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Die Wahrheit · 1921-09-15 · Heft 19 (15.9.1921) · page 4

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1921
Issue
Heft 19 (15.9.1921)
Date
1921-09-15
Page
– (sequence 4)
Language
German
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halb s merkensw wünschen Assim tief gejuyWPö M i HechHUM Ziionrsten Freunde von dex, iMndgebung ^tHbgWckDünschest..' % . Z».^ü.+ f.j> Mojrgenzsi.tiM",'1W'WE E- UDinn AMmMW» . *iiiH** - ■ vWivlv «A^JvüiVVvVIl1 vtflJIll&yv^ijW&wTl-yUwU H^vl^ voWuPWMMt dem Ereignis Men üLÄschweMichettt ArtÄel, 'dessen ' Ueberschrisv-Mmdst-FVeiheit^dM--^ fachen wicht sehr entspracht. Noch weniger Ne EinILMungsphvtrss voudem ^ierzehnMiVMnrenvolk, Äas sMe Deltz-- Areutenniach Karlsbad entsendet - hat. - JnWahrheit muß der mchmsrLsame BiSobachtkr gsstchen, daßer auf dem KoiWMserMtz sicht,Me Mcht Mwesend sind. Diiö ganze jüdiilschv MM D eben 'iAlcht vom zionistischen Gedanken er- Mlt Ebenso Ht Ne Meinung anfechtbar, baß diie„Judenfra-ge zueikver Wektftage -geworden ist, -Nieaus ibtent Progneuran 4sec stärksten 'MachtMNzentiraÜon sticht". Selbst Wemr-'Mm^ho^wlbre, .bÄibt^Äs ^-NchkWHeM,- --ob- --Nlefe „MächdeLonzentuatian" Ne - Judenfvivge lösen kanttz «der «MtlW WiM wN^ E ftchen mvch brennendere «mopLische Fragentm Bordergimnde des JrÄereW UUL> hwatzn der Lösrwg. Des lMiterenabet: ist der' Zi-omstentorMvß, tvke oben erwähnt, nicht Me BeMretung der GeßmrtzrckenhM, dann ist ^er LoMcherweise auch.nicht das Parlament der jüdischenNatiivn, die! angicklich „zuir.i'SbMb- KchM HÄNlgt.D-i Boaläusig hat nieMllMÄ antzesr den Wdischnationalen ' die- > Mische' StaaMhkoit-: ermst tUMttmett, es würde Gr .sogar vom bedeutendsten Faktor drr 'MächtMnzentmtivnen Nrrch^aärsd-rückliche rEÄläMWgen Dir Herbert- Samuels und anderer! englischer StaatsmLrmer! ürc mwc schen Zweifel änsschWeßenden WeÄss entgegestgMeben.'. . „Der Zionismus ist - heulte ^ias - Mische Bäk", »st Äme Mensv beere - ausgedonwEr Phrase wie Ne «ÄGrim ZnsaMnwrchang'gÄvachte- „W i-r H ab end a s jLdLsche Bo lk - ^m -Zionismus geeinGgt". Wie »s Mt! dieser EAvigung aussicht, hat dieDVerlMder bckeuchamen KongueßzwistiMeiten gelchrt. MrrNtz emes DowDu^re Max! M-stolze KamHansage: „Wr erklären im LÜex'WE, daß^w^Än^s u n s tz^r L a nd, ans -ustsere WückMn«nmK verziichittn"! Land? BoLläusig Ht rs M bchtm -HaW Me ^HMHtätte" bsr-! Indem'-.Mmaßmkgen wie die borerwGMe' ErMrung der-JüdffchmMonnltn dann Hsten?zn -den bisherigenAnfeindungen rMr WÄteoü -schassen. -- ' y.-'*.* Ji ■'■«?* -'<-Gorchtzr«ch OderrabAner Dr, Molf Iellineku cj jnib:3 t|k, :|»n&ttrg: M« GMllar-DÄÜmal. t..5 ’ j" ’:J '<Bortschung^) - : L . 4 ..Dieser.; Mensch, .dieser Jude hat . nur Men! FreMA.'ichoch: Gdtt ' Am ' HIÄmÄl; ^üagt '../er'- Mn MM^Weh, Gm 'Lfsnet er'Hist wutsdes^ J&ttSt^ 8W \ Hy schpD ünch nm.MM'M.'Mne.'.wWst/KMer,' ch7^^..8«n-'^WÄe AbochaM^, bsr' dem' 'Dpstr'NaD^W^.ÄM..Verdienste' JÄchs, befm Verdienst Veiin MärtyoeMd>'«Me- HeNAn zn fetten,: ^niHel^en, die LpMen.' zu schliHen, den Halt' MkUchreben,. die göttliche -Gerechtigkeit Wgen- DrÄrger und Peiniger walten zu lassen. Das ist eine Selicho, das der R acheschlwur, iden dG. hassenbe^^ich^^ben Juden vrrwarf, das die Gebete, - .von denen -die Wchrern Grer Gotteshäuser im- Mittelalter. sVödechalten." - Wie oft ist dies, lekdex Mottes auch ist unseren.-Dagest: -anAlWenden, iu der Trcmsrperiode der Pogrome! ... , .Oft .rügte -Mm JelliNvks NeDung zur E.ist e l k e i t. Welchem großen Manne, gefeiert -und gchuldigt von Hohen -mKHKHM-.!klMN eist SchM ähnlicher AnwaMlmrg veriibeltwenden? Bei Jellinek, der wie aste Sterblichen Fehler hatite, war es im Sin-ne des Talmud „Melech ^chymmhat ü Kebodo", das heißt ,,deN BMW^W^tzphen ^Ws'seme Ehre!" k e i n e Eite M'e'^t^''ivenn - -"aus seine Ehre hielt und Verletzungen 8MÄMn''MNNhaift entgegenttgt. Wie w. e 4% i,g eit e l JBmek, lvgr, .geht Ms folgender ÄWHe Wbi GWestmun existierte der T itel-'Dd^t^-crGd in er in W.i,en Nicht. Dieser ist von der Gemeinde erst viel spater den Leiden HauptraMinern als Epitheton amLms .dsncxms. LLULA auf Anlegung des Neichsratsaög>eordneten und oevdienst- Vvllen Redakteur der österreichischen Wochenschrift Dr. Bloch erteilt - worden. Jelli^rek hat von diesem -Titel k ein erl ei G ebr auch gemacht. Sodann hat GMemcmn in 'seiner Gedenkrede - auf Jellinek ausdrücklich hervörgchpben, Jellinek habe Gn nie suhlen lassen,' 'daß er, IMnek, der Beideutendere, größere sei! Damit ist-Äas Vovurteil zur Genüge errtkräftet. Wes Aenßerliche'stküch bei ihm im Dienste des seelischen Hohen. — Der höchste Gxad von Verstimmst.ng und Verditterung konicke seines. Antlitzes Zügen abgelesen werden, , wenn siG irgend M Jnde rechWich und!,eWsth>^ dergMgen derMßen, düst -..Mer':^-,Kn.tive.ihuüg des göttlichen Namests" 7^ö?lHmen .konnte Ebenso wenn er ungerechte. BeGämrstung! und V e r l ä st e r ün g j e i n e s Gl a u b e n s und. Glaubensgenossen gewahrt^. Da lernte mast seinen hssligen Zorn kennen, Äa stammte sM Auge,in EsttMbmig, dä Dar.er, der Lehrer des F r i e.d e n s ,,AH r iMexschrockener Mmpe für des Judentums reinen Ehstenschild, dex seine Waffen Ms der Rüstkammer der. Wissenschaft htzrvorholte-, sie kühn -und mutig schwMg, .7 ,5 ... Es geschah einmal in der Residenz Oefterr-öichK^', daß M hoher Würdenträger der 'Katholischen -Mvche-..7..im Stephansdom eine judenfMdliche SonntaiMitzde HPltz. es war der Kardinal . Rauscher, die Blätter berichteten davon. Am folgenden Sabbath, Schemvni, bestveg JÄVinek die Kanzel und in scheinbarer Ruhe' sprach--er! vdw-beffer las er mts der Bibel, die er gewohnhMsmaßitz austWug und nach TeMesunig wiÄde-v schloß. Wir Iefcn heute cms der heiligen Schrift: „Wenn der Priester in das. HeiiliWrw eingeht, um den Gottesdienst zu verrichten, d'ars er locker WM noch 'andere betäubende TÄänke genießen." Was, so predigt der. Meister, besagt dieses Gtzbot, was .wist die Thora hier uns. heute lehren? Ein-Priefteri>dM>kein Rauscher und M Raus ch e r kein Priester u;sjM!'i^-- .LsvLeost sät. Zmrdeud war, -dieses F r ied'en sMo rGdaH .. Jellinek Mst der rechte Ahronsjünger in - seiner^cR^ über R. Jchanan den - Saeecii gesprochen: „Das Jlldentum ist eine Religwud«es Friedens nnter dew'MMschen, der FveihM des einzelnen, der Gleichheit aller! NoriXÄott, der Wahrheit für Hohe und Niedrige, der nemsten Gvttes- und der täNtzsten MenschenNebe^ »ist eine Rekgiöin, 'welche weder innerliche -Beschaulichkeit, stochäußevliche -Werk- Wigteit begünstigt, um mit' unseren Pvophedm-^echiel zu rcketrs eine Religion des Geistos/ welche' F?riedest- .stiftet, Freiheit atmetz Gleichheit begründet, Wahrheit verbreitet,

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