Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1933
- Issue
- Heft 44 (3.11.1933)
- Date
- 1933-11-03
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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DIE WAHRHEIT die palästinensischen Kolonien als Muster dienen. Für dieses Projekt muß die Unterstützung aller Parteien und Kreise erreichbar sein. Zunächst muß ein Verein — wie es die Gesiba der Gemeinde Wien ist — gegründet, ein Kuratorium mit unseren ersten Männern geschaffen werden und an den Bund und an die Gemeinde um Ueberlassung von Grund und Boden, eventuell pachtweise, herangetreten werden. Das Judentum in der ganzen Welt wird die Mittel für diesen Zweck geben, aber nicht als Spenden, sondern als Aufbaugeld - zur Errichtung von Siedlungen für tausende Juden, denen damit Arbeit, ein Heim und das tägliche Brot — welches sie sich selbst erarbeiten werden — gesichert ist „=I,.i Aber noch ' einen anderen großen Erfolg erzielen wir schon mit der Veröffentlichung unseres Planes und der von mir ins Auge gefaßten Broschüre: „Schaffung von jüdischen Siedlungen in Oesterreich": und zwar die Abwehr gegen die gegnerische Beschuldigung, als wollten wir Juden nicht arbeiten, als lebten wir von der Arbeit der Anderen und fast ausschließlich in den Städten, in denen wir die selbständigen Berufe und die Intelligenz-Berufe inne haben. Es nützt uns nichts, wenn wir zu unserer Rechtfertigung auf unsere Vergangenheit, auf unsere geistigen Fähigkeiten und auf andere Umstände hinweisen, ich glaube: wir sollen und müssen diesem Vorwurfe in der Weise entgegentreten, daß wir vor allem unsere Jugend der physischen Arbeit im Siedlungshaus, der Bearbeitung von Grund und Boden zuführen. Fürchten Sie nicht, unsere Jugend wird nicht verdorben, wir Juden werden auch im Siedlungshaus unsere Intelligenz behalten, wir werden nur zu unseren guten Köpfen auch gute Arme und Muskeln bekommen und das kann uns nur nützen. Nun zur finanziellen Seite! Ich weiß, eine schwere Aufgabe, die ich im Rahmen dieses meines ersten Vortrages nicht lösen kann, aber ich will Ihnen zeigen, daß die Lösung nicht unmöglich ist Die Gesiba verkauft an die Siedler in Leopoldau, das ist die letztmodernste Siedlung, genannt „Siedlungsdorf zur Selbsterhaltung", ein Haus. Ziegelbau, samt 2500 nf Boden um S 2600 auf 25 Jahre abzahlbar, zinsenfrei; d. h„ rechnen wir für die Zinsen für 25 Jahre die Hälfte ab, so ist der Kassapreis S 1300. wenn wir selbst bauen — die Gesiba macht ja ein Geschäft damit — es kostet also ein Siedlungshaus zirka S 1000, ich wiederhole mit Kaufgrund von 2500 ms auf den Namen des Käufers und Inwohners Grund und Haus eingeschrieben. Nun hat die Gemeinde allen Siedlern auf zwei Jahre freiwillig die Arbeitslosenunterstützung zugesichert das ist für Familien S 18 pro Woche oder pro Jahr 930 S, für 2 Jahre 1860 S. die die Leute als Beihilfe zum Lebensunterhalt aufbrauchen können, weil die Vorberechnung annimmt daß der Ertrag der Siedlung erst nach zwei Jahren die Familie voll ernähren könne. Die Leute bauen an: alle Arten von Gemüse. Obst Kartoffel, Getreide, ferner befassen sie sich mit Kleingeflügelzucht, halten Ziegen usw., können sich also selbst vollständig verpflegen. Ich kann hier die näheren Details über die Erwerbsgelegenheiten für Siedler nicht anführen, aber ich habe die Stadtrandsiedlungen des Bundes und der Gemeinde Wien eingehend besichtigt und die einschlägige Literatur gelesen. Es ist bewiesen, daß schon Siedlungen mit 500 bis 1000 m" die Inwohner ernähren, wenn ich aber noch der Hoffnung Ausdruck geben darf, daß unsere jüdischen Ingenieure. Architekten. Fachmänner und die iüdischen Oekonomen in Oesterreich uns ihre Erfahrungen zur Verfügung stellen werden, dann darf ich annehmen, das wir hier etwas Jüdisches Mustergültiges schaffen werden. Mit der theoretischen Vorbildung unserer Jugend durch Kurse von Bodenkultur. Baumschulen. Samenbau, Kochen und praktisches Leben sollte sofort begonnen werden. Was unsere Jugend in Palästina im Aufbau und in den iüdischen Kolonien leistet, ist überall anerkannt und das wird sie bestimmt auch hier leisten. Sicherlich ist es für unsere Jugend besser, wenn sie allenfalls als arbeitsgewohnte Siedler nach einigen Jahren nach Palästina geht und wir dadurch dem jüngeren Nachwuchs die Siedlungen übertragen können. Vielleicht können wir jetzt auch die jungen deutschen Juden in den Siedlungen aufnehmen, es sind ja auch solche darunter, die noch etwas Mittel haben, es sollen sich ia auch Wiener bemittelte junge Leute dort ankaufen, denn 1000 S werden so manche Eltern und Verwandte für diese Anlage opfern, um so mehr als ihre Kinder in der Nähe bleiben und der Kontakt aufrecht erhalten wird. Die Angehörigen der Siedler werden die Abnehmer für die überschüssigen Erzeugnisse gerne sein und ehe sie für ihre Kinder das Risiko der Reise nach Palästina und einer dortigen Unterkunft auf sich nehmen, viel leichter dem Uebergangsstadium einer österreichischen Siedlung zustimmen. Gewiß bedeutet das Wohnen und die Arbeit im Siedlungsdorf eine Selbstgenügsamkeit das Fehlen des Umganges mit anderen Gesellschaftsklassen und ich will es offen zugeben, keine Erfüllung unserer Hoffnungen für eine bessere Existenz unserer Jugend; aber es ist der schwere Anfang aus der furchtbaren Not der Arbeitslosigkeit und der Verdienstlosigkeit herauszukommen. Unsere jungen Leute werden durch die Bodenproduktion neue Lebensmöglichkeiten finden, der Begriff der Siedlerfrau für die Verwaltung von Haus und Boden wird eine neue Wirtschaftsform bilden und dadurch wird eine Reform des Lebens, der Gewohnheiten und des ganzen Menschen geschaffen werden. Also beginnen wir mit des Allmächtigen Hilfe mit der Errichtung des ersten jüdischen Siedlungsdorfes, vielleicht wird dieses auch für andere Staaten beispielgebend sein. Sirene für meine Schwester. 24 Jahre alt groß, blond, Akademiker oder Sicherangestellten (nicht unter 1.75 m groß) zwecks Ehe. Unter „Zeitgemäße Mitgift" an die Adm. Die Juden in der deutsehen Sprachgemeinschaft. Ueber diesen Gegenstand hielt Regierungsrat Doktor Emil Weinberg in einer glänzend besuchten Versammlung der Union am 30. v. M. einen Vortrag. Diesem lag ein knapp vor Beginn der Hitler-Herrschaft erschienenes Buch von Georg Schmi'dt - Rohr: „Dia Sprache als Bildnerin der Völker" zugrunde. Ueber dieses interessante Werk gab der Berichterstatter folgende Darstellung: Der Verfasser des Buches sucht den Begriff „Volkstum" zu erklären, der ganz verschiedenartig gedeutet wird und heute auf der ganzen Welt Unruhe erzeugt Für ihn ist die Sprache die weithin sichtbare Trägerin des Volkstums. Er erläutert dies, indem er von der Bildung der Begriffe in der Sprache, besonders der deutschen, ausgeht und die Entstehung der Begriffe in einer ganz neuen wissenschaftlichen Weiss erklärt. Ohne auf die Einzelheiten dieser Erklärung einzugehen, soll hier nur folgendes angedeutet werden: Die Begriffe in der Sprache entstehen durch die die Welterscheinungen beobachtenden Menschen, die sie nach besonderen Merkmalen durch ein sinntragendes Wort kennzeichnen. Jenseits der Sprache gibt es keine Begriffswelt. Jede Sprache gibt dem Menschen Begrifie mit einem fertigen Bedeutungsumfang der Worte, damit zugleich aber) auch eine eigentümliche Denk- und Schauweise. Unsere Sprache lehrt uns aber zugleich sehen, fühlen, werten, wollen und handeln. Groß sind' die Unterschiede zwischen den einzelnen Sprachen. Kein Wort der einen Sprache deckt sich mit dem scheinbar gleichbedeutenden einer anderen. So wird die Muttersprache Schicksal jedes einzelnen____Die Sprache, in der jemand bis zum 18. Lebensjahr aufwächst, ist für sein ganzes geistiges und seelisches Wesen maßgebend, ohne daß er sich auch dessen bewußt ist. All dies behandelt Schmidt-Rohr ausführlich mit bewundernswerter Tiefe und Gründlichkeit Er nimmt natürlich auch in einem längeren Abschnitte unter dem Titel „Rückweisung der Rassenmystik" Stellung zum Verhältnis der deutschen Juden innerhalb des deutschen Volkes. Der Verfasser — ein Arier, der im Felde gestanden ist — bekämpft mit alten ihm zur Verfügungstehenden wissenschaftlichen Beweisgründen die Behauptung, die deutschen Juden gehören nicht zum deutschen Volke. Er unterscheidet vorgeburtliche und nachgeburtliche Einflüsse. Der wichtigste nachgeburtlichei Einfluß auf einen Menschen sei die Sprache, die eine Art Qru p pe nseelen tu m schaffe. Diesem seien auch die deutschen Juden selbstverständlich unterworfen, die er kurzweg „jüdische Deutsche" nennt. Bei dieser Gelegenheit setzt er sich mit der Rassenlehre, besonders der Günthers, auseinander, die er mit den schärfsten Worten als unwissenschaftlich verurteilt. Er widerlegt überzeugend alle Lehren, die darauf ausgehen, das Blut allein als geistigseelische Erbanlage zu betrachten oder eine sogenannte Ahnenseelengruppe als das Volkstum begründet anzusehen. Den angeblich angeborenen Widerwillen zwischen Zimmermaler Kohn empfiehlt sich zur Ausführung von Malerarbeiten jeder Art II., Roicnkreuzgasse 3 Tel. A 45-5-37. arischen Deutschen und deutschen Juden bezeichnet er als in Wirklichkeit anerzogen. Er verweist u. a. mit Nachdruck darauf, daß Tausende von Juden auf den Schlachtfeldern das Leben für ihr deutsches Vaterland gelassen haben und weist auf die Leistungen der Juden auf dem Gebiete der deutschen Wirtschaft und Wissenschaft hin. Die antisemitische Irrlehre sei erschütternd. Denn damit geschieht den deutschesten Männern mit allerhöchsten Verdiensten um das deutsche Vaterland mit Händen greifbares Unrecht Die deutsch sprechenden .luden bilden kein besonderes Volk neben dem Deutschen, wohl aber, als besondere gesellschaftliche Gruppe eine deutlich erkennbare, sonderartige Untergruppe des deutschen Volkes. Er schließt diesen Teil seiner Ausführungen mit den Worten: Die nordische Schwärmerei, die antisemitische Verleumdung verhindern besondere stark, daß aus unserem schlafenden oder von selbstzerstörerischem Wahn zerrissenen Volke eine einheitliche Nation wird. In diesem Sinne mahnen wir: Deutschland erwache! Aus diesen Ausführungen leitete der Vortragende in fesselnder Weise eine Reihe von Schlüssen ab. von denen wir nur folgende hervorheben: Die wissenschaftlich begründete Auffassung der deutschen Juden in der deutschen Umwelt sei die einzig richtige — eine Auffassung, die die „Union" von jeher allerdings bloß vom Gesichtspunkte der Vaterlandsliebe vertreten habe. Der Bestand dieser Schrift sei ein Beweis dafür, daß ungezählte Deutsche im Gegensatz zu den jetzt in Deutschland herrschenden Führern die vom Verfasser vertretenen Ansichten teilen. Möge es ihnen bald wieder gelingen, sich Geltung zu verschaffen. Der Vorsitzende Vizepräsident Dr. J. Ticho dankte dem Referenten für seinen überaus interessanten Vortrag, dem u. a. zahlreiche Kultusvorsteher und Mitglieder des Zentralvorstandes der „Union" sowie der mit großem Beifall begrüßte Dichter Ernst L i s s a u e r beiwohnten. Bezirksorganisation VI/VII. Am 26. Oktober < fand im Cafe „M a r i a Ii i 1 f" die erste Versammlung im heurigen Herbste statt, die von Herrn Nathan P o 11 a k geleitet wurde. Dieser begrüßte die erschienenen Herren vom Zentralvorstande, sowie die erschienenen Obmänner der Bezirksausschüsse und widmete dem verstorbenen langjährigen Obmann Herrn Adolf Taub warme Worte des Nachrufes. Sodann hielt er ein Referat über „Die Aufgaben der Union in der Gegenw a r t", in welchem er Anregungen für eine erweiterte Tüfigkeit im Interesse des Judentums und CJLD^IU^BAl» KV»- VND BADEANSTALT WIEN IX., CLUS1USGASSE NR. 12 an der Friedensbrficke gelegen ■A. Original Rtissisdies Dampfbad mit =--■ Buschenbehandlung gegen Rheuma etc. ' Gegen Vorweisung dieses Inserates S 1.30 insbesondere der jüdischen Jugend gab. Von diese« Referate bringen wir einen Auszug an anderer Stelle. Der in diesem interessanten Vortrag enthaltene Vorschlag zur Schaffung jüdischer Siedlungen in Oesterreich wurde mit großem Beifall aufgenommen und sicherte der nächste Redner, Herr Reg.-Rat Lenk, die Behandlung desselben ira Zentralvorstand zu. Dr. Lenk schilderte noch h» sehr interessanten Ausführungen die Lage der Juden in Oesterreich und Deutschland und die Auswanderung nach Palästina, sowie die Stellungnahme der Union zu den anderen jüdische» Gruppen, und erntete für seine Darlegungen lebhaften Beifall. Auch die anderen Redner aus der Mitte der Versammlung gaben der Hoffnung Ausdruck, daß der kühnen Idee des Vortragenden unter Beteiligung sämtlicher jüdischer Parteien Wiens baldiger Erfolg beschieden sein möge. Die „Jugend-Union" veranstaltete am Samstagi den 28. v. M„ im Goldsaale des Cafe Silier wieder eine« geselligen Abend, dessen ganz hervorragend guter Be^ such bewies, wie beliebt diese Veranstaltungen sind: Das Wiener jüdische Publikum weiß eben, daß auf diesen Abenden Erstklassiges geboten wird und diejenigen, die am vergangenen Samstag gekomme* waren, sahen ihre Erwartungen sogar weit übertroffeH. Denn das Programm stand diesmal auf besonderer Höhe, alle Mitwirkenden wurden mit Beifall förmlick überschüttet, sie verdienten es auch, denn sie boten ihr Allerbestes. Dr. Karl Ritter, ehemals Dramaturg am Oberschlesischen Landestheater. Breslau, stellte zwei jüdische Typen aus der Heimat, die er verlassen mußte, mit innigem Gefühl und starker dramatischer Wirkung auf die Bühne. Zum erstenmal in der Oefient- Iichkeit trat Fräulein Anny RosthaL eine junge Klavierkünstlerin mit besonderer Begabung, auf. Fräulein R o s t h a 1 spielt aus Gründen der Konstitution nur mit der linken Hand, allein mit einer solchen hinreißenden Technik, daß sie manche mit beiden Hände» spielende Klavierlfünstler in den Schatten stellt. Gut gefiel die sehr begabte Humoristin Trude Roth, Erich Kecakoffs Gesangvorträge waren wirklich blendend. Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt, als die Komiker jH e Her und Wagner die Bühne betraten und geraume Zeit hindurch das unermüdliche Publikum mit ihrem köstlichen Humor zu Lachstürmen brachten. Es war ein gelungener Abend, der bei Musik und Tanz seinen harmonischen Abschluß fand und dem am Samstag, den 11. November. 9 Uhr abends, im Goldsaale des Cafe Silier, L, Schwedenplatz ein weiterer folgen soll, für den schon heute ein erstklassiges Programm feststeht. Toscanini in Wien. Ein Erlebnis, das in Worte nicht zu kleiden ist. ein seelischer Genuß, allerersten Ranges waien die Toscanini-Tage in Wien. Ein waschechter Italiener steht vor uns und dirig'ert die Philharmoniker. Dirigiert der Reihe nach Mozart, Brahms, Beethoven und Wagner. Dirigiert Mozart, Brahms, Beethoven und Wagner. Ich führe sie wieder an, weil dadurch allein die Meisterleistung des Maestro ausgedrückt wird. Durch das getreue Dirigieren vermittelte uns Toscanini einen Beethovenschen Beethoven, einen Wagnerischen Wagner. Keinen Furtwänglerischen oder Weingartnerischen Beethoven oder Wagner bekamen wir zu hören. Das Höchste, was ein Dirigent leisten kann und soll, ist die natürlichste Wiedergaber der Partitur, als ob der Komponist selbst dirisr'eren möchte, sagt ein prominentes Mitglied der Philharmoniker. Keine Interpretierungen oder Eingebungen eines Augenblickes sind für den Meister maßgebend, sondern e:nzig und silein d:e Auffassung der Komponisten. Ein neuer Beweis für die „Richtigkeit" der Rassentheorien. Der Italiener Toscanini gibt am natürlichsten deutsche Musik wieder. Ebenso interessant zumal von ebenso kultureller Bedeutung wie die Konzerte, war der Rahmen des Toscanin'.-Gastspieles. Vor allem hat dasselbe neuerdings bewiesen, daß die Musik unter den die Völker versöhnenden und bindenden Faktoren die erste Stelle einnimmt. Als Toscanini die klingenden Töne des Meistersinger-Vorspieles in den Musikvereinssaal schleuderte, wer dachte da e:nen Augenblick daran, daß er die deutsche Sprache nicht beherrscht. Hörten und verstanden wir ihm denn nicht in einer uns sehr vertrauten Sprache? Stand er uns in diesen zwei Stunden nicht näher als so mancher, der die deutsche Sprache ausgezeichnet beherrscht . . . Noch etwas belehrte uns. zu unserem Trost, Toscanini. Daß es noch so etwas wie ..Menschen" auf Erden gibt. Toscanini, der wahre Mensch, und nur ein solcher kann ein wahrer Künstler sein, ist bis jetzt keiner der verwerflichen unmenschlichen Wahnideen unserer Zeit verfallen. Er hatte es auch nicht eilig, als in seinem Vateriande neue Formen der Staatsführung zur Geltung kamen, sich denselben zur Verfügung zu stellen. Er weigerte sich ebenso entschieden. Mussolini die „Juvetiezza" vorzuspTelen. wie vor Hitler in Bayreuth