Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 674 (3.9.1937)
- Date
- 1937-09-03
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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UH* 6 Ml STIMMI Wien, Freitag, 8. September 1937. — Nr. 874. glontrtiwht BettrlHiektlon Lfopoldifadt Wio alljährlich veranstalten wir auch in diesem Jahre im Xentfal-LoWal, II., Taborstraft« Nr. 8a, - niM m - rwn tnn einen feierlichen dotteidlensl mit Predigt unter Mitwirkung des Herrn Oberkantors Israel Rablnowlez Kartenverkauf täglich von 7,9 Uhr vorm, bis 7,10 Uhr abends, aneh Sa- ' ' --- “l •amstag abends von 7«8 bis 10 t Der erste Schritt Von JoncKim Neiger (Haifa) meinen Zionismus auszuibauen. Die Aufgabe dieser Bank wird es sein — ebenso wie es seit Jahren die Arbeiter-, beziehungsweise ..Misra.chi“-Banken tun — ausschließlich den Interessen der allgemein-zionistischen Arbeiterschaft sowie dem allgemein-zionistisch <mi Handel und Gewerbe zu dienen. ':e.>e Bank wird es verschiedenen allgei;■ ^-zionistischen Kooperativen ermöglichen, Bauarbeiten zu übernehmen und auszuf(Ihren, bed denen ausschließlich allgemein-zionistische Arbeiter, die bisher zur zeitig auch die nationale Wirtschaft in unj Arbeitslosigkeit verurteilt waren, Beeerem Heimatlande. Er schuf die Fonds und i schäffcigung finden sollen. Diese Arbeiter Es war einmal... Ja, einst hatten wir nur einen Zionismus, einen Allgemeinen Zionismus, einen allgemeinen im vollsten Sinne dieses Wortes. Dieser Zionismus umfaßte alle national gesunden Elemente des jüdischen Volkes, vom konservativen Rabbiner bis zum fortschrittlichen Liberalen, vom reichen Bankier und Industriellen bis zum armen Kleinhändler und Arbeiter. Und eben dieser Allgemeine Zionismus schuf nicht nur die politischen Grundlagen für den Wiederaufbau Palästinas, sondern die Banken, die Landwirtschaft und die Industrie, die Kolonien und die Städte. Mit einem Wort, der Allgemeine Zionismus schuf allgemeine Werte für die jüdische Allgemeinheit. Es kamen jedoch andere Zeiten. Der Zionismus verfiel in eine gefährliche Krankheit. die man Fraktionismus mint. Die einst mächtige Organisation zerfiel in mehrere Teile; es entstanden Fraktionen. Der Zionismus als Weltbewegung hörte auf, allgemein zu sein und verwandelte sich in einen Verband von Fraktionen. Die vom Allgemeinen Zionismus geschaffenen Werte jedoch sind begreiflicherweise von diesem Zerbröcklungsprozeß nicht berührt worden; sie blieben intakt auch in der Ara des Fraktionismus. Doch dienen sie nicht mehr der jüdischen Allgemeinheit, sondern üut einer Fraktion der Bewegung, der — dank veralteter Organisationsformen —; gelungen ist, die Macht an sich zu reißen.* Vom ehemaligen Allgemeinen Zionismus ist eine bescheidene, überdies noch gespaltene Fraktion Allgemeiner Zionisten zurückgeblieben., die zwar gefühlsmäßig nach wie vor die überwiegende Mehrheit der zionistischen Massen beherrscht, in der Tat jedoch mangels notwendiger Reformen oiganisationsteohiiischer Natur, zur Rolle einer Minorität herabgedrüokt worden ist. Die Folge davon ist, daß gerade die dem Herzischen Ideal treu gebliebenen Zionisten jeden Einfluß über die Institutionen, die sie selbst geschaffen, verloren haben. - Wohl schafft der Zionismus reale Werte auch jetzt, aber nicht mehr für die Allgemeinheit, sondern nur für die herrschende Fraktion. Es entstehen Banken, aber nur Fraktionsbanken; es entstehen wirtschaftliche Kooperativen, aber nur fraktionellsozialistische, zu denen nur jene Zutritt haben, die der herrschenden Fraktion angehören. Wer den Fraktionseid nicht leistet, ist von vornherein ausgeschlossen. Eine Zeit lang orientierten sich die Allgemeinen Zionisten in der Galuth nicht recht in ihrer Rolle als Minorität. Sie arbeiteten weiter für die nationalen Fonds; bemühten sich weiter um ihre Jugend und erzogen sie zu Pionieren der allgemein-zionistischen Idee. Sie merkten es jedoch gar nicht, daß diese Jugend langsam ihrem Einfluß entschlüpfte und daß die Zahl dieser Jugend an der palästinensischen Front immer mehr zusammensohrumpfte, trotzdem in der Galuth die Reihen der allgemein-zionistischen Jugend in den Organisationen und Hachscharah-Punkten immer dichter, immer zahlreicher werden. Der allgemeinzionistischen Jugend wird der Weg zur Kolonisation und Arbeit einfach versperrt und da sie nicht ewig hungern kann, wird sie zur Desertion verleitet und tritt zur Mebrheitsorganisation über. Diese traurige palästinensische Wirklichkeit öffnete endlich den Führern des Allgemeinen Zionismus in Palästina die Augen. Sie sahen endlich ein, daß sie zur Kreierung von wirtschaftlichen Stützpunkten werden schreiten müssen, um der eigenen Jugend Arbeitend Kreditmöglichkeiten zu geben, ohne welche diese Jugend nicht zu erhalten sein wird. Der erste Schritt ist bereits getan. Die Palästinensische Zentrale des Weltverbandee Allgemeiner Zionisten erwarb letztens die Aktien einer bereits bestehenden Bank in Haifa mit der Absicht, diese Bank durch Vergrößerung des Aktienkapitales zu einem finanziellen Parteiinstrument des AUgeerlöst von uferloser Arbeitslosigkeit — werden ihre Parteiabgaben gerne entrichten, was wiederum die Erhaltung des unentbehrlichen Parteiapparates erleichtern wird. Ein gut funktionierender Parteiapparat seinerseits wird dafür zu sorgen haben, daß den Mitgliedern für den Krankheitsfall ärztliche, beziehungsweise Spitalhilfe gewährt werde und das wird wiederum Ärzten und Spitalpereonal aus den Reihen der Allgemeinen Zionisten Erwerbsmöglichkeiten geben. So kann ein ganzes Netz von wirtschaftlich gut funktionierenden Institutionen entstehen, die die Position des Allgemeinen Zionismus im Jisohuw und in der Galuth stärken können. Man könnte vielleicht sagen, daß das Hervorheben wirtschaftlicher Momente bei seit Jahrzehnten gepflegten erhabenen Ideen, bei Idealen, in deren Namen der Zionismus Großes geleistet hat, gewissermaßen eine Profanierung dieser Idee sei. Man könnte sagen, daß dadurch das Niveau dieser Ideale herabgesetzt und deren Werbekraft geschwächt wird. Aber in einer Zeit der Umwertung aller Werte, in einer Zeit, da die Gefahr droht, daß Erez Israel Eigentum einer einzigen Klasse wird, darf man uns daraus keinen Vorwurf machen, daß wir die materielle Seite unseres Werkes besonders unterstreichen. Wir befinden uns in der Notwehr und sind mit der schweren Last der Verantwortung für Existenz und Zukunft unserer Jugend beladen. Wir dürfen uns nicht einem leeren, unfruchtbaren Doktrinismus hingeben und der Abstraktion zuliebe dürfen wir das Ideal selbst nicht zum Opfer bringen. Übrigens liegen in der Gründung von eigenen wirtschaftlichen Positionen keinerlei agressive Tendenzen. Wir wollen uns nur — nach der Befreiung ans der Galuth — auch von der. ökonomischen Galuth der Fraktionswirtschaft in Palästina freimaohen. Wir wollen unsere Jugend zu freien Menschen erziehen, aber nicht zu abhängigen Sklaven, zu einer Art neuer Marannen. Dieser erste mutige Schritt der Palästinazentrale des Welt verbände« der Allgemeinen Zionisten ist also als eine neue Ära der Entwicklung des Allgemeinen Zionismus mit Anerkennung zu begrüßen. Wir zweifeln deshalb auch nicht, daß alle Allgemeinen Zionisten, sowohl in Palästina wie auch in der Galuth, diesen ersten bescheidenen Schritt entsprechend zu würdigen wissen und zur verstärkten Aktivität der Allgemeinen Zionisten in Palästina bereitwilligst ihr Schärflein beisteuern werden. Konferenz des Weltverbandes polnischer Juden In Polen erschlägt man jüdische Bürger, in Polen boykottiert und hungert man die Juden aus, aber das polnische Judentum lebt und wird leben. Das ist der leitende Eindruck dieser. Konferenz in , Antwerpen, auf der die' Vertreter von 19 verschiedenen Ländern zusammengekommen, sind, um sich über die Probleme der polnischen Juden zu unterhalten. Es geht nicht darum — das sei von vornherein betont — sich in die innere Politik Polens einzumischen, wohl aber darum, das Bindeglied der im Auslande lebenden polnischen Juden zu den geknechteten jüdischen Brüdern in Polen zu sein. Die Tagesordnung des Kongresses enthielt zwei Referate. Dr. Taubes aus Amsterdam sprach am ersten Konferenztage über die sozialökonomische Lage der Juden in Polen. Unter Heranziehung des gesamten Ziffernmaterials gab der Redner einen vollkommenen Überblick über die wirtschaftliche Lage der in Polen lebenden 3 Millionen Juden. Die Industrie ist für den jüdischen Arbeiter verschlossen, die Wirtschaftspolitik der polnischen Juden führt zu einer systematischen Ausschaltung. Die Kreditpolitik der Staatsbanken untergräbt das gesamte Wirtschaftsleben der Juden. Nicht genug mit diesem Wirtschaftsboykott herrscht in Polen eine permanente Progromstimmung, so daß die Selbstmorde allmählich eine tägliche Erscheinung werden. „Die jüdische Gefahr“ ist eines der liebsten .Themen aller polnischen Autoren, und fingezählt sind diejenigen Broschüren, die sich mit der Lösung der polnischen Judenfrage durch Evakuierung beschäftigen. Mit allem Nachdruck wandte sich Taubes gegen jegliche Evakuierungspläne, die bei Licht besehen, nur ein Zugeständnis an die judengegnerischen Tendenzen bedeuten, und gab im Anschluß daran einen genauen statistischen Überblick' über die berufliche und soziale Zusammensetzung des polnischen Judentums, aus dem sich ergab, daß der Verarmungs- und Ausschaltungsprozeß in ständigem Zunehmen begriffen ist. Die polnische Judenfrage, so schloß der Redner, ist nicht durch Evakuierung zu lösen; sie kann auch nicht mit philantropischen Mitteln zu einem positiven Resultat geführt werden. Notwendig ist in erster Linie die Beendigung der mit Duldung der Regierung geführten judenfeinlichen Politik und eine Zusammenarbeit mit den Kräften in Polen, die trotz maßloser Hetze sich auch heute noch von der Judenfeindschaft freihalten. Im Mittelpunkt des zweiten Konferenztages stand das große Kulturreferat von Dr. J. Meitlis aus London. Ist das polnische Judentum eine organisch gewachsene Gruppe oder ist es eine zufällige Verbindung von Menschen? Von dieser Frage ausgehend, analysierte er die ganze kulturelle Entwicklung des polnischen Judentums, das schon seit fast tausend Jahren mit dem polnischen Boden verwurzelt ist und schon seit dem fünfzehnten Jahrhundert einen geschlossenen polnischen Kulturkreis mit eigener Autonomie gebildet hat. Die jiddische Sprache, eine Sprache wie jede andere, nicht schlechter oder minderwertig, wie so oft behauptet wird, ist eine eigene Kulturschöpfung des polnischen Judentums. Der Chassidismus eine der größten geistigen Revolutionen, ganz gleich, wie man im einzelnen zu ihm stehen mag, ist im Schoße des polnischen Judentums geboren, das auch in unseren Tagen täglich noch neue . Kulturwerte schafft. Die jüdische. Renaissance-Bewegung und der jüdische Nationalismus haben ihre stärksten Kräfte im polnischen Judentum gefunden. Eine Unzahl führender Geister sind aus seinen Reihen hervorgegangen und haben geradezu in der modernen Zeit die jüdische und europäische Kultur fruchtbar beeinflußt. Und doch hat man — so legte der Redner dar — diese in Polen geschaffene und das ganze Judentum erhaltende jüdische Kultur in den Zeiten der Assimilation verkannt, und die Theorie von der inferioren und Superioren Kultur in die Welt gesetzt. Diese Theorie haben nicht nur die Gegner des Judentums propagiert, nein, die Juden selbst haben an sie geglaubt, und es ist dadurch ein Minderwertigkeitsgefühl bei den Juden erzeugt worden, dessen Bekämpfung-noch heute zu den primärsten Aufgaben, gehört. „Wir haben die Aufgabe, die .Pioniere der besten jüdischen Volkstradltionen zu sein, zielbewußt und systematisch müssen wir unsere kulturellen Kräfte organisieren, getreu dem Erbe, das unsere Väter und Brüder in Polen geschaffen haben.“ Der Schwerpunkt der sachlichen Arbeit wurde wie immer in den Kommissionen geleistet. Aus den lebhaften Debatten ergab sich, daß der Weltverband nicht die Absicht hat, politische Aktionen gegen die polnische Regierung zu unternehmen, oder sich in innerpolitischo polnische Angelegenheiten zu mischen. Er will auch nicht nur ein neues philantropieches Hilfsunternehmen werden. Wohl hat er im Anschluß an die politische und wirtschaftliche Resolution beschlossen, einen Fonds von 1,000.000 Pfund zu schaffen, doch bezweckt er hierait nicht eine übliche Unterstützungsaktion, sondern er will sich aktiv an der Lösung konstruktiver Fragen beteiligen. Gerade darum ist es wichtig, daß er in der wirtschaftlichen Resolution zum Ausdruck bringt, daß der Weltverband die Bemühungen des polnischen Judentums zur Schaffung einer maßgebenden und verantwortlichen Repräsentanz der polni- Allen Gesinnungsgenossen, Freunden und Institutionen danke idi herzlichst auf diesem Wege für die mir anläßlich meines Geburtstages übermittelten Glückwünsche und Freundschaftsbekundungen. Dr. S, Schmer ier sehen Juden begrüßt und in Zusammenarbeit mit dem polnischen Judentum an der ökonomischen Arbeit in Polen mitarbeiten will. In der PalUstin a- Resolution ehrte der Weltverband das Andenken der Toten in Palästina und brachte zum Ausdruck, daß Palästina die nationale Heimstätte des jüdischen Volkes ist. Der Weltverband will, wie er in der Resolution zu der Emigrationsfrage sagt, d i e außerpalästinensische Wändederung aber außerdem in jeder Weise fördern, und er verlangt unter Ablehnung aller Evakuierungspläne eine Zusammenarbeit mit all denjenigen Stellen, die das Wanderungsproblem auf konstruktiver Grundlage behandeln. In einer besonderen Resolution betonte der Weltverband, daß das polnische Judentum einer der geistig schaffenden jüdischen Faktoren ist und zur Erhaltung uud Entwicklung der jüdischen Kultur beigesteuert hat und beisteuert. Diese Kulturarbeit will der Weltverband forfcsetzen und vertiefen und dafür sorgen, daß die jüdischen Kulturwerte nicht vermindert, sondern stets verstärkt werden. Es ist beabsichtigt, daß die gesamte Kulturarbeit unter Leitung von Dr. Meitles in London gestellt wird. Nach langwierigen Verhandlungen wurde die organisatorische Frage des Weltverbandes in folgender Form gelöst: Die Konferenz wählte eine Exekutive für Europa, die aus 12 Mitgliedern (5 aus London, 5 aus Belgien-Holland, 2 aus Frankreich) besteht, eine Exekutive für Amerika aus 6 Mitgliedern, eine für Palästina, ebenfalls aus 6, und eine für Argentinien aus 3 Mitgliedern. Dieses Gremium zusammen bildet die Weltexe-i kutive, an deren Spitze der bisherige Präsident des Weltverbandes, Benjamin Winter aus New York, steht. Zur Durchführung der laufenden Arbeiten wurde ein Direktorium gewählt, das aus 4 Mitgliedern besteht, und zwar je ein Mitglied aus Frankreich, England, Belgien, Holland, wo auch der Sitz des Ehrengeneralsekretariats ist. ‘ Die Konferenz endete mit einer sehr eingehenden Beratung der neuen Exekutive, und es ist zu hoffen, daß die starken Kräfte, die man trotz der vielen Debatten immer wieder herausspürte, recht bald.. positive Arbeit leisten werden. Ihn Saud erhebt Anspruch auf Akaba Das Oeahoslovaklsche Preßbüro meldet aus Haifa: Nach der Rückkehr des Kronprinzen aus England berät mm Ihn Saud mit seiner Regierung über den Standpunkt, welcher zu dem palästinensischen Teilungsplan eingenommen werden soll. Den Hauptgegenstand der Verhandlungen bildet die Frage deß strategisch wichtigen Hafens Akaba. Nach dem englischen Plan soll dieser Hafen dauernd unter englischer Mandatsverwaltung bleiben. Demgegenüber fordert Ihn Saud, daß Akaba Saudisch-Arabien angegliedert werde. Constantln Brunner gestorben Im Haag starb am 30. August, einen Tag vor seinem 75. Geburtstag, der Philosoph Constantin Brunner, der Schöpfer der „Lehre von dem Geistigen und vom Volke“* Unter diesem Titel erschien 1908 sein erstes Hauptwerk, das aber nur den ersten Teil der Gesamtdarstellung seines völlig eigenen, original geprägten Denkeyatoms enthält und seine Fortsetzung in späteren Werken („Unser Christus oder Das Wesen des Genies“; „Liebe, Ehe, Mann und Weib“; „Materialismus und Idealismus“) fand. Das letztgenannte Werk, das vielleicht die Vollendung der Brunnenschen Philosophie darstellt, ist zugleich auch ein völlig neuartiger Kommentar zur Philosophie (insbesondere zur Attritoutenlehro) Spinozas. Auch mit Schriften jüdischen Inhaltes ist Brunner wiederholt hervorgetreten; sein extrem a n t i zi o n i s tis c h e r S t a n cL punkt fand heftige Gegnerschaft. Constantin Brunner, am 28. August 1862 in Altona (Elbe) geboren, entstammt einer alten jüdischen Gelehrtenfamilie. Unter seinen Vorfahren ist unter anderem sein Großvater, der berühmte Altonaer Oberrabbiner Akiba Werthedmer, zu erwähnen.