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Die Wahrheit · 1933-02-18 · Heft 8 (18.2.1933) · page 6

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1933
Issue
Heft 8 (18.2.1933)
Date
1933-02-18
Page
– (sequence 6)
Language
German
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DIE VV AH RHEiT Gemeinde - thronitt Budapest. Der Eröffnung des zweiten Semesters der von der Pester Isr. Religionsgemeinde gegründeten Ungarisch-Jüdischen Freien Universität wohnten die Reichstagsabgeordneten Dr. Karl Rassay, Paul Sa-ndor, Qeza Desi, Josef Pakots und ein zahlreiches Publikum bei. Der Gemeindepräsident Hofrat Samuel Stern hielt die Eröffnungsrede, worauf Reichstagsabgeordneter Doktor Ernst Brody einen Vortrag über das Goldene Zeitalter des ungarischen Liberalismus hielt und auf Grund bisher unbekannter Quellen das Zustandekommen des ersten Emanzipationsgesetzes vom Jahre 1839/40 schilderte. Der Vortragende führte eine Reihe von Reden großer ungarischer Reformpolitiker über die Judenfrage aus den Vierzigerjahren an und beleuchtete die Rolle des ersten Vizegespans des Pester Komitats Simon Dubraviczky. der einen Antrag zur Einbürgerung der Juden unterbreitet hat. 70. Geburtstag. Samstag, den 25. d. M.. J/>10 Uhr vormittaigs, findet im Tempel, XVIII.. Schopenhauerstraße 39, die Feier des 70. Geburtstages des Obmannes der Chewra Kadischa und Mitgliedes des Bethausvorstandes Herr Josef Nossig statt. „Einheit". Am 19. d. M. fand die 19. ordentliche Generalversammlung der „Einheit". Verein zur Errichtung und Erhaltung von Mittelstandsküchen und Volksspeisehallen, Wien II., Malzgasse 12, statt Die Isr. Kultusgeineinde war vertreten durch ihren Vizepräsidenten. Herrn Dr. Jakob Ornstein, die Adas Jisroel durch Herrn Michael Sternfeld, die „Uuion" durch Herrn Reg.-Rat Dr. Lenk, die Allianz durch Herrn Rabbiner Dr. A. Kaminka, die Chewra Kadischa durch Herrn Sandor Adler, die Agudas Jisroel durch Herrn Dr. Deutschland er, „Die Wahrheit" durch Redakteur Hirschfeld. Auch die Bezirksorganisation II der „Union" (Dir. G. Kolmin. Adolf Back. Felix Wachsberger und Max Kohn) und verschiedene andere Körperschaften entsandten Delegierte. Es wurde über die Tätigkeit der „Einheit" im Verwaltungsjahre 1932 berichtet Die „Einheit" ist mitten in dieser Zeit schwerer wirtschaftlicher Not und großen Massenelends, in dieser Zeit der abnormen Arbeitslosigkeit und der ungewöhnlich schweren Erwerbsmöglichkeit allen, welche nicht über das notwendigste Geld verfügen, in ein Gasthaus zu gehen, und jenen, welche nicht einmal eine kärgliche Mahlzeit bezahlen können, eine Zufluchtsstätte gewesen, in der sie ihren Hunger stillten. In großen Scharen kommen unglückliche Männer und Frauen. Greise und Kinder. Schwache und Kranke, Angestellte. Arbeiter. Intellektuelle. Mittelständler, die einst bessere Tage gesehen, in die „Einheit" und genießen in den warmen Sälen, bei schön gedeckten Tischen den Schein bescheidener Häuslichkeit Die Gäste werden dort aufmerksam und sorgfältig bedient Die „Einheit" ist auch heuer der Winterhilfe der Ge- Die „Theologia" gratuliert ihrem verdienstvollen früheren Präses Rabbinatsabsolventen JOSEF BABAD anläßlich seiner Promotion zum Doktor der Philosophie. meinde Wien als einzige rituelle Speisestelle angeschlossen und speist gegenwärtig nebst ihren ständigen Gästen 350 Personen von der Notstandsaktion der isr. Kultusgemeinde aus. Ganz besonders wird hervorgehoben, daß in der Mittelstandsküche der „Einheit" reservierte Tische für Hochschüler bestehen und so die akademische Würde der auf streng rituelle Kost reflektierenden Hochschüler gewahrt ist. Trotz der sehr niedrigen Preise gibt die „Einheit" an alle, die nicht einmal diesen billigen Preis bezahlen können, weitergehende Ermäßigung. Trotzdem der Verein bei der Gründung den Zweck verfolgte, Essen nur gegen billige Bezahlung zu verabreichen, mußte die „Einheit" schon vor langer Zeit mit dem Verabreichen von unentgeltlichem Essen beginnen. Im Jahre 1932 verabreichte die „Einheit" 365.010 Portionen gegen Bezahlung und 12.240 Portionen ganz ohne Bezahlung. Sie gibt auch ihren Gästen die Möglichkeit ein Nachtmahl, bestehend aus Suppe mit Einlage und Brot um 15 Groschen in warmer Lokalität einzunehmen. Hierauf legte der erste Schriftführer. Herr Kultusvorstand Dr. Dagobert Rybaczewski. an Hand eines reichen Ziffernmaterials die Tätigkeit der „Einheit" im Jahre 1932 dar. Er stellte fest daß im Jahre 1932 gegen 100.000 Portionen mehr verabreicht worden sind als im Vorjahre bei gleichbleibenden Regien. Der Revisor Jakob Fuchs stellte den Antrag auf Erteilung des Absolutoriums, der einstimmig angenommen wurde. Der Vertreter der isr. Kultusgemeinde. Vizepräsident Dr. Jakob Ornstein, schilderte die furchtbar katastrophale Not welche in Wien herrscht weshalb es ihn sehr angenehm berührte, daß aus dem Berichte der „Einheit" Erfreuliches zu vernehmen ist das für einen Augenblick hinweghebt über die Klage, die wir sonst vernehmen müssen. Er verspreche, beim Kultusvorstande Fürsprecher für die „Einheit" zu sein. Redakteur Dr. Reik lobte die Tätigkeit der „Einheit" und bezeichnet es als oberste Menschenpflicht den Hunger seiner Mitmenschen zu stillen, welcher Pflicht die „Einheit" voll und ganz nachzukommen bestrebt ist Herr Dr. Armand Kaminka bewundert die Billigkeit der Preise der „Einheit" und dankt im Namen der „Allianz" für das Entgegenkommen; welches die „Einheit" den durchreisenden Schützlingen der „Allianz" dargebracht hat. Frau Dr. Helene Stein überbrachte die Grüße und Wünsche der „Weiblichen Fürsorge", Herr Greinialrat S. Bernhardt versprach angesichts der ungewöhnlich großartigen Leistungen der „Einheit" beim Gremium der Wiener Kaufmannschaft für eine Erhöhung der Subvention für die „Einheit" einzutreten. Herr Dr. Deutsch lande r. dankte der „Einheit" für das Entgegenkommen, welches sie den Schülerinnen der Beth-Jakob-Schule bietet Herr Felix Wachsberger von der Bezirksgruppe II der „Union" fand nicht genug Worte des Lobes für die Leistungen der „Einheit" und versprach, daß auch die Bezirksleitung II der „Union" der „Einheit" hilfreich beistehen wird. Herr Obmann Felsen bürg dankte allen Rednern, ganz besonders dem Vizepräsidenten der isr. Kultusgemeinde Herrn Dr. Jakob Ornstein, dem Herrn Dr. Kaminka für iiire freundlichen Worte, ferner dem Vorstande der „Einheit" und ganz besonders Herrn Dr. Rybaczewski, Herrn Hofrat Dr. Fuchs und. Herrn Max H o f b a u e r für ihre Anregungen, Bemühungen und tatkräftige Mitarbeit und wünschte der „Einheit" iür ihr weiteres Bestehen Glück und Segen. Bei den hierauf vorgenommenen Wahlen in den Vorstand wurden die Herren Nathan Schiff, Samuel Wechsler, Frau Irene Wechsler wieder- und Herr Mag. H. B e r g e r und Kultusvorstand Dr. Paul R a u m a n n neugewählt. Als Revisoren erscheinen die Herren Jakob Fuchs, Jakob Stern und Ing. Emil K r i t z 1 e r. Tempelverein „Emunas Awes" (XIV., Storchengasse 21). Sonntag, den 19. d. M.. fand im Vereinshause die Generalversammlung des Tempelvereines unter stärkster Beteiligung statt. Der Obmann Herr Emanuel Weiss begrüßte die erschienenen Gäste, insbesondere den Vertreter der Kultusgemeinde Komm.-Rat A.A Ibers, die Deputierten verschiedener Tempelvereine, der Chewra Kadischa und der Bezirkskommission sowie Herrn Med.-Rat Dr. S. N e u m a n n. Nach einer Trauerkundgebung für die verstorbenen Vereinsmitglieder erstattete der Obmann den Tätigkeitsbericht, aus dem hervorging, daß trotz der gewaltigen finanziellen Schwierigkeiten die Leistungen des Tempelvereines in religiöser und kultureller Hinsicht dank der Opferwilligkeit der Mitglieder geradezu hervorragende sind. Neben der würdigen Abhaltung des Gottesdienstes in dem neuen schönen Tempel sind die Arbeiten der Talmud-Thora-Schule hervorzuheben, in der zirka 100 Knaben und Mädchen völlig kostenlos gründlicher Unterricht erteilt wird. Unvermindert rührig ist die Tätigkeit der Frauensektion und des Unterstützungsvereines „Gemilas Chesed". Sehr anerkennende Worte fand der Obmann für das Wirken des hochverehrten Herrn Rabbiner Weiss, sowie auch für den bewährten Kantor Schwarz. Er dankte der Kultusgemeinde für die hilfreiche Unterstützung und dem Leiter des Aktionskomitees, Herrn Arnold Kohn. für seine unermüdliche Tätigkeit. Herr Schriftführer Dr. S. U n t e rberg erstattete den mit großer Befriedigung aufgenommenen Kassabericht uud richtete einen Appell an die Mitglieder, ihren Opfermut auch in der dem Vereine weiter bevorstehenden schweren Zeit tatkräftig zu bekunden. Den Berichten folgte eine lebhafte Debatte, an der sich insbesondere die Vertreter der verschiedenen Korporationen beteiligten: Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder wurden per Akklamation wiederge-. wählt. — Aus Ersparungsgründen wurde die Generalversammlung des Tempelvereines mit der Generalversammlung des Unterstützungsvereines „Gemilas Chesed" vereinigt. Der Obmann dieses ersprießlich wirkenden Vereines, Herr Eamnuel Schulz, erstattete einen Bericht über dessen Tätigkeit, aus dem hervorging, daß dank der Opferwilligkeit der Gönner und Freunde des Vereines derselbe auch im abgelaufenen Jahre in der Lage war, nach besten Kräften das Los der Armen zu lindern. Der rührige Obmann forderte die Anwesenden auf, mitzuhelfen, damit so vielen Hilfsbedürftigen ein freundlicheres Schicksal beschieden wird. Döblinger Tempelverein. Sonntag, den 19. d. M., fand die Generalversammlung des Döblinger Tempelvereines unter großer Beteiligung statt Der Obmann, Herr BeJa Fränkel. begrüßte die erschienenen Gäste, u. a. die Herren Rabbiner Dr. D. Feuchtwang und Dr. A. Frankfurter, den Delegierten der Kultusgemeinde Dr. Paul R a u m a n n und Herrn Kultusvorsteher Leo Rath, die Delegierten verschiedener Tempelvereine und die Vorstandsdamen des Döblinger Tempelvereines, Frau Dr. Frankfurter, Frau Dr. H e r r n s t a d t, Frau Fränkel. Nachdem der Vorsitzende den im Laufe des Jahres verstorbenen Vereinsmitgliedern einen tiefempfundenen Nachruf gehalten hatte, erstattete er den Rechenschaftsbericht und schilderte in anschaulicher Weise die Tätigkeit des Vorstandes und das erfreuliche Wachsen der Gemeinde. Er dankte den Funktionären für ihr hingebungsvolles Wirken. Der Antrag, den ersten Tempelvorsteher Michael Tauber zum Ehrenmitglied zu ernennen, fand einstimmige Annahme. Der Vereinsobmann, Herr Fränkel, beglückwünschte Herrn Tauber zu dieser Ehrung und gab dem Wunsche Ausdruck, daß es dem überaus verdienstvollen Manne noch viele Jahre gegönnt sein möge, so segensreich wie bisher zu wirken. Herr Tauber dankte gerührt und versprach, mit jeder Faser seines jüdischen Herzens für die heilige Sache des Judentums zu wirken. Rabbiner Doktor D. Feuchtwang hielt eine geistvolle Ansprache, in der er dem Wunsche Ausdruck gab, daß bald jener Gottesfriede und jene wahre Nächstenliebe in die Herzen der Menschen einkehren mögen, deren Quell im Zehnwort zu finden ist. -Rabbiner Prof. Dr. A. Frankfurters von echt jüdischer Begeisterung erfüllte Ansprache beinhaltete einen flammenden Aufruf: „Zurück zum Judentum!" Herr. Kassier Wilhelm Löwy erstattete den Kassabericht und hob mit Befriedigung den Opfersinn der Mitglieder und die relativ günstige Wirtschaftslage des Vereines hervor. Ueber Antrag der Revisoren, der Herren Komtnerzialrat Stein und Max Schey, wurde .dem Vorstande das Absojutorium erteilt Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder, die Herren Direktor Josef Brüll,. Jakob Grünwaid, Simon Koch, Wilhelm Löwy, Isidor Löwenbein, Bernhard Paschkusz. Michael Tauber und Adolf Wa-Idstein, wurden wiedergewählt. Promotion. Freitag, den 17. d. M., fand inv großen Festsaal der Wiener Universität die Promotion des Rabbinatsabsolventen Josef Babad:. zum Doktor der Philosophie statt. Wir: gratulieren herzlichst. Tempelverein „Emunas Awes". Seit 25 Jahren gehört Herr Mayer Am sehe! dem Vorstand der' Storchenschul an. Er hat sich in dieser langen Zeitdauer' viele Verdienste um den Verein erworben, insbesondere wegen seiner friedliebenden Gesinnung, die er stets bekundete. Der Vorstand des Vereines ehrte ihn im Rahmen des letzten Sabbatgottesdienstes durch feierlichen Aufruf zur Thora, wo Rabbiner A. Weiß an den Jubilar eine herzliche Ansprache hielt, die in dem Wunsch ausklang, daß es dem allseits geschätzten Manne gegönnt sein möge, noch viele Jahre gleich ersprießlich wie bisher zum Wohle des Vereines zu wirken. Todesfälle. Am 7. d. M. fand das Leichenbegängnis des im 75. Lebensjahre verstorbenen Arztes Dr. Samuel Korein statt Die Trauerrede hielt Rabbiner Schenk, der die hervorragenden Tugenden und die tiefe Religiosität des Verewigten in markanten Zügen schilderte. Als langjähriger Vorstand der Talmud Thora hat sich der Verblichene große Verdienste erworben. Im Namen der Familie verabschiedete sich in rührender Weise der Bruder des Verewigten. Stadtrepräsentant Desider K o r e i n aus Budapest, der die Herzens-' güte. das Humanitätsgefühl und die besondere Bescheidenheit des frommen Verblichenen hervorhob. Nach den ergreifenden Nachrufen wurde der edle Arzt in der ..Schomre Schabbos'-Abteilung des Zentralfriedhofes zur ewigen Ruhe bestattet Eine vornehme Familie, darunter Oberrabbiner Dr. Bela Bernstein, Nyircgyhaza, betrauert in dem Heimgegangenen den Senior, der außer der tiefgebeugten Witwe einen einzigen Sohn hinterläßt. — Am 13. Februar wurde der Parlamentsredakteur der „Volkszeitung" Doktor Heinrich R o s e n i e 1 d auf dem Zentralfriedhofe zur letzten Ruhe bestattet. Eine große Zahl von Freunden gab ihm das letzte Geleite. Es waren u. a. erschienen namens der Bundesregierung Gesandter und bevollmächtigter Minister Ludwig mit Legationsrat Schmidt, Ministerialrat Brüge! vom Bundeskanzleramt Hofrat Heilig von. der „Staatskorrespondenz", der Pressereferent der Bundesbahnen Regierungsrat Schlag, der Verlagsdirektor. der ..Steyrermühl" Hofrat i. P. Dr. Pollak, der Chefredakteur der „Volkszeitung" Klinenberger. Nach den, ergreifenden Trauergesängen des Herrn I. Kantor Funke hielt Rabbiner Dr. B a c h einen tiefempfundenen Nachruf, in dem er der menschlichen Qualitäten und Fähigkeiten des Verblichenen gedachte. Namens der' ..Volkszeitung" sprach sodann Chefredakteur Klinenberger herzliche Worte des Dankes, namens der „Concordia" gedachte Alfred Deutsch-German der großen Verdienste des Verstorbenen. Schließlich nahm Regierungsrat Max Forst als Vizepräsident der Parlamentsberichterstatter von dem toten Kameraden Abschied. Dr. Löwenherz hat kein Glück — in Budapest. Wir erhalten aus Budapest nachfolgenden Bericht: Dienstag abends fand hier ein großer Gemeindeabend statt, bei welchem Anlasse Präsident Hofrat S. Stern dem Wiener Vizepräsidenten Dr. J. Löwenherz eine Antwort gegeben hat, welcher in den letzten Tagen in Budapest einen Vortrag in zionistischen Kreisen gehalten hatte. Präsident Hof rat Stern führte aus. daß das ungarische Judentum die Idee der Volksgemeinde entschieden ablehnt. Es hält an der Idee der Kultusgemeinde fest und wird sich niemals als politische Minorität in Ungarn konstituieren. Dr. Löwenherz sprach nur vom Wiener, nicht vom Berliner Beispiel. In Berlin wurde die „Volksgemeinde" auch ausprobiert, aber die Herrschaft der Zionisten war dort sehr bald zu Ende, und die Majorität der Gemeinde ist auf den richtigen Weg zurückgekommen. Der Pogrom in Aden. Debatte im indischen Parlament Die in Delhi tagende Gesetzgebenide Veirsammlung Indiens befaßte sich in ihrer Sitzung am 15. Februar mit den im Mai 1932 in der Stadt , Aden vorgekommenen Pogrom-Ausschreitungen; gegen die dortige jüdische Bevölkerung. Auf eine . Anfrage des Parlamentsmitgliedes Jaya PrasatS; Singh schilderte der Regierungsvertreter Met-"' c alfe den Verlauf der Unruhen, die hauptsächlich von flüktuierienden Elementen ausgingen, die aus dem Landesinnern nach fidlen kamen und nach vollbrachtem Werke in das! Landesinnere wieder ver- . schwanden. Es ist darum schwer, die Frage des-': Schölilenersatzes zu klären, weil doch in der Reger' dasjenige Gebiet für den Schaderr aufzukommen, hat, aus dem die Unruhestifter stammen. Wo man.' die Schuldigen fassen konnte, waren sie mittellos, so daß ein Schadenersatz von ihnen nicht heraus^

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