserer Zeit durchdringen s'ch das künstlerische und das geschäftliche Bereich der Theaterleitung. Es gibt und es gab auch vor der wirtschaftlichen Krise nur ganz wenige Privattheater, die eine bedeutende künstlerische Höhenlage wahrten und dennoch nicht zugrunde gingen. Die Falckenbergsche Bühne war nach Reinhardt und neben dem Dresdner Staatstheater die erste Deutschlands und diese Blüte war der bedeutenden Führung Falkenbergs und der so geistigen wie geschäftlch besonnenen Arbeit Kaufmanns zu verdanken. Infolge der politischen Ereignisse verließ Kaufmann München und lebte seit etwa e'nem halben Jahr in Wien: hier verhandelte er mannigfaltig wegen Uebernahme eines Theaters, doch kam kein Abschluß zustande. Schon lange litt er an einem äußerst schweren Lungenleiden, es verschlimmerte sich, und, knapp 50 Jahre alt. ist er an einem Blutsturz verschieden. Kaufmann war ein vielseitig gebildeter, liebenswürdiger, stiller, einst um de notvollen Fragen des Zeitalters ringender Mensch. Er hatte in München ein reiches Haus geführt, hier mußte er in besche danen Verhältnissen leben und ertrug mit völligem Gleichmut den Wandel der Lebenslage. Wäre er als Direktor des Schauspielhauses gestorben, so wäre se'n Tod, 'loch vor einem Jahre, weithin in München widergeklungennun folgten sechs Menschen seinem Sarg; aber der Zufall fügte es, daß ein Kamerad aus Studienzeit ihm liebevolle Worte über sein Grab sprechen konnte. E. L—r. Sememdedkronifk. Margarete Bacb, die bekannte Wiener Vortragskünstlerin, hat in der vorigen Woche eine Reihe von Vorträgen in Budapest absolviert, die der Künstlerin außergewöhnliche Anerkennung beim Publikum und in der Presse brachten. Ausspeisungsverein -.Ohe! Rächer. Am 6. v. M. fand in den Räumen dieses Wohltätigkeitsvereines die XII. ordentliche Generalversammlung statt. Der geschäftsführende Vizepräsident, Herr Heinrich Keß- 1 e r, begrüßte unter den zahlreich erschienenen Mitgliedern und Gästen Herrn Kultusrat Dr. Rybaczewski sowie einige Obmänner versch edener Wohltätigkeitsinstitutionen. In dem Rechenschaftsbericht, den der Schriftführer. Herr Willy Schulhof. und der Kassier» Herr Direktor Hugo Kulka. erstatteten, wurde d e ersprießliche Tätigkeit des bisherigen Vorstandes, insbesondere seines Vizepräsidenten. Herrn Direktor D. Mclon, sowie des unter Leitung der Präsidentin, Frau Henriette Fuchs, und der Vizepräsidentin, Frau Med.-R. Dr. Stark stehenden Damenkomitees besonders hervorgehoben, deren aufopfernden Bemühungen es zu danken ist. daß im heurigen Jahr eine viel größere Anzahl von Hungernden ausgespeist werden konnte. Die Generalversammlung sah sich veranlaßt, dem abgetretenen Vorstand nicht nur das Absolutorium, sondern auch ihren besonderen Dank auszusprechen. Bei der am 16. v. M. abgehaltenen konstituierenden Sitzung des neugewählten Vorstandes wurden u. a. ernannt: Herr Heinrich Keßler zum Präsidenten, die Herren Dir. D. Melon und Paul Fries zu Vizepräsidenten, Herr Willy Schulhof zum Schriftführer, Herr Leo Horn zum Kassen, im Damenkomitee Frau Henriette Fuchs als Präsidentin, und Frau Med.-Rat Dr. Josefine Stark als. Vizenräsidentin. Der Frauenverein Leoooldstadt hat am vergangenen Sonntag im Festsaal des Hotel Continental eine Akademie veranstaltet, die sowohl hinsichtlich des ausgezeichneten Besuches, als auch der durch d e Gediegenheit des gebotenen Programms gehobenen Stimmung des Publikums als großer Erfolg des rührigen Zimmermaler Kohn empfiehlt sich zur Ausführung von Malerarbeiten jf der Art II., Roteitkreuzgasse 3 Tel-A 45-s-37 Vereines zu werten ist. Es wurde tatsächlich von Frau Marie S t e! n e r ein Programm arrangiertdas sich sehen und hören lassen konnte und demgemäß überaus gefiel. Wir erwähnen insbesondere die ausgezeichnete Koloratursängerin Frau Ing. Steiner, den hervorragenden Violnvirtuosen Kurt Fuchsgelb, die meisterhafte Vortragskünstlerin Steffi Steiner, den bravourösen Sänger Schmelka, sowie die gelungenen heiteren Darbietungen von N i c o 1 s o n und den lust'gen Pianisten Bob und Bertv. Das zahlreiche Publikum, unter dem sich auch Oberrabbiner Dr. I. T a g 1 i c h t befand, war voll des Lobes über die schöne Veranstaltung, deren Reingewinn mit dazu beitragen wird, den Verein seinem Ziele — Unterstützung der jüdischen Armen des Bez'rkes in der bevorst-jhenden schweren Winterszeit — einigermaßen näher zu bringen. 63. Geburtstag. Dieser Tage feierte der in weitesten Kreisen bekannte und geschätzte Herr Samuel Wechsler se'nen 65. Geburtstag. Diesen Anlaß nahmen die Freunde, die Herr Wechsler in den vielen jüdischen Organisationen, in denen er tatkräftig mitarbeitet, wahr, um ihm in Form einer Samstag abends im Restaurant Herlinger stattgehabten gemütlichen Zusammenkunft eine gebührende Ehrung zu bereiten. Es ersch'enen zu dieser sehr stimmungsvoll verlaufenen Feier die Obmänner und Vorstandsmitglieder dieser Organisationen, so insbesondere der ..Union österreich'scher Juden" und ihrer Bezirksorganisation II, des Vereiues ..Kurfürsorge", des Tem"elvereines „Aeschel Awrohom", des Vereines reisender Kaufleute u. a. In schönen Reden wurden die besonderen Verdienste des Herrn Wechsler, der bereits vormittags im Pazmanitentempel feierl'ch zur Thora aufgerufen worden war. und seiner gleich hingebungsvoll in der jüdischen Wohltätigkeit arbeitenden Gattin hervorgehoben. Goldene Hochzeit Dieser Tage feierte das weithin bekannte Ehepaar Komm.-Rat Carl Fuchs im engsten Familienkreise das seltene Fest der goldenen Hochzeit In den zahlreichen Gratulationen aus diesem schönen Anlasse, denen auch wir uns anschließen, kam die Wertschätzung für das Jubelpaar zum Ausdruck. Todesfälle. Kürzlich verschied im Alter von 84 Jahren Frau Johanna Deutsch. Mutter des bekannten Juweliers Samuel Deutsch. Die große Wertschätzung, der sich die Familie Deutsch in weitesten Kreisen erfreut, zeigte sich in der großen Beteiligung bei dem am 21. v. M. am Zentralfriedhof (IV. Tor) stattgefundenen Wh* machen unsere gesch. Leser auf das Inserat der Elektro-Radio-Material-Flrma .!. Hahn. IX_ Wasagasse 12, aufmerksam. Die Firma Hahn bat sieb bereit erklärt. 5 Prozent vom Jeweiligen Kauibetrag an das Hilfskomitee für deutsche Juden abzuführen. ACHTWWQf Samstag, dsn 16. Dezember, 8 Ihr abends, im Festsaal des Ha.idelsmu^uums, IX, Berggasse IS Chanoha f der Her .Union* zu Gunst an das Versorgungshauses der Urse Iii »cha» Ku tusg. melnde Religio*« Feier — Akademie - laiw Erstklassiges Programm- Sichern Sie sich rechtzeitig Karten zu S 250 im Sekretariat dir „Union" Wien IX, Berggasse 4, Tel. A 19-2-77 und bei den Komiteemitgliedern! Leichenbegängnisse. Außer den Familienangehörigen, mit dem Gatten Max Deutsch an der Spitze, waren Vorstandsmitglieder des Vereines zur Ausspeisung armer israelitischer Schulkinder und der Chewra Kadischa für den 16. und 17. Bezirk unter Führung des Vizepräsidenten Samuel Fischer erschienen. Herr Rabbiner Doktor J. M. Bach würdigte in einer tiefempfundenen Gedenkrede die edlen Eigenschatten und wahre Frömmigkeit der Heimgegangenen, welche das Muster einer treuen Gattin und liebenden Mutter war. Die kantorale Funktion versahen Oberkantor R. Kogan und Kantor M. Harendorf in ergreifender Weise. — Im 48. Lebensjahre verstarb hier nach kurzer, schwerer Krankheit Frau Jetti Grüner, geb. Kornmehl. Mit ihr verliert nach 23jähriger Ehe der bekannte Restaurateur Salomon Grüner seine brave Gattin, deren Wobltätigkeitssinn sich in täglicher Hife an zahlreiche jüdische Arme äußerte, denen sie reichlich zu essen gab. In seiner eindrucksvollen Trauerrede bei dem unter großer Teilnahme stattgehabten Leichenbegängnis betonte Rabbiner Dr. J. M. Bach die besondere Tüchtigkeit der Dahingeschiedenen in der Führung des Gasthauses, die es ihrem Gatten ermöglichte, seinen Pflichten als Chewra-Mitglied am Friedhof nachzukommen. „Jüdische Bühne", II, Praterstraße 60. Telephon Nr. R 43-4-59. Täglich um 349 Uhr abends gelangt zur Aufführung „Schlojme Saunen Pjewtschik", Tragikomödie m't Gesang in 3 Akten von Weissmann. Regie und Titelrolle: D. Seidermann. VereinsnaökwitAtem Der Verein „Ferienheim** (Präsidentin Sofie G r ü n f e 1 d) veranstaltet morgen Samstag, den 2. Dezember, in den Räumen des Handslsmuseums, IX., Berggasse 16, zugunsten seines Heimes „Mühlhof" in Bad Vöslau, einen Lustigen Abend der Ueberraschung e n" (Conference Hugo K n e p 1 e r) unter Mitwirkung hervorragender Künstler. Nach den Vorträgen Tanz zu erstklassiger Jazz. Brautausstattungsverein für jüdische Walsenmädchen, IL, Negerlegasse 10 (Obmann Caietier S. Buchsbaum). Die unbarmherzig um sich grefende Not hat d e materielle Grundlage vieler alleinstehender Waisenmädchen und armer jüd scher Bräute grausam erschütte: t. Der im Titel genannte Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese bedauernswerten Waisenmädchen zu unterstützen und ihnen e'ne moralische und materielle Stütze zu gewähren. Vielen armen Bräuten hat der Verein zur Gründung eines eigenen Heimes und einer Ex Stenz verholfen und viele Waisenmädchen reichlich unterstützt. Um dieses Wohlfahrtswe-k fortsetzen zu können und die Mittel hiezu aufzubringen, veranstaltet der Verein mit freundlicher Unterstützung eines Herren- und Damenkomitees und des Festkomitees des humanitären Geselligkeitsvereines „Elan" am Samstag, den 2. d. M., 8 Uhr abends, im Festsaale des Hotel Continental. IL. Taborstrzße 4. eine Wohltätigkeitsakademie mit Tanz unter Mitwirkung prominenter Künstler Wiener Bühnen und Varietes. Der Verein Krankenbesuch ..Bikur Chaullm" veranstaltet am Sonntag, den 10. d. M.. nachmittags 4 Uhr, im Festsaale des Hotel Continental, eine Wohltätigkeits-Jause mit Akademie von bewährten Kräften. Der Reingewinn dieser Jause ist für arme Kranke, welche., aus den Spitälern entlassen, in schwere Not geraten sind. Eintritt inklusive Jause S 2.60. Tempelvereln „Aeschel Awrohom". Wie in den früheren Jaiir?n hat sich auch heuer ein Komitee zusammengetan, das unter Leitung von Obmann Oskar Schramek und Frau Ottilie Po- I i t z e r die Bekleidung armer Kinder der Talmud- Thora-Schule des Tempelvereines zu Chanukka vornehmen will. Um diesen schönen Zweck zu erreichen, findet am Dienstag, den 12. Dezember (1. Chanukka-Abend), im Pazmanitentempel eine Feier statt. Festrede: Rabbiner Dr. Z. Taubes. Mitwirkend Oberkantor J. Müller mit Chor. (Briefkasten. Dr. fi. Sie haben recht. Die Ufa-Filme laufen in Wien außer in dem Ufa-Tonkino in der Taborstraße noch in vielen anderen Theatern, deren Publikum sich zu einem großen Teil aus jüdischen Besuchern ergänzt. Zuerst kommen die Filme im Kärntner-, Stafa-, Votivpark-, Haydn-, Kolosseum-, Busch-, Gartenbau- und Ufakino» heraus. ■Uli