Mannheim
Compact Memory

Die Wahrheit · 1933-11-03 · Heft 44 (3.11.1933) · page 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1933
Issue
Heft 44 (3.11.1933)
Date
1933-11-03
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/3062972-3064350-3064392--19514-3084659
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

DIE WAHRHEIT Seite 7 Spezialhaus für Wolle und Strickgarne Moritz Nagel Wien, 2. Bez., Taborstrafie Nr. 17 Fabriksniederlage. Wirku. Strickmoden Telephon A 45-8-69 zu.erscheinen. Wie anders handelte da der große deutsche Dirigent. Der frühere Generalmusikdirektor hat jetzt noch einen Titel, er ist auch Hitler-Staatsrat. Seine Tätigkeit hat aber nicht nur aus diesem Titel, sondern auch jn seinem eigentlichen Berufe zugenommen, denn er ist für den vertriebenen Bruno Walter schnell, sehr schnell, eingesprungen! Mir wurde von einem Leipziger Musikfreund erzählt, mit welch schwerer Ueberwindung Bruno Walter das Erbe seines verstorbenen Kollegen Nikisch antrat. Wilhelm Furtwängler soll sich als Dirigent des Gewandhaus-Orchesters sehr wohl fühlen . . Daß wir nicht ganz von Gott verlassen sind, zeigte uns Toscanini durch seine demonstrative Absage an Bayreuth. Und dann, seine Tochter Wanda. Wanda — wie östlich das klingt, während ihr Bruder Wagner zu Ehren Richard heißt. Denke dir, nicht einmal taufen ließ sich ihr Bräutigam Wladimir Horowitz, flüsterte während des Konzertes eine Dame im Parkett ihrem Begleiter zu; worauf der erwiderte: Taufen! Wladimir Horowitz ist doch ein bewußter Jude. Wanda Toscanini ist bestimmt auch eine bewußte Italienerin und trotzdem kann das ein sehr glückliches Paar werden. Arturo Toscanini beherrscht nicht die deutsche Sprache, hoffentlich auch nicht seine Tochter Wanda. sonst hätte es ihr passleren können, daß sie. während eines Spazierganges mit ihrem Auserwählten, die hier übliche Bezeichnung für einen aus dem Osten stammenden Juden „Polischer" gehört und verstanden hätte. M. 9emeindedktomk. Ein Verband slowakischer Juden. Unter dem Vorsitz des Primarius des Bratislavaer Jüdischen Krankenhauses, Dr. Hugo Roth, fand jüngst in Bratislava die konstituierende Ver, Sammlung des Verbandes slowakischer Juden statt, der sich aus den nicht national jüdischen Schic-hten zusammensetzt. In seiner Ansprache betonte Dr. Roth, die slowakischen Juden seinen mit allen ihren Kräften bestrebt, der Einheit der Tschechoslowakei zu dienen. Nach der Festrede des Schriftstellers Dr. Eduard Ledercr- L e d a wurde die Versammlung vom Bürgerrri e i s t e r Dr. K r n o namens der Stadt Bratislava, vom Abg. I v a n k a namens des tschechoslowakischen Nationalrates, von Dr. J u r i g a namens der slowakischen Liga begrüßt. Nach Annahme der Berichte der Organisationskommission wurden die Wahlen durchgeführt. Zum Vorsitzenden des Verbandes slowakischer Juden wurde Primarius Dr. Hugo Roth, zu Stellvertretern Dr. Arpad Tauber (Bratislava) und Dr. Arpad Braun (Cilinä), ferner 15 Mitglieder des Vollzugsausschusses gewählt. Begrüßungstelegramme wurden an den Präsidenten der Republik Masaryk, den Ministerpräsidenten M a 1 y p e t r und den Landespräsidenten 0 r s z a g h gesandt. Berlin. Der einstige langjährige Vorsitzende des Gerr.eindevorstandes der Berliner Jüdischen Gemeinde, Geheimrat Julius Stern, der zeitweilig auch Vorsitzender der Repräsentantenversammlung gewesen ist, feierte kürzlich seinen achtzigsten Geburtstag und war aus diesem Anlasse Gegenstand mannigfacher Ehrungen durch weiteste Kreise. Die Berliner Jüdische Gemeinde errichtete zur dauernden Erinnerung an sein Wirken bei dem lange Zeit seiner besonderen Obhut unterstellten Waisenhaus der Jüdischen Gemeinde eine Stiftung, die seinen und seiner verstorbenen Gattin Namen trägt. Geheimrat Stern, der sich trotz vorgeschrittenen Alters volle Rüstigkeit bewahrt hat, ist noch heute in einer Reihe wichtiger Verwaltungskommissionen der Berliner Jüdischen Gemeinde leitend tätig. Lublin. In verhältnismäßig jungen Jahren verstarb in Lublin einer der maßgebendsten Führer der jüdischen Orthodoxie unserer Zeit, Rabbi Me'ir S c h a p i r o. Raw in Lublin, Mitbegründer und Leiter der berühmten „J e s c h i w a t h C h a c hm e L u b 1 i n", die vor einigen Jahren mit einem Kostenaufwand von mehr als 100.000 Dollar erbaut worden war. Rabbi Me'ir Schapiro wurde 1887 in Buszawa geboren, wurde in sehr jungen Jahren Rabbiner in Sanok, dann in Glimiani und Pjotrkow, 1929 wurde er zum Rabbiner in Lublin gewählt. In den Jahren 1923 bis 1927 war er Abgeordneter des polnischen Sejm, wohin er mit den Stimmen der Agudas Jisroel entsandt worden war. Er war eine Autorität auf dem Gebiet des talmudischen Wissens, die von ihm herausgegebene Response nsammlung „Or hamaor" wmJde in Irabbinischea Kreisen viel beachtet. Viele Jahre war er Vorsitzender der polnischen Landesorganksation der Agudas Jisroel und Mitglied ihres Rabbinischen Rates. Die „Jeschiwaih Chahme Lublin" leitete er streng nach der orthodoxen Tradition, aber nach modernen pädagogischen Prinzipien und entwickelte dabei eine große organisatorische Begabung. Oberrabbiner Low, Szegedin, mußte sich in der Vorwoche einer schweren Blinddarmoperation unterziehen. Die Operation ist glücklich verlaufen, der Patient befindet sich, den Umständen angemessen, wohlauf. Diese Nachricht wird sicherlich auch hier mit lebhafter Freude aufgenommen werden, denn der als Gelehrter und Politiker berühmte Szegediner Oberrabbiner, der im Jänner \:Jc4 seinen 80. Geburtstag feiern wird, genießt auch bei der österreichischen Judensthaft höchste Verehrung. Lebensversicherungsgesellschaft „Phönix". Der Präsident der Verwaltungskommission der Oesterreichischen Bundesbahnen, General der Infanterie Carl Vaugoin, ist einstimmig in den Verwaltungsrat der Lebensversicherungsgesellschaft „Phönix"' kooptiert und zum V i z e p r ä s i d e nt e n der Gesellschaft gewählt worden-. Jüdische Künstler aus Deutschland. In diesen Blättern wurde erst kürzlich die furchtbare Not geschildert, die unter den von der Hitler-Herrschaft vertriebenen deutschen Emigranten in Wien herrscht Besonders tragisch ist die Situation der jüdischen Bühnenkünstler aus Deutsehland, denen durch ihre Vertreibung vorderhand gänzlich die Möglichkeit weiteren Wirkens genommen ist. Denn in Wien finden sie höchstens bei mehr oder minder sicheren Neugründungen Unterkunft in den eingeführten Theatern können sie, die keinen prominenten Namen besitzen, kaum Beschädigung erlangen, teils weil diese in ihrem ständigen Ensemble genügend Schauspieler besitzen, teils weil politische Gründe die Aufnahme dieser jüdischen Künstler beeinträchtigen. Und so hungern diese bedauernswerten Menschen buchstäblich, mit dem wenigen, das das Hilfskomitee und private Organisationen innen geben können, ist ihnen nur über die ärgste Not des Tages geholfen Schon im Sommer dieses Jahres fand zu ihren Gunsten im Großen Musikvereinssaale eine glänzend gelungene Akademie statt, deren vornehmlich bleibender Eindruck die von uns damals wiedergegebene Eröffnungsansprache Fritz Grünbaums war. Am vergangenen Sonntag taten sich die Künstler wieder zusammen, um in einer erfreulich: Mi^lbesuchten Akademie im Festsaal des Hotel Conti helft al zu beweisen, daß sie nicht nur der sozialen Hilfe, sondern auch der künstlerischen Achtung ihrer Wiener jüdischen Glaubensgenossen wert sind. Dieser Beweis ist ihnen ausgezeichnet gelungen. Wohl glauben wir, daß gewisse durch die ständ:ge Arbeit auf deutschen Bühnen leicht erklärliche Eigenarten sprachlicher und darstellender Natur hier nicht jenen Anklang finden werden, den sie in Deutschland ausgelöst haben mögen, allein das sind Dinge, die sich wahre Künstler bei einigem Fleiß und guten Willen leicht abgewöhnen werden können. Im großen und ganzen handelt es sch hier um ein künstlerisches Material, das gut verwendet werden kann, insbesondere bei den Veranstaltungen jüdischer Vereine. Die bei dem sonntägigen Bunten Abend anwesenden Vertreter solcher Vereine werden gewiß manche Mitwirkende als beschäftigungswert bei ihren eigenen Veranstaltungen entdeckt haben und in dieser Möglichkeit sehen wir — abgesehen von dem hoffentlich recht schönen Ertrag des Abends — eine seiner besten propagandistischen Wirkungen, die allein schon verdient, daß solche Abende recht oit wiederholt werden. Denn wir glauben wohl, daß die Arrangeure jüdischer Unterhaltungen in Wien jetzt vornehmlich, wie es bereits c:nige Vereine, so u. a. die „Ju ge n d -U n i o n" getan haben, deutscbjüdische Künstler beschäftigen werden wollen: sie sind es als Künstler und ihres Judentums wegen leidende Menschen gleich wert. (Die Redakt:on der „W a h r h e i t" ist gerne bereit. Adressen solcher erstrangiger Mitwirkender zu vermitteln.) Unangenehm empfunden wurde bei dem Sonntag-Abend die Absage der meisten prominenten Wiener jüdischen Künstler, die angeblich ihre Mitwirkung zugesagt hatten, allein bei der Veranstaltung nicht erschienen- Wo bleibt da das Solidaritätsgefühl? Um so mehr jubelten die Zuhörer denen zu. die gekommen waren: den Meistern Prof. Josef Zimbler (Violine). Joachim Stutschewsky (Cello) und Edmund E'y s 1 e r. o. Ii. „Hanigun", die 30 jüdischen Sänger. 30 jüdische Sänger, ehemalige Mitglieder deutscher Opernhäuser, haben sich zu einem Chor vereinigt, der unter Leitung Ch. W i n a w e r s synagogalc Gesänge sowie jüdische Volkslieder zur Aufführung bringt. Der Chor hat bereits in verschiedenen Städten des In- und Auslandes konzertiert und hat überall geradezu sensationelle Erfolge errungen. So schreiben Präger Blätter: ..Die Begeisterung des ausverkauften Hauses war elementar und erzwang Wiederholungen und Zugaben". ..Schon das erste Auftreten war ein triumphaler Erfolg. Bald wird die Weltpresse diesen Chor zu internationalem Ruf bringen." ..Man darf ihnen, die dem Schicksal so schön Trotz bieten, zu diesem Erfolg gratulieren." Das erste Wiener Auftreten des Chores findet am 7. November, '/:% Uhr abends, im Großen Konzerthaussaale statt und wird dem Konzert bereits mit großem Interesse entgegengesehen. Die Darbietungen des Chores wurden von der Presse auch wiederholt mit denen der weltberühmten Donkosaken verglichen. Karten für das Konzert am 7. sind au der Konzertkasse Dr. Hohenberg. 1. Oper (Operngasse) sowie an der Koiizerthauskasse und in der Jüdischen Kunststelle erhältlich. Bund jüdischer Frontsoldaten. Samstag, den 18. d. M., findet anläßlich des einjährigen Bestandes der Gruppe Leopoldstadt des „Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs" (Bezirksführer Alfred May) ein Festabend im Hotel Post um 20 Uhr statt. Im Rahmen dieses Festabends findet eine Akademie, ausgeführt von erstklassigen iüdischen Künstlern, statt. Karten zu. S 2.— (Abendkasse S 2.50) in der Bund'eskanzlei, II.. Aspernbrückenstraße 2. Oberkantor M. Matyas hat anläßlich der Hohen reicriage über Ersuchen des Präsidiums der Wiener Ku.tusgemeinde die Oberkantor-Funktionen im Füntliauser Gemeindeteinpel versehen. Viele der Zuhörer die das Vergnügen hatten, ihn dort wirken zu sehen, erinnerten sich noch seines Probevortrages im Leopold - stadter lempel im Jahre 1905 und konnten mit Freude konstatieren, daß die Stimme des heute im 58. Lebensjahre stehenden, allseits beliebten Oberkantors jetzt noch ebenso jugendlich klingt wie damals. Michael Tauber s. A. Sonntag, den 22. v. M. fand?ob,l,nRur cmpel für das verstorbene Ehrenmitglied Michael Tauber eine würdige Trauer a n d a e h t statt. Der Gesamtvorstand unter Führung des Obmannes Bela Frankel empfing die zahlreich erschienene I rauergemeinde. Es fanden sich ein: Die YVitwe Frau Fanny Tauber mit ihren Familienangehörigen, die Vizepräsidenten der Kiiltusgemeiiide Doktor ./"m'?»'Vu'd Dr- Löwen herz, der Delegierte der Mutter-Chewra Herr Gustav Oesrerreicher eine Ahcrdnung der Döbiinger Chewra. des Döblinger Frauenvereins und Delegierte verschiedener Vereine. Nach den rituellen Gebeten und Trauorgesängen. die Uberkantor Bohomilny unter Churassistenz ergreifend rezitierte, hielt Rabbiner Professor Dr. A. F r a n kturter eine rührende Gedenkrede, die der Trauerkundgebung erhöhte Würde und Weihe verlieh. — Dem Schreiber dieser Zeilen ist es ein Herzensbedürfnis, die trnprriiduiig inniger Verehrung und Wertschätzung für Michael 1 a u b e r in diesem Nachrufe zum Ausdruck zu bringen. Nicht nur die Mitglieder des Tempelvorstaudes. dte ganze Döblinger Gemeinde, sowie auch die Kiiltusgemeiiide. die alle Zeugen seiner vorbildlichen Wirksamkeit waren, werden ihn auf dem Platze, den er itine hatte, schwer vermissen. Das Wiener Judentum darf mit Recht um diesen seltenen Mann trauern, der in einem arbeitsreichen, ehrenhaften Leben der heiligen Sache des Judentums unermüdlich zu dienen strebte. Der Verblichene hat sich um den Döblinger Tempelyerein durch seine opferfreudige Tatkraft, sein reiches jüdisches Wissen und seine edlen Herzenseigenschaiten unschätzbare Verdienste erworben. Seine Gemeinde wird das Andenken dieses ausgezeichneten Mannes allezeit in Ehren halten und sein edles Werk in seinem Geiste Fortsetzen. Eduard E. Trnka. Todesfall. In der Vorwoche ist der im 17. Bezirke wohnhaft gewesene Herr Alois W i n t e r s t c i n nach kurzem Leiden im 91. Lebensjahre sanft verschieden. I.'er Verblichene, welcher in früheren Jahren durch fast ein Vierteljahrhundert als Mitglied des Bethausvorstandes in verdienstvoller Weise tätig war, war der Typus des gottesfiirchtigen. anspruchslosen .luden der nicht nur wegen seines hohen Alters, sondern auch wegen seines herzensguten Wesens allgemein geehrt und geschätzt wurde. Das Leichenbegängnis fand Dienstag, den 21. d. M.. auf dem Zentralfriedhofe (IV. Tor) unter greßer Beteiligung statt. Außer den zahlreichen Familienangehörigen waren auch Vertreter des Bethaiisvorstandes und der Chewra Kadischa für den XVI. und XVII. Bezirk anwesend. Herr Rabbiner Doktor J. M. Bach würdigte in einer tiefempfundenen Gedenkrede die edton Eigenschaften des Heimgegangenen, dessen Andenken bei allen, die ihn kannten, unvergeßlich bleiben wird. „Ohel Rachel", Verein zur unentgeltlichen Ausspeisung jüdischer Notleidender. II.. Kleine Pfarrgasse Nr. 8, Montag, den 6. d. M.. findet im Vereinslokal die 12. ordentliche Generalversammlung statt. Das Komitee „Schomre Mizwoth" bittet alle Herren Funktionärs und Rabbiner. Fälle, in denen Kinder chne Beschneidung geblieben sind, dem Sekretariat des Komitees bekanntzugeben. Es besrrgt die ärztliche Circumcision mit Spitalspflege vollkommen kostenlos. Adresse: Wien IL, Malzgasse 12a. Telephon A 48-3-15. Freie Khiblokalitäten bei Tonello. Frau .1 o T oncllo. welche bekanntlich das Restaurant Tonello in eigener Regie führt, hat sich bereit erklärt, allen jüdischen Wcbltätigkeits- und anderen Vereinen, sowie Klubs (chne Ansehen der Parteischattierung) ihre ausgedehnten Klnbsäle für die Abhaltung von Vorträgen. Sitzungen und Klubabenden ohne Nachtmahlzwang kostenlos zur Verfügung zu stellen. Der jetzigen Wirtschaftslage Rechnung tragend, sind die Preise bei „Tonello" auf die heute übliche Preislage ermäßigt worden. Außer den äußerst billigen Tonello-Menüs werden auch Tee. schwarzer Kaffee. Eier im Glas, belegte Brötchen. Soda mit Himbeer. Limonade und sonstige Erfrischungen zu äußerst mäßigen Preisen verabreicht. Alle Klubs. Vereine etc.. welche die freien Klublokalitäten „Tonello" kostenlos zu benützen wünschen, wenden sich an: Restaurant Tonello. Wien. II.. Lilienbrunngasse 2 (Ecke Marienbrücke). Telephon A 47-4-50. Fassiingsraum: 2 kleine Klubzimmer für je 25 Personen, mittlerer Saal 100. großer Saal 200 Personen. Sbemen Palästina Olivenöl und Toiletteseifen sind in jedem Hause unentbehrlich! Verlangt sie in eueren Einkaufsquellcn! Zu beziehen durch: Gen.-Repr. S. Rabin o w i t s c h, Wien IL, Zirknsgasse 10. Tel. R 48-7-38.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.