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Die Stimme · 1937-08-31 · Heft 673 (31.8.1937) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 673 (31.8.1937)
Date
1937-08-31
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Wien, Dienstag-, 31. August 1937; — Nr» 673» DIB STIMMb S«!ta 5 Paragraphen das seit Jahrtausenden geächtete Volk der Juden für unseren Kanton seiner alten Schranken entbunden und wir haben keine Stimme vernommen, die sich aus eurer Mitte dagegen erhoben hätte. Ihr habt euch dadurch selbst geehrt und ihr dürft mit diesem Gesetz, das ebensosehr von der Menschenliebe wie aus Gründen der, äußeren Politik endlich geboten war, am kommenden Bettag getrost vor den Gott der Liebe und der Versöhnung treten. An euch wird es sodann sein, das geschriebene Gesetz zu einer fruchtbringenden lebendigen Wahrheit zu machen, indem ihr den Entfremdeten und Verfolgten auch im gesellschaftlichen Verkehre freundlich entgegen geht und ihrem guten Willen, wo sie solchen bezeigen, behilflich seid, ein neues Leben zu beginnen. Was der verjährten Ver* folgung und Verachtung nicht gelang, wird der Liebe gelingen.“ Für die strenge Objektivität Kellers ist übrigens auch ein Brief bezeichnend, worin der Dichter seinen Kollegen Theodor Storm wegen einer antisemitischen Bemerkung zurechtweisü: „... Übrigens hat sein Judentum (von dem Schriftsteller und Gelehrten Ebers ist die Rede), das mir unbekannt ist, mit der Sache nichts zu tun... Hiezu braucht es keine Juden, so wie überhaupt meine Erfahrungen und Beobachtungen dahingehen, daß ich auf jeden vorlauten und schreienden Juden zwei dergleichen Christen, seien es Franzosen oder Deutsche, Schweizer inbegriffen, rechnen kann.“ (Mitgeteilt von Prof. Jonas Fränkel.) Im großen und ganzen ist die Schweiz, wo gegenwärtig mehr als 20.000 Juden leben, noch eine Insel im Meere des Antisemitismus. Das bewies die Art und Weise, wie der Prozeß um die berüchtigten „Protokolle der Weisen von Zion“ zu jenem Ende geführt wurde, das für die Verleumder eine große Schmach und Schande bedeutet, das beweisen auch der Respekt und das I nt er esse, womit das Schweizer Volk, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, in den Wochen des Kongresses der Volkwerdung Israels seine Teilnahme bezeugte. Dr. A. W. Palästina-Wirtschaft Halbjahresbilanz Österreich—Palästina palästinensischen Clearing beträgt 7 Prozent. Aus den Pfunderlösen des Imports polnischer Waren nach Palästina werden zunächst die palästinensischen Exporteure nach Polen (vor allem die Orangenexporteure) und die in Polen gesammelten nationalen Fondsgelder ausbezahlt, der Überschuß steht zu Kapitaltransferzwecken zur Verfügung. Das Clearing hat bereits zu funktionieren begonnen. Förderung der Industrie In Palästina Die Jewish Agency hat mit den beteiligten i Korporationen ein Komitee für industrielle Fragen eingesetzt, weiters wuTde ein „Foreign Trade Institut“ geschaffen. (Aus den Mitteilungen der österreichischpalästinensischen Wirtschafte- und Handelskammer in Wien.) Medizinische Fakultät in Jerusalem New York, 26. August. Dr. Nathan R a tn o f f, amerikanisches Mitglied des Kuratoriums der Hebräischen Universität,. der soeben aus Palästina in New York eingetroffen ist, teilte mit, daß am 13. September d. J. die Medizinische S c h ü 1 e an der Hebräischen Universität eröffnet werden wird. Investierungen und Kapitals* erhohungen in Palästina Laut den VeröfrontMohungen das Regierungisamties für Staitistdk sind in denn ersten Halbjahr 1937 in Palästina Kaipitalsinivestienuingen in der Geeamthöhe von 1,722.000 Pfund vongenomnuen worden. Im ersten Halbjahr 1936 betrugen die Investierungen 1,056.000 Pfund, iim ersten Halbjahr 1935 2,919.000 Pfund. Die Zahl der neugegründeten Unternehmungen betrug im ernsten Halbjahr 1937 112, das a,uf sie entfallende Kapital 669.000 Pfund. In demselben Zeitraum des vergangenen Jahres waren 104 neue Unternehmungen mit einem Kapital von 572.000 Pfund eingetragen worden. Kapital se rh öhunge n haben im ersten Halbjahr bei 24 Gesellschaften stattgefunden. Das Aktienkapital -wurde dadurch vom 1,592.000 um 1,060.000 auf 2,652.000 Pfund vermehrt. Im ersten Halbjahr 1936 hat die Kapitalserhöhung bei 24 Gesellschaften 484.000 Pfund betragen. Anderseits haben drei Gesellschaften ihr Aktienkapital um 7000 Pfund herabgesetzt. Wir teilen hiedurch unseren Freunden mit, daß am 25. August unsere gute, liebe Mutter, bezw. Großmutter und Schwiegermutter Frau Hermme Braunstein plötzlich gestorben ist. Wir haben die. teuere Tote am 26. August zur ewigen Ruhe gebettet. Arthur und Ventura Braunstein Dr. Oskar und Else Grünbaum Alfred und Rudolf Braunstein Wir bitten von Kondolenzbesuchen Abstand zu nehmen. Im, I. .Semeisiter 1937. wunden aus Palästina nach Österreich Waren für S 548.000 eingeführt, hie vom Nahrungsmittel und Getränke S 298.000, Rohstoffe und halbfertige Waren S 224.000, fertige Waren S 24.000, während die Ausfuhr nach Palästina im selben Zeitraum insgesamt S 2,020.000 betragen hat, hievon Nahrungsmittel unid Getränke S 51.000, Rohstoffe und haibfertige Waren S 121.000, fertige Waran S 1,848.000. Im I. Halbjahr 1936 betrug demgegenüber die Einfuhr aus Palästina S 312.000 und die Ausfuhr nach Palästina S 2,443.000.. Während also die Ausfuhr aus Palästina infolge einer größeren Aufnahme von Citruisfrüohten eine Steigerung auf weist, hat die Ausfuhr nach Palästina das schon im Vorjahr verringerte Volumen nicht erreichen können. Es wird sicher noch längere Zeit dauern, bis Österreich die Rekorcjausfuhrziffem der Jahre 1934 und 1935 erreicht haben wird, was natürlich von der Aufnahmefähigkeit des palästinensischen Marktes einerseits und der Intensität der österreichischen Exporteure . und ihrer Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmärkte abhängig ist. Der palästinensische Transfer aus Deutschland Im ersten Halbjahr 1937 beläuft sich die Höhe der transferierten Beträge aus Deutschland nach Palästina auf über 16 Millionen Reichsmark, was gegenüber dem Halbjahr 1936 um 57 Prozent höher ist. Allerdings verlieren die Transferenten zugegebenermaßen 40 Prozent infolge des Disagios. Nur so ist es zu erklären, daß im Jahre 1987 Deutschland sich vor England an die Spitze der nach Palästina exportierenden Länder schieben konnte. Es wird berichtet, daß noch zirka 90 Millionen Reichsmark zum Transfer nach Palästina vorgemerkt sind, so daß das deutsche Dumping noch längere Zeit vorherrschen dürfte. Das Transferabkommen mit Polen In den Clearingverhandlungen zwischen Polen und Palästina ist nunmehr eine Regelung zustandegekommen. Diese sieht vor, daß sämtliche Waren mit Ausnahme gewisser Rohstoffe über das Clearing laufen. Bei einem Teil der polnischen Exportwaren nach Palästina, die mehr als 20 Prozent ausländische Rohstoffe enthalten, ist ein Devisenanteil zu zahlen, der sich durchschnittlich zwischen etwa 30 bis 40 Prozent bewegt. Eine Prämiierung der Waren erfolgt hier und in Polen. Waren, die außerhalb des Clearings von Polen und Palästina exportiert werden, sind von der Prämiierung ausgeschlossen. Der Transferverlust im polnisch- Vom Jarteon sum Jordan Eine Reise zu den neuesten Siedlungen Von Manfred Geis (Tel-Aviv) (Siehe „Stimme“ vom 13., 20. und 27. August.) IV. Ejn Charod Wenige Minuten später fahren wir in Ejn Charod ein. Man geleitet uns zu unseren Schlafräumen. Ejn Charod bietet sich schon als kleines Dorf dar, das zur Zeit mehr als 800 Menschen beherbergt. Abgesehen von den großen prachtvollen Gemeinschaftshäusern (für die Kinder, für den Unterricht, für Versammlungszwecke, für die Mahlzeiten), gibt es hier eine große Zahl fester Steinhäuser (mit Hausnummern!), meist mit je drei Zimmern, deren Eingang an einer gemeinsamen Terrasse gelegen ist. Für einen unserer Reisegefährten und mich haben zwei Chaweroth freundlicherweise ihr Zimmer zur Verfügung gestellt. Im Bücherschrank Werke von Bialik, Tßohenniohowßki, Berditsohewski, Gordon u. a. An der Wand hängt der Piper-Druck eines freundlichen Blumen-Sujets von Van Gogh, zwei Photo-, grap'hien von Plastiken. Ein Schreibtisch, ein paar Hocker ergänzen das Mobiliar. Die Betten — bei Tag „Couches“ — sind weiß bezogen, auch eine Steppdecke gibt es, einen bunten Teppich, Kissen. (Trotzdem konnte ich nicht schlafen in Ejn Charod. Die Eindrücke dieses erlebnisreichen Tages wollten verarbeitet werden und verdrängten den Schlaf, der nach den vorangegangenen Anstrengungen willkommen gewesen wäre. Morgens um 5 Uhr, als Ejn Charod lebendig wurde, als die Chawerim sich anschickten auf die Felder zu gehen, die Wirtschaft und die Ställe zu besorgen, sah ich, wie Gilboas Berge, die vom Tau der Nacht frisch gewaschen schienen, von der aufgehenden Sonne langsam in Gold getaucht wurden. Hinter unserem Häuschen blühten Rosen und Nelken.) Im Speisesaal, der in Weiß und Grün gehalten ist, essen etwa 300 Personen, als wir ihn wenige Minuten nach unserer Ankunft betreten. Man irrt sich, wenn man glaubt, sich das Bild einer „Arbeiterküche1 vorstellen zu müssen. Alle sind in Kleidung und Äußerem gepflegt, wenn man hier auch natürlich städtischen Attributen, wie „Krawatte“ oder „holien Absätzen“ nicht begegnet. Seminar des Kibbuz Hameuchad . Ejn Charod steht im Zeichen des „Seminars des Kibbuz .Hameuchad“, das für fünf Monate dort abgehalten wird und zahlreiche Hörer aus anderen Kibbuzim, auch aus den Städten, angezogen hat. Es sind in 140 Tagen 428 Vorträge von je 1H Stunden Länge vorgesehen. Rechnet man die Sabbathe und Feiertage ab, so ergibt das pro Tag 4 Vorträge oder 6 Stunden. Hiezu kommen tägliche Diskussionen über die Referate von je 2 Stunden Länge und 2*4 Stunden „Selbstarbeit“ der Teilnehmer. Es wird also täglich ein Arbeitspensum von 10H Stunden absolviert. Zweck des Seminars ist es, ausgiebige Kenntnis zu vermitteln über Palästina (Geologie, Geographie, Klima, Historie, Bibel als Forschungsquelle, Wirtschaft, Politik, Strategie, Boden- und Einwohnerverteilung, Geschichte des jüdischen Jischuw, Besiedlungsfragen), über die Araber (Geschichte der Araber und des Islam, die palästinensischen Araber, Transjordanien, Syrien und Libanon, Irak, Jemen, Ägypten, Indien usw.), über England und internationale Interessen in Pa 1 ästina, über den Zionismus und Jüdische Arbeiterbewegung (wirtschaftliche und soziale Grundlagen, Geschichte und Entwicklung des Kibbuz), Chaluzische Bewegung in der G. o 1 a h, endlich über L i t er a t u r und Kunst. Die Hörer des Seminars werden die erworbenen Kenntnisse teils in die eigenen Kibbuzim weitertragen, teils im Ausland verwerten. In Ejn Charod waren meine Zigaretten zu Ende. Ich bat, ob ich eine Schachtel kaufen könne. Man lacht mich aus. Zitiert eines der dort geborenen Lieder, in dem es — frei übersetzt — heißt: „In Ejn Charod es uns so gut gefällt, Denn dort gibt’s überhaupt kein Geld ...“ Aber ein Chawer brachte mir aus dem ..Machssan“ eine Schachte] Zigaretten, um die ich den Kibbuz geschädigt habe. Nach dem Abendbrot (Tomaten, Gurke, Eier, Käse, gekochte Bohnen, Milch und Tee) komme ich mit einer Lehrerin und — durch diese — mit einer Schülerin ins Gespräch. Die Lehrerin erzählt mir: 200 Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren besuchen die Schule. 40 von ihnen kommen täglich aus dem nahen Tel-Josef. 10 Klassen hat die Schule. In den letzten fünf Jahren wird Englisch, in den letzten vier Jahren Arabisch gelehrt, im letzten Jahr beginnen landwirtschaftliche Kurse. Es gibt einen „Schüler-Rat“, in dem oft sehr ernste Dinge diskutiert werden, und nicht selten haben seine „Resolutionen“ bei den Erwachsenen Erfolg. Die Schülerin (die nicht 15 Jahre ist, sondern 16 wird) muß morgen in der Bibelstunde genauestens über das 2. Buch Moses Bescheid wissen. „Erst jetzt lernt ihr Schemoth?“, frage ich etwas verblüfft. (Sollte der „alte“ Jischuw vielleicht doch nicht so unrecht haben, wenn er den „Cheder“ dem „Kibbuz“ vorzieht?) Die Antwort lautet gekränkt: „Aber wo! Wir repetieren schon zum dritten oder vierten Male die ganze Bibel.“ Meine junge Begleiterin führt mich zu einem der Häuser. Hier veranstaltet in einem Raum, der sonst dem Unterricht dienen mag, die Deutsche Jugend-Alijah ein Schallplattenkonzert. Drin im Raum sitzen sie, einige mit geschlossenen Augen, den Kopf an die Wand gelehnt. Auf der Terrasse, die um das Haus führt, dienen die Säulen, das Geländer, diesen diszipliniertesten, aufmerksamsten Musikhörern als Stütze. Keiner spricht ein Wort. Auch nicht, während die Platten gewechselt werden. Wir sitzen vor dem Haus auf einer Steinstufe und hören Schuberts Forellenquintett. Zwei Gafirim treten plötzlich ans dem Dunkel in den Lichtkreis, mit Gewehren und Patronentaschen. Stecken sich die Zigarette au, gehen weiter. Über mir ist der phantastische Nachthimmel unseres Landes ausgebreitet. Der drei Tage junge Mond schimmert fast rosa und zeigt mit feinem Strich schon jetzt den vollen Kreis, zu dem er sich runden wird. Über den Himmel huschen jetzt Scheinwerfer, einer, noch einer, schneiden sich, suchen das Gelände ab, ziehen sich zurück. Und plötzlich werden die Erinnerungen an den Tag wach, an die Menschen, die wir sahen, an ihren selbstverständlichen Heroismus, an ihre großartige Haltung. Massada, Ejn Hakoreh, Beth Josef, Afikdm, Tel-Amal und Hassadeh, und sie alle, alle im Ernek Hajarden, im Emek Beth Schan, im Emek Je'sreel, im Emek Sewulun, im Emek Chefer, sie stehen auf der Wache — für uns, für euch! (Schluß.) Die Leitung der Agudah Marienbad, 26. August. (JTA.) Die Kenessio der Agudah hat in ihrer Schlußsitzung einen Waad Hapoel (Aktionsrat) in der folgenden Zusammensetzung gewählt: Jacob Rosenheim, London, Dr. Pinchas Kohn, Rabbiner in Ansbach, Jizchok Meier Lewin, Warschau, Dr. Jizchak Breuer, Jerusalem, Dr. Salomon Ehrmann, Frankfurt am Main, Rabbiner Moses Blau, Jerusalem, Rabbiner Jakob Henoch Sienkiewitz, Jerusalem, Elieser Sirkis, Jerusalem, Salman Jankelewitz, Bene Berak (Poale Agudas Jisroel Palästinas), Rabbiner Schmuei Dawid Ungar, Neutra, Rabbiner Mosche Oscher Eckstein, Sered, Rabbiner M. S. Friedmann, Sadagora- Premysl (Großrabbiner), Rabbiner Salman Sarotzkin, Luck, Rabbiner Tobias Horowitz, Sanok, Rabbiner Zwi Hirschhorn, Jawerschna (seitens der Jugend), Senator Trokem heim, Warschau, Sejmdeputierter L. Minz-. berg, Lodz, Mosche Lerner, Warschau, Elias Mazur, Warschau, Alter David Kurzvnann, Krakau, Elieser Gerschon Frydensohn (seitens der Benos Agudas Jisroel), Falk Laudenberg, Lodz (seitens der Poale / udas Jisroel Polens), Chajim Jisroel Eiss, Zürich, Henry Pelß-Hamburg, Fischei Gelernter, Berlin (seitens der deutschen Jugend), Mordechai Dubin, Riga, Rabbiner Mordeohai Katz, Telsiai, Dr. Simon Wittemberg, Riga, Kalman P a p p e n h e i m, Wien, Rabbiner W. S. Jacobson, Kopenhagen, Harry Goodman, London, Benjamin Citron, Rumänien, David Abelmann, Tigenai (Bessarabien). Stellvertreter: Moses Deutscher, Krakau, Mosche Hirschsprung. Lemberg, Dr. Falk Schlesinger, Jerusalem, Schmuel Schereschewski, Kaunas, Rabbi S. D. Laski, Rabbi J. Schub. Der Waad Hapoel wählte aus seiner Mitte eine Exekutive bestehend aus: Jacob Rosenheim als Präsidenten (gewählt im Plenum der Kenessio), Dr. Pinchas Kohn und J. M. L e w i n als Vizepräsidenten, ferner aus Dr. J. Breuer, Harry Goodman, Dr. Salomon Ehr m a n n, Heinrich E i e e m a n n (London), Rabbiner Schur (Wilno), St. Laski (Sampolno), Mosche Blau (Jerusalem). Rabbiner Tobias Horowitz wurde mit der Organisierung und dem Sekretariat der Moaze Chachme Hathore (Rabbinischer Rat) betraut.

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