Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1925
- Issue
- Heft 13 (3.4.1925)
- Date
- 1925-04-03
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Ni 13 UtiL WAHRHEIT i>CRC Hl Sch mattes Franz Werfel in Palästina. Franz Werfel, der bekannte Autor des noch bekannteren Werkes: „Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig", war jetzt in Palästina. Nun wird uns folgende Episode berichtet: Franz Werfel ging mit einem Bekannten durch eine orthodoxe Gsse in Meah Schearim. Der Bekannte sagt: „Sehen Sie, hier, darf man sich an einem Samstag nicht mit einer Zigarette zeigen, ohne Prügel zu riskieren." „Was?", sagt Werfel, „Prügel? Das ist doch unerhört!" „Ja," meint der Begleiter, „nicht der Prügelnde, der Geprügelte ist schuldig!" - lir- Roscher FleischuBrscbleiß „Hienea" Adolf Fischer unter Aufsicht des Rabbinates der Adass Jisroel (Schiffschul) II. Im Werd Nr. 1 ■ liefert für die Osterf eiertage Fleisch bester Qualität, billigst, auf Verlangen auch nach Hause zugestellt. Aufträge erbeten, auch telephonisch, unter Nr. 44-5-14 und 46-3-41. I»J=B: i J " ""* ^"^^tB™^^^^^3S2** 2 Eröffnungtanzeige! RflD Hflub ' niiiniiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiniiniiiniiiMnniiniiiiw ^g) Rjf pj £ ■jf pj£ RestaurantS^gyersohn Wien, 2. Bezirk, Taborstraße 24a, Telephon 44-1-51, welches unter Aufsicht der fHS? (Schiffschul) steht, eröffnet am 20. Mai 1925 in (Ober-Oesierrelctal SteyrerstraBe 38, Tel. Interurb. 21, eine orth. 1&3 Restauration *W2 orth. Bei Voranmeldungen gewähre ich Begünstigungen nniinminiiiiiiimiimiiiiH iiiiiiiiinimumniitniimiiiiini'im »oew ii I 3 Vi Ii W i ü VEREIN „WOHLFAHRT" Hervorgegangen aus dem „Komitee zur Sanierung notleidender israelii Wohlfahrts-Anstalten Wiens" . Geschäftsstelle: I., Seitenstettengasse 4 — Telephon 63-106 An Alle! Pessach steht vor der Tür und damit für unsere Armen die große Sorge: „Woher Kimcho dPplS'Cho nehmen? Woher die Arba KaussausT Woher all die vielen besonderen Ausgaben bestreiten, mit denen der Pessach jeden jüdischen Haushalt belastet?" Schon häufen sich bei uns die Gesuche um Beiträge zu Kuraufenthalten. Was aber gerade dieses Jahr unsere Kräfte mehr als sonst in Anspruch nimmt, ist der wirtschaftliche Druck und in seinem Gefolge Abbau und Stellenlosigkeit, Schwierigkeiten in der Budgetierung der von uns unterstützten Wohlfahrtsanstalten. Täglich wächst die Zahl der Bedürftigen, die bei uns Hilfe suchen, unter ihnen so viele, die noch vor Jahresfrist zu denen gehörten, die anderen zu helfen in der Lage waren. Vertrauensvoll wenden wir uns daher an unsere Glaubensbruder mit der Bitte: Helfen Sie uns, daß wir unsere Armen, darunter besonders verschämte Darbende des gebildeten Mittelstandes, Kranke und Bresthafte, vor der äußersten Not bewahren können! Wer am Seder mit ruhigem Gewissen die Worte sprechen will: Kol dichffin jesse wejechol „Kein Hungernder soll heute ohne Speisung bleiben", der sende uns eine Spende. Er darf sich versichert halten, daß sie zweckmäßig verwendet wird. Für den Vorstand:| D. Gold mann Vize-Obmann Rudolf Büdingen Schriftführer-Stellvertreter Rabbiner Dr. Max Grunwald Obmann Bezirksrat S. Weiner Vize-Obmann F. Juszkovits Kassier Redakteur Ludwig Hirsekfeld Schriftführer Ig. Hfiller Propagandaleiter i»