Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1930
- Issue
- Heft 7 (14.2.1930)
- Date
- 1930-02-14
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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I w II ü& tr,< "i Ü i :J4 *£H 1 M*3yf*- SiR Seite 4 DIE WAHRHEIT; M#* Blut schreibe ich tt m 99 Von geschätzter Seite erhalten wir den feixenden erschütternden brief eines sehr angesehenen russischen Juden in Uebersetzung zur Verfügung gestellt, den wir ohne jeden Kommentar veröffentlichen, denn er spricht für sich selbst. D. Red. An unsere lieben und teuren Brüder! Wir wissen, daß Ihr alle Juden liebet und wir wissen. daß Ihr Mitgefühl (im Original Jesurim) mit uns habet. Deshalb liebe und heilige brüder wundert es uns. daß Ihr über uns schweigt. Es hat den Anschein, daß Ihr nichts von uns wißt Entschuldiget mir, daß ich solches sage: Ich. der ich in Städten und Städtchen herumfahre. Wehe. wehe. wehe, liebe und teure Brüder. Man quält unsere Juden. Wer spricht, er will Gott dienen, den quält man zu Tode. Nein! Der Tod ist viel geringer als die Leiden der russischen Juden. Ein Jude darf nichts tun. Man will einem Arbeitsmenschen so lange kein Stückchen -Brot geben, als er am Schabbes nicht arbeitet und er muß unterschreiben — fern sei es von uns — daß er an Gott nicht glaubt. Er darf nicht beten gehen, er darf nicht zum Rabbiner gehen, die Bethäuser zieht man ein und auf das Bethaus, welches noch besteht, legt man so viele Nalog (Abgaben), daß es nicht möglich ist. sie zu bezahlen. In allen Städten fehlt die Mikwah. Man läßt keine Mikwah bestehen. Wo noch eine Mikwah besteht, sollte man dafür so viel bezahlen, was unerschwinglich ist. Man ist. Gott behüte, vor dem Schließen derselben. Man läßt kein Koscherfleisch zu. Die Schächter läßt man nicht Vieh (gemeint ist Großvieh) schlachten. In manchen Städten läßt man sogar kein Geflügel schlachten. Sollte ein Schächter an einem verborgenen One Schächten und ertappt man ihn dabei, so setzt man ihn ins Gefängnis und seine „Stube" wird angefordert. Den Rabbinern legt man Steuern auf, so daß viele Rabbiner an die Regierung schreiben müssen, daß sie ihrem Berufe entsagen und jene Rabbiner, weiche nicht entsagen, haben kein Stückchen Brot. Man tritt sie mit den Füßen und schreiben kann das auch keiner, deshalb schreibe ich es und mit großem Schrecken (gemeint Gefahr) und würde man mich ertappen, so würde man mich erschießen. Seilte ich alle Dinge hinausschreiben. müßte ich acht Tage sitzen und eineil solchen großen Brief wird man nicht durchlassen. Ich würde es als großes Glück betrachten, wenn ich wüßte, daß man jedem meiner- Worte tausend Gedanken entnimmt . . . Die Thora wird mit Füßen getreten, indem man ein Bethaus oder eine „Klaus" einzieht. Man will alle heiligen Stätten einziehen. Will ein Jude beten, so versteckt er sich, als ob er einen großen Diebstahl beginge. Die Inquisition zu schildern, ist unmöglich. Seit die Welt bestellt, ist derartiges noch nicht dagewesen. Jörn Kippur ist man in alle Bethäuser gelaufen, um das Beten zu verhindern. An manchen Orten wurden in die Bethäuser Steine geworfen. Man will nur ein Stückchen Brot geben, wenn man der Thora entsagt, und Menschen wollen essen. Sie müssen alles tun. Würde man nur den Tod androhen, um die Sabbat-Entweihung zu erzwingen, so würde man sich töten lassen, aber man martert zu Tode und Kinder wollen essen. All die Leiden der frommen Juden zu beschreiben ist unmöglich. Sie wissen also ein wenig von den religiösen Angelegenheiten: jetzt will ich von den Leiden der Familien schreiben. Gar nicht zu reden davon, daß jedem, der ein Geschäft gehabt, alles weggenommen wurde, sogar die Wohnung samt Bettzeug, er selbst ins Gefängnis geworfen. Würde man im Gefängnis zu essen geben, so wären alle Juden gerne ins Gefängnis gegangen. Aber man gibt kein Essen und die Leiden sind groß. Man kann infolge Unreinlichkeit vergehen. Jetzt aber haben alle Juden schon längst keine Geschäfte mehr und dennoch werden sie dafür verantwortlich gemacht, daß sie früher einmal Krämer waren oder ihre Eltern. Kurzum, jeder wird für schuldig befunden und zu Tode gequält. Viele Menschen aus ihrer Wohnung geworfen. Alles wurde ihnen weggenommen. Es ist ein Schrecken, dies anzusehen. Die Lage der Juden ist schrecklich und unmöglich zu beschreiben. Der Schrecken herrscht bei Tag und bei Nacht. Gar plötzlich hat man der Nacht des 26. Jänner den Namen „Krasnaije Natsch" (wahrscheinlich „Schöne Nacht") gegeben. In dieser Nacht wurden zu 800. zu 500 und zu 100 Mann, je nach der Größe der Stadt, so viele Menschen hinausgeschickt. Und alles, was sich vorfand, wjirde geraubt. Kleider, Uhren gestohlen. Ohrringe aus den Ohren herausgerissen. Ringe von den Fingern gezogen, silberne, goldene.- messingene Leuchter geraubt, goldene Zähne aus dem Munde gezogen. Der Schrecken dieser Nacht ist unbeschreiblich. Von Tag zu Tag neues Leid, neue Gesera. Kisseu wurden weggenommen. Unsere Kinder wurden uns entrissen. Ein Cheder darf man nicht besuchen. Erwischt man einen Melammed beim Unterrichte eines Kindes, so wird er in das Gefängnis gesetzt. Man hat ihre Fußböden aufgegraben und die Wände niedergerissen, um zu suchen, ob nicht etwas versteckt wurde. Menschen verschickt man nach Sibirien. Wehe, wehe! Heilige Brüder, wie bitter ist die Lage unserer Juden. Wehe, bitter ist den Rabbinern, sie schreiben Euch gar nicht, denn sie fürchten sich sehr und befinden sich in großem Schrecken: außerdem haben sie keinen Bissen Brot. Nur ich unterziehe mich des Schreibens. — Wenn dieser mein blutiger Brief mit Gottes Hilfe in Eure Hände gelangen wird, sollt Ihr sowohl an Gott wie auch an alle unsere Brüder in Amerika appellieren. Alle unsere Brüder, warum schweigen sie? Sie sind in einer freien Welt, säe können alles reden, sie können große Proteste erheben gegen eine solche Marterung ihrer Brüder. Dies wurde bisher weder gehört, noch gesehen an allen vier Ecken der Welt. Bei uns sind die Menschen unter dem Stock (im Original Stik[?]) und unter dem Gewehre, seien es Juden, seien es Bauern. Es mögen viele tausende Menschen versammelt sein und darunter nur 10 Banditen, welche von Dingen sprechen, die niemals auf der Welt dagewesen und alle wissen, daß es eine Lüge sei — wird keiner sagen, daß es unrichtig ist. Sagt es aber einer, so wird er verkannt. Versteht Ihr schon, was sich bei uns tut?! Deswegen sollt Ihr nicht verschweigen allen unseren Brüdern in Amerika zu schreiben, auf daß „Gewaldcn" gemacht werden in ganz Amerika und aufgerüttelt werde die große Welt, daß ein Sturm gehe von einem Ende der Welt zum anderen. Wie läßt man es zu. daß Menschen so gemartert werden? Warum hat man sich so verlegt auf die Religion? Warum schweigen alle unsere brüder in den freien Ländern, wo man reden dari? Bei uns. wenn wir gar nichts reden, sogt man, wir haben geredet und man kommt bei Nacht und ergreift viele Menschen und verbannt sie, wie schrecklich ist unsere Lage. Schweiget nicht, schreiet! Lärmt! Es solle jeder die Lage unserer Brüder wissen, rüttelt die ganze zivilisierte Welt auf durch Preteste, durch Geschrei, durch Anfragen. Wie ist es möglich, daß man lebendige Menschen so peinigt! Alle Juden sollen sich zusammennehmen uns herauszuhelfen: der richtige Weg. der zum richtigen Ziele führt, wird sich dann schon finden. Man nimmt uns alles weg. die Kinder aus der Wohnung samt allem anderen und schickt es nach dem Auslände: man tauscht es um gegen Maschinen, unser Blut wird gegen Maschinen eingetauscht Es wäre schon besser gewesen, daß Amerika Maschinen gäbe und wreschne (?) Menschen verlangen, welche keine Rechte iu.bcn. Und wir hätten für die Maschinen abgearbeitet. Man schweige nicht und rette uns alle Juden. Wir werden vergehen vor Schreck und Leiden. Davon rede ich nicht, daß bei uns alles teuer ist. Es ist gar nichts zu bekommen. Ein Stückchen Zucker ist nicht zu bekommen; bekommt man ihn, so kostet ein Pfund 75 Kopeken. Ein Pfund Ocl kostet 1.30. ein Fischlein ist nicht zu haben. Tee ist nicht zu haben. Fleisch ist nicht da: davon rede ich gar nicht. Man läßt einen Juden nicht Jude sein. Die Leiden sind schrecklich. Die Menschen sterben vor Leiden. Und unsere brüder in freien Ländern, die für uns reden könnten, schweigen gar. Wir vernahmen nicht Euere Stimme! Wenn Ihr an einem Flusse vorübergeht und sehet, wie Euere Brüder eitrinken und zu Euch schreien: „Ziehet uns heraus, ihr könnt uns retten", hättet Ihr uns ertrinken lassen? Unsere jetzige Lage ist aber noch ärger als Ertrinken. Und mit Euerem Geschrei, dem Geschrei aller Juden könntet Ihr uns retten. Von dem Tode etwas zu schildern? So zu quälen und einen Jud nicht Jude sein zu lassen und alle Schwierigkeiten machen, damit man kein Jude sei und außerdem nicht leben lassen? Alles zu rauben. Menschen zu verschicken! Wollt Ihr uns nicht retten, so rettet die ..Jüdischkeit". Man nimmt unsere kleinen Kinder und redet ihnen ein, daß es — fern sei es von uns — keinen Gott gebe. Dies lehrt man alle Kinder. Warum schweigt Ihr? Wir würden schreien, könntet Ihr unser Geschrei vernehmen. Man hält uns das Gewehr mit Bajonett vor- und'hat sich sar e"ine kleine Bande seit 14 Jahren zusammengenommen. Schweiget nicht: Schreiet „Gewalt'' in allen Ländern, daß man uns .befreie von der bitteren Inquisition. Ihr wisset nicht, was sich tut- Man schickt amerikanische Delegierte zu Uns und "unsere Regierung hält sie in allen schöneren Orten auf. Man zeigt ihnen Moskau und die schönen Orte. Man gibt ihnen gutes Essen, man führt sie in das Theater. Was erfahren sie? Sollen sie kommen aus Amerika und dorthin fahren, wo es ihnen selbst beliebt, so werden sie wissen, was sich heute tut. Von Tag zu Tag wird es ärger. Schweiget nicht! Rettet uns in unserer großen Not und befreiet uns von unserem großen Leiden! Mit Blut schreibe ich, nicht mit Tinte! . . . _ Altjüdisches Schrifttum außerhalb der Bibel. Uebersetzt und erläutert von Paul R i e ß 1 e r, 1928. Dr. Benno Filser, Verlag G. m. b. H., Augsburg. Ein -gediegenes Buch. von ungewöhnlichem Fleiße auf 1342 Druckseiten geschrieben und vom reinen Geiste wissenschaftlicher Sachlichkeit erfüllt. Es darf als erfreuliches Zeichen einer günstigen Wendung der letzten Zeit angesehen werden, daß christliche Gelehrte, protestantische wie katholische, über Juden und Judentum schreiben, ohne hiebei eine gehässige Tendenz zum Ausdruck zu bringen. Man erinnere sich nur, wie vor wenigen Jahrzehnten noch fast jedes Buch eines nichtjüdischen Theologen über. irgendein jüdischreligiöses oder jüdisch-literarisches Thema ' eine Ablagerungsstätte versteckter oder offener Angriffe gegen das Judentum gebildet hatte. Der Verfasser, Professor der katholischen Theo^ logie in Tübingen, von wohlwollender Objektivität geleitet, führt im Vorworte aus: „Die jüdische Religion war von einer wunderbaren geistigen Fruchtbarkeit. Hätte sie der Welt allein das Alte Testament geschenkt, so wäre ihr Ruhm und ihr Verdienst um die Menschheit für alle Zeiten gesichert Sie hat sich aber in diesem unvergänglichen und unvergleichlichen Meisterwerk nicht erschöpft Außer den gewaltigen Strömen der kanonischen Schriften des Alten Testamentes entsprangen ihrem Schöße noch andere Quellen . . ." Diese in deutscher Sprache festzuhalten, war der Verfasser mit vollem Erfolge bemüht. Es ist eine fast unübersehbare Fülle literarischer Produkte, die man nicht ganz mit Recht als pseudepigraphischeSchriftenzubezeichnen pflegt, die Rießler ins Deutsche übersetzt hat. In einer Abhandlung, die ich vor Jahren unter der Bezeichnung:. „Altjüdische Romane und.Novellen in griechischer Sprache" veröffentlicht hatte, versuchte ich, die apokryphischen Erzählungen, wie Tobit, Baruch, Judit u. a., in jenen großen belletristischen Kreis einzureihen, wie er nach Rhode in der alexandrinisch-hellenestischen Periode entstanden" war. Auch viele dieser , von Rießler zusammengefaßten, zumeist griechisch geschriebenen „Testamente", Apokalypsen. Sprüche, Gebete, sind Produkte einer Zeit, in der das Judentum, zunächst das der Diaspora, bestrebt war, mit der Schönheit der griechischan Sprache die eigene Vergangenheit zu verherrlichen: Genügend Analogien ergeben sich aus der Gegenwart, in welcher im Gewände deutscher Dichtkunst historische Persönlichkeiten des jüdischen Volkes, wie Jakob, David, Jertmias u. a.. als Künder bestimmter Anschauungen auftreten, ohne daß deshalb diese Dichtungen als pseudepigraphisch je angesehen würden. ' Rießler beginnt in seinem umfangreichen Werke in. alphabetischer Ordnung mit „Abrahams Ai)ok a 1 y p s e". leitet über verschiedene biblische und nachbiblische Männer hinüber zu A e s c h y 1 u s, H eraklit, Orpheus, Sophokles, die in den v/icdergegebeneii Aussprüchen als von monotheistischem Geiste erfüllt dargestellt werden. — Rießlers Buch, sicherlich das Produkt jahrelanger ArDeit, darf als eine wertvolle Ergänzung der Darstellungen S c h ü r e r s in dem hierauf bezughubcnd.cn Teil» seiner „Geschichte des jüdischen Volkes" bezeichnet werden. Es bildet eine Fundgrube sonst schwer zugänglicher Texte, könnte den Ausgangspunkt neuer Forschungen abgeben und sollte auch von der jüdischen Gelehrtenw e 11 vollauf beachtet werden. Rabbiner Dr. M. R o s e n m a n n. 9fossen. Es nützt da kein Leugnen. Auch wenn man geflissentlich schon über Philipp Halsmanris Verurteilung schweigen wollte, es geht nicht. Der Zufall — oder ist es mehr als Zufall? — sorgt unaufhörlich dafür, daß andere neue Fälle, die die Oeffentlichkeit beschäftigen, auch den Wiederstrebenden völlig zwingen, sich des armen Philipp Halsmann zu erinnern und vergleichende Studien anzustellen. Da war zuletzt wieder der Fall Luksch. Ein Mörder. Nicht auf Grund von Indizien. O nein. Der Fall lag ganz klar. Der Gatte hat einfach seine Gattin niedergeknallt. Das Motiv? Das widerlichste, das man sich denken könnte. Auch dann wenn der Mörder nicht zur selben Zeit' in zarten Beziehungen zu einer Freundin gestanden wäre, die ihn nicht nur mit Liebe, son- - dem auch mit barem Geld aushalf. Die sonstigen Charaktereigenschaften des Mörders? Sein Vorleben? Nichts, nichts, das ihn irgendwie in einem sympathischeren Lichte erscheinen ließe. Milderungsgründe? Es gibt kein Vergrößerungsglas, mit dem der Laie sie erblicken könnte. Selbst der Umstand, daß die Mutter der Getöteten gleichfallsdas Qpfcr der Tat wurde, verdarb nicht die Lage des AngeKiagten, der erhobenen Hauptes als Freigesprochener den Gerichtssaal verließ. Doch halt! Der Witwer blieb nicht straflos. Er wurde wegen Uebertretung des Waffenpatents zu 15 Schilling Strafe verdonnert.. Sollte man nicht glauben, daß in Oesterreich die Heiligkeit des Menschenlebens gelegentlich lange nicht so hoch gewertet wird als der Respekt vor dem — Waffenpatente. * Wie das Rektorat der Münchener Universität bekanntgibt, hat der akademische Senat am 30. Jänner beschlossen, dem nationalsozialistischen deutschen Studentenverband auf die Dauer von zwei Semestern die Beteiligung an Universitätsfeiern zu untersagen und das Tragen von Braunhemd und Hakenkreuzbinde in Universitätsräumen zu verbieten. In der berühmten Anekdote vom Seppel, dem man nahe legte, daß er beim Begräbnis seines Großvaters die neue rote Weste nicht tragen dürfe, wird berichtet, daß Seppel hierauf ergrimmt geantwortet habe: „Wenn ich die rote Weste nicht tragen darf, dann freut mich das ganze Begräbnis nicht." Der hohe Senat der Münchener Universität scheint bei seinem radikalen Einschreiten gegen Braunhemd und Hakenkreuzbinde vielleicht auch übersehen zu haben, daß auf diese Weise den gemaßregelten hakenkreuzlerischen Jünglingen die ganze Freude am Studium verdorben werden könnte. Oder sollte der hohe akademische Senat so verjudet sein, daß er es tückischer Weise gerade darauf anlegt? * Wer hätte es für möglich gehalten, daß der Numerus clausus in höchst freisinnigen Kreisen des Deutschen Reiches Sympathie finden könnte? Nun, im Volkswirtschaftlichen Ausschuß des Reichstages wurde ein diesbezüglicher, vom Abgeordneten Mumm" und den Sozialdemokraten gestellter Antrag angenommen, wonach die Zahl der konzessionierten Schankstätten zur Einwohnerzahl im Verhältnis von 1:100 stehen soll. Also Numerus clausus! Der sich freilich nicht auf die Universität bezieht, die als Alma mater wahrhaftig eine geistige