Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 674 (3.9.1937)
- Date
- 1937-09-03
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit® 10 DIS STIMM1 Wien, Freitag, 3. September 1937. — Nr. 674- Kunst - Religion! Ein Gedenkblatt für Prof. Oskar Strnad Wie im Vorjahre, so bringt auch heuer der Abschluß der Salzburger Festspiele die Erinnerung an Oskar Strnad mit sich, dessen Name, gleich jenen Hofmannsthals, Reinhardts und Bruno Walters, mit diesen Festlichkeiten für ewig verknüpft ist — der Künstler, zu dessen letzten Arbeiten die biihnenbildnerieche Gestaltung des Salzburger „Don Giovanni“ gehörte, ist am 2. September 1935, kurz nach den Sommerfestiichkeiten einem Herzleiden erlegen. Stärkere Mahnung bedeutet une ein Aufsatz Prof. Ma-x Eislers, welcher im Herzl- Jabrbuch über ein anderes Werk des bereits vom Tode gezeichneten Meisters berichtet: über das Bahrtuch für die Überführung der Gebeine Theodor Herzlsl Prof. Dr. Strnad, ein gebürtiger Wiener, gehörte zu jenen jüdischen Großen Reiche der Kunst, die vielseitiges, umfassendes Können mit echter persönlicher Bescheidenheit verbinden, denen die Kunst kein egozentrisches Vergnügen, sondern verpflichtende Menschheitsarbeit bedeutet. Will man Stmads Tätigkeit mit einem einzigen Wort ausdrücken, so muß man sagen: er war ein Lehrer! Direktor Hoffmann hatte mit scharfem Blick die pädagogische Eignung des erst Dreißigjährigen erkannt, als er ihn zur Leitung der Architekturklasse der Wiener Kunstgewerbeschule berief. „Seine Gabe“, sagte Prof. Josef Gregor, der gleich Strnad am Reinhardt- Seminar unterrichtete, in seiner Gedenkrede, war ein völliges Auslöschen jeder Distanz zwischen Lehrer und Schüler, eine völlige Aufgabe der äußerlichen und starren Autorität, um dafür die Seele des Schülers zu gewinnen. Da es für seine eigene Person ja klar war, selbst nur ein Anfänger an dem großen Bauwerk Gottes zu sein und selbst gar keine Aufgabe zu beherrschen, so stellte er sieh von allem Anfang an seinem Schüler gleich und gewann damit unvermerkt einen großen Zugang zu dessen Seele. Sie entfalteten sich beide in kollegialer Eintracht, Lehrer und Schüler.“ Der im Andenken seiner Schüler fortleben wird wie ein anderes jüdisches Lebrergenie, der Anglist Leon Kellner, mußte selbst von schöpferischen Impulsen höchster Art erfüllt sein, um in den jungen Menschen die Freude am Schönen, Guten und Wahren zü'webkeh; Schön,’gut und wahr: was immer ef schuf. Zeichnungen, Entwürfe zu Möbeln und kunstgewerblichen Gegenständen, Bauten, Bühnenbilder, war von. dieser dreifachen Forderung durchdrungen. Man kennt einige Wiener Villen, ein Objekt der Lainzer Werkbundsiedlung, mehrere Gemeindebauten, deren ruhig-moderne Linie sein Werk ist — Versuch der Beseelung des Alltags. Zahlreiche von Strnad entworfene Gebrauchsgegenstände, Möbel, Wohnungseinrichtungen, sind in einer besonderen Monographie Prof. Eislers abgebildet, die das Wort des Kunsthistorikers von der Geistesanmut illustrieren, die bei Strnads Schöpfungen am Werke war und die „das Vernünftige durch ihre intime Empfindung überwunden und veredelt hat“. Theaterfreunden werden aber vor allem die Bühnenbilder Stmads unvergeßlich bleiben, der in den siebzehn Jahren seiner Bühnentätigkeit weit mehr als ein halbes Hundert Inszenierungen besorgt hat, in Wien und in Salzburg ebenso wie im Ausland, Klassisches und Modernes, Schauspiele und Opern (zum Schluß auch noch die Filme „Maskerade“ und „Episode“) in ihrer aus dem Geist der Dichtung, der Musik geborenen Dynamik ein bleibendes Erlebnis. Strnad war ein echtjüdischer, in seiner Wesenheit religiöser Künstler. Gregor nimmt darauf in seiner Gedächtnisrede Bezug: „Oskar Stmads Haltung zur Aufgabe und zu dem Problem seines Lebens war Religion. Ihm war gegeben zu bauen, das Weltbild nach jenen Bahnen zu verändern, die menschliches Wohl und menschliche Bedürfnisse verschrieben, er trat aber an dieser Aufgabe nicht mit der Eigenwilligkeit heran, die den Typus Michelangelos gebildet hat, der sein Werk mit bewußter Größe in das Werk Gottes, ja, gegen das Werk Gottes stellt. Diese Haltung war Oskar Strnad vollkommen fremd.“ Der Redner vergleicht ihn mit den mittelalterlichen Werkmeistern, die es verstanden hätten, hinter der Größe ihrer Werke zurüokzutreten: „Diese alle hatten absolut nicht das Gefühl, daß sie einem Bauwerk den Stempel ihrer Individualität aufdrüoken müßten, sondern ganz im Gegenteil, daß sie nur berufen waren, die Konzeption eines Höheren auszuführon, im übrigen aber im Schatten ihrer Bauhütte zu verbleiben.“ Es ist bedeutungsvoll, daß der Fünfundzwanzigjährigo das Projekt für eine Synagoge in Triest ausgearbeitet hat. Aus dem Jahre 1928 stammt sein würdiges Grabdenkmal für Oberrabbiner Dr. C h aj e s, das die edle Tradition der jüdischen Grabsteinkunst weiterführt. Eine der letzten Arbeiten des Künstlers, der viel Verständnis für die Renaissance des Judentums bekundet hat, war das Bahrtuch, welches für die Überführung der Gebeine Herzls nach Erez Israel bestimmt ist: „Strnad ging von der Vorstellung aus, daß der Sarg auf dem Schiff ausgestellt und mit dem Tuch wie mit einer Fahne bedeckt werden solle. Natürlich sollte es jüdischer Hände Arbeit und die beste werden, die für den Zweck gedacht werden konnte. So wurde es eine starke Webe In drei waagrechten Streifen: hellgrau, blau und hellgrau. Auf dem mittleren, blauen Streifen erscheinen in weißem Atlas, mit dem Tuch vernäht, sieben Sterne, das Sinnbild des siebenstündigen Arbeitstages, wie ihn Herzl für das jüdische Land geplant hatte, daneben der Löwe Judas im Magen David. Die heraldische Form des steigenden Löwen bereitet schon auf das Ornament der hebräischen Schrift vor, das — schwarz auf gelb gestickt. — oben den biblischen Spruch aus Ezechiel und Psalmen, unten das Zitat aus den Schriften Herzls zeigt!“ (Prof. Eisler im Herzl-Jahrbuch.) Wann wird diese letzte Arbeit des großen jüdischen Künstlers ihrer hehren Bestimmung zugeführfc werden?! Dr. A. W. Jüdisches und Antijüdisches aus Kolumbien Ein Leser schreibt uns aus Bogota: Kolumbien hat trotz seiner 9 Millionen Einwohner und seines großen Gebietes (zirka 1,200.000 kms) nur eine geringe europäische Einwanderung. Die ausländische Bevölkerung betrug im Jahre 1936 nur 3 Prozent der -Gesamtbevölkerung. Kolumbien ist ein an Bodenschätzen sehr reiches Land. Die einheimische Bevölkerung beschäftigt sich hauptsächlich mit Landwirtschaft und Viehzucht, auch mit dem Handel und Export von Kaffee und anderen Produkten. Die großen Unternehmungen liegen in Händen amerikanischer Gesellschaften (Bananen, „United Fruit“; Petroleum, „Tropica! Oil“; Gold- Platinminen usw.). Andere Ausländer (viele Deutsche) sind im Handel (Export von Kaffee, Häuten, Import von Eisenwaren, Pharmazeutischen Produkten), die Juden besonders im Kleinhandel und in der in Entwicklung begriffenen Kleinindustrie vertreten. Klimatisch kann das Land in drei Zonen geteilt werden: 1. Die tropische Zone an den Küsten und in den Tälern der großen Flüsse (Magdalena und Cauca-Becken); 2. die gemäßigte Zone im Hochlande und im Gebirge, die den größten Teil der Bevölkerung birgt und größtenteils für die Kolonisation geeignet ist; 3. die Zone der L I n o s (Steppen im Becken des Amazonas) und der: U r.w ä 1 d e r, dje sehr, spärlich. b©r völkert und für den Europäer aus sanitären Gründen absolut ungeeignet, ist. Einwanderung der Juden Kolumbien ist das einzige Land Amerika, in dem ein Teil der Bevölkerung einen angeblich jüdischen Einschlag hat. Dies gilt besonders für die Provinz Antioquia. Authentische Dokumente hierüber gibt es nicht. Gelegentliche vereinzelte Einwanderung von Juden hat nur geschichtliche Bedeutung. Kolumbien hat nach einer Schätzung eine jüdische Bevölkerung von etwa 3000 bis 4000 Seelen. Von ihnen leben zirka 1800 in der Hauptstadt Bogota (Eiuwohner 350.000); in Barranquilla etwa 500 (Einwohner 160.000); in Cali 300 Einwohner 90.000). Die jüdische Einwanderung zerfällt in 1. eine Gruppe von kreolischen Juden, die seit dem vorigen Jahrhundert aus den Antillen nach Kolumbien kamen, und von denen viele getauft sind, aber ihre Herkunft bekennen; 2. sephardische Juden aus der Levante und dem Balkan. Sie beschäftigen sich mit dem Handel in Manufakturwaren. Sie begannen vor etwa dreißig Jahren einzuwandern; 3. O s t j u d e n, größtenteils aus Polen und Bessarabien stammend. In den ersten Jahren ihrer Einwanderung (1920 bis 1930) fast durchwegs als Hausierer auf Ratenzahlung tätig, beschäftigen sie sich jetzt mit der Fabrikation von Trikotagen, Unterwäsche, Damenkonfektion, Pelzwaren, Schuhen. Diese Branchen liegen fast gänzlich in ihren Händen. Sie haben aber auch Geschäfte anderer Art (Radioapparate, Vertretungen, Kino usw. mitunter auch Haciendas (das sind Landgüter). Die Gruppe der Ostjuden ist zahlenmäßig die stärkste (etwa (70 Prozent). Deutsche Emigranten sind in noch geringer, aber wachsender Zahl vertreten. Das kulturelle Niveau der jüdischen Bevölkerung Kolumbiens ist unbefriedigend. Wenn es auch einige Intellektuelle gibt (4 bis 5 Ärzte), so haben dafür kaum 10 Prozent mehr als die elementaren Volksschulklassen besucht. Die Anzahl derer, die die Landessprache beherrschen, ist noch geringer. Untereinander gebrauchen die Juden gewöhnlich das Jiddisch mit einzelnen „verjiddischten“ spanischen Ausdrücken. Trotz der großen Zahl von jüdischen schulpflichtigen Kindern gibt es in Bogota keine jüdische Schule und auch keinerlei öffentlichen jüdischenUnt e r r i c h t. Da die staatlichen Schulen den Anforderungen der Eltern nicht entsprechen, werden von ihnen meistens die protestantischen Missionarschulen „Colegio Americano“ vorgezogen. Viele Kinder werden in katholischen, auch in von Jesuiten geleiteten Schulen erzogen. Im Jahre 1936 wurde in Barranquilla das „Colegio Union“ gegründet. Es ist dies die einzige Lehranstalt, die einigermaßen den Namen einer jüdischen Volksschule verdient. Dort wird Hebräisch als obligatorisches Lehrfach gegeben. Religiöses Leben Es gibt in Kolumbien keine Gemeinde im europäischen Sinn, keinen Rabbiner, keinen Da-yan. Es gibt wohl Schochtim in den großen Städten. Die überwiegende Mehrheit der Juden ist nicht religiös. Es gibt nur winzige Gruppen, die sich in Bogota zum täglichen Gebet versammeln. Nur am Jom Kippur werden seit 1934 die meisten jüdischen Geschäfte geschlossen. An den hohen Feiertagen wird in Vereinslokalen Gottesdienst gehalten. In Cali gibt es eine Synagooe. Soziale Verhältnisse Die Mehrzahl der jüdischen Bevölkerung steht in keinem herzlichen Verhältnis zu den Kolumbianern. Als Hausierer öder ehemalige Hausierer werden die Juden von der Elite nicht geschätzt. Der Lebensstandard des Hausierers ist nichts weniger als hoch. Solange er kein eigenes Kapital besitzt, lebt er unter ärmlichen Verhältnissen, arbeitet schwer und hat in Kolumbien monatlich 10 bis 30 amerikanische Dollar an Ausgaben. Sobald er die Möglichkeit hat, errichtet er gewöhnlich ein offenes Geschäft und leistet sich eine weniger sparsame Lebensweise. Es gibt in Kolumbien keine Juden in äußerstem materiellen Elend. Die Juden und die öffentliche Meinung Von allen südamerikanischen Staaten ist Kolumbien das Land, wo der Einfluß des katholischen Klerus am stärksten ist. Der Fanatismus des Volkes ist so groß, daß noch heute die Juden in der Provinz es nicht wagen, ihr Judentum zu bekennen. Das Wort „judio“ Jude bedeutet auf spanisch nicht nur „Israelit“, sondern ist auch Synonim für Gauner, Betrüger. Unmensch. Unter solchen Umständen und bei völliger Unkenntnis der Juden hat das kolumbianische Volk noch heute die abenteuerlichsten Be;riffe über die Juden, und ist deshalb beonders zugänglich — zumindestens theoretisch — für antisemitische Verhetzung. Das Volk ist jedoch nicht bösartig und es existiert in Kolumbien auch kein eingefleischter traditioneller Judenhaß. Die Intellektuellen und die Führer der liberalen Partei (jetzt Regierungspartei) sind theoretisch pro-jüdisch. In der Praxis gibt es jedoch einen blühenden Anti- 3 m i t i s m u s. Die deutsche Propaganda In Barranquilla befindet sich der Sitz des NSDAP-Zentrums für Kolumbien. Von hier aus wird die antisemitische Propaganda geleitet und mit Literatur, Ratschlägen und vielleicht auch matoriell unterstützt. Diese Zentrale gibt ein bisher wöchentlich erscheinendes Organ heraus, das in deutscher Sprache erscheint, aber nicht gedruckt, sondern nur vervielfältigt wird. Sämtlichen Zeitungen geht der Transoceandienst de« deutschen Propagandaministoriums gratis zu. Auch werden die Gott prüfte Abraham Von Alfred Werner ... Gott will nicht Isaaks Tod, Gott ist kein Baal, der sich durch Tränen und durch Blut er« weist* * nein, Abscheu sind Ihm Bauch und Marterpfähl, Gott will die Läuterung — doch nicht die Qual, Gott will den Körper nicht — Gott will den Geist! Schon steht die große Welt in grellem Brand und Wahnsinn hat die Völker rings betört, da ruft der Engel, den der Herr gesandt: „Legt nicht an Israel die frevle Hand, ihr opfert, was nicht euch — was Ihm gehört!“ Ihr Völker, lernt: Gott prüfte 'Abraham! Laßt ab von Gier und Haß und Lärm und Streit; erst wenn ihr werdet, was ihr ward: ein Stamm, wird euch Vergebung, wenn kein Opferlamm gepeinigt mehr zu Ihm um Hilfe schreit! Reden von Hitler und Göbbels in Broschüren in spanischer Sprache umsonst verteilt. Die großen deutschen Unternehmen sind im allgemeinen auch Nester für die nationalsozialistische Propaganda. Ihrer Hetze haben sich in letzter Zeit auch die „Turcos“, das sind katholische Levantiner, angeschlossen. Sie werden von der Bevölkerung noch mehr verabscheut als die Juden, so daß ihnen die deutsche Kampagne willkommen ist. Der „literarische“ Antisemitismus Durch die unbeschränkte Pressefreiheit in Kolumbien werden zuweilen sensationelle; Reportagen über die Juden veröffentlicht. So hat der Romanschriftsteller Osoriö Lizarazo unter einem Pseudonym eine Artikelserie veröffentlicht, in der die Juden als Schmuggler, Verbrecher usw. beschrie-: ben werden; sie seien „aus den Strafanstalten von Französisch-Guayana entwichene Sträflinge“ usw. Das Regierungsblatt „El Espectador“ veröffentlichte ähnliche Sensätionsartikel und entschuldigte sich bei der, jüdischen Kolonie, es seien bloß die schlechten Judengemeint und die guten müßten hiemit zufrieden sein. Hiezu gehört wohl als interessante« Beispiel eine kolumbianische Rassentheorie. Bei der Vermischung von verschiedenen stark differenzierten Rassen in Südamerika ist das Rassenproblem nicht aus der Luft gegriffen. Der mexikanische Schriftsteller Josd Va8concelos (ehemaliger Unter* riohtsminister in Mexiko) hat bereits auf dem Kontinent seine Theorie einer „kosmetischen Rasse“ verfochten, die aus der Vermischung aller Rassen auf dem südamerikanischen Kontinent entstehen und aus verschiedenen Gründen das Potential einer neuen Kultur in sich tragen soll. Die Einwanderungsvorschriften sind so streng, daß sie die Immigration nach Kolumbien möglichst unterbinden. Die Quoten für Länder wie Polen, Rußland, Litauen, Rumänien, die Balkan- und Orientstaaten sind fünf bis zwanzig Seelen pro anno. Theoretisch wird die Einwanderung den Deutschen und Tescbeelioslowaken nicht erschwert. Die Regierung befürchtet am meisten kommunistische Agitation der Juden. Jüdische Organisationen Erst unter dem Drucke der national* sozialistischen Bewegung entstand in Kolumbien ein mäßiges Interesse für die organisatorische Gestaltung der jüdischen Gemeinschaft. Im August 1935 wurde die „Federacion Hebrea de Colombia“ geschaffen. Sie ist als Dachorganisation für sämtliche jüdische Vereine des Landes gedacht. Ganze Äste des Judentums können absterben, abfaUen, der Baum lebt. (Herzl — Judenstaat) * Ein alter Scherben überlebt einen neuen Topf. (Jüdisches Sprichwort) Mit einer Fahne führt man die Juden wohin man will, selbst ins gelobte Land. (Horzl an Baron Hirsch) KEREN-KAJEMETH-PFUCHTEN AN DEN HOHEN FEIERTAGEN Selbst spenden. Zu Spenden veranlassen ■ Spenden an den KKL. a b f ü h r e n ■ (Postsparkassen-Konto Nr. 100 208) ß