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Die Wahrheit · 1904-11-04 · Heft 43 (4.11.1904) · page 7

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1904
Issue
Heft 43 (4.11.1904)
Date
1904-11-04
Page
– (sequence 7)
Language
German
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L-eite 7. Ta. 43. Die Wahrheit generierung der „Rassen" zugrunde gingen, am meisten beigetragen. /-// / In IH. Reg. XI, 16 wird alles „Männliche" in Edom vertilgt. ' - Es ist gär kein Zweifel, daß es sich — vergleiche oben unsere Ausführungen über Esau und die ndumi —; hier gleichfalls um Tiermenschen handelt. Im Gegenteil zeigt diese Stelle sogar von weiser Milde. Es genügte,/silos die Männchen umzubringen, da die Weibchen keines so /.große sittliche und rassenhygienische Gefahr bedeuteten. \ . .; Wäre die israelitische Religion in ihrem Wesen nur Monolheismus und Verehrung eines übernatürlichen Gottes, dann wäre es unbegreiflich, daß gerade das Judentum und die Bibel auf die gesamte Entwicklung der Religion einen so gewaltigen Einfluß genommen habe. Ich will nicht bestreiten, daß das Judentum unter allen Religionen d'en Monotheismus am reinsten gelehrt habe. Aber ich behaupte, die Lehre der Bibel hat einen noch viel eigenartigeren Vorzug, der sie weit, weit über alle anderen Religionen erhebt, einen Vorzug, der uns erst die gewaltige und ewig junge Kraft des Bibelwortes begreifen läßt, der es uns erklärt, daß die Bibel die Kämpfe wert war, die um sie geführt wurden und noch geführt werden. Ich behaupte, die Bibel enthält die älteste, die einzig wahre und richtige Religion, eine Religion, gegen die Buddhismus, Koufucionismus, das was sich heute fälschlich Christentum nennt, Mohammedanismus, Orrhodoxismus rc. als platte Afterweisheiten zurücktreten müssen. Ich behaupte ferners, daß die Bibel eine authentische, ganz unübertreffliche Geschichte des Menschengeschlechtes und seiner Entstehung enthalte, die unseren modernsten anthropologischen Forschungen weit voraus ist. Die Religion der Bibel ist eine Religion, von der titanenhaften Größe und Einfachheit der urzeitlichen Bauten. Der Gott der Bibel ist — liomo sapiens a ls A r t. Es gibt nur einen Gott, dem die Erde gehört mit allem, was sie trägt, was sie an Schätzen in ihrem Schoße trägt, und dieser Gott ist der weiße Mensch. Wir sehen es vor unseren Augen, wie der weiße Mensch seinen Königsritt um die ganze Erde antritt, wie sie in absehbarer Zeit ihm allein angehören wird. Und der Bund, der ganz einzig dastehende Bund, ist der Vertrag Gottes, des Ahnherrn aller weißen Menschen, mit seinen Kindern, daß diese ihm allein anhängen und sich nicht mit den Kindern eines anderen Urweltahnen — den Ti er- und Affenmenschen v e r m i s ch e n. Der Affe ist das große versiegelte Mysterium der Bibel, und mit dem Bruche dieses Siegels werden uns alle Bibelrätsel klar werden. Kein Blatt in der Bibel, auf dem nicht der Affe steht, auf dem nicht Jahve sein auserwähltes Volk zum Kampfe gegen die „rosinfarbige" Bestie auffordert. Das ist der Bund, den Gott unter allen Völkern allein*) mit dem Volke Mosis geschlossen hat, der Bund, daß sie sich des lüsternen und geilen Affenmenschen, der Zwerge, der Nicker, der Faunen und Satyren enthalten sollten. Alle Völker, Römer, Griechen, Phönizier, Babylonier, Inder, alle haben sich in wilden sodomitischen Drgien der Unzucht mit diesen Tiermenschen ohne Bedenken hingegeben. Nur Moses und die Propheten, erleuchtet durch den göttlichen Geist, der in jedem liomo sapiens, in jedem Edelmenschen wirkt, haben die Gefahr erkannt, der das Menschengeschlecht in dieser Sinneslust zutaumelte, sie haben gepredigt und geeifert, gedroht und getröstet. Auch die Juden haben sich, von den Phöniziern, den Babyloniern und Egyptern verleitet, diesem scheußlichen Genuß ergeben, aber doch bei weitem nicht in diesem Maße, wie alle anderen Völker. Und der Gott Abrahams, Jakobs und Isaaks hat sein Versprechen getreulich eingelöst. Wie vom Windhauch weggefegt find sie alle, alle orientalischen und occidentalischen Völker, ertrunken im großen Mischkrug der babylonischen Affenkebse; nur allein die Juden haben sich trotz aller Verfolgungen erhalten, sie allein sind dabei, da die „Herrschaft des weißen Menschen", das „Reich der Himmel" „malkot ha-sumaim*‘ aufgerichtet wird. Und daß die Erde heute den weißen Menschen zufällt, daß sie nicht der Tummelplatz von zottigen Waldschraten, scheußlichen Schuppenmenschen, watschelnden Pygmäen und geilen Menschenaffen ist, das ist das wahre Verdienst Jahves. Noch ist der Weg zum „Reich des Himmels-nicht ganz geebnet, aber Jahve hat uns vorgerodet, vorgerodet allein, wie es in der herrlichen Hymne auf das heilige Auslesegesetz heißt: In ein Kelterer habe ich getreten, ich allein Und von Heidenvölkern stand mir niemand bei Ich Hab' sie (die Bnhlaffen) getreten in meinem Grimm Und Hab' sie zerstampft in meinem Groll, Daß ihr Blut an meine Kleider spritzte Und ich all mein Gewand netzte. (Jesaios, LXHI, 3). *) Eine andere Frage ist, woher Moses seine Lehre nahm nnd ob sie in Palästina autochthon war. Ans der Ucrgnngcnhcit nnd Gegenwart Ungarisch-Srods. (Fortsetzung.) In den früheren von alters herrührenden Zeiten war es unter den Israeliten nicht nur nicht Sitte, sondern es war sogar verpönt, die Form fremder Trachten auzunehmen, das Kopf- und Barthaar nicht nach orientalischer Art zu tragen, in öffentliche Konversation beiderlei Geschlechtes sich einzulassen und mehrere solche Gebräuche, worunter auch die Barhauptigkeit eine wichtige Rolle spielte, welche alle aber, letztere mit Ausnahme während der Andachtsübungen, allmählich abgestreist worden und in den Zeitstrom untergegangen sind. Es fällt sonach einem Israeliten in feinem Kreise oder in öffentlichen Zirkeln ohne Kopfbedeckung zu treffen, niemandem als anstößig auf; im Gegenteile wird es jetzt sogar als unschicklich und unanständig angesehen, wenn bei den Begrüßungen münnlicherseits der Hut nicht gelüftet wurde. Nun denke man sich den Zerfall des Knaben mit sich selbst. Während er in der Schule, die ihm die Wege für sein Mannes- und Greisenalter vorzeichnen soll, die Kopfentblößung als verpönt und sündhaft ansieht, sieht er zu Hause seine Eltern, die seine Höheren, wie überall alle Erwachsene, die sein Muster sein sollen, mit Leichtigkeit, das heißt ohne Gewissensskrupel, mit entblößtem Haupte herumgehen. Welch verworrenen Begriff muß ein Kind nicht von solchen schaukelhaften Grundsätzen bei seiner Heranbildung sich machen? Wer spricht zu seinem zarten Herzen wahr, seine Lehrer oder die Handlungsweise der Eltern? Und beide soll es achten und beide soll es lieben. Wäre nicht da zu besorgen, daß es auch das Heiligere, ja das Heiligste von dieser Anschauungsweise betrachten könnte? Darum hinweg mit den alten, verrosteten Vorurteilen, die mit allen Schreckbildern der Hölle nicht mehr heraufbeschworen werden können, und wenn die Kopfbedeckung bei den Israeliten nicht einen Gegenstand rein religiöser Satzungen ausmacht, wenn sie einzig und allein nur von der herkömmlichen Sitte rührt, so möge man die körperliche Heilmethode auch bei der Seele in Anwendung bringen: nämlich eine kleine Krankheit erzeugen, wodurch eine gefährliche behoben wird. So geringfügig auch dieses Moment erscheint, ist es dennoch von kultur-historischer Bedeutung. Wenn wir bedenken, daß noch heute in frommen Gemeinden bedeckten Hauptes unterrichtet wird, hierzulande, zum Unterschied von Deutschland, das bloßköpfige Essen verpönt ist, dann werden wir die Tragweite dieser Reform vor 50 Jahren zu würdigen wissen. Trägt doch eine Gubernialverordnung vom 22. Mürz 1784 diesem religiösen Brauche Rechnung, wonach . jüdische Kinder beim Eintritte in die Schule zur Bezeugung der Ehrerbietung gegen den

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