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Die Wahrheit · 1932-11-25 · Heft 48 (25.11.1932) · page 6

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1932
Issue
Heft 48 (25.11.1932)
Date
1932-11-25
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 6 DIE WAHRHEIT £ das Verdienst des ideal gastlichen Hauses . . ." Nach der Anstellung und vor dem ersten Konzerte in Bochum schrieb er: „Daß es zu diesem erfreulichen Punkte gelangt ist, verdanke ich nur Ihnen und Ihrem werten Schwiegersohn. Letzterer hat Herrn Stumpf (d. L der Musikdezernent der Stadt Bochum) ja überhaupt erst auf mich aufmerksam gemacht, und Sie haben dadurch, daß Sie mir in Ihrem lieben Hause Gastfreundschaft gewährt haben, mir die zweimalige Reise nach Bochum erleichtert und die Geschäftsreisen in Vergnügungsreisen verwandelt. Ja, ich kann sagen, daß die ideal behagliche Atmosphäre, die man in Ihrem Hause antrifft, meine ganze Ansicht über Bochum und den dortigen Industriebezirk — dem ich mit einigem Mißtrauen entgegenkam — geändert hatl Wo man so reizende Leute antrifft, wird auch künstlerisch etwas zu holen sein! Seien Sie also herzlichst bedankt!" Den Dank wiederholte Reichwein mehrmals schriftlich. Die jetzige Konjunktur hat den Herrn Generalmusikdirektor von dem „volksfremden Feind" weg- und dem Antisemitismus zugeführt. Nach dem Konzert nimmt er in Bochum mit erhobener Hitlerhand die Parade über die johlenden Kulturträger ab. Unionisten, Nationaljaden, Taufe und Mischehen. Van Dr. Schalom Friedland. Czernowitz. (Nachdruck gestattet.) Die völkisch gesinnten Juden versuchen immer wieder, die „schädliche Denkungsart" und unjüdische Einstellung jener Juden, die sich zum nationalistischen Standpunkt nicht bekennen, an den Pranger zu stellen. Und sie tun dies besonders in stürmischen Wahltagen. Die nichtnationalen Juden werden kurzerhand als Verräter der jüdischen Sache verschrien; man erfrecht sich, gegen jüdische Menschen, die in Schrift und Handlung Taufe und Mischehe bekämpfen und auf die Erhaltung des Judentums mit dem Blute ihres Herzens bedacht sind, den Vorwurf zu erheben, daß sie auf den Untergang der jüdischen „Rasse" abzielen. Auch wir in Rumänien haben unter dieser Verleumdung der Streber und politischen Emporkömmlinge viel zu leiden. Die völkischen Juden können sich nicht genug tun, auf die Schädlichkeit der Mischehe, die schließlich zur Taufe führt, hinzuweisen. Mit Nachdruck wird das Eingehen einer Heirat mit einem Manne oder einer Frau aus fremdem Stamme vom nationalistischen Standpunkt verworfen. Es wird behauptet, daß Mischehe und Taufe nur bei den „schlechten Juden", jenen, die den völkisch-jüdischen Standpunkt ablehnen, heimisch seien. Immer, wenn man von der „Mischehe" — das Wort wirkt als Propagandamittel ausgezeichnet! — eines namhaften Juden oder einer bekannten Jüdin erfährt, wird mit den Fingern auf die „Blüte der Assimilation" des nichtmationahstischen Judentums hingedeutet. Die Nationaljuden versteigen sich so weit, daß sie die Mischehe ihres großen Führers Max Nordau als Beweis für die Schädlichkeit des Assimilationsgedankens ins Treffen führen, indem sie, natürlich fälschlich, behaupten. Max Nordau hätte die christliche Frau heimgeführt, bevor er mit dem Zionistenführer Herzl befreundet, d. h. als er noch „Assimilationsjude" war! Merkwürdigerweise sind die nichtvölkisch gesinnten Juden noch nie den Behauptungen der Zionisten entgegengetreten. Man soll doch die Nationaljuden einmal ernstlich an den alt jüdischen Ausspruch: „Wer andere berüchtigt, der berüchtigt seinen eigenen Makel", erinnern. In den letzten Tagen aber kam der Stein ganz unerwartet ins Rollen. In Wien finden Wahlen in die Kultusgemeinde statt und die Herren Nationaljuden schwärzen unsere österreichischen Freunde in gröbster Weise an. Immer wieder ist von den „Mischehejuden" die Rede. Diese Tatsache veranlaßte mich, mit folgenden Ausführungen aufzutreten und einmal reinen Tisch zu machen Was die Ansicht der Nationaljuden über die Taufe betrifft, mögen Zitate aus literarischen Aufsätzen ihrer Führer genügen, um zu zeigen, wohin die brennende religiöse Sehnsucht der zionistischen Jugend steuert. „Wir, ein unerhört intellektuelles Geschlecht, wollen die Revolutionierung, aus der eine neue Religion kommen muß!" (HansKohn im Sammelband „Vom Judentum") Noch klarer drückt sich der Wiener Zionistenführer Adolf Böhm aus: „Die traditionelle jüdische Scheu vor dem Stifter des Christentums und seinen Lehren kann der moderne Jude nicht mitmachen, er sieht vielmehr klar den Fortschritt, den es bedeutete, als das Christentum den Quell der religiösen Sittlichkeit ins Innere der Menschenbrust verlegte. Es ist gar kein Zufall, daß in der hebräischen Literatur ein geistiger Kampf gerade über die Stellung zum Christentum entbrannt ist ... Der Zionismus ist noch nicht die Erneuerung.Aber ... je stärker diese Umwandlung, desto größer die Entfernung vom bisherigen Judentum, sowie die Sehnsucht nach einer durchgängigen Erneuerung". Dazu ist nur noch zu bemerken, daß Adolf Böhm mit der jüdischen Tradition bereits gebrochen hat indem er die Beschneidung an seinen Söhnen unterlassen hat, damit sie im gegebenen Alter ihre Religion selbst wählen können. Martin Buber, der von der christlichen Welt anerkannte Führer des frommen Judentums, hat in seinem „Heiligen Weg" so ziemlich deutlich der zionistischen Jugend den Weg gezeigt, den sie, um erlöst zu werden, zu gehen hat Ehrfurchtsvoll gedachte er des „zentralen Juden, in dem sich der jüdische Verwirklichkeitswille sammelte und durch den er sich brach", und bezeichnete die Lehre Christi als „urjüdischen Geist der wahren Gemeinschaft". Es genügt daran zu erinnern, daß Josef Klausner, der Verfasser des Jesus-Buches, Lehrer an der zionistischen Universität *) Ein treuer Anhänger unserer Schwesterorganisation U. E. R. in Rumänien, der auch die Verhältnisse in Wien gut kennt schickt uns folgenden Artikel. Herr Dr. Schalom Friedland war vor Jahren ein begeisterter Zionist Die unerträgliche Mandatejägerei mancher Zionisten. die überall zur Plage wurde, bewog ihn jedoch, aus der zionistischen Partei auszutreten. Seine Ausführungen werden nicht verfehlen, innerhalb denkender Kreise Eindruck zu machen. in Jerusalem ist, und daß der zionistische Führer Rabbi Stefen Wise in New York den Stifter des Christentums den Propheten Jesaja, Arnos, Jeremias gleichstellt und das Volk auffordert dies endlich zu bekennen. Interessant ist auch die Stellung der Zionisten zur Mischehe. Vor einigen Jahren hat sich der orthodoxe „Israelit" in Frankfurt in Zusammenhang mit der Taufe Hans Herzl's, mit der Mischehe des Zionistenführers Max Nordau befaßt. Der Referent unterließ es nicht im Zuge seiner Betrachtungen über Zionismus. Taufe, Mischehe und dgl. heftige Angriffe gegen Herzl, den Abgott der Zionisten. zu richten. Es wurde daran erinnert daß Herzl die Mischehe Nordaus guthieß. Darauf große Entrüstung in zionistischen Kreisen. Besonders Wien, die Geburtsstätte des Zionismus, wo die Gebeine des toten Führers ruhen, regte sich furchtbar auf. Dr. T. Nussenblatt. der „Herzl-Biograph", griff sofort zu seiner Sammlung von Herzl-Briefen und fand „glücklicherweise" ein Schreiben Herzls an einen seiner Freunde in Mainz vor. in welchem von Nordaus Mischehe die Rede ist und das nebenbei „die menschliche, vornehme, ergreifend einfache Art Herzls beweist". Dieser Brief gelangte durch das „Neue Wiener Journal" in die Oeffentlichkeit. (Auch die „Wahrheit" brachte seinerzeit eine „Richtigstellung" seitens des Herrn Doktor Nussenblatt Eine Faksimile dieses Herzl-Briefes wäre sehr wünschenswert!) Darauf ein Jubel im zionistischen Blätterwald: „Herzl war gegen die Mischehe!" Beinahe alle zionistischen Zeitungen des In- und Auslandes druckten diesen Brief nach. Es blieb also dabei, daß die Mischehen nur bei den Nichtzionisten eingeführt sind! Nun soll hier ein für alle Mal der Beweis geführt werden, daß die Mischehe, so grotesk es klingen mag» geradezu zur Ideologie der Zionisten gehört Ob dies auch bei den „nichtnationalen Juden" der Fall ist? — Dafür ist bis heute ein Beweis nicht erbracht worden. Die eheliche Verbindung Nordaus mit der jungen Witwe seines Freundes Richard Kaufmann fand im Jahre 1896 statt, zu einer Zeit, als Nordau. wie aus seinen „Erinnerungen" und Herzls „Tagebüchern" zu ersehen ist, mit dem Zionismus schon bekannt war! Einige Zeit später, als er seinem Freunde Herzl von seiner Heirat schrieb, antwortete ihm der Erwecker Neu-Judas: „Zu Ihrer Vermählung wünsche ich Ihnen vom ganzen Herzen Glück. Die edle Frau, die ich zwar nur flüchtig sah, von deren hohem Sinn mir aber Feldmarm oft erzählte, möge Ihnen den Hausfrieden bereiten, den die äußeren Kämpfe gerade für Unsereinen so sehr wünschenswert machen. Ihre Bedenken über die Aufnahme Ihrer MischeWe in jüdischen Zelotenkreisen sind vielleicht übertrieben. Ich glaube nicht daß man in anständiger Denkweise und guter Logik Ihnen daraus einen Vorwurf machen kana Was sind wir heute? Bürger des idealen Judenstaates, den wir auf Erden zu setzen als den besten Inhalt unseres Lebens ansehen! Wäre unser Volk heute schon vollbracht sö wäre es doch wohl einem jüdischen Staatsbürger nicht Verwelhrt, eine A'usläjnderiln zu heiraten. Sie würde dadurch eine Jüdin, ungeachtet der Konfession. Wenn sie Kinder haben, werden es Juden sein, was ja unter den gegenwärtigen Umständen auch bei Söhnen in Betracht kommt. Wenn ich nicht irre, war Moses mit einer Medianiterin vermählt" Dieser Brief Herzls ist in den von Frau Anna Nordau, der Witwe Max Nordaus. herausgegebenen „Erinnerungen" ihres Mannes. Seite 178, abgedruckt daher nicht wegzuleugnen. So und nicht anders dachte Theodor Herzl, „der edelste Mensch und Jude", über die Mischehe. Er, „der sein Volk jung und glücklich sehen wollte", sprach sich oft vor seinen Getreuen für die Mischehe aus. (Fortsetzung folgt) Ein gottbegnadeter Künstler. Im Wiener Wettstein-Park (im Volksmund Rosen- Park), zwischen Augarten- und Friedensbrücke (nahe der Brigittenau). befindet sich jetzt ein entzückendes Kunstwerk, eine der schönsten plastischen Zierden Wiens. Inmitten eines mit wilden Rosen bepflanzten Rondeaus, auf einem Sockel aus Stein, eine überaus lebensvolle Bronzegruppe: vier nackte Kinder, drei Buben und ein Mäderl darstellend, wie sie sich, vom ältesten sanft umschlungen, zum Laufen anschicken. Auf dem Sockel ist zu lesen: „Ruf der Jugend." Etwas weiter dahinter, halbkreisförmig, eine Pergola. Das ganze wirkt wie erhabene Musik. Wie gebannt bleibt man stehen und schaut und schaut. Unversehens fühlt man sich dem grauen Alltag mit seinen Sorgen und Mühen entrückt, wie in eine andere, schönere Welt versetzt Sieh' mal, sie scheinen wirklich zu atmen, diese Kinder aus Erz, man glaubt des Einen Ruf zu vernehmen, sie herankommen zu sehen! Wie sie vor Glück strahlen, von Kleidern unbeschwert, in der freien Natur herumtollen zu können! Das Mädchen von unbeschreiblicher Anmut, zurückhaltend, die Buben, namentlich der kleinste, mutig und entschlossen, vorwärtsstürmend. Alles ganz natürlich, von größter Unmittelbarkeit, nichts „Gestelltes", nichts „Komponiertes", alle vier mit Meisterschaft gestaltet Dem Künstier ist da ein großer Wurf gelungen. Mit diesem Werk zieht er in die Kunstgeschichte ein, selbst dann, wenn er auch nichts sonst mehr hervorbrächte. Er vermochte da eine „göttliche" Inspiration meisterhaft zu formen und ihr in Erz gleichsam ewige Dauer zu verleihen. Inhalt und Form sind auf gleicher Höhe. In der Plastik ist so etwas sehr selten, viel seltener als in der Malerei oder in der Musik. Auguste Rodin schuf vor mehreren Dezennien die vielbewunderte Gruppe der „Bürger von Calais", das ist die allerdings geniale Wiedergabe einer geschichtlichen Szene: hier ist Kunst Magd der Geschichte. Oder z. B. das prachtvolle Christinen-Denkmal in der Wiener Augustinerkirche, ebenfalls ein berühmtes Gruppenbild von Canova; dieses soll religiöse Gefühle wecken; da also ist die Kunst Magd der Religion. Unsere Gruppe aber will «ein nur das Schöne darstellen, ohne jeden Nebenzweck, ähnlich wie etwa Luca della Robbia's Sängerknaben auf der Orgeltribüne in Florenz, oder wie die noch viel ältere Laokoongruppe im Belvedere des Vatikan. Es soll unsere Gruppe durchaus nicht mit diesen klassischen Werken der Bildhauerkunst in eine Parallele gesetzt werden; etwas Gemeinsames haben sie aber doch: mit der ersteren die zaubervolle Veranschaulichung holder Jugend, mit der letzteren einigermaßen die Gruppierung, viel mehr noch die vollendete plastische Durchbildung. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten haben die Künstler der letzten 20 Jahre die Kunst gleichsam erschlagen. Kaum eines ihrer Werke ist in unserem Gedächtnis haften geblieben, höchstens nur als Erinnerung an scheußliche kubistische Gebilde. Sie alle, die ArcMpenko. Hoetger, Lehmbruck, Lipschitz, Laurens, Beling. Emy Reeder usw. sollten sich einmal diese Bronze-Gruppe ansehen. Vielleicht würden sie zur Einsicht kommen, daß es durchaus nicht allein auf eine neue Ausdrucksweise ankommt sondern auch jetzt noch immer, wie zu allen früheren Zeiten, in erster Reihe auf das Können, gepaart mit Phantasie, also auf Kategorien der großen Begabung. Und vielleicht würden sie sich, ganz im Geheimen, selbst eingestehen, daß man mit der alten Ausdrucksweise auch heute noch Werke der Plastik von Ewigkeitswert schaffen kann. Der gottbegnadete Schöpfer des „Ruf der Jugend" heißt Felix Weiß. Diese seine Arbeit hat die Gemeinde Wien aus einer größeren Anzahl von durch verschiedene Künstler eingereichten Entwürfen ausgewählt. Der Künstler ist jetzt 25 Jahre alt. Aber schon mit 17 Jahren errang er den ersten Preis beim Wettbewerb des Wiener Volksbildungsvereines für ein Denkmal Ludo Hartmanns, das bisher nur mangels Geldmittel, immer noch nicht in Bronze ausgeführt werden konnte, Vier Jahre früher, als dreizehnjähriger Realschüler, fertigte er eine Büste seines Chemieprofessors Hugo Fulda an. die man, Jahre nachher, für das Foyer der Realschule in der Marchettigasse erwerben wollte. Zur Aufstellung gelangte indes eine vom Künstler neugearbeitete Büste, denn die frühere, ebenso wie die preisgekrönte Ludo Hartmann-Statue in Gips, waren interessanterweise nur Dilettanten-Arbeiten. Weiß kam erst mit 18 Jahren an die Wiener Kunstakademie zu Professor Bitterlich, vier Jahre später zu Bourdelle in Paris, dann hielt er sich zu Studienzwecken längere Zeit in Florenz. Rom, Madrid und München aut Kopien des von ihm geschaffenen Porträts der Filmdiva Anna May Wong sind bisher schon von mehreren Museen und Galerien erworben worden, vom Estense- Museum hier, vom Wiener Naturhistorischen Museum. Ethnographische Abteilung, vom Museum in New York, in Peking, von einer Galerie in London usw. Der Künstler modellierte auch Jannings. welche Büste demnächst im Foyer des Deutschen Volkstheaters feierlichst aufgestellt werden wird. Weiters modellierte er auch den Filmkünstler Konrad Veidt und eben jetzt arbeitet er an der Büste Johann Kremenezkis. Ein prachtvoller Bogenschütze von ihm ist im Museum der Stadt Wien, ein weiblicher Akt in Marmor in Kalkutta, ebenso ein überlebensgroßer Fechter in San Franzisko und ein Kugelstoßer in Los Angeles. Man sieht unser Künstler ist auch schon im weiteren Ausland ziemlich gut bekannt. Möge es ihm vergönnt sein, das Welt-Inventarium an „berühmten Kunstwerken", zu dem der „Ruf der Jugend" unfehlbar gehören wird, noch um einige zu bereichern. Wir aber* wir können uns freuen, daß uns in Felix Weiß Einer beschert wurde, durch dessen Leistungen unsere Ebenbürtigkeit mit anderen Kulturvölkern wieder einmal zwingend bewiesen wird. Theodor Ehrenstein. Das Gremium der jüdischen Kaufmannschaft, des Gewerbes und der Industrie in Wien hält Sonntag, den 27. November 1932, um ^10 Uhr vormittags, im Hotel Sächsischer Hof, IL, Taborstraße (Eingang IL, Novaragasse 2) eine öffentliche Kul tu s w ähl erversammlung ab für Kauf leute, Industrielle, Gewerbetreibende und Handelsvertreter, bei welcher Mandatare der Nichtnationalen Liste sprechen werden. Eintritt ausnahmslos nur gegen Vorweisung der Einladung gestattet!

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