Mannheim
Compact Memory

Die Wahrheit · 1926-08-13 · Heft 34 (13.8.1926) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1926
Issue
Heft 34 (13.8.1926)
Date
1926-08-13
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/3062972-3063973-3064005--14782-3082360
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Seite 4 DBS WAtSflffilT Nr. 34 Dazu bedarf es eines göttlichen Urhebers. Das hätte Botho Laserstein bei seinem Aufruf» sich jüdischerseits an den Bestrebungen des Pazifismus zu beteiligen, doch hervorheben sollen. Im übrigen gelte sein Mahnruf jedem Juden: Gehöre zu den Schülern Aharons, liebe den Frieden und jage ihm nach, liebe die Menschen und bringe sie der Thora nahe! Wenn dereinst eine judische Ahnfran Bismarcks entdeckt werden wird. Im Verlag Gustav Engel, Leipzig, ist ein ausgezeichnetes Büchlein von Dr. Mehemed Emin Efendi „A n t i s e m i t i c a" erschienen. „Heiteres und Ernstes, Wahres und Erdichtetes" berichtet hier der Verfasser, dessen zahlreiche jüdische Schriften durch dieses Buch nur vorteilhaft bereichert wurden. Sehr launig liest sich hier insbesondere die erdichtete Erzählung aus dem antisemitischen Phantasielande Anthropopolitanien, die aber leider nur zu wahr sein kann. Gleicher Humor spricht aus dem folgenden hypothetischen Kapitel, einem aus der Serie mehrerer ähnlicher: Was jedes völkisch fühlende Herz längst geahnt, ist durch die geniale Entdeckung des völkischen Archivars Traugott Rassenspürer zur vollen Gewißheit geworden: Die Gemahlin des niedersächsischen Junkers Kuno von Bismarck, Stammutter des „ersten deutschen Reichskanzlers", war eine Jüdin. Sie hieß Sarah, war im Jahre 1126 als Tochter des reichen Handelsjuden Moses Levi geboren und nahm die Taufe, um, wie sie sagte und die leichtgläubigen Deutschen glaubten, dem Geliebten ihres Herzens nach kirchlicher Trauung eine treue Lebensgefährtin zu sein. Es wird sich heute schwer feststellen lassen, welche Beweggründe und Machenschaften hier in Wirklichkeit vorlagen. War es persönlicher Ehrgeiz oder Deutschenhaß des Moses Levi? Oder lag schon damals ein Plan des internationalen Judentums vor, ein Element der Zersetzung und der Vergiftung in den deutschen Körper hineinzuschmuggeln? Beweise für die eine oder andere Wahrscheinlichkeit sind bis jetzt kaum zu erbringen, da das Judentum bekanntlich seine Geheimdokumente mit raffinierter Sorgfalt zu verbergen weiß. Wie dem run sein mag; die Wirkung des jüdischen Blutes liegt klar zu Tage; ein erschütternder, furchtbarer Beleg dafür, wie jede Sünde gegen das Blut sich rächt, sogar nach vielen Jahrhunderten gräuliche Verwüstungen bewirkt Bisrr.arck war der größte, der furchtbarste, der erfolgreichste Feind und Verderber des deutschen christlichen Volkes. Ausgestattet mit Tatkraft, Schlauheit, Gewissenlosigkeit und namentlich der Gabe, in Wort und Schrift Gutes als schlecht, Schlechtes als gut, Schönes als häßlich, Häßliches als schön dem einfältigen Hörer und Leser darzustellen, war er wie kein Zweiter berufen, das Deutschtum zugrunde zu richten. Das internationale Judentum, das natürlich die jüdische Abstammung des „kernpreußischen Edelmannes" und hiernach seine „Zuverlässigkeit" genau kannte, konnte so seinen Meisterstreich ausführen. In der Tat — mit größerer Geschicklichkeit wurde noch niemals ein Schurkenstreich ausgeführt. Man suggerierte dem damals schon bejahrten, willensschwachen König Wilhelm, daß dieser Jude nicht nur ein trefflicher Preuße (also Deutscher) und Christ, sondern auch von hervorragendem Geist und Charakter, in jeder Hinsicht der Mann sei, Krone und Altar zu stützen und zu schützen, die Monarchie mit neuem Glänze auszustatten, Preußen zu stärken und den Deutschen zur längst ersehnten Einigung zu verhelfen. Natürlich aber hatte Bismarck selbst mit allen Kräften mitzuwirken, um den Monarchen in dieser Täuschung festzuhalten. In Wort und Schrift, in Miene und Haltung wußte er sich als altpreußischer Junker geben und insbesondere durfte er keine Gelegenheit versäumen, um das ihm innerlich fremde und verhaßte Christentum in lauten Tönen zu preisen. Und das große Werk, die „Einigung Deutschlands", gelang. Wie sah diese „Einigung" Deutschlands durch den Juden Bismarck aus? ' Das vorher vereinte Deutschland künstlich zerrissen, Millionen Deutscher in Oesterreich schütz- und rechtlos halbbarbarischen Völkern ausgeliefert, der Deutschenhaß in der ganzen Welt mächtig gefördert, die Feinde Deutschlands geeint und zusammengeschweißt, der Raub Westpreußens, Posens, Oberschlesiens, Südtirols, die französische Okkupation des Rheinlandes, für eine geraume Zeit sogar des Ruhrgebietes und damit die franzöische Hegemonie in Europa vorbereitet — besser hätte selbst der wütendste Deutschenhasser unter Frankreichs Staatsmännern nicht wirken können. Und vollends seine Politik im Innern! Ein schlichtes, arbeitsames, ideal gesinntes, gottesfürchtiges Volk waren die Deutschen beim Beginn seiner Tätigkeit. Zucht und Sitte herrschten im Volke; eine Sozialdemokratie gab es noch nicht (versteht ihr immer noch nicht den Zusammenhang? Lassalle, der Rassengenosse, Freund und Schrittmacher Bismarcks!). Die Luft war noch nicht vom Rauche der Schornsteine, die deutschen Flüsse und Seen noch nicht von den kotigen Abfällen der judenvollen Großstädte, das christlich-deutsche Gewissen noch nicht von der Irrlehre d.is Juden Marx verpestet und verunreinigt. Das durfte natürlich nicht so bleiben, das deutsche Volk mußte zur Verehrung des goldenen Kalbes erzogen, zum Materialismus verführt, an Ueppigkeit, Schlemmerei, Genüsse jeder, namentlich aber gemeinster Art gewöhnt werden. Daher erpreßte er von Frankreich 5 Milliarden, daher erdrosselte er das deutsche Handwerk durch die Großindustrie, daher lockte er die Jugend der deutschen Dorfbevölkerung in die Großstädte, wo sie ihrem leiblichen und sittlichen Untergang entgegenging, daher förderte er das Korpsstudentertum an den Universitäten, das er zum Saufen erzog, daher „emanzipierte" er die Juden, welche so die Herrschaft in Deutschland an sich rissen. In wahrhaft „genialer" Weise, das heißt mit der der semitischen Rasse eigentümlichen raffinierten Schlauheit, verstand er es, den Sozialismus großzuzüchten. Unerreicht in allen Zeiten ist sein Meisterstreich, das Sozialistengesetz, das nach seinem Plane die sozialistische Bewegung „ausrotten" oder wenigstens „am Fortschreiten hindern" sollte. Natürlich wußte der Jude so genau wie jeder andere Mensch, daß man mit solchen Mitteln, da jeder Druck Gegendruck erzeugt, den Gegner stärkt, daß es kein besseres Mittel gibt, um eine geistige Bewegung zu fördern und zu kräftigen, als sie durch polizeiliche Zwangsmaßregeln zu bekämpfen, daß jeder „Märtyrer" Tausende neuer Anhänger wirbt. Ein „glänzender" Erfolg blieb diesem dreisten Trick nicht versagt. Die Sozialistenpartei nahm einen Aufschwung, der in der Geschichte der politischen Parteien geradezu unerhört ist. Man kann ruhig behaupten: Das Sozialistengesetz w^r die vortrefflichste Vorbereitung — nicht nur dies: es war die unerläßliche Voraussetzung — für die materielle, geistige und moralische Zermürbung- Deutschlands, für seinen militärischen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenbruch. Doch damit nicht genug: Der kennt Juda schlecht, der meint, daß es sich mit dieser Fülle von Schandtaten begnüge. Der Schandtäter will für seine Schandtat belohnt sein ^- und zwar von seinen Opfern! Das betrogene und gemarterte deutsche Volk schuldet seinem Peiniger Dank und Lohn! Lob und Ruhm von der Presse, von der Geschichtsschreibung, vom ganzen Volke und natürlich auch vom schmählich verratenen und verkauften Königshause — nicht zu reden von den fetten Aemtern für sich, seine Verwandten und Spießgesellen — billiger tut es der Jude nicht! Armes, betrogenes deutsches Volk, kannst du dich immer noch nicht dazu entschließen, die elenden Judendenkmäler, die diesen Götzen in Stein oder Erz darstellen, umzuschmeißen und seine Nachkommen dorthin zu verjagen, wohin sie gehören: nach Jerusalem!?

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.